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Die Alben

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Jazzgesang - Erschienen am 1. Januar 2011 | Boutique

Auszeichnungen Sélection Les Inrocks
Das neue Jahr hat noch gar nicht richtig begonnen, da liegt auch schon das erste Cover-Album im Regal. Allzu oft langweilen derartige Projekte mit belanglosem bis ärgerlichem Nachäff-Gedudel. Doch nicht im Falle von Malia: ihre Nina Simone-Adaptionen tragen allesamt das Siegel 'Güteklasse A'. Ninas wohl bekanntester Song "My Baby Just Cares For Me" eröffnet das Album, allerdings in einer Form, in der man ihn noch nie gehört hat. Völlig reduziert aufs Wesentliche setzt die Künstlerin den Klassiker hypnotisch-anmutig, mit kaum spürbarem Schlagzeug und wie in Zeitlupe um. Das von Screamin' Jay Hawkins geschriebene "I Put A Spell On You" erneuert sie ähnlich sinnlich-beschwörend. Hielt sich die Sängerin auf früheren Alben wie "Young Bones" noch häufig in Lounge-Jazz-Gefilden auf, fungiert "Black Orchid" als geglückte künstlerische Emanzipation, die verstärkt den Blues ins Soundbild hineinzieht. Ein besonderes Anliegen stellt für Malia die Identifikation mit Nina Simones Texten dar. Sie behandeln die Stellung afro-amerikanischer Frauen in einer von Weißen dominierten Gesellschaft. Zu Simones Lebzeiten waren Herabwürdigung und Rassismus häufig mehr als nur geduldet. Daraus resultierten Songs, die bis heute historische Bedeutung besitzen sowie immer wieder anzutreffende Unterdrückungsumstände reflektieren ("Four Women"). Mal fragil, mal kraftvoll dominiert Malias Stimme die Songs, und fasziniert dabei über die gesamte Albumlänge mit Variabilität und Facettenreichtum. Übergangslos, von einer Sekunde zur anderen, fällt sie aus aus der Höhe hinab in ein dunkles, beunruhigendes Keller-Knurren, um nur einen Moment später wieder den Weg auf einer entspannteren Blues-Straße zu beschreiten. Ihre Musik nur nebenbei zu hören wäre bei dieser Gesangstechnik reine Zeitverschwendung. Nina Simone und ihre Musik fasste Malia in ehrfürchtigem Ton zusammen: "Selten, schön, mächtig, mystisch, außerirdisch schwarz, überwältigend". Diese Attribute gelten 2012 ebenso für sie selbst. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2014 | Boutique

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Blues - Erschienen am 20. März 2020 | MPS

Hi-Res
Als die in Malawi geborene Sängerin Malia 2002 ihren gefeierten Erstling „Yellow Daffodils“ veröffentlichte, da waren der damals 24-jährigen die Schuhe einer neuen Diva des Soul-Jazz, zu der sie so mancher hochstilisierte, noch etwas arg groß. 18 Jahre und sieben Tonträger später ist ihr Ausdrucksvermögen zu erwachsener Geschmeidigkeit in jugendlicher Frische gereift, wie das sorgfältig mit allen Mitteln moderner Studiotechnik inszenierte Album „The Garden Of Eve“ in überzeugender Brillanz zeigt. Woran ihre verblüffend kleine Band erheblichen Anteil hat. Denn zum energetisch-markanten Drumming von Tommy Baldu zeichnet der vielseitige Tastenmann Nis Kötting an Wurlitzer und Orgel kraftvolle, vom grandiosen Gitarristen Lars Cölln hinreißend dekorierte Fundamente für Malia, deren Motto hier lautet: „The Lady Sings The Blues“. Und dies in zehn Originals plus zwei Klassikern des Genres in kunstvoll verhallter Stimmführung und einer verblüffend heiteren Lässigkeit, die einen an einen alten Witz erinnert: Wie geht ein Blues-Song rückwärts? Die Flasche ist voll, die Frau ist da, ich habe Arbeit ... Denn von wegen „The Thrill Is Gone“, das hier auf Platz 3 munter seine Interpretin Lügen straft. Die hatte davor schon optimistisch „Hope“ und mit ihren fabelhaften Begleitern Neo-Country- Feeling als „Last Show“ verbreitet. Endgültig von Malias unnostalgisch gewitztem „Thrill“ gepackt ist man spätestens beim jazzig tänzelnden „Me & My Girlfriend“, dem Joo Kraus eine rauchig verschattete Trompete auflegt. Über „Lord, I Feel So Bad“, das cool durch die Prairie rumpelt, muss die Sängerin sogar selber lachen, die ihre soulige Scheibe mit Robert Johnsons „Love In Vain“ eindrucksvoll krönt. © Thielmann, Sven / www.fonoforum.de
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Jazzgesang - Erschienen am 13. April 2018 | MPS

Hi-Res
Wann hat ein Künstler schon die Chance, ein Album Jahre später noch einmal aufzunehmen? „Echoes of Dreams“ hieß 2004 der leichtgewichtige Nachfolger von Malias schönem Debüt „Yellow Daffodils“. Zu den Lyrics hat die afro-britische Neo-Soul-Sängerin heute ein anderes Verhältnis, das verlangte nach einem neuen Ansatz. „Ich wollte alles runterfahren und zum Wesenskern der Stücke vorstoßen“, sagt sie. Weg vom Pop-Appeal des Originals, hin zu einer Balladenmelancholie mit Malias leicht angerauter Stimme im Fokus, einfühlsam begleitet von Klavier und Streichtrio. Als Bonus gibt’s zwei Klassiker von John Lennon und Roberta Flack. © Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de
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Italien - Erschienen am 26. Juni 2009 | Velvetroom

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Französischer Chanson - Erschienen am 24. Dezember 2002 | Epic

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Jazzgesang - Erschienen am 11. Mai 2007 | Jive Epic

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Jazz - Erschienen am 30. September 2016 | MPS

Hi-Res Booklet
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Pop/Rock - Erschienen am 25. Oktober 2002 | Epic

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Internationaler Pop - Erschienen am 29. Dezember 2000 | Epic

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Jazz - Erschienen am 25. Mai 2007 | Jive Epic

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2014 | Boutique

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Blues - Erschienen am 13. Dezember 2019 | MPS

Hi-Res

Pop - Erschienen am 22. Dezember 2017 | Universal Music Ltda.

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Pop - Erschienen am 18. April 2019 | Universal Music Ltda.

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2014 | Boutique

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Französischer Chanson - Erschienen am 7. April 2003 | Epic

Türkis wie der Himmel im Hochsommer strahlt die Hauswand von Malias Albumcover. Malia ist die milchkaffeefarbene Schönheit in ebensolchem Dress neben der Säule. Sieht ein bisschen wie exklusives Safariklamotten-Shooting auf Kuba aus, aber trotzdem sympathisch, so unaufgesetzt. Ein schwebendes, improvisiertes Trompetenintro auf einer Klangwolke macht gleich klar, mit welchem Genre gespielt werden wird. Rhim-shot, ein filigranes Becken, ein Bassist und ein Keyboarder folgen, die sich aufs Nötige beschränken können und doch Atmosphäre verbreiten. Und nur nach wenigen Sekunden steckt man mitten in der schwülen Melancholie des Songs "Yellow Daffodils". Jazz ist das, keine Widerrede. Und es dauert auch nur wenige weitere Momente, bis einen die Stimme mitten ins Herz trifft: Nah gehend, warm, stolz, unschuldig und trotzdem gebrochen. Die medizinisch korrekte Bezeichnung dafür wäre wahrscheinlich "heiser", aber das spielt keine Rolle, Malias Vorbilder Billie Holiday und Macy Gray sind das schließlich auch. Leichte Ähnlichkeiten mit Letztgenannter wird Malia wohl zugeben müssen, denn so bald die CD mit fetteren Besetzungen voran schreitet, zeigen diese sich auch in der einprägsamen Hookline, einem funkigen Groove und der Bläserbehandlung des Arrangement "I'm Not Jealous", einer der flockigeren Nummern der Scheibe. Doch das Album überrascht einen vielfältig, dafür sorgte Malias Wunschproduzent André Manoukian, der mit Bravour mal mehr soul-, mal mehr jazz- oder bossa-lastige Songs zusammen gewerkelt hat - unter Zuhilfenahme grandioser Musiker. Vor allem in "Solitude", der Bearbeitung eines berühmten Standards des großen Meisters Duke Ellington, scheint die alles durchströmende Liebe zum Jazz durch. Nicht zuletzt dadurch, dass niemand anderes im zweiten Chorus singt als Lady Day selbst, obwohl die Ballade in eine mit Leichtigkeit tuckernde Easy Listening-Version gewandelt wurde. Verblüffend anders ist auch "I Believed In Roses", die vielleicht ungewöhnlichste Nummer des Albums, die durch die 007-Bigbandbläser nach Austin Powers-Möbeln und Autoverfolgungsjagd klingt - ungewöhnlich, klischeehaft aber keineswegs lächerlich. Doch alle Unterschiede vereint Malias individuelle Stimme, die sich mit jedem nochmaligen Hören dieser - bis auf leichte Belanglosigkeiten in den Texten - höchst angenehmen und runden Scheibe mehr und mehr ins Langzeitgedächtnis frisst. Eine Zukunft im Musikbiz wäre wohlverdient, denn die schöne Malia ist unverkennbar an den Besten orientiert. © Laut
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Jazz - Erschienen am 14. Februar 2020 | MPS

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Pop - Erschienen am 3. November 2017 | Universal Music Ltda.

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Pop - Erschienen am 5. Juni 2020 | Universal Music Ltda.