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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 6. April 2015 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS
Auf diesem Album liefert Paolo Fresu mit seiner Trompete ein Duell mit dem Bandoneon von Daniele di Bonaventura. Die beiden Italiener hatten sich ursprünglich zur Unterstützung der korsische Vokalgruppe A Filetta (Mistico Mediterraneo) zusammengetan. Hier spielen Fresu und Bonaventura allein erstaunliche kammermusikalische Kreationen, die den Geist von Miles Davis und die melancholische Wärme des Bandoneons in ein Repertoire aus ergreifenden Wiegenliedern, südamerikanischen Klassikern (Chico Buarque), liturgischer Musik, aber auch Opernarien wie Puccinis berühmtes Quando me'n vò aus La Bohème einfließen lassen. Die Stärke des italienischen Duos liegt darin, wie sie dieses Material mit Hilfe ihres besonderen Sounds, den sie auf atemberaubende Weise mit Geschmack und Klasse modellieren, und der im Mai 2014 im RSI-Auditorium im Schweizerischen Lugano aufgenommen wurde, völlig vereinheitlichen. Fresus Spiel erreicht eine seltene emotionale Intensität, die durch seinen kunstvollen Umgang mit dem Dämpfer verstärkt wird. Bei ECM ist diese ungewöhnliche Verbindung, die man immer wieder anhören kann, nicht verwunderlich.
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Jazz - Erschienen am 12. April 2019 | Tuk Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Dieser audiophile Tonträger ist eine Sensation. Verbindet er doch mittelalterliche Klangkunst mit klassischem Kammerorchester und moderner Improvisationsmusik zu einem überwältigenden Gesamtbild, das weit entfernt von jedweder Third-Stream-Ästhetik allen Ingredienzien eigenen Raum zu ergreifender Entfaltung bietet und doch eine in sich stimmige Synthese offeriert. Bereits, dass diese Jahrhunderte übergreifende Kostbarkeit im ungewöhnlichen Format (135 x 190 mm) erscheint und ihre klugen Liner-Notes auf Latein präsentiert (keine Angst, es gibt auch eine italienische und englische Textversion), zeigt den hohen Anspruch des Trompeters und Label-Chefs Paolo Fresu. Ausgangspunkt dieses Opus Maximum ist der Mitte des 13. Jahrhunderts entstandene „Codex Ms. 91“ der Etruskischen Akademie: „Allgemein bekannt als ,Laudario di Cortona‘, ist er die Wurzel, die die gesamte Geschichte der italienischen Musik und Poesie belebte.“ Die Besonderheit der 66 erhaltenen Lobgesänge wie dem titelgebenden „Altissima Luce“ ist die auf Franz von Assisi zurückgehende, erstmalige Verwendung der (früh-)italienischen Sprache für geistliches Liedgut. Dass diese ikonischen Gesänge hier von Frauenstimmen intoniert werden, ist zwar untypisch für die Gregorianik, gibt aber dem hymnischen Wohlklang eine eigene Duftnote. In den sich neben kammermusikalischen Untermalungen und zartesten elektronischen Akzentuierungen Paolo Fresus delikates Horn, das vibrierende Bandoneon des kongenialen Daniele Di Bonaventura sowie jazzige Strukturelemente der Rhythmiker mal diskret, mal schwelgerisch opulent einweben. In summa ein neuer Meilenstein der Musikgeschichte. © Thielmann, Sven / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 14. Mai 2001 | ACT Music

Auszeichnungen Qobuz Referenz
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Jazz - Erschienen am 6. April 2015 | ECM

Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS
Bevor Paolo Fresu als Twen von Miles Davis’ Spielauffassung inspiriert wurde, spielte er Kornett und Trompete in Banda-Orchestern. Die schwungvolle Eleganz der üppig besetzten italienischen Blasorchester, die mit populären Themen aus der Klassik über die Dörfer ziehen, schwingt auch heute noch in seiner Musik mit. Davon profitiert auch ein Duo mit dem Bandoneon-Virtuosen Daniele di Bonaventura. Von dessen majestätischem „Da Capo Cadenza“ bis hin zu Fresus gefühlvollem „In maggiore“ vermischen sich mediterrane folkloristische Impressionen mit der lyrischen Linie des Modern Jazz zu einer sinnlichen Musik. Die hervorragende Klangästhetik der Aufnahmen bereitet zusätzliches Hörvergnügen. © Filtgen, Gerd / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 10. Februar 2021 | Tuk Music

Hi-Res Booklet
Mit 850.000 Büchern und einer Sammlung von 7.500 Zeitungen ist die Stadtbibliothek des Archiginnasio von Bologna ein geschichtsträchtiger Ort. Hier hat Paolo Fresu Anfang 2021 beschlossen, seine eigene Geschichte zu feiern. Zu seinem 60. Geburtstag versammelte der italienische Trompeter eine Handvoll von Musikerfreunden für ein außergewöhnliches Konzert, natürlich ohne Publikum. In Begleitung des Bandoneonisten Daniele di Bonaventura, des Pianisten Dino Rubino, des Kontrabassisten Marco Bardoscia und des Alborada Streichquartetts bewegt er sich durch verschiedene Räume dieser prächtigen Bibliothek, um musikalische Themen nach seinem Gusto zu interpretieren - im Stile eines bunten und hybriden Jazz, europäisch im Herzen aber mit einer gewissen Weltoffenheit. Musica da Lettura ist alles andere als eine Jubiläums-Retrospektive mit Beerdigungs-Charakter und zeigt vor allem das Ausmaß des Genies von Fresu, einem unermüdlichen Forscher und Reisenden, der in der Lage ist, aus populären musikalischen Traditionen wie dem Kino, der Literatur, der klassischen oder der populären Musik und natürlich dem Jazz zu schöpfen... Das Repertoire dieses Albums (das nur auf Qobuz erhältlich ist) mischt wie kein anderes bekannte Lieder und Themen mit elektronischen Effekten, um die Distanz zwischen der Geschichte des Ortes und der Zeitgenossenschaft der Klänge zu unterstreichen. Auf El Ciego umarmt die europäische Tradition die lateinamerikanische. Auf Notte a San Stino, einer Art New-Age-Komposition, die er allein vorträgt, verwebt Fresu mehrere Takes seines Instruments miteinander. Und um das Feld der Möglichkeiten noch zu erweitern, lässt er sich von Strauss' Metamorphosen inspirieren, die er in eine von Rossini geerbte Feierlichkeit taucht. Ob kammermusikalische oder futuristische Sequenzen, ob nostalgisch oder groovig, ob meditativ oder verträumt, nichts fehlt dem musikalischen Fest unter Freunden... Aber das Wesentliche dieses großartigen Albums liegt in dem organischen und menschlichen Charakter der Musik. Trotz der literarischen Referenzen und vielfältigen Einflüsse behält Paolo Fresus Trompete eine einfache und schöne Sprache, die direkt ans Herz geht. Eine Sprache, die durch die Verbundenheit mit seinen Sidemen unglaublich lebendig wird. Alle Musiker glänzen im Einklang an diesem Geburtstag, an den man sich noch lange zurückerinnern wird... © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 10. Februar 2021 | Tuk Music

Hi-Res Booklet
In der Woche seines 60. Geburtstags veröffentlicht der italienische Trompeter Paolo Fresu mit seiner unerschöpflichen Diskografie (sein Name steht auf mehr als 300 Alben!) gleich ein Dreifachalbum! Drei Facetten eines Künstlers, der sich unaufhörlich zwischen den Genres, den Inspirationsquellen und den Kollaborationen hindurchschlängelt. Dieses reichhaltige P60LO FR3SU präsentiert als Opener eine remasterte Neuauflage von Heartland, einem Album aus dem Jahr 2001, bei dem David Linx’ Stimme und Diederik Wissels‘ Arrangements für Streichquartett im Mittelpunkt stehen, und endet mit Heroes, einer ebenfalls vokal betonten Platte, die ausschließlich aus David Bowie-Coverversionen besteht. Es sind Ende 2020 eingespielte, oft erstaunliche Neuinterpretationen, die Petra Magoni voller Frische vorträgt. Mitten in dieser Stimmenorgie brachte FresuThe Sun on the Sea unter, eine ebenfalls 2020, zusammen mit zwei langjährigen Freunden eingespielte Platte: mit seinem Landsmann, dem Bandeonisten Daniele di Bonaventura und mit dem brasilianischen Cellisten Jaques Morelenbaum. Dieses Trio schaukelt auf dem Strom eines mediterran angehauchten Jazz dahin, auf dem uns manchmal auch lateinamerikanische Wellen entgegenschlagen. So bietet diese eigenständige Trompeterstimme letzten Endes mehr als zwei Stunden und fünfundvierzig Minuten lang eine ganz außergewöhnliche Musik. © Clotilde Maréchal/Qobuz     eine überarbeitete Neuauflage
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Jazz - Erschienen am 4. Juni 2021 | Tuk Music

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Jazz - Erschienen am 9. November 2018 | Tuk Music

Jeder Jazz-Trompeter hat eine ganz enge Beziehung zu Chet Baker. Ein so einmaliges Erbe kann man nicht übersehen, wenn man dieses Instrument spielt. Und Paolo Fresu bildet logischerweise keine Ausnahme. Es kommt noch besser: er ist einer der faszinierendsten Vertreter jenes Mannes, der dank seines Aussehens als James Dean des Jazz bekannt war. Jede einzelne Einspielung des sardischen Musikers enthält jedes Mal einen kleinen Hinweis oder einen eindeutigen Blick auf die bakersche Spielweise. Dieses Mal ist die Hommage noch eindeutiger, wie es am Albumtitel zu ersehen ist: Tempo di Chet. Fresu ist aber ein derartig großartiger Musiker, dass er unweigerlich sich selbst treu bleibt, wenn er eine ganze Stunde hindurch seine Musik in eine Spur Melancholie bettet. Im Jahre 1999 hatte er zusammen mit seinem Landesgenossen Enrico Rava das herrliche Shades of Chet veröffentlicht. Zwei Jahrzehnte später spielt er nun noch weitaus virtuoser und nuancierter als bisher. Er fasziniert einfach und erreicht vor allem mit seiner Art, von seinem „Lehrmeister“ oft interpretierte Standards zu covern (insbesondere My Funny Valentine oder Everything Happens To Me) einen wahren Höhepunkt. Bei diesem von Schlichtheit geprägten Experiment wird Paolo Fresu vom Pianisten Dino Rubino und vom Kontrabassisten Marco Bardoscia begleitet; zwei Weggefährten, die sich nie in den Vordergrund drängen und seine Sicht der Dinge durchaus teilen. Herrlich. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 16. Februar 2018 | Tuk Music

Hi-Res Booklet
Paolo Fresu kann noch so viele Projekte aneinanderreihen, die Schönheit seines Spiels erleidet dadurch keinerlei Abbruch. Sie wird nie von dem anhaltenden Rhythmus in den Schatten gestellt, sondern dank der facettenreichen Alben und verschiedenen Konzerte, bei denen sich der Trompeter aus Sardinien beteiligt, nur noch interessanter. Im Jahre 2013 hatte Fresu ein überraschendes Desertico herausgebracht, auf dem er seinen Jazz mit Köstlichkeiten aus World, Rock und Elektro kombinierte. Eine musikalische Flut. Denn Paolo Fresu ist selbst eine Flut. Eine Flut von Energie. Von Klangstrukturen. Von Platten. Von Begegnungen in erster Linie, wie es dieses im Jahre 2004 mit seinem Devil Quartet geschaffene Opus mit den Kompositionen des Gitarristen Bebo Ferra, des Kontrabassisten Paolino Dalla Porta und des Schlagzeugers Stefano Bagnoli zeigte. Die Komplizenschaft zwischen den vier Freunden sickert von neuem von Anfang bis Ende dieses Carpe Diem durch. Nun, fünf Jahre nach dem Erscheinen von Desertico, scheint der Devil selbst einer erstaunlichen Versuchung zum Opfer gefallen zu sein: der Versuchung, seine Waffen des Bösen niederzulegen und endlich das Leben zu genießen... Dieses treffend genannte Carpe Diem ist eindeutig akustischer und strahlt vor allem eine tief verankerte Gelassenheit aus. Im Rahmen seiner Kompositionen und seines Wohlwollens, von dem diese vier Musiker hier zeugen. Und im geschmeidigen (aber trotzdem nie geglätteten) Klang, den sie die 56 Minuten dieses sehr schönen Albums hindurch ausströmen lassen. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 30. September 2013 | Tuk Music

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Paolo Fresu spielt seit Mitte der 2000er Jahre mit Omar Sosa zusammen. Auf der Bühne und später auch im Studio fand der sardische Trompeter im kubanischen Pianisten den idealen Komplizen, um eine solide Brücke zwischen dem Mittelmeer und Kuba zu bauen. Doch die beiden Virtuosen gingen bald in jeder Hinsicht über diese Jazz'n'World-Verbindung hinaus und hoben ihren Dialog und ihre Improvisationen in komplexere Gefilde. In einigen Titeln kommt der legendäre brasilianische Cellist, Arrangeur und Regisseur Jaques Morelenbaum dazu und bereichert die Konversation mit Feingefühl, ohne abzulenken oder zu monopolisieren... Alma heißt die Seele auf Spanisch. Das englische Soul. Der Geist, der dieses Album beseelt. Es ist wohl kein Zufall, dass Sosa aus Camagüey, der "Stadt der Kirchen", stammt, denn sein Klavier flirtet mit einer bestimmten Form der Liturgie. Nichts selig Beschauliches jedoch in dieser Fusion, die sich nicht auf Trompete und Klavier beschränkt. Synthesizer (Microkorg), E-Piano (Fender Rhodes), Percussion, Sampler und viele andere Effekte erweitern ganz natürlich die Palette der beiden Klangmaler. Einige Titel erfordern besondere Aufmerksamkeit wie Ninos, der in weiter Ferne eine Art hypnotischen elektronischen Schleier wie das Echo eines gedämpften Dancefloors ausbreitet. Andere sind überraschend wie diese subtil rhythmische Coverversion von Paul Simons Under African Skies. Man hört Alma, ohne wirklich zu vestehen, ob es Jazz ist oder nicht. Aber das macht nichts, denn die Landschaften, durch die wir geführt werden, sind alle wunderschön...
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Jazz - Erschienen am 27. März 2020 | Tuk Music

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Remasterte Neuauflage des Albums „Wanderlust“, das Paolo Fresu 1996 mit seinem Quintett und dem belgischen Tenoristen Erwin Vann aufnahm. Im Harmon-gedämpften Ton des sardischen Trompeters, im Ensemblesound und der Art mancher Kompositionen klingt das Miles Davis Quintett der 1950er-Jahre nach. Und doch ist dies eher kreative Aneignung als bloßes Schielen nach dem großen Vorbild. Zehn Originals und einige Fremdstücke (zum Beispiel Mal Waldrons „Soul Eyes“) zeigen eindrucksvoll Fresus Standort zu Zeiten seiner frühen Karriere. Seine „Wanderlust“ in die Vergangenheit teilt man gerne. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2001 | OWL

Dieses großartige Album aus den ersten Jahren seiner Karriere wurde im Mai 1994 in Mailand aufgenommen. Eigentlich aus Versehen, denn Night on the City, das bei Owl, dem Label des Produzenten Jean-Jacques Pussiau, veröffentlicht wurde, beinhaltet die Überstunden der für ein anderes Album geplanten nächtlichen Aufnahmesession. Paolo Fresu und seine Freunde (Kontrabassist Attilio Zanchi, Schlagzeuger Ettore Fioravanti, Pianist Roberto Cipelli und Saxophonist Tino Tracanna) wagen hier eine etwa 50 Minuten lange Ballade fast ohne Unterbrechung. Jeder von ihnen hatte ein sehnsuchtsvolles Thema mitgebracht, über das sie in gedämpfter Atmosphäre bis in die frühen Morgenstunden improvisierten. Sie verstehen sich ausgezeichnet, dialogieren freundschaftlich miteinander und gehen bei ihren Improvisationen geschmackvoll mit der Tradition um. Dieses Album lebt von der Tradition. Fresu wurde (zu) oft wegen seines Miles-Davis-Sounds, an den man bei ihm oft erinnert wird, aufgezogen. Wenn auch eine gewisse Ähnlichkeit besteht, Fresu bleibt Fresu! Sein Spiel klingt manchmal an den Miles der fünfziger Jahre an (besonders von Kind of Blue), bleibt jedoch europäisch, sogar südeuropäisch. Night on the City mag alle Stigmata einer Ode an die Nacht und der damit verbundenen Klischees besitzen, es ist aber auch ein sonniges, feuriges Album. Ein Album, das den damals 33-jährigen Trompeter an die Spitze der modernen Jazzszene stellt.
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2015 | Tuk Music

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Jazz - Erschienen am 29. November 1999 | RCA Victor

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Jazz - Erschienen am 29. April 2016 | Tuk Music

Alle beide haben sie stets eine neue CD, immer ein nächstes Projekt im Köcher, und von Zeit zu Zeit kreuzen sich ihre Wege. Vor zehn Jahren bat der kubanische Pianist Omar Sosa den italienischen Trompeter Paolo Fresu für Konzerte beim NDR in seine Band, dann konzentrierten sie sich auf das Format „Duo plus Gast“, wozu sie den brasilianischen Cellisten Jaques Morelenbaum einluden. Mit ihm widmen sie sich jetzt, nach der „Seele“ („Alma“, 2011), dem „Eros“. Ein einschlägiges Zitat der antiken Poetin Sappho im Booklet und vielsagende Titel wie „Eros mediterraneo“, „Zeus’ Desires“ oder „Sensuousness“ stimmen aufs Thema ein, und wenn Fresu/Sosa den 1998er-Hit „Teardrop“ der Trip-Hop-Band Massive Attack (mit Cocteau-Twins-Sängerin Elizabeth Frazer) als Opener wählen, ist ihnen sicher nicht entgangen, dass sich das Musikvideo zu dem Stück um ein Ergebnis erotischen Begehrens dreht: einen Embryo. Sie verknüpfen „Teardrop“ Medley-artig mit einem Liebeslied der marokkanisch-belgischen Sängerin Natacha Atlas („Ya Hibibi“), die in ihrer eigenen Musik Arabisches mit Electronica mischt. Jetzt bereiten ihr zwei Klangexperimenten gegenüber stets aufgeschlossene Instrumentalisten den adäquaten, elektronik-gestützten Rahmen. Denn mehr noch als auf „Alma“ arbeiten sie hier mit digital generierten Strukturen und Effekten, schaffen Klangräume, -schichten, -schleifen, -patterns, um Fresus Flügelhorn, seine gedämpfte Trompete und Sosas sanftes Klavier darüberzulegen, während Morelenbaums Cello oder auch ein Streichquartett das traumschöne Geschehen abrunden. Außer „Teardrop“ gesellt sich zu ansonsten lauter Originals eine weitere Perle aus fremder Feder: eine unveröffentliche Ballade von Peter Gabriel, die dieser bis dato nur bei einer Show in Turin aufführte („What Lies Ahead“). Ob da wohl Paolo Fresu im Publikum saß und lauschte? © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 20. Juni 2015 | Tuk Music

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Jazz - Erschienen am 3. Februar 2017 | Tuk Music

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Hier zwei Namen, die Eindruck machen, und zwar sowohl aufgrund ihrer vorangegangenen Volltreffer als auch dank ihrer jeweiligen originellen Aussagen. Zwei Namen, die ihre Besonderheiten gemeinsam auf zwei, bei Blue Note erschienene Alben, gepresst haben: Things im Jahre 2006 und Think drei Jahre später…Im Sommer des Jahres 2015 sind der sardinische Trompeter und der aus Philadelphia stammende Pianist drei Abende lang gemeinsam auf der Bühne des Mailänder Teatro dell’Elfo aufgetreten. Auf diesem Two Minuettos, das ihre Komplizenschaft sowie ihre Offenheit zum Tragen bringt, kann man diese Begegnung mithören. Diese Offenheit hat sie dazu gebracht, äußerst verschiedenartige Werke aus einem neuen Blickpunkt zu betrachten, und zwar Werke von Johann Sebastian Bach, Gustav Mahler, Barbara Strozzi, George Gershwin, aber auch von Joni Mitchell, Lennon/McCartney und Lucio Dalla! Fresu und Caine stellen sich so gut wie gar nicht die Frage, ob es sich um einen anderen Stil oder um ein anderes Jahrhundert handelt. Sie konzentrieren sich vielmehr auf den Dialoginhalt und ihre Fähigkeit, sich in all diese verschiedenartigen Schaffensmethoden hineinzudenken. Das Ergebnis ist hervorragend und ist mal recht tückisch, mal recht intensiv. Ein sowohl unbeschreibliches wie unnachahmliches Duo. © MD/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 13. Oktober 2015 | Splasc(h) Records

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Jazz - Erschienen am 19. März 2010 | Splasc(h) Records

Für das zweite Album seines Sextetts, das 1986 beim Label Splasc(h) erschien, hatte Paolo Fresu einen gewissen Dave Liebman eingeladen. Der aus Brooklyn stammende Saxophonist und Flötist, dessen Name auf Hunderten von Alben erscheint (darunter einige von Miles Davis), war von der jungen italienischen Garde, die ihn auf Sardinien empfing, schwer beeindruckt. Er ließ sich von der Frische ihrer Musik inspirieren, während Roberto Cipelli (Pianist), Attilio Zanchi (Kontrabassist), Ettore Fioravanti (Schlagzeuger), Tino Tracanna (Saxophonist) und Paolo Fresu die Artistik ihres Gasts in ihren ultra-melodischen Jazz integrierten. Ein Post-Bop, der zwar die Klassiker kennt (grandiose Version von Thelonious Monks Reflections, die einzige Coverversion auf dem Album), aber durch seine Vitalität verhindert, dass das Genre im eigenen Saft schmort. In der italienischen Jazz-Szene der 80er Jahre erweist sich Fresu bereits als ausgezeichneter Vermittler. Er ist kein diktatorischer Leader sondern setzt auf Dialog und Austausch. Zu Beginn der Karriere dieses großen, virtuosen, immer neugierigen und weltoffenen Melodikers ist die Richtung bereits vorgegeben.
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2006 | Blue Note Records

Das Albumcover von Things spricht Bände... Diese Schublade, in der Gegenstände aus Vergangenheit und Gegenwart nebeneinanderliegen, praktische oder nutzlose Souvenirs, Glücksbringer, Erinnerungen an eine Reise oder eine Begegnung... Mit solchem Material arbeiten hier Paolo Fresu und Uri Caine. Der sardische Trompeter und der Pianist (akustisch und elektrisch) aus Philadelphia haben schon oft zusammengespielt, auf der Bühne wie im Studio. Things, das 2006 bei Blue Note veröffentlicht wurde, ist die erste Momentaufnahme ihres Duos. Die Schatztruhe ihres Repertoires enthält neue Melodien, unvergängliche Standards (Everything Happens To Me, Dear Old Stockholm, I Loves You Porgy...), italienische Volkslieder (E se domani) und sogar Glanzstücke der klassischen Musik (Monteverdis Madrigal Si dolce è il tormento). Bunt zusammengewürfelte Partituren erlauben ihnen das Spiel mit Kontrasten... Ihre unglaubliche Übereinstimmung ist geradezu telepathisch, die Verschmelzung ihrer Instrumente zauberhaft. Fresu und Caine beweisen, dass ihre minimalistische Herangehensweise ein besonderes, fast unkonventionelles Licht auf die gewählten Standards – oft in blumigen Coverversionen geehrte Klassiker – wirft. Und sie ruhen sich nie auf ihrem musikalischen Samtteppich aus, sondern strukturieren ihren Dialog immer wieder mit kurzen Zwischenspielen. Erstaunliche und nie unmotivierte kleine elektronische Einwürfe, die in ihrem Dialog als Geschmacksverstärker wirken. Paola Fresu und Uri Caine haben sich 2009 zurückgemeldet, wieder bei Blue Note, mit dem Album Think, das mit dem Alborada String Quartet entstand, sowie sieben Jahre später mit Two Minuettos, das live im Teatro dell'Elfo in Mailand für Tǔk Music, das Label des Trompeters, aufgenommen wurde.

Der Interpret

Paolo Fresu im Magazin