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Hi-Res Booklet
Jahrzehntelang kam Albert Lortzing quasi gleichrangig mit Mozart oder Verdi auf den deutschsprachigen Bühnen zu Ehren. Und dann… siehe da, verschwanden seine Werke auf Jahre hin im Schrank. Auch heute wird sein Werk, abgesehen von Zar und Zimmermann und einer gelegentlichen Undine in der deutschen Musikwelt überwiegend vernachlässigt. Auf dem vorliegenden Album ist nun, wenn schon keine seiner Opern in ihrer Gesamtheit, so doch eine schöne Auswahl von Ouvertüren zu leichten und lustigen, märchenhaften, quasi populären bis hin zu ernsteren Opern versammelt. Lortzing erhielt seine Ausbildung nicht bei dem einen oder anderen Meister, sondern direkt auf der Bühne und im Orchestergraben, denn seine Eltern schleppten den jungen Albert quer durch Deutschland von Opernhaus zu Opernhaus, wo er früh, zunächst als Statist, dann auch als Sänger, erstmals auf der Bühne stand. Bald schrieb er auch seine eigenen deutschen Opern, die meisten davon in Form eines Singspiels (das auch der Zauberflöte zugrunde liegt). Zwischenzeitlich verdiente sich Lortzing seinen Lebensunterhalt als Kapellmeister, vor allem an den Opern von Leipzig und Wien und konnte dort einige seiner eigenen Werke aufführen. Geist, Raffinesse, Feinheit und sein deutscher Humor, der zwischen Schubert und Weber hin- und her pendelt (wenn man unbedingt Parallelen ziehen möchte) sowie seine äußerst raffinierten Instrumentierungen machen Lotzing gewissermaßen zum fehlenden Glied zwischen dem späten Mozart, dem italienischen Beitrag eines Rossini und dem frühen Wagner – der sich nicht wenig von Lortzings 1840 in Leipzig uraufgeführtem Hans Sachs für seine eigene Oper Die Meistersinger von Nürnberg inspirieren ließ, deren Hauptfigur kein anderer ist als Hans Sachs. © SM/Qobuz