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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 3. Februar 2014 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS - Hi-Res Audio
Pat Metheny beugte sich nie gern dem Offensichtlichen. Er vernachlässigte in seinen Projekten bewusst das für Jazz-Ensembles so unentbehrliche Blasinstrument. Methenys Augenmerk galt selbst im Pakt mit den Besten seit jeher der Gitarre, die Luftklinger schienen nicht einmal im Schatten ihr Dasein fristen zu dürfen. Erst einmal, auf der LP "80/81", zogen mit Dewey Redman und Michael Brecker zwei Tenorsaxophonisten in Metheneys bald vierzigjähriges Tonträgervermächtnis ein. Er wuselte, daddelte und sträubte sich gegen die Vorstellung, wie doch eine Combo zu besetzen sei. Mit Steve Reich machte er einen Ausflug in die Kraftfelder des Minimalismus. "Electric Counterpoint" war der Umschlagplatz, an dem neben einer vervielfachten Gitarre kein weiterer instrumentaler Nenner stand. Der Jazz wurde in die Minimal Music umgeladen. Auf dem letzten Album verlor dann selbst das oberste musikalische Schiedsgericht den Überblick. Die Jury des Grammy-Awards erkannte Metheny seine immerhin schon neunzehnte Auszeichnung zu, jedoch wurde "What's It All About" als Weltmusik eingeordnet. Man nahm es nicht allzu genau. Methenys musikalischer Charakter gibt aber auch viel Auskunft. Seine "Unity Band", bestehend aus Chris Potter an Tenor-/Sopransaxophon und Bassklarinette, Ben Williams am Bass und Antonio Sanchez am Schlagzeug hangelt sich eben nicht durch einen dichten Skalendschungel. Bassist Williams, Gewinner der letztjährigen Thelonius Monk Competition, bringt sich in "New Year" mit einer gewieften Melodieführung ein, die er bei Jaco Pastorious abgeschaut haben könnte. Metheny greift in seine Nylon-Saiten, lässt den Romancier aber außen vor. Anfangs noch getragen von süßer Schwere, stellt er sein saumseliges Zupfen um, reißt später die Saiten an. Doch erst als sich Chris Potter mit einer kantablen Hookline auftürmt, beginnt diese Band zu irrlichtern. Das Tempo prescht vor, Snareschläge knattern, Becken bimmeln, das Saxophon knatscht. Die Dynamik des Eröffnungsstücks wird noch pulsierender und raumgreifender, auch die Melodie wird auf dem nachfolgenden "Roofdogs" noch eindringlicher. Potters Sopransax und Methenys Roland Guitar Synthesizer scheinen gleichzeitig Gegensätze zu bilden und sich komplementär zueinander zu verhalten, ehe sie sich unisono, in gleicher Stimmlage, wieder treffen. Metheny, bei dem eine äußerliche Verwandtschaft zum Simpsons-Charakter Tingeltangel-Bob nicht zu übersehen ist, entfacht auch deshalb einen so hohen Verzückungsgrad bei seinem Publikum, weil er jeder populären Sitcom mühelos eine Titelmelodie auf den Leib schreiben kann. "Leaving Town" erzeugt all das, was man von Doug Heffernan, dem King Of Queens, kennt und erwartet: Die große Wohlfühlstube und den Feierabend-Jazz. Wenn dann noch das Duff-Bier greifbereit wäre, die Künstlichkeit kennte keine Scham. Man darf nicht vergessen, dass das nur kleiner Kitsch ist, der diese Musik einen Schritt weit zugänglicher macht. Vorbei ist die Zeit des Saxophon-Adabei. Vielleicht gibt es den nächsten Grammy wieder für ein Jazz-Album. Das wäre dann offensichtlich, denn die Grenzen sind wieder enger gezogen. © Laut
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Jazz - Erschienen am 8. Juni 2012 | Nonesuch

Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Le top 6 JAZZ NEWS
Pat Metheny beugte sich nie gern dem Offensichtlichen. Er vernachlässigte in seinen Projekten bewusst das für Jazz-Ensembles so unentbehrliche Blasinstrument. Methenys Augenmerk galt selbst im Pakt mit den Besten seit jeher der Gitarre, die Luftklinger schienen nicht einmal im Schatten ihr Dasein fristen zu dürfen. Erst einmal, auf der LP "80/81", zogen mit Dewey Redman und Michael Brecker zwei Tenorsaxophonisten in Metheneys bald vierzigjähriges Tonträgervermächtnis ein. Er wuselte, daddelte und sträubte sich gegen die Vorstellung, wie doch eine Combo zu besetzen sei. Mit Steve Reich machte er einen Ausflug in die Kraftfelder des Minimalismus. "Electric Counterpoint" war der Umschlagplatz, an dem neben einer vervielfachten Gitarre kein weiterer instrumentaler Nenner stand. Der Jazz wurde in die Minimal Music umgeladen. Auf dem letzten Album verlor dann selbst das oberste musikalische Schiedsgericht den Überblick. Die Jury des Grammy-Awards erkannte Metheny seine immerhin schon neunzehnte Auszeichnung zu, jedoch wurde "What's It All About" als Weltmusik eingeordnet. Man nahm es nicht allzu genau. Methenys musikalischer Charakter gibt aber auch viel Auskunft. Seine "Unity Band", bestehend aus Chris Potter an Tenor-/Sopransaxophon und Bassklarinette, Ben Williams am Bass und Antonio Sanchez am Schlagzeug hangelt sich eben nicht durch einen dichten Skalendschungel. Bassist Williams, Gewinner der letztjährigen Thelonius Monk Competition, bringt sich in "New Year" mit einer gewieften Melodieführung ein, die er bei Jaco Pastorious abgeschaut haben könnte. Metheny greift in seine Nylon-Saiten, lässt den Romancier aber außen vor. Anfangs noch getragen von süßer Schwere, stellt er sein saumseliges Zupfen um, reißt später die Saiten an. Doch erst als sich Chris Potter mit einer kantablen Hookline auftürmt, beginnt diese Band zu irrlichtern. Das Tempo prescht vor, Snareschläge knattern, Becken bimmeln, das Saxophon knatscht. Die Dynamik des Eröffnungsstücks wird noch pulsierender und raumgreifender, auch die Melodie wird auf dem nachfolgenden "Roofdogs" noch eindringlicher. Potters Sopransax und Methenys Roland Guitar Synthesizer scheinen gleichzeitig Gegensätze zu bilden und sich komplementär zueinander zu verhalten, ehe sie sich unisono, in gleicher Stimmlage, wieder treffen. Metheny, bei dem eine äußerliche Verwandtschaft zum Simpsons-Charakter Tingeltangel-Bob nicht zu übersehen ist, entfacht auch deshalb einen so hohen Verzückungsgrad bei seinem Publikum, weil er jeder populären Sitcom mühelos eine Titelmelodie auf den Leib schreiben kann. "Leaving Town" erzeugt all das, was man von Doug Heffernan, dem King Of Queens, kennt und erwartet: Die große Wohlfühlstube und den Feierabend-Jazz. Wenn dann noch das Duff-Bier greifbereit wäre, die Künstlichkeit kennte keine Scham. Man darf nicht vergessen, dass das nur kleiner Kitsch ist, der diese Musik einen Schritt weit zugänglicher macht. Vorbei ist die Zeit des Saxophon-Adabei. Vielleicht gibt es den nächsten Grammy wieder für ein Jazz-Album. Das wäre dann offensichtlich, denn die Grenzen sind wieder enger gezogen. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. März 1976 | ECM

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Für ein Erstlingswerk eine Meisterleitung! Bright Size Life, das 1976 erschien, war Pat Methenys erste Platte als Leader. Mit 21 Jahren bewies der amerikanische Gitarrist hinsichtlich Komposition, Interpretation und, wenn nötig, auch als Virtuose bereits echte Reife. Sein damaliger bester Freund Jaco Pastorius, sehr feinfühlig am Bass, und Bob Moses, geschmeidig und dynamisch am Schlagzeug, waren die idealen Komplizen mit denen er das entwickeln konnte, was zu seinem Markenzeichen werden sollte: ein sehr fließendes und oft lyrisches Spiel. Die weiten Ebenen des Mittleren Westen lebten in seiner Gitarre wie auch in den Titeln, die er seinen Kompositionen gab (Missouri Uncompromised, Midwestern Nights Dream und Omaha Celebration). Von dieser wunderschönen, kristallklaren Platte geht eine große Weisheit aus (der Einfluss von Jim Hall ist spürbar). Sie schließt mit Round Trip/Broadway Blues, einem unerwarteten Medley mit zwei Themen von Ornette Coleman, einem Idol Methenys, mit dem er zehn Jahre später Song X im Freestyle aufnehmen sollte. Aber unter der scheinbar ruhigen Oberfläche brodelte die Lust des jungen Virtuosen, eine Welt auf den Kopf stellen, die er zu hausbacken fand. 2001 beschreibt er in einem Interview mit Just Jazz Guitar dieses Gefühl: „Auch wenn man es Bright Size Life nicht unbedingt anhört, waren wir damals empört. Das Album ist unsere sehr starke politische Stellungnahme dazu, was wir unserer Meinung nach mit unseren Instrumente tun sollten, um beim Jazz zu bleiben. Wenn ich es heute, 25 Jahre später, anhöre, denke ich, dass unsere Botschaft angekommen ist, und dass wir etwas verändert haben. Es war ein Manifest für Dinge, die uns am Herzen lagen, wie Harmonie und Zusammenspiel in Bezug auf den Klang der Instrumente. Man muss dieses Album anhören, um zu wissen wo wir damals standen.“ © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 1. März 1976 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Für ein Erstlingswerk eine Meisterleitung! Bright Size Life, das 1976 erschien, war Pat Methenys erste Platte als Leader. Mit 21 Jahren bewies der amerikanische Gitarrist hinsichtlich Komposition, Interpretation und, wenn nötig, auch als Virtuose bereits echte Reife. Sein damaliger bester Freund Jaco Pastorius, sehr feinfühlig am Bass, und Bob Moses, geschmeidig und dynamisch am Schlagzeug, waren die idealen Komplizen mit denen er das entwickeln konnte, was zu seinem Markenzeichen werden sollte: ein sehr fließendes und oft lyrisches Spiel. Die weiten Ebenen des Mittleren Westen lebten in seiner Gitarre wie auch in den Titeln, die er seinen Kompositionen gab (Missouri Uncompromised, Midwestern Nights Dream und Omaha Celebration). Von dieser wunderschönen, kristallklaren Platte geht eine große Weisheit aus (der Einfluss von Jim Hall ist spürbar). Sie schließt mit Round Trip/Broadway Blues, einem unerwarteten Medley mit zwei Themen von Ornette Coleman, einem Idol Methenys, mit dem er zehn Jahre später Song X im Freestyle aufnehmen sollte. Aber unter der scheinbar ruhigen Oberfläche brodelte die Lust des jungen Virtuosen, eine Welt auf den Kopf stellen, die er zu hausbacken fand. 2001 beschreibt er in einem Interview mit Just Jazz Guitar dieses Gefühl: „Auch wenn man es Bright Size Life nicht unbedingt anhört, waren wir damals empört. Das Album ist unsere sehr starke politische Stellungnahme dazu, was wir unserer Meinung nach mit unseren Instrumente tun sollten, um beim Jazz zu bleiben. Wenn ich es heute, 25 Jahre später, anhöre, denke ich, dass unsere Botschaft angekommen ist, und dass wir etwas verändert haben. Es war ein Manifest für Dinge, die uns am Herzen lagen, wie Harmonie und Zusammenspiel in Bezug auf den Klang der Instrumente. Man muss dieses Album anhören, um zu wissen wo wir damals standen.“ © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 6. Mai 2016 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Im Jahr 2013 hatte Pat Metheny erstmals seit 1980 sein erstes Album mit der Unity Band veröffentlicht, auf der große Gitarrist gemeinsam mit Chris Potter an der Bassklarinette, Antonio Sanchez am Schlagzeug und Ben Williams am Bass zu hören ist. Mit ihrem zweiten Album Kin (←→), begab sich die Formation ein Jahr später auf Welttournee, bei der sie mehr als 150 Städte besuchten….am Ende der Tour fanden sich die Musiker in einem kleinen Theater in Manhattan zusammen, um hier live die Präsentation des Werkes Kin (←→) sowie einige weitere Stücke aus Methenys Repertoire zu filmen. Dieses Album dokumentiert dieses Livekonzert und gibt einen Eindruck, wir eng zusammengeschweißt diese Truppe von Musikern ist. Pat Metheny ist hierbei der intelligente Anführer, der nie versucht, sich in den Vordergrund zu drängen. Jeder ist an der Spitze seines eigenen Spiels und seiner Kunst. Sanchez und Williams bilden rhythmische Pyramiden, während Potter als großer Kolorist dem Ganzen den letzten Feinschliff gibt. © MD / Qobuz
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Jazz - Erschienen am 1. April 1984 | ECM

Auszeichnungen Außergewöhnliche Schallplattensammlung von Qobuz
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Jazz - Erschienen am 17. Mai 2013 | Nonesuch

Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS
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Jazz - Erschienen am 21. Februar 2020 | Nonesuch

Hi-Res Booklet
Pat Metheny hat in seiner langen Karriere zwanzig Grammys in zwölf verschiedenen Kategorien gewonnen. Als einziger Bandleader erhielt er für sieben aufeinanderfolgende Veröffentlichungen diese Trophäe. Nun veröffentlicht der 65-jährige Saitenvirtuose aus Missouri mit "From This Place" sein erstes Album mit eigenem Material seit "Kin" von 2014. Dabei stehen wieder einmal weitläufige Songs im Vordergrund. So wechseln sich auskomponierte Passagen und verspielte Improvisationen sowie lebhafte Rhythmen und symphonische Momente immer wieder gegenseitig ab. Vor allem letztere nehmen vermehrt Raum in Methenys Klangkosmos ein, wie der Opener "America Undefined" unmissverständlich klarmacht. Der baut sich nämlich nach und nach zu einem epischen, streichergetränkten Finale auf, dominiert von der Hollywood Studio Symphony unter der Leitung von Joel McNeely. In dem Stück treffen sich der US-Amerikaner und Pianist Gwilym Simcock immer wieder zu einem heiteren Dialog, während der langjährige Drummer Antonio Sanchez das Zusammenspiel der beiden kongenial mit seinem polyrhythmischen Drumming unterstützt und der Bass der malaysisch-australischen Bassistin Linda May Han Oh ausgelassen vor sich hinbrodelt. Jedenfalls schlägt es mit seiner Leichtigkeit und seinem universellen Flair die Brücke zur aktuellen hippen Generation im Jazz. Letzten Endes verbinden sich auf dieser Scheibe traditionelle und moderne Komponenten zu einer vielseitigen, größtenteils berauschenden Mixtur verschiedenster Stile des Genres. "'From This Place' ist eine dieser Aufnahmen, die ich bereits mein gesamtes Leben produzieren wollte", sagte Metheny in einem Statement. "Sie ist für mich eine Art Art musikalischer Zenit und spiegelt ein breites Spektrum an Ausdrucksformen, die mich über die Jahre interessierten - auf Großleinwand dimensioniert." Dass der US-Amerikaner eine Menge Freude an diesem Projekt hatte, hört man beispielsweise in "Wide And Far", wenn sich seine hochmelodiösen Grundmotive mit langen, freien Gitarren-Improvisationen abwechseln, die vor Fingerfertigkeit und Gefühl nur so strotzen. Dazu erzeugen die Streicher filmmusikalisches Flair. Jedenfalls scheint der Saitenvirtuose in der Nummer vor Kreativität geradezu überzusprudeln. Danach flacht die Euphorie aber dann doch ein wenig ab, auch weil sich im Verlauf der fast achtzig Minuten immer wieder ein paar kitschige Passagen einschleichen und hier und da das Piano ein bisschen zu gemütlich vor sich hinklimpert. Da wünscht man sich dann doch an mancher Stelle die Genialität von Lyle Mays zurück, der erst vor Kurzem verstarb. Gerade die Tracks mit Gastbeteiligung verleiten aufgrund ihrer Gemächlichkeit nicht gerade zu Begeisterungsstürmen. "The Past In Us" swingt zwar federleicht vor sich hin, während Metheny mit ein paar Latin-Jazz-Einschüben aufwartet. Jedoch bedient der Mundharmonika-Einsatz von Gregoire Maret so ziemlich jedes sentimentale Heimat-Klischee über die USA. Das Titelstück verkommt mit den sanften, gehauchten Vocals von Meshell Ndegeocello, den romantischen Streichern und den zu sehr auf Harmonie bedachten Saiten-Tönen des Mittsechzigers zur harmlosen Fünfzigerjahre-Schmonzette. Die zeitlose Klasse einer Dinah Washington erreicht es dabei zu keiner Sekunde. Ganz anders das grandiose "Same River", das nicht nur vom indisch angehauchten Spiel Methenys, sondern auch von den den rhythmisch-komplexen Bassläufen lebt. Dazu gibt es gegen Mitte ein nachdenkliches Piano-Solo und eine lange psychedelische Improvisation des US-Amerikaners. Insgesamt erinnert die Nummer sehr an den Klang früher Aufnahmen des Labels ECM, wo er Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger seine besten Alben veröffentlichte. Man denkt beim Genuss dieses Stückes vor allem an Eberhard Webers Meisterwerk "The Colours of Chloë" aus dem Jahre 1974. Und dann wäre ja noch "Sixty-Six", wo Metheny nicht nur von einem lyrischen Gipfel zum nächsten jagt, sondern zwischendrin auch die ein oder andere progressive Passage bereithält, begleitet von weitläufigen Streichern, tiefem Bass und treibender lateinamerikanischer Polyrhythmik am Schlagzeug. Dazu lockern hämmernde Klavierschläge das recht klassische Herangehensweise um etwas zeitgemäßem Sturm und Drang kraftvoll auf. Im Großen und Ganzen steht der Song exemplarisch für das, was auf dieser Platte alles richtig läuft. Jedenfalls bildet "From This Place" nicht unbedingt den Höhepunkt im langen, umfangreichen Katalog Pat Methenys, stellt aber dank der geschlossenen Bandleistung und den bildhaften Streichern wieder einen Schritt in die richtige Richtung dar, weg vom all zu Gefälligen seiner letzten Gruppe und hin zu etwas höchst Befreitem. © Laut
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Bebop - Erschienen am 14. Juni 2011 | Nonesuch

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Jazz - Erschienen am 1. September 1980 | ECM

1980 war Pat Metheny bereits sehr populär. Ausverkaufte Tourneen und viele verkaufte Alben machten Sound und Stil des amerikanischen Gitarristen bekannt, die damals schon Nachahmer fanden. Mit der Pat Metheny Group, zu der Lyle Mays, Mark Egan und Danny Gottlieb gehörten, wurde der Erfolg noch größer. Manche Jazz-Apostel waren jedoch angesichts des Erfolges bei einem vorwiegend jungen Publikum (Metheny selbst war damals erst 25 Jahre alt) zunächst etwas skeptisch... Mit 80/81, das im Mai 1980 für das Label ECM aufgenommen wurde, sollte sich das ändern. Der Münchner Produzent Manfred Eicher, der den langhaarigen Gitarristen begleitete, hatte den klugen Einfall, eine Gruppe von vier anerkannten Größen ohne Pianist in die Talent Studios im norwegischen Oslo einzuladen: den Kontrabassisten Charlie Haden, den Schlagzeuger Jack DeJohnette sowie die Tenorsaxophonisten Dewey Redman und Michael Brecker. Diese noble Besetzung hätte auch sehr selbstgefällig sein können, doch das Gegenteil war der Fall! Die meisten Kompositionen auf diesem eineinhalbstündigen Doppelalbum sind von Pat Metheny, der sich aus allen Blickwinkeln, sowohl elektrisch (erster und letzter Teil des Albums) als auch akustisch, präsentiert. Vor allem ist der Stil der Projekt-Sidemen völlig anders als der seiner gewohnten Bandpartner. Die fünf Musiker bilden eine geschlossene Einheit und kommunizieren auf höchst inspirierte Weise.Charlie Haden, zwischen 1971 und 1976 Mitglied von Keith Jarretts amerikanischem Quartett, und Dewey Redman kannten sich gut und hießen den jungen Zeremonienmeister und seine Gitarre willkommen. Das ist nicht weiter erstaunlich, wenn man weiß, welches Verhältnis die beiden aus Missouri stammenden Musiker Metheny und Haden (Jahre später haben sie gemeinsame Aufnahmen gemacht) zur nordamerikanischen Folkmusik haben, die in ihre Musik Eingang findet. DeJohnette fügt sich auf geniale Weise in das Ensemble ein. Dem Schlagzeuger, der auf 80/81 einen zentralen Platz einnimmt, gelingt es hier gleichermaßen, sich von den anderen abzusetzen wie auch mit ihnen zu harmonieren. Im Titel Open zieht er den Zuhörer mit seinen magischen Drumsticks komplett in seinen Bann. Die Saxophonisten schließlich sind zwei entgegengesetzte Charaktere, die aber beide ihren Platz finden (Brecker leidenschaftlich im eröffnenden Two Folk Songs und Redman verspielt im Solo von Pretty Scattered). Dieses Doppelalbum behauptet im Laufe der Jahre seinen Ehrenplatz in der umfassenden Diskografie seines Erschaffers. © Marc Zisman/Qobuz
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Bebop - Erschienen am 24. April 2009 | Nonesuch

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Jazz - Erschienen am 23. September 2007 | Nonesuch

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Jazz - Erschienen am 12. September 2006 | Nonesuch

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Bebop - Erschienen am 3. Oktober 2008 | Nonesuch

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Jazz - Erschienen am 6. Februar 2006 | Nonesuch

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Jazz - Erschienen am 27. April 1981 | ECM

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Jazz - Erschienen am 6. Februar 2006 | Nonesuch

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Jazz - Erschienen am 5. März 2007 | Nonesuch

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Bebop - Erschienen am 2. Juni 2009 | Nonesuch

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Jazz - Erschienen am 5. November 1999 | Warner Jazz