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Die Alben

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Pop - Erschienen am 8. März 1994 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Was war das für ein Trara, als Nine Inch Nails-Kopf Trent Reznor im Frühjahr sein "Year Zero" einläutete. Virales Marketing wörtlich nehmend versah er sein thematisch in einer totalitären Zukunft angesiedeltes Studioalbum mit einer kompletten Ideologie und irrwitziger Netzjagd. Im Vorfeld der Veröffentlichung wetterte er ausgiebig gegen sein Label Universal und ersehnte die Erfüllung seines Vertrags herbei. So stand relativ schnell der Plan, den Kontrakt mit einem Remixalbum von "Year Zero" zu erfüllen. Das Artwork bemüht noch einmal die düstere Zukunft Amerikas, eine fade scheinende Sonne schafft es kaum, den Smog der wüsten Industrielandschaft zu erhellen. Und der Sound? Reznors Neu-Intimus Saul Williams begrüßt den Hörer mit seinem 1:43 Minuten langen Traktat "Guns By Computer", auf dem er einfach über den "Year Zero"-Opener spricht: "This song is my enemy, watch how I become it". Dass Williams sich für starke erste Eindrücke empfiehlt, demonstrierte er unlängst mit seinem "Black History Month", das sein "The Inevitable Rise And Liberation Of Niggy Tardust" eröffnet. Modwheelmood (bei dem Alessandro Cortini, Reznors Live-Keyboarder Mitglied ist) zieht "The Great Destroyer" nur unwesentlich verändert ein wenig in die Länge, die zusätzlichen elektronischen Dissonanzen sorgen für weitere Verstörung. "My Violent Heart" im Pirate Robot Midget Remix treibt das von Reznor gerne praktizierte Bitcrushing auf die Spitze und groovt mit einem fiesen Beat schwerfällig vor sich hin. Auch Ladytron legen ein gewisses Augenmerk auf Tanzbarkeit bei ihrer Neuinterpretation von "The Beginning Of The End". Besonders schön hier: die bandtypischen kühlen female vocals, die über Reznors Refrain liegen. Williams darf dann noch mal beim Singletrack "Survivalism" ran, er versieht die Nummer mit einem dumpfen Beat, eine Maßnahme, die der finsteren Vision Reznors eine weitere Lage Bedrohlichkeit verleiht. Deutlich elektroider geht der Epworth Phones Remix des britischen Produzenten und Remixers Paul Epworth von "Capital G" zur Sache. Monotone, aber dreckige Housebeats untermalen in gebührender Länge (fast siebeneinhalb Minuten) die zu Dada auseinandergeschnipselten Lyrics des Frontmanns. Funk-Basser Bill Laswell richtet "Vessel" richtig übel zu, diese Kakophonie greift weit zurück in die wütenden Tage des Trent Reznor. Stefan Goodchild versucht mit seinem "The Warning"-Remix widerum, die für NIN typische Beklemmung auszulösen, was ihm zumindest ansatzweise gelingt. Nach den vorangegangenen beiden Brocken stellt der Track allerdings fast so etwas wie eine Verschnaufpause dar. Saddle Creeks Elektropioniere The Faint versehen "Meet Your Master" mit ihrem ganz eigenen Touch, dirty Dancefloor-Sounds made in Omaha, Nebraska. Es fiepst und piept an allen Ecken und Enden. Der "God Given"-Remix von Stephen Morris und Gillian Gilbert (New Order) reüssiert dagegen auf fast schon antiken Industrial-Bassläufen, ein interessanter, und so auf diesem Album noch nicht gehörter Kontrast zu den anderen Überarbeitungen. Und dann kommts ganz dick. The Knifes Olof Dreijer walzt auf 14 Minuten "Me I'm Not" in einer monumentalen Minimal-Interpretation platt. Zu den stumpfen Beats gesellen sich Walgesänge aus den Synthesizern und gefälschte Höhepunkte, die im Nichts verpuffen. Irgendwann bei 3:20 Minuten setzt der Bass ein. Unmerklich werden die Beats härter, drücken dem Hörer (bei entsprechender Lautstärke) schier die Schädeldecke ein, und bei 4:30 kommt dieses nicht enden wollende Gelenkknacken hinzu. Dank Stereo perfekt in der Mitte der Birne platziert. Bitte unbedingt mit Qualitätskopfhörern und sehr laut hören! Nebenbei bemerkt ist diese Nummer, vielleicht der einzige Kritikpunkt an "Y34rRZ3R0R3M1X3D", die einzige auf dem Album, die einen wirklich bemerkenswerten Spannungsbogen aufweist. Alle anderen Remixe orientieren sich relativ nah am Original, so dass mitunter schnell das Gefühl entsteht, man kenne die Stücke bereits gut. Von dieser Kritik sei ausdrücklich auch der Kronos Quartett und Enrique Gonzalez Müller-Remix von "Another Version Of The Truth" ausgenommen. Die vier Streicher verleihen dem Stück zuerst etwas von atonaler Musik, später gesellt sich ein romantisches Element hinzu. Peitsche und Zuckerbrot, wie bei Reznor auch. Das beatlose "In This Twilight" des Österreichers Christian Fennesz holt den Hörer dann langsam wieder herunter, "Zero-Sum", das noch einmal von Stephen Morris und Gillian Gilbert versorgt wird, entlässt ihn mit einer ruhigen Note. In seiner Gesamtheit ist Reznor sein Befreiungsschlag mit diesem hörenswerten Aufguss von "Year Zero" geglückt. Ob es Auswirkungen auf seinen zukünftigen kreativen Output hat, wird sich zeigen. Wer sich selbst an den Originalversionen versuchen möchte, kann sich dank beiliegender CD betätigen. Sie enthält noch einmal alle Originaltracks, sowohl als Wave-Dateien als auch als Dateien für Ableton Live und Apples Garageband. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. November 2004 | Interscope

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1999 | Universal-Island Records Ltd.

Fünf Jahre sind seit dem letzten NIN-Album vergangen. Fünf Jahre sind im Pop-Business eine Ewigkeit, die die meisten Künstler ohne Veröffentlichung wohl kaum überleben würden. Anders hier: Die Erwartungen schraubten sich immer weiter nach oben. Und durch eine geschickte Werbekampagne wurde das ganze noch weiter gepuscht. Aber wie ist es denn nun, DAS neue (Doppel-)Album? Keine so einfach zu beantwortende Frage... Natürlich ist Trent Reznor nicht in der Lage, schlechte Songs zu schreiben, bzw. er würde sie niemals veröffentlichen. Aber wieder solche Meisterwerke wie auf der letzten Platte zu schaffen, ist ihm das gelungen? Zum größten Teil: ja. Durch den Erfolgsdruck fühlte er sich selbst verunsichert, versuchte Songs ganz alleine am Piano zu schreiben, oder sogar mal mit einer Band zusammenzuarbeiten. Aus beidem wurde nichts, einzig "la mer" schaffte es von diesen Versuchen auf die Platte. Insgesamt wirkt "The Fragile" wie eine Zeitreise durch den NIN-Kosmos, hier erkennt man ein paar Fetzen von "pretty hate machine", dort mal etwas von "the downward spiral". Allerdings - und dies hat Vor- und Nachteile - ist Mr. Reznor älter geworden, seine Songs gesetzter, durchdachter aber eben auch nicht mehr so unberechenbar. "The Fragile" beginnt mit einer leicht verstimmten Akkustikgitarre, dann Schlagzeug, ein Sägen und schon sind wir im ersten Song, "somewhat damaged". Gut gemacht und trotzdem bleibt man etwas verloren zurück. Dies gibt sich aber schnell bei den nächsten Titeln und spätestens bei Track Nummer 5 "we're in this together" kommt doch das Gefühl auf, dass es Reznor wieder geschafft hat, einen Meilenstein zu setzen. Die wirkliche Klasse der Songs erkennt man allerdings erst ein ganzes Weilchen später, Tage oder Wochen. Stilistisch hat sich schon einiges verändert. Zwar ist es noch immer NIN, aber der Industrial-Anteil ist deutlich zurückgegangen. Aber keine Angst, ein reines Rockalbum hat Reznor da auch nicht auf uns losgelassen. © Laut
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Rock - Erschienen am 20. Oktober 1989 | Concord Records, Inc.

Bevor er 1994 sein epochales Album "The Downward Spiral" veröffentlichte, hatte Trent Reznor eine schwere Zeit. Gut und gerne hätten seine Nine Inch Nails damals als großes Elektro-/Metal-Missverständnis in die Geschichte eingehen können (um "Industrial" drehte es sich ja noch nicht wirklich). Reznors Vision und deren künstlerische Umsetzung griffen einfach noch nicht ineinander. Zum einen geriet das 1989 erschienene Debütalbum "Pretty Hate Machine" so synthetisch, dass potenzielle Fans verstört reagieren mussten, wenn Reznor live plötzlich Gitarrenwände auffuhr und in ironiefreier Rock'n'Roll-Manier unvermittelt seinen Drummer besprang. Umgekehrt fanden es Besucher von Rock-Festivals zu jenen fernen Zeiten nicht sehr komisch, wenn Reznor sie auf der Bühne mit Synthesizer-Burgen begrüßte. Legendär sind bis heute die NIN-Gigs im Vorprogramm der Guns N' Roses-Tournee 1991/92, wo Reznor dafür als Hochverräter des ehrlichen Rock vom "November Rain"-Pöbel mit Bierbechern und Whiskyflaschen beworfen wurde. Interessanterweise polarisiert "Pretty Hate Machine" bis heute das NIN-Fanlager, was den vordringlichsten Grund haben dürfte, dass es musikalisch und produktionstechnisch nie das Jahrzehnt seiner Entstehung verleugnen konnte. Dies wusste auch Reznor, der deshalb seit Jahren versucht, die Masterbänder von seinem Debüt wieder zu erlangen. Nachdem das Originallabel TVT Records pleite ging, wechselten die Rechteinhaber praktisch im Jahrestakt, bis sie irgendwann als verschollen galten. 2005 erschien zum erschütternden Groll des Meisters eine unautorisierte Neu-Edition auf Rykodisc. Doch am Ende bekommt Reznor ja immer, was er will und wenn es 21 Jahre dauert. Gemeinsam mit dem langjährigen Sound-Engineer Tom Baker ("Downward Spiral", "Broken", "The Fragile", etc.) versprach er für die "2010 Remastered"-Version ein "weitaus verbessertes Sounderlebnis". Passend hierzu tilgte NIN-Ästhetik-Boss Rob Sheridan aus dem Originalcover die 80s-Anleihen und passte es dem düsteren Cover-Kanon an. Das Resultat ist zwiespältig. Macht man den direkten CD-Vergleich mit der Originalscheibe, ist unüberhörbar, dass Reznor einiges an Staub weggeblasen hat. Die elektronischen Beats vermitteln an manchen Stellen eine Tiefe und klingen nun oft dreidimensionaler als damals. Gut nachzuhören am Anfang der Songs "Sanctified", "That's What I Get" oder "Ringfinger". Der geniale Bitcrush-Vorläufer "Terrible Lie" tönt nun auch zeitgemäßer, vor allem dank der mächtigeren Druckwellen im Tieftonbereich (Refrain). Andererseits: Hätte man gerade keine Original-CD des Albums zur Hand gehabt, wäre es vielleicht gar nicht aufgefallen. Dies ist weniger als Kritik an Reznors Remastering-Kunst gemeint, sondern vielmehr als Ritterschlag für den damaligen Produzenten Flood, denn für 1989 knallte das alles schon sehr beachtlich. Der große Aha-Effekt bleibt in der neuen Version jedenfalls aus. Bonusmaterial gibt es leider nur in Form eines einzigen Tracks: "Get Down Make Love" von Queen erschien damals als B-Seite von "Sin". Eine furiose Version, die nun zu Recht auf eine Stufe mit den Albumtracks gehievt wird. Das groß angekündigte Digipak beinhaltet nicht viel mehr als ein Booklet mit allen Texten. Besonders viel Spaß dürfte es Reznor bereitet haben, der üblichen "Thank You"-Rubrik nun noch ein "Fuck You" anzuhängen (geht raus an TVT Records). Vom Original-Booklet fehlt allerdings sowohl sein Foto, als auch die zahlreichen, dem Enthusiasmus eines Album-Debütanten geschuldeten Anmerkungen, etwa die seiner musikalischen Einflüsse (Jane's Addiction, Prince, Public Enemy). Da scheint den Mann noch einiges mehr als der Sound an seinem Debüt gestört zu haben. Soundfreaks dürfen sich allerdings fragen, warum es keine 5.1-Version der Platte gibt, wenn Reznor schon jahrelang für sie gekämpft hat. Der dürfte sich jedoch über einen ganz persönlichen Sieg freuen: Da bislang kein "Pretty Hate Machine"-Song als Download erhältlich war, sind nun ausschließlich seine Remasters-Versionen in den Online-Stores. Ein spätes Happy End für den Kontroll-Freak. Schließen wir mit Trents eigenen Worten: "Es war ein spannender Trip, das Schicksal dieser Platte, das durch zahlreiche Hände geglitten ist (eine lange und depressive Geschichte), mitzuerleben, aber jetzt ist es in sicheren Händen gelandet. Wir haben sie ein bisschen poliert und hatten Spaß, diesen alten Freund wieder zu sehen. Ihr hoffentlich auch!" © Laut
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Rock - Erschienen am 3. Mai 2005 | Nothing

Seltsam. Da kommt Trent Reznor nach einer halben Ewigkeit wieder mit neuem Studiomaterial um die Ecke. Der Hörer stellt sich unweigerlich darauf ein, sich einem komplexen Werk zu nähern, Blut, Schweiß und Tränen zu zollen, um mit Nine Inch Nails in faszinierende Klanglandschaften einzutauchen. Aber nix da. Auch nach über 15 Jahren als Mastermind der Nägels schlägt Reznor nach wie vor Haken, die einen verwirrt zurück lassen. Zum ersten Mal in seiner Karriere präsentiert er der Öffentlichkeit so etwas wie ein eingängiges Album. Die düsteren Kollagen aus suizidären Tendenzen und infernalischen Industrial-Strudeln gehören der Vergangenheit an. Der sachte Beginn von "All The Love In The World" mit knarzenden und gebrochenen Beats kulminiert mit Piano-Klängen in einem fulminanten Schlussteil, der zum Mitpfeifen geradezu einlädt. Huch, 'tschuldigung, wollt' ich nicht. Oder doch? Ist das jetzt gut? Den Bedenkenträgern, die die geradezu ins Ohr flutschende Single "The Hand That Feeds" bei Top Of The Pops einsortieren wollen, schmettert Reznor "You Know What You Are" entgegen. Ein Beweis, dass mit Weicheiertum weiterhin nicht zu rechnen ist. Die elektronischen Effekte sind bekannt und gut, machen aber beim Hören den Eindruck, als gebe es nun ein imaginäres Licht am Ende des Verzweiflungstunnels. Gut so, dann dürfte der Herr der Nägel auch bei Live-Auftritten öfters lächeln und sich verkneifen, seine Mitmusiker krankenhausreif zu kloppen. Nach einmaligem Durchlauf klingen die Songs von "With Teeth" etwas flach und beliebig. Dieser Eindruck verkehrt sich jedoch ins genaue Gegenteil, so dass Granaten-Hymnen wie "Every Day Is Exactly The Same", oder der Höhepunkt des Albums, "Beside You In Time" nach einer Weile in fabelhaftem Licht erstrahlen. Ohne großen Studio-Firlefanz bohrt gerade letztgenannter Track mit heftigem Zwirbeln im Kleinhirn herum, steigert sich zum Ende hin wie ein Orkan und reißt alles mit sich. Für die Fähigkeit, lediglich aus Gitarreneffekten und verzerrten Drum-Beats einen kakophonischen wie harmonischen Wahnwitz in Personalunion zu kreieren, sollte man Trent Reznor heute schon ein Denkmal setzen. "Only" mit 80er Reminiszenzen an gute, alte Synthiepoptage bringt eine ganz neue Facette im NIN-Soundkostüm zum Vorschein. Der Funk zwängt sich heimlich durch die Industrial-Hintertür und feiert mit slappendem Basslauf ein absolut tanzbares Stelldichein, tönt aber weder altbacken noch banal. Dieses Attribut passt denn schon eher zu "Getting Smaller", das sich in der Trackliste wie ein nicht zünden wollender Fremdkörper ausmacht. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. August 2013 | Polydor Records

Hesitation Marks ist das achte Studioalbum der amerikanischen Industrial-Rockband Nine Inch Nails. Die im September 2013 bei Columbia Records veröffentlichte Platte ist seit 2008 der erste Release des von Trent Reznor 1988 in Cleveland gegründeten Soloprojekts, das nur bei Live-Konzerten als tatsächliche Band auftritt. Wie für Nine Inch Nails typisch, ergeben auch die 14 Songs auf Hesitation Marks ein düsteres Werk - immerhin bezieht sich der Albumtitel auf zurückbleibende Narben am Körper nach einem Suizidversuch - durch das aber immer wieder der Pop schimmert. Ursprünglich wollte Reznor einige Songs, darunter die Single "Everything", für eine Best-of-Compilation produzieren, doch daraus entwickelte sich bald ein ganzes Album. Zur Vorabsingle "Came Back Haunted" wurde im Juni 2013 ein von David Lynch inszeniertes Video veröffentlicht. Das Album erschien nicht nur in verschiedenen Editionen auf CD - eine "Deluxe Version" ist um 3 Remixe erweitert - sondern auch in verschieden gemasterten Versionen, einer "Standard Version" und einer "Audiophile Mastered Version", wobei letztere eine größere dynamische Breite aufweist. Die Versionen unterscheiden sich auch in unterschiedlichen Coverartworks. Hesitation Marks erreichte in England, USA, Australien, Kanada und Österreich die Top 3 und in Deutschland die Top 5 der Charts. © TiVo
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Rock - Erschienen am 20. Oktober 1989 | The Bicycle Music Company

Virtually ignored upon its 1989 release, Pretty Hate Machine gradually became a word-of-mouth cult favorite; despite frequent critical bashings, its stature and historical importance only grew in hindsight. In addition to its stealthy rise to prominence, part of the album's legend was that budding auteur Trent Reznor took advantage of his low-level job at a Cleveland studio to begin recording it. Reznor had a background in synth-pop, and the vast majority of Pretty Hate Machine was electronic. Synths voiced all the main riffs, driven by pounding drum machines; distorted guitars were an important textural element, but not the primary focus. Pretty Hate Machine was something unique in industrial music -- certainly no one else was attempting the balladry of "Something I Can Never Have," but the crucial difference was even simpler. Instead of numbing the listener with mechanical repetition, Pretty Hate Machine's bleak electronics were subordinate to catchy riffs and verse-chorus song structures, which was why it built such a rabid following with so little publicity. That innovation was the most important step in bringing industrial music to a wide audience, as proven by the frequency with which late-'90s alternative metal bands copied NIN's interwoven guitar/synth textures. It was a new soundtrack for adolescent angst -- noisily aggressive and coldly detached, tied together by a dominant personality. Reznor's tortured confusion and self-obsession gave industrial music a human voice, a point of connection. His lyrics were filled with betrayal, whether by lovers, society, or God; it was essentially the sound of childhood illusions shattering, and Reznor was not taking it lying down. Plus, the absolute dichotomies in his world -- there was either purity and perfection, or depravity and worthlessness -- made for smashing melodrama. Perhaps the greatest achievement of Pretty Hate Machine was that it brought emotional extravagance to a genre whose main theme had nearly always been dehumanization. © Steve Huey /TiVo
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Original Soundtrack - Erschienen am 1. Januar 2017 | Nothing

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Rock - Erschienen am 17. April 2007 | Nothing

Vor einigen Wochen startete Trent Reznor selbst die Vermarktung seines neuen Nine Inch Nails-Albums "Year Zero". Auf diversen Internetseiten gab es häppchenweise Informationen zu einer möglichen Verschwörung in der Zukunft. Die christliche Rechte regiert dieser Vision zu Folge Amerika mit Waffengewalt und der Macht des Wortes. "Year Zero" bietet jetzt den Soundtrack dazu, musikalisch irgendwo zwischen zugänglich wie der Vorgänger "With Teeth" und verschroben industriell. Das Instrumental "Hyperpower!" leitet die vertonte Zukunftsvision ein. Ein regulärer Drumbeat und stark verzerrte Gitarren treiben sich zu einer Kakophonie des Terrors. Im Hintergrund sind Stimmen zu hören. Militärischer Befehlston, ein Anheizer, der die Massen verführt, dann nur noch Geschrei und Schüsse aus futuristischen Waffen. Dann schaltet sich Reznor ein. Mit sonorer, fester Stimme singt er "The Beginning Of The End". Sie können Gedanken lesen, erfahren wir, und dass Gott denen hilft, die sich nicht selbst helfen können. Ganz langsam steigert die Band sich in das Album hinein. Die erste Single "Survivalism" erinnert an die alten Nine Inch Nails. Schnelle, harte Beats geben den Marschrhythmus vor. Über das Album verteilt gibt Reznor Einblicke in die USA, wie er sie sich in zehn, fünfzehn Jahren vorstellt. Ein totalitäres Regime hält die Massen mit der exekutiven Gewalt von Polizei und Militär ruhig: "Gun fire in the street where we used to meet." Musikalisch wechseln harte Brocken wie das schwere Industrialstück "Vessel" mit eingängigen Nummern à la "The Good Soldier" ab. Ein tonales Wechselbad der Gefühle. Kurze Momente der trügerischen Ruhe in einem zukünftigen, unangepassten Leben in Angst. Am Ende steht die niederschmetternde Erkenntnis: "I don't think I can last here." Doch auch die ruhigen Songs wie "Me, I'm Not" lösen anhaltende Beklemmung aus. Man kann die Angst, die die Nine Inch Nails für die Zukunft prognostizieren, förmlich spüren. "Capital G." sticht noch am wenigsten aus den 16 Titeln hervor, doch mit "My Violent Heart" beginnt sich der Widerstand zu formieren. Kein Regime kann auf Dauer bestehen, "Time will feed upon your weaknesses." In "The Warning", einem arg verzerrten und verstümmelten Stück, bedient sich der Frontmann ganz ungeniert bekannter Öko-Rhetorik: "You've become a virus, killing off his host," spricht The Presence, die handförmige Erscheinung aus des Sängers Vision, zu den Menschen. Für "God Given" wechselt Reznor den Blickwinkel, jetzt spricht durch ihn scheinbar die Church Of Plano, die an The Presence glaubt. Auch "Meet Your Master" weist ein Höchstmaß an Bit-Schubserei auf, die Nine Inch Nails zelebrieren hier regelrecht die Dekonstruktion von gewohnten Sounds. Das düster-abgründige "The Greater Good" stellt mit fünf Textteilen dar, wie der (US-)Bürger der Zukunft der Gemeinschaft hinzugefügt wird, die eben dem "Greater Good" dient. "The Great Destroyer" deutet schon einmal die Zerstörung des unterdrückenden Systems an: "I hope they cannot see the limitless potential living inside of me", passend dazu zerfasert der Song immer mehr in einen elektronischen Albtraum. Das Instrumental "Another Version Of The Truth", dominiert von einem Klavier, ruht fragil in sich und deutet vielleicht so etwas wie eine Ruhe nach dem Sturm an, der aber offensichtlich noch bevor steht. "In This Twilight" und der großartige Titeltrack bilden einen verunsichernden, aber musikalisch hervorragenden Ausstieg aus "Year Zero". Wie es am Ende ausgeht, in der Zukunft, im Jahr Null, weiß niemand. Trent Reznors Vorstellung deutet an, lässt aber vieles unausgesprochen. Vielleicht muss er auch nichts auflösen, denn die zentrale Message, wenn Reznor denn eine verbreiten möchte, ist die: Die Wurzeln totalitärer Regime reichen weit zurück. Die Schwächung der Demokratie fängt für viele unmerklich an, indem ein Klima der Angst erzeugt wird. Ob dieses Klima in den USA herrscht, vermag ich nicht zu beurteilen, die Nine Inch Nails scheinen das so zu sehen, und fordern imperativ: Wehret den Anfängen! Die Texte verstärken diese Message, doch die Musik allein ist an Intensität kaum zu überbieten. Trent Reznor hat mit "Year Zero" ein dichtes, rundes Werk geschaffen, das in seiner musikalischen Vielschichtigkeit und seiner erzählerischen Stringenz in eine Linie mit "The Downward Spiral" zu stellen ist. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 1992 | Nothing

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Rock - Erschienen am 22. Januar 2002 | Interscope

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2002 | TVT Records

Wer das Glück hatte, Nine Inch Nails einmal live zu sehen, der wird diesen Moment wohl niemals so ganz vergessen. Trent Reznor - abseits der Bühne inzwischen ein wenig ruhiger geworden - mutiert auf der Bühne zum tollwütigen Derwisch, der sich im Rausch der Musik auf dem Boden wälzt, seine Gitarristen schonmal in den Bühnengraben schubst, oder dem Keyboarder zwei Becher Wasser in seine Konsole kippt. Auf "And All That Could Have Been" - erneut mit wundervollem Artwork von David Carson - wurde versucht, die Fragility-Tour für die Nachwelt auf Tonträger zu bannen. Was bereits nach wenigen Momenten auffällt - die filigranen Songstrukturen weichen live der Dampfwalze, dem Hörer kommt eine einzige, dicke Soundwand entgegen, ein Anrennen dagegen wäre sinnlos. "Terrible Lie" reißt binnen Sekunden mit, ähnlich wie "Sin" oder "March Of The Pigs", die durch intelligente Härte und atemberaubende Geschwindigkeit den Hörer einfach mitziehen. "Piggy" bietet erstmals die Chance zum Luftholen. "The Wretched" entfernt sich nicht merklich von der Studioversion und wirkt im Anschluss an die ersten Klassiker auf unerklärliche Weise seltsam. Zu ruhig vielleicht, beinahe wie eine Pause vor dem nächsten Brecher. Der folgt mit "Gave Up" auf dem Fuße - Reznor im Geschwindigkeitsrausch. "The Great Below" ist zwar prächtig, trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass die älteren Sachen live im Schnitt einfach besser funktionieren. "The Mark Has Been Made" kann diesen Eindruck nicht mindern, denn danach bekommt man "Wish" und "Suck" um die Ohren gehauen, als gälte es, dem Hörer jeglichen Orientierungssinn aus dem Hirn zu prügeln. Auch "Closer" und "Head Like A Hole" erdrücken einen wiederum, bevor endlich auch Songs vom letzten Album ausreichend gewürdigt werden. "The Day The World Went Away" klingt anfangs schief und unstimmig, fügt sich dann jedoch auf wundersame Weise zusammen, lange nachdem der Hörer die letzte Chance zum Aussteigen verpasst hat. Gitarre, Gesang, einfach alles frisst sich langsam und unnachgiebig ins Hirn und blockiert dort sämtliche Synapsen, bevor "Starfuckers, Inc." das ganze wieder zu befreien versucht. Als Abschluss "Hurt", unendlich groß, unbegreiflich schön. Trotz großer Momente ist "And All That Could Have Been" nur bedingt gelungen, da es der Platte nicht ganz gelingt, die Stimmung auf einem Nine Inch Nails-Konzert wiederzugeben. Andererseits ist das auf Platte auch eine nicht zu lösende Aufgabe. Interessanter dürfte sich da die Live-DVD gestalten, in den USA schon erschienen (und als Export erhältlich), in Deutschland wieder und wieder verschoben. Bei der ließ nämlich bereits der Trailer (www.andallthatcouldhavebeen.com) beinahe die komplette Redaktion mit offenen Mündern zurück. "And All That Could Have Been" ist außerdem als Special Edition erschienen, mit einer zweiten CD, welche unveröffentlichte Stücke - alle sehr ruhig, oft nur mit Klavierbegleitung - und Neuinterpretationen schon bekannter Stücke enthält. Diese Ausgabe war allerdings schon vor Veröffentlichung in Deutschland vergriffen, wer Glück hat und nicht an unfähigen Verkäufern scheitert, kann aber vielleicht doch noch eine auftreiben. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2002 | TVT Records

Wer das Glück hatte, Nine Inch Nails einmal live zu sehen, der wird diesen Moment wohl niemals so ganz vergessen. Trent Reznor - abseits der Bühne inzwischen ein wenig ruhiger geworden - mutiert auf der Bühne zum tollwütigen Derwisch, der sich im Rausch der Musik auf dem Boden wälzt, seine Gitarristen schonmal in den Bühnengraben schubst, oder dem Keyboarder zwei Becher Wasser in seine Konsole kippt. Auf "And All That Could Have Been" - erneut mit wundervollem Artwork von David Carson - wurde versucht, die Fragility-Tour für die Nachwelt auf Tonträger zu bannen. Was bereits nach wenigen Momenten auffällt - die filigranen Songstrukturen weichen live der Dampfwalze, dem Hörer kommt eine einzige, dicke Soundwand entgegen, ein Anrennen dagegen wäre sinnlos. "Terrible Lie" reißt binnen Sekunden mit, ähnlich wie "Sin" oder "March Of The Pigs", die durch intelligente Härte und atemberaubende Geschwindigkeit den Hörer einfach mitziehen. "Piggy" bietet erstmals die Chance zum Luftholen. "The Wretched" entfernt sich nicht merklich von der Studioversion und wirkt im Anschluss an die ersten Klassiker auf unerklärliche Weise seltsam. Zu ruhig vielleicht, beinahe wie eine Pause vor dem nächsten Brecher. Der folgt mit "Gave Up" auf dem Fuße - Reznor im Geschwindigkeitsrausch. "The Great Below" ist zwar prächtig, trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass die älteren Sachen live im Schnitt einfach besser funktionieren. "The Mark Has Been Made" kann diesen Eindruck nicht mindern, denn danach bekommt man "Wish" und "Suck" um die Ohren gehauen, als gälte es, dem Hörer jeglichen Orientierungssinn aus dem Hirn zu prügeln. Auch "Closer" und "Head Like A Hole" erdrücken einen wiederum, bevor endlich auch Songs vom letzten Album ausreichend gewürdigt werden. "The Day The World Went Away" klingt anfangs schief und unstimmig, fügt sich dann jedoch auf wundersame Weise zusammen, lange nachdem der Hörer die letzte Chance zum Aussteigen verpasst hat. Gitarre, Gesang, einfach alles frisst sich langsam und unnachgiebig ins Hirn und blockiert dort sämtliche Synapsen, bevor "Starfuckers, Inc." das ganze wieder zu befreien versucht. Als Abschluss "Hurt", unendlich groß, unbegreiflich schön. Trotz großer Momente ist "And All That Could Have Been" nur bedingt gelungen, da es der Platte nicht ganz gelingt, die Stimmung auf einem Nine Inch Nails-Konzert wiederzugeben. Andererseits ist das auf Platte auch eine nicht zu lösende Aufgabe. Interessanter dürfte sich da die Live-DVD gestalten, in den USA schon erschienen (und als Export erhältlich), in Deutschland wieder und wieder verschoben. Bei der ließ nämlich bereits der Trailer (www.andallthatcouldhavebeen.com) beinahe die komplette Redaktion mit offenen Mündern zurück. "And All That Could Have Been" ist außerdem als Special Edition erschienen, mit einer zweiten CD, welche unveröffentlichte Stücke - alle sehr ruhig, oft nur mit Klavierbegleitung - und Neuinterpretationen schon bekannter Stücke enthält. Diese Ausgabe war allerdings schon vor Veröffentlichung in Deutschland vergriffen, wer Glück hat und nicht an unfähigen Verkäufern scheitert, kann aber vielleicht doch noch eine auftreiben. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2007 | Nothing

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2000 | Interscope

Ungefähr ein Jahr ist es her, da setzte NIN-Mastermind Trent Reznor mit "The Fragile" einen weiteren Meilenstein in der Geschichte seiner Band. Und wie es bei NIN schon Tradition ist, gibt es auch zu diesem Album eine Remixversion - "Things Falling Apart". Ursprünglich für Oktober angekündigt, verschob sich die Veröffentlichung bis in den späten November. Währenddessen machten bei Napster mehr und mehr Stücke die Runde, die sich angeblich auf der Platte befinden sollten, nur die echten, die waren leider nicht zu finden. Konnte man bei "The Fragile" keine Höhepunkte und Schwachstellen herauspicken, weil einfach alles zu dicht ineinander verwoben war, so ist das bei "Things Falling Apart" schon eher möglich. Höhepunkte sind eindeutig die Stücke, bei denen Reznor selbst hinter den Reglern saß und ihnen ein neues Gesicht verpasste, wogegen die Bearbeitungen seiner Kollegen nicht immer ins Schwarze treffen. Zwar haben auch diese Stücke ihre Reize - z.B. Benellis Version von "The Frail", über lange Strecken nur von Violinen und Celli getragen - können aber nie ganz mit den Originalversionen mithalten. Am deutlichsten wird dies bei den Versionen von Adrian Sherwood und Dave Ogilvie, letztere neigt sogar dazu, zu nerven. Die wahren Perlen des Albums treten erst gegen Ende hervor. Zum einen die sieben Minuten lange Coverversion von Gary Numans "Metal", welche fast poppig beginnt, einen jedoch plötzlich mitreißt und mit einem dieser NIN-typischen Akustikgitarrensounds aufhört, bei denen man sich wünscht, dass sie niemals enden sollten. Zum anderen "10 Miles High", welches im Original schon auf einer Singleversion von "We're In This Together" sowie auf der LP zu hören war. Der Wechsel zwischen leisen und lauten Tönen wird hier bis auf die Spitze getrieben und wenn Reznors "I wanna get so high" aus den Boxen dröhnt, dürfte jeder Fan rundum glücklich sein. Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Auf www.nin.com gibt es zwei weitere Remixe zum Download als MP3. Warum es die Version von "La Mèr" nicht auf das Album geschafft hat, ist mir ein Rätsel... © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 1995 | Universal-Island Records Ltd.

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2006 | Nothing

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. März 2020 | The Null Corporation

Hi-Res

Rock - Erschienen am 1. Januar 2018 | Le Chien Noir

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Rock - Erschienen am 30. Mai 1994 | Nothing