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Die Alben

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1994 | Island Records (The Island Def Jam Music Group / Universal Music)

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Sélection du Mercury Prize
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. September 2018 | Parlophone UK

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Der Modfather ist die Ikone einer ganzen Generation und seit seinen ersten Schritten mit The Jam ein wahrer Star, der alle inspiriert und fasziniert, sogar mit seinem Haarschnitt! Und auch jetzt, wo Paul Weller 60 Jahre alt wird, lässt er in keiner Weise locker. Wie immer übrigens… Das in erster Linie aus akustischen Songs bestehende True Meanings ist sein 26. Album (das 14. seiner Solokarriere) und hat mit dem im Jahre 2015 erschienenen Saturns Pattern wenig zu tun. Weller scheint hier Bilanz zu ziehen. Sich auf etwas sehr Einfaches ohne Schnörkel zu konzentrieren und daraus ein blumiges, poetisches Album zu machen. Sodass man sich fragt, ob er die Aufnahme nicht für ein aus lauter romantischen Schlafwandlern bestehendes Publikum an einem Sommerabend in einem Feld voller Blumen gemacht hat. Da ist eine Introspektion im Gange. Der Brite setzt sich mit den Elementen in seiner Umgebung auseinander, kramt in seinen Erinnerungen, singt auf Bowie ein exzentrisches Loblied und dabei vergisst er nicht, zwischen Jazz und Soul hin und her zu springen… True Meanings ist an sich die Wellersche Art, die Ballade zu verherrlichen. Alles fängt ganz leise mit einem Thema auf der Gitarre an, das dann Violinen und Chorgesang harmonisch erweitern. Man hört mit Vergnügen, dass der Modfather noch genauso gut im Rennen ist wie bei seinen Meisterwerken in den siebziger Jahren, etwa English Rose oder Liza Radley. Wenn ihm auch im Studio nicht mehr Bruce Foxton und Rick Buckler zur Seite stehen, so ist es Paul Weller immer gelungen, die richtigen Leute um sich zu scharen, wie man es anhand der Gästeliste auf True Meanings sehen kann: Rod Argent von den Zombies (The Soul Searchers), Lucy Rose (Books), Tom Doyle (Movin On) und sogar Noel Gallagher ist kurz in White Horses zu hören… eine ruhige und gesetzte Stimme, die perfekt zu den wenigen Kompositionen des Songwriters Erland Cooper der Gruppe Erland und The Carnival passt. Ein Album mit zwei Songtextern, das auf diskrete und subtile Weise verschiedene Genres durchforstet und zum Beispiel diese mit Fingerpicking gespielte Glam-Rock-Ballade erfindet: Mayfly. Ein wunderbarer Blick auf T. Rex‘ Get It On, vom Glitter einmal abgesehen. Zweifellos ist Paul Weller ein richtiger „Changingman“, aber schlechten Geschmack kann man ihm nicht vorwerfen. © Clara Bismuth/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2010 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Sélection du Mercury Prize
Einzelnen großen Momenten zum Trotz knüpfte "22 Dreams" vor zwei Jahren nicht an die Brillianz der Vorgängeralben "As Is Now" (2005) und "Illumination" (2002) an. Doch nichts weniger als Vollkommenheit erwartet man nun einmal von Modfather Paul Weller, dem man selbst seine immer bedenklichere optische Nähe zu Kajagoogoo-Sänger Limahl nicht übel nimmt. "Wake Up The Nation" hätte so schnell eigentlich gar nicht erscheinen dürfen, zumindest fühlte Weller eine Leere nach den abgeschlossenen "22 Dreams"-Aufnahmen. Er hatte einfach alles aus sich herausgeholt, die Akkus waren leer. Dann starb plötzlich sein Vater, Manager und Mentor John (77) und Weller (51) verließ seine langjährige Lebensgefährtin (39) für eine seiner Backgroundsängerinnen (24); Umstände, die auch einen ausgebrannten Künstler wieder zum Stift greifen lassen. Gemeinsam mit Simon Dine, der schon auf dem Vorgänger-Album als Kompositionspartner fungierte, kanalisierte Weller seine Gefühle in 16 neue Songs, die zum Opulentesten gehören, was der Brite je aufgenommen hat. In seiner stilistischen Breite an "22 Dreams" anknüpfend, erinnert erneut wenig an Wellers akustische Folk-Phase der eingangs gelobten Alben. Von ruppigem Honky Tonk ("Moonshine") über Weller-typischen, mit Streichern veredelten Midtempo-R'n'B ("No Tears To Cry"), lässigen Style Council-Soulfunk ("Aim High"), Glam ("Up The Dosage") bis hin zu The Jam-artigen Rock'n'Roll-Stompern ("Fast Car / Slow Traffic", "Two Fat Ladies") ist sonst aber so gut wie alles dabei, was man der Mann in seiner über 30-jährigen Karriere je angefasst hat. Der Vorsatz, wieder aggressiver und giftiger zu klingen, zeichnet erstmals "Fast Car / Slow Traffic" aus, dessen hüpfender Basslauf auf Bruce Foxtons Konto geht, die erste Zusammenarbeit mit dem Jam-Bassisten seit 1982. Und wo Foxton schon mal da war, durfte er neben Bloody Valentine Kevin Shields auch das intuitiv irrlichternde "She Speaks" einspielen. "Wake Up The Nation" ist ein hektisches, experimentelles Album ohne hörbare Ruhepausen. Wenn Weller die Schlagzahl mal reduziert, lässt er Gitarren aufheulen oder fügt dem Sound sonstige Störgeräusche (Bandschleifen, Piano/Orgeleinlagen) zu. Raum für Persönliches findet sich kaum, vielmehr wendet er sich wieder verstärkt der Gesellschaftskritik zu. "Get your face out of Facebook", skandiert er etwa im Titeltrack, ohne dabei wie ein hängengebliebener Frührentner zu klingen. Was ihn stört, ist der fehlende Aufstand gegen die Mittelmäßigkeit im Land, sei es in der Politik oder dem weiten Feld der Medien: "I don't know where to escape it or who to believe / I can't find an opinion that ain't on its knees". Dennoch ist der beste Song intimer Natur: Weller schrieb "Trees", nachdem er seinen Vater im Altersheim besuchte und täglich mit den desillusionierten Gesichtern alter Menschen konfrontiert wurde. Musikalisch ein absolut wahnwitziges Gemisch aus R'n'B, Polka, Gospel, Rock'n'Roll und Piano-Ballade. Ob der fünffache Vater im angejazzten "Peaces Of A Dream" auf die jüngeren Turbulenzen seines Beziehungslebens anspielt, darf man dagegen nur vermuten: "Like peaces of a dream / All shattered on the screen / Refractured into shapes / Explore this new landscape". Wellers neue Freundin singt hier jedenfalls nicht im Backgroundchor mit. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2012 | Co-operative Music

Auszeichnungen Sélection Les Inrocks
Paul Weller ist der absolute Workaholic unter den Postpunkern. Sechs hitlastige Jam-Alben, fünf mit Style Council und dazu noch zehn Solowerke. Nun stehen die "Sonik Kicks" im Laden und sind erwartungsgemäß viel mehr als lediglich Platte Nr. 22. Der Mann, der nur zu gern sämtliche Castingshows von der debilen Seite der Macht gesetzlich verbieten lassen würde, bläst dem Publikum lässig den Winter aus den Knochen. War die vorherige Scheibe stark geprägt von seiner roh rockenden Seite, gibt der Maßanzugträger als wahrer Chefstyler hier ganz den musikalisch entspannten Lord of Pop, der zum Glück alle paar Jahre in unterschiedlichen musikalischen Gewändern zum Vorschein kommt. Pop ist hier beileibe kein Schimpfwort. Es geht selbstredend nicht um irgend welch belanglosen Ladidah-Kram aus der stumpfen Industrie- und Radioecke. Keine abgeschmackten Schablonen verschmockter Nichtskönner. Im Gegenteil: Von rotzigem Streetfighter-Rock über leicht angebeatlete Melodien bis hin zu fett schwarzem Funk, Soul plus wabernder Sixties Psychedelia reicht der kraftvoll gespannte Bogen of Song. Ein Lehrstück in moderner Eigenständigkeit; gespeist aus der Fortführung hochwertiger Musiktradition. "Selbstverständlich möchte ich – bei allem Stolz auf das bisher Geleistete – heute im Jahr 2012 als Künstler relevant sein." Die postulierte Vorwärtsgewandheit ist hier kein lahmes Lippenbekenntnis, wie man es oft bei alternden Stars antrifft, die ihren kreativen Zenith längst hinter sich haben. Weller hat Hunger UND Ideen. Dabei hilft es dem Besitzer der Black Barn Studios sehr, dass er als großer Individualist auch ein echter Teamplayer ist, der sich stets offen für die Einfälle anderer zeigt, falls sie etwas taugen. Natürlich finden sich dementsprechend wieder ein paar Freunde im Handgepäck. Graham Coxon ist wieder einmal dabei; ebenso Aziz Ibrahim. Und last but not least natürlich Best Mate Noel Gallagher, der sich momentan mit seinem Soloalbum ohnehin besser aufgestellt zeigt als bei den letzten mindestens drei Oasis-Rillen. Besonderer Gag: Ähnlich wie bei Bowies "Diamond Dogs" anno 1974 tauschen die gut aufgelegten Herren mitunter ihr jeweils angestammtes Instrument mit einem anderen. Das garantiert ein wenig anarchischen Spaß in "When Your Garden Is Overgrown" zwischen laszivem Lustgarten und schnurrigem "Garten Eines Kraken". Nach der wild um sich tretenden Einleitung "Green" geht es auf "The Attic" gleich los mit farbenfroher Popseligkeit. Im Gegensatz zu vielen jüngeren Kollegen des nerdigen Schubladenbegriffs Britpop kopiert der gute Paul jedoch niemals. Man höre nur, wie er sich hierfür den Geist der Fab Four schnappt, etwas stimmliches Whiskeytimbre drüber gießt und dabei noch die Balance zwischen elektrischen und akustischen Klängen ästhetisch fein austariert. Ähnlich gut funktioniert in dieser Gattung die abgezockte funky Soul-Perle "That Dangerous Age". Ohrenbonbons ohne auditives Zahnfleischbluten. Zum komplexeren, am ehesten Style Council-kompatiblen "Study In Blue" steuert Gattin Hannah ebenso lakonische wie hervorragend akzentuierte Vocals bei. Einen groovy Spritzer Bossa oben drauf. Pop in Perfektion. Man beachte nicht nur hier die zahllosen psychedelischen Verzierungen, Effekte und Überleitungen des Silberlings. Alles fließt unfassbar organisch ineinander. Dabei gelingt dem Mann aus Surrey eine Lebendigkeit im Sound, die wundersam niemals Gefahr läuft, in scheintoter Überfrachtung zu erstarren. Eine virtuose Leistung,vor der man nur in die Knie gehen kann. Jamfreunde und jene einer etwas direkteren Gangart finden sicherlich Gefallen an den zwischenzeilig immer ein wenig rebellisch rockenden Kloppern wie "Around The Lake" oder "Kling I Klang". Meisterhaft, wie catchy der bekennende Träger von Herrenhandtaschen letzteren Song im Gleisdreieck zwischen Ska, Vaudeville und Punk placiert. Das kann man schon allein handwerklich kaum besser machen. Gleichwohl gibt es mit "Dragonfly" sogar ein Lied, das zumindest nach meinem Dafürhalten einen klaren Höhepunkt im gesamten Katalog Wellers bedeutet. Jenseits aller obigen Zutaten erschafft er eine ebenso eingängige wie psychedelische Miniatur, deren Strömung paradoxerweise ebenso croont wie treibt. Harmonie aus Gegensätzen; dazu ein ebenso lebensweiser wie poetischer Text über die Erhabenheit leider seltener weiblicher Freigeister. Wer sich von diesem Tsunami der Gefühle fortspülen lässt, kann sicherlich einen neuen alltime Lieblingssong für sich entdecken. So hat Paul Weller in der für ihn nicht einfachen Zeit der Trauer nach dem Verlust des geliebten Vaters (sowie Kumpels und Managers) sein fast leichtfüßigstes Album überhaupt fabriziert, ohne dabei die Tiefe in Lyrics und Struktur preiszugeben. Wenn es um britische Popmusik geht, mögen die einen weiter im ollen Blurzug fahren; während die anderen nach den zuletzt höchstens routiniert streitenden Oasis gieren. Echte Kenner wissen: die totale Substanz erhält man nur vom Modfather. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Co-operative Music

Auszeichnungen Sélection Les Inrocks
Paul Weller ist der absolute Workaholic unter den Postpunkern. Sechs hitlastige Jam-Alben, fünf mit Style Council und dazu noch zehn Solowerke. Nun stehen die "Sonik Kicks" im Laden und sind erwartungsgemäß viel mehr als lediglich Platte Nr. 22. Der Mann, der nur zu gern sämtliche Castingshows von der debilen Seite der Macht gesetzlich verbieten lassen würde, bläst dem Publikum lässig den Winter aus den Knochen. War die vorherige Scheibe stark geprägt von seiner roh rockenden Seite, gibt der Maßanzugträger als wahrer Chefstyler hier ganz den musikalisch entspannten Lord of Pop, der zum Glück alle paar Jahre in unterschiedlichen musikalischen Gewändern zum Vorschein kommt. Pop ist hier beileibe kein Schimpfwort. Es geht selbstredend nicht um irgend welch belanglosen Ladidah-Kram aus der stumpfen Industrie- und Radioecke. Keine abgeschmackten Schablonen verschmockter Nichtskönner. Im Gegenteil: Von rotzigem Streetfighter-Rock über leicht angebeatlete Melodien bis hin zu fett schwarzem Funk, Soul plus wabernder Sixties Psychedelia reicht der kraftvoll gespannte Bogen of Song. Ein Lehrstück in moderner Eigenständigkeit; gespeist aus der Fortführung hochwertiger Musiktradition. "Selbstverständlich möchte ich – bei allem Stolz auf das bisher Geleistete – heute im Jahr 2012 als Künstler relevant sein." Die postulierte Vorwärtsgewandheit ist hier kein lahmes Lippenbekenntnis, wie man es oft bei alternden Stars antrifft, die ihren kreativen Zenith längst hinter sich haben. Weller hat Hunger UND Ideen. Dabei hilft es dem Besitzer der Black Barn Studios sehr, dass er als großer Individualist auch ein echter Teamplayer ist, der sich stets offen für die Einfälle anderer zeigt, falls sie etwas taugen. Natürlich finden sich dementsprechend wieder ein paar Freunde im Handgepäck. Graham Coxon ist wieder einmal dabei; ebenso Aziz Ibrahim. Und last but not least natürlich Best Mate Noel Gallagher, der sich momentan mit seinem Soloalbum ohnehin besser aufgestellt zeigt als bei den letzten mindestens drei Oasis-Rillen. Besonderer Gag: Ähnlich wie bei Bowies "Diamond Dogs" anno 1974 tauschen die gut aufgelegten Herren mitunter ihr jeweils angestammtes Instrument mit einem anderen. Das garantiert ein wenig anarchischen Spaß in "When Your Garden Is Overgrown" zwischen laszivem Lustgarten und schnurrigem "Garten Eines Kraken". Nach der wild um sich tretenden Einleitung "Green" geht es auf "The Attic" gleich los mit farbenfroher Popseligkeit. Im Gegensatz zu vielen jüngeren Kollegen des nerdigen Schubladenbegriffs Britpop kopiert der gute Paul jedoch niemals. Man höre nur, wie er sich hierfür den Geist der Fab Four schnappt, etwas stimmliches Whiskeytimbre drüber gießt und dabei noch die Balance zwischen elektrischen und akustischen Klängen ästhetisch fein austariert. Ähnlich gut funktioniert in dieser Gattung die abgezockte funky Soul-Perle "That Dangerous Age". Ohrenbonbons ohne auditives Zahnfleischbluten. Zum komplexeren, am ehesten Style Council-kompatiblen "Study In Blue" steuert Gattin Hannah ebenso lakonische wie hervorragend akzentuierte Vocals bei. Einen groovy Spritzer Bossa oben drauf. Pop in Perfektion. Man beachte nicht nur hier die zahllosen psychedelischen Verzierungen, Effekte und Überleitungen des Silberlings. Alles fließt unfassbar organisch ineinander. Dabei gelingt dem Mann aus Surrey eine Lebendigkeit im Sound, die wundersam niemals Gefahr läuft, in scheintoter Überfrachtung zu erstarren. Eine virtuose Leistung,vor der man nur in die Knie gehen kann. Jamfreunde und jene einer etwas direkteren Gangart finden sicherlich Gefallen an den zwischenzeilig immer ein wenig rebellisch rockenden Kloppern wie "Around The Lake" oder "Kling I Klang". Meisterhaft, wie catchy der bekennende Träger von Herrenhandtaschen letzteren Song im Gleisdreieck zwischen Ska, Vaudeville und Punk placiert. Das kann man schon allein handwerklich kaum besser machen. Gleichwohl gibt es mit "Dragonfly" sogar ein Lied, das zumindest nach meinem Dafürhalten einen klaren Höhepunkt im gesamten Katalog Wellers bedeutet. Jenseits aller obigen Zutaten erschafft er eine ebenso eingängige wie psychedelische Miniatur, deren Strömung paradoxerweise ebenso croont wie treibt. Harmonie aus Gegensätzen; dazu ein ebenso lebensweiser wie poetischer Text über die Erhabenheit leider seltener weiblicher Freigeister. Wer sich von diesem Tsunami der Gefühle fortspülen lässt, kann sicherlich einen neuen alltime Lieblingssong für sich entdecken. So hat Paul Weller in der für ihn nicht einfachen Zeit der Trauer nach dem Verlust des geliebten Vaters (sowie Kumpels und Managers) sein fast leichtfüßigstes Album überhaupt fabriziert, ohne dabei die Tiefe in Lyrics und Struktur preiszugeben. Wenn es um britische Popmusik geht, mögen die einen weiter im ollen Blurzug fahren; während die anderen nach den zuletzt höchstens routiniert streitenden Oasis gieren. Echte Kenner wissen: die totale Substanz erhält man nur vom Modfather. © Laut
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Pop - Erschienen am 3. Juli 2020 | Polydor Records

Hi-Res
Wie ist es möglich, zwischen seinen Leidenschaften aus den 60ern – Pop oder Soul – und seinen avantgardistischen Neigungen hin und her zu pendeln, ohne sein Gleichgewicht zu verlieren? Dieses Rätsel wollte Paul Weller immer schon lösen. Schon damals, als er als Punk-Leader bei The Jam anfing, dann, als er 1992 ganz plötzlich einen Solokarriere startete, bis er schließlich mit The Style Council einen Abstecher zum Soul machte. Auf On Sunset schlängelt sich der „Modfather“ mehr denn je durch alle möglichen Genres hindurch und löst damit stilistische Feuerwerke aus: Pop, Psychedelic, Rock, Folk, Easy Listening und Soul legt er an den Tag, wobei auf diesem 15. Opus vor allem Letzterer zu hören ist. Als würdiger Vertreter der Modszene kennt und verehrt Weller natürlich alle ihre Winkel, beginnend mit dem Northern Soul, mit Blue-Eyed Soul und bis hin bis zu Motown. Hier auf On Sunset sind die Songs immer noch in erster Linie vom Pop beeinflusst. Ein geschniegelter, facettenreicher Pop voller Arrangements und Anleihen wie etwa in Equanimity, wo er mit einer unerwarteten Kombination aus The Kinks und Bowie aufwartet. Da gibt es akustische oder elektronische Instrumente, Retro-Synthesizer, Symphonieorchester und funkige Bläserensembles, denn der Modfather ist total ausgehungert, holt also seine komplette Rüstung hervor, und wechselt so im Handumdrehen von ganz persönlichen zu hochtrabenden (Rockets) Elementen und von Mainstream zu Experimentellem über. Sogar in Sachen Gästeliste kennt Weller keinerlei Zurückhaltung: Steve Cradock, Ex-Mitglied der Ocean Colour Scene, mit dem er mittlerweile schon jahrelang zusammenarbeitet, sein langjähriger Kumpel Mick Talbot von The Style Council, der drei Titel auf seiner Hammond-Orgel präsentiert, Julie Gros von der Gruppe Le SuperHomard (More), Josh McClorey, der Gitarrist von The Strypes, das Frauen-Akustik-Folk-Rock-Trio The Staves oder auch der R&B-Sänger Col3trane. Jene, die den ehemaligen Bandleader von The Jam ganz genau kennen, werden sich mühelos zurechtfinden, dermaßen hält ihr Idol hier an seinen üblichen Marotten fest. Alle anderen werden wohl überrascht werden… © Marc Zisman/Qobuz 
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. März 2019 | Parlophone UK

Hi-Res
Weller for the masses. Dem immer noch aktuellen Studioalbum "22 Dreams" wirft der Modfather eine Kollektion an BBC-Aufnahmen hinterher, die - Ehre, wem Ehre gebührt - in insgesamt fünf Formaten aufs Fanvolk prasselt. Königin des Veröffentlichungsreigens ist dabei die absurd pralle und 70 Euro teure "Digital Box" mit 179 logischerweise digital remasterten BBC-Aufnahmen aus der Zeit seiner Solokarriere von 1990 bis 2008. Erhältlich nur online (weil digital!). Aber auch mit der 4er CD-Box im Buchformat, die immerhin 74 Songs und ein 64-seitiges Booklet mitliefert, sollte man in Indie-Checkerkreisen noch einige Blicke auf sich ziehen können. Dagegen umweht mein vorliegendes Rezensionsexemplar (Doppel-CD, 39 Songs, 24 Seiten) beinahe schon das Odeur eines illegal heruntergeladenen Downloads. Doch Paul wäre nicht Weller, läge ihm nicht auch seine proletarische Anhänger-Klientel am Herzen, zu der er hier immerhin auf einer Bookletseite persönlich das Wort ergreift. Platten mit BBC-Aufnahmen seien legendär und lägen ihm sehr am Herzen, steht da, weshalb der Meister natürlich auch selbst unzählige besitzt, zum Beispiel von Hendrix und den Small Faces. Er schließt mit einer Ode ans Livespiel an sich, für das man selbstredend berufen sein muss. Man braucht natürlich nicht annähernd die 39 musikalischen Belege, um zu verstehen, warum mit Paul Weller nun auch einer der ganz Großen seines Fachs in die illustre Konzertreihe der englischen Rundfunkanstalt aufgenommen wurde. Eingefleischte Fans mögen den ein oder anderen Track schon besitzen, für den Rest ist diese Werkschau nicht weniger essentiell. "Ob Soul, Blues, Jazz oder Rock, Paul kann einfach alles", schwärmt Noel Gallagher. Dass dieses Talent auf der ersten, zumeist akustischen CD nicht zum Vorschein kommt, macht gar nichts. Von seiner vielschichtigen Arrangementhülle befreit, zeigt so mancher Songs hier erst seine wahre, verletzliche Seele. Gut, "Corrina, Corrina" wird seltsamerweise ausgeblendet, wofür BBC Sessions eigentlich nicht bekannt sind. Für die neuen Versionen von "To The Start Of Forever" (vom Album "As Is Now"), "Fly On The Wall" (B-Seite der '92er Single "Uh-Huh Oh-Yeh") oder dem glückseligen "That's Entertainment" (The Jam) muss man auch als Nicht-Katholik einfach mal auf die Knie gehen. Von seinen 90er Jahre-Klassikern "Hung Up" und "You Do Something To Me" mal ganz zu schweigen. Diese Momente sind exakt so atemberaubend, wie es der "Stunning"-Aufkleber auf der CD-Hülle anpreist. Die Auftritte mit Band reichen dagegen nicht immer an die Unplugged-Versionen heran, wenngleich das dringliche "Peacock Suit" (live 1997) eine Macht ist, und "The Poacher" von derselben Session als Ronnie Lane-Cover ein Zungenschnalzer für alle Wellermaniacs darstellen dürfte. Auf der zweiten CD kommen 17 weitere Livetracks aus den Jahren 1991 bis 1998 zum Tragen, die zwar zum 2006 erschienenen Doppel-Livealbum "Catch-Flame" eine schöne Ergänzung darstellen. Im Zweifel würde ich hier trotzdem jederzeit ein Weller-Studioalbum vorziehen. Grundsätzlich gilt: Wem bei Songs wie "Everything Has A Price To Pay" und besonders "Brand New Start" nicht das Herz aufgeht, hat von Gitarrenpop nichts verstanden. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1995 | Universal-Island Records Ltd.

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1998 | Universal-Island Records Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Mai 2017 | Parlophone UK

Hi-Res
Paul Weller hatte sich schon einen Namen gemacht, als er noch ganz jung war (am 20. Mai 1977 bringt er schon als Achtzehnjähriger sein erstes Album mit den Jam, In The City, heraus!), daher sind seine Karriere und seine Diskografie außergewöhnlich komplex. Und jetzt, trotz seiner 59 Jahre, mischt dieser unschlagbare Modfather immer noch kräftig mit! Umso besser. Auf A Kind Revolution zeigt Weller sich sogar auf beeindruckende Weise bissig und kreativ wie immer, obwohl er natürlich absolut nichts mehr beweisen muss. Dieses dreizehnte Soloalbum des ehemaligen Bandleaders von Jam und Style Council ist weniger experimental als das vorige, Saturns Pattern,  das in den Gewässern von Traffic, Captain Beefheart, ja sogar Tame Impala bis hin zu Love segelte… Dieses Mal kommt Weller zu seinen Grundtönen im Rock’n’soul zurück. Gleich von Anfang an zeigt er mit Woo Sé Mama, wo's lang geht, denn dort gastieren in seinen Chören zwei Königinnen der Soulmusic aus den sechziger und siebziger Jahren, die Kultstatus haben: Madeline Bell und P.P Arnold! Weitere Gäste schwören ihm die Treue: der große Robert Wyatt (She Moves With The Fayre), mit dem er schon früher zusammengearbeitet hat, aber auch, und das ist eher überraschend, Boy George, nur um eben ein irres, sehnsuchtsvolles Duo zu singen (One Tear), und bei mehreren Titeln der junge, nervöse Gitarrist der Strypes, Josh McClorey. Hat man sich erstmal die Kind Revolution angehört, dann sagt man sich, dass Paul Weller vierzig Jahre nach seinem Karrierebeginn immer noch sehr gut seinen Mann, Paul Weller, steht… © MZ/Qobuz
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2007 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Pop - Erschienen am 27. November 2020 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2006 | Universal-Island Records Ltd.

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2010 | Universal Music Group International

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1997 | Universal-Island Records Ltd.

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2006 | Universal-Island Records Ltd.

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Pop - Erschienen am 7. Mai 2020 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2004 | UMC (Universal Music Catalogue)