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Die Alben

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Dance - Erschienen am 1. Januar 2008 | Polydor Records

Auszeichnungen Sélection du Mercury Prize
Das Verstörendste daran, über Nacht berühmt geworden zu sein, sind für Elly Jackson das neue Arbeitspensum und Menschen, die sie auf der Straße erkennen. Nicht unbedingt Antworten, die Lily Allen vor drei Jahren abgegeben hätte, in deren Vorprogramm La Roux bereits spielten. Letztlich ist es die Musik, die der erst 20 Jahre jungen, melancholischen Londonerin am Herzen liegt. Dass sie eine sehr auffällige Frisur trägt, sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass ihr Debütalbum formidabel ausgefallen ist. Ein solch himmelstürmendes Pamphlet auf fröhliche, kristallin poppende Vintage-Synthesizer gab es wahrscheinlich seit den seligen Tagen von Soft Cell, Depeche Mode und Yazoo nicht mehr. Und darauf hat eigentlich auch niemand gewartet. So überrascht in erster Linie die stimmige Reanimation altgedienter Analogsounds in zeitgemäße Soundscapes: Zu "In It For The Kill" und "Quicksand", zwei der herausragenden Tracks, tanzt bereits halb England. Würde man dasselbe dort nicht auch zu Lady Gaga tun, wäre man geneigt, der Stilsicherheit der Insulaner neidische Blicke zuzuwerfen. Die schnelleren Songs funktionieren auf Anhieb hervorragend. Neben den erwähnten Singles entpuppt sich "Bulletproof" als würdige Auskopplung. Hier wirft Jackson ihre aggressivste Gesangsdarbietung in den Ring. Erstmals wird vorstellbar, wie sie kürzlich mit Franz Ferdinand Blondies "Call Me" interpretiert hat. Der Preis für die schönste Bridge der Platte geht dann an "Fascination", überhaupt liegt das Geheimnis der La Roux'schen Faszination in den aparten Melodiebögen und ausgetüftelten Übergängen. Einzig "As If By Magic" und "I'm Not Your Toy" scheitern aufgrund jener fehlenden Zauberformel an der Fünf-Prozent-, äh, Punkte-Hürde. Ab auf die B-Seiten mit ihnen. Dafür reichts nämlich locker. Und ja, ihr Jacko-Faible hätten La Roux auch besser für sich behalten, anstatt in "Tigerlilly" einen zahnlosen "Thriller"-Werwolf-Part einzubauen. Jackson, also die Elly jetzt, hat jedenfalls Recht, wenn sie die Album-Produktion als Hauptunterschied zu all den Früh-Achtziger-Vergleichen heran zieht. Bei sämtlichen Verweisen steht "La Roux" felsenfest im Jetzt. Wer mit Jacksons Stimme hadert, der hat nie eine Eurythmics-Platte am Stück gehört. Wunderlicherweise holt Jackson aus ihrem hohen, eher dünnen Organ dank der Technik des Chorgesangs plötzlich so viel Wärme raus wie ein surrender Heizkörper. So gerät etwa "Cover My Eyes" mitsamt kitschig-traurigen Lyrics zur elektrisierenden Ballade. Dann hätten wir noch das flammende "Reflections Are Protection", für das laut Jackson vorsichtshalber auch schon ein Video gedreht wurde, falls das Label noch mehr Singles auskoppeln will. Ganz zauberhaft ist ja auch die personale Analogie von La Roux zu Yazoo (was sich sogar noch reimt, gütiger Gott!), denn mit Ben Langmaid hat Jackson eine Art Vince Clarke als bessere Hälfte bei sich. Ob der auch so medienscheu ist, weiß man nicht, aber außerhalb des Aufnahmestudios wird man ihn mit der La Roux-Frontkämpferin nie sehen. Darauf ist seinerzeit nicht mal Clarke gekommen. Vielleicht liegts bei Langmaid aber auch an den halbgaren House-Platten, die er Mitte der 90er mit Faithless-Rollo veröffentlichte. La Roux legen die Messlatte für alles Kommende hiermit relativ hoch und vermitteln gleichzeitig das Gefühl, dass da noch Großes kommen könnte. Mehr UK-Singles als Yazoo bei deren Debüt haben sie jetzt schon. "I'm doing it for a thrill / I'm hoping you'll understand / And not let go of my hand." Käme ich nie drauf, Elly! © Laut
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Pop - Erschienen am 7. Februar 2020 | Supercolour Records

Hi-Res
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

Hi-Res
Das Debüt des Londoner Duos aus dem Jahr 2009 war eine klare, geradlinige Sache: "La Roux" stand für einen rohen, direkten und kecken Electro-Pop, der genau das richtige Maß an 80er Appeal hatte, um einerseits retro, andererseits aber auch frisch und hip rüberzukommen. Songs wie "Bulletproof" und "In For The Kill" verkörperten den musikalischen Zeitgeist der späten Nullerjahre in Reinform. Seitdem sind fünf Jahre vergangen – in der schnelllebigen Pop-Branche eine halbe Ewigkeit. Elly Jackson, die La Roux seit 2011 ohne ihren Partner Ben Langmaid stemmt, weiß das natürlich. Zumindest scheint sie ihr Trendgespür trotz ihrer langen Auszeit nicht verloren zu haben: "Synth-Pop ist tot", haute sie im Vorfeld zur Veröffentlichung ihrer neuen Platte heraus. Ob man das nun glauben mag oder nicht, Jackson hat sich auf "Trouble in Paradise" auf jeden Fall an ihre Prophezeiung gehalten. Ihr Sound hat eine vielleicht nicht radikale, aber dennoch deutliche Umfärbung erhalten. Aus dem kühlen, unnahbaren, grauen Metall-Schimmer ist eine artenreiche Palette aus warmen und hellen Tönen geworden. Bunt – ja, aber Gott sei Dank nicht so knallig, wie das Plattencover vermuten lässt. Vielmehr überzieht die Klanglandschaften stets ein diffuser, träumerischer Nebel, eine Art dämpfender Schleier, der dafür sorgt, dass die zahlreichen, sonnigen Up-Tempo-Nummern nicht zu überschwänglich werden. "Trouble in Paradise" findet sound-technisch nämlich im Gegensatz zum Vorgänger nicht im Club oder der angesagten Szene-Bar statt, sondern wurde an den Strand einer tropischen Insel verlagert. Ein Großteil der Songs durchzieht ein ausgelassener Beach-Vibe, der von Funk-Gitarren, tuckernden Bässen, Disco-Anleihen und 80er Synthies ergänzt wird. Besonders luftig und groovend kommt der Track "Kiss And Not Tell" daher: Er klingt in seinen Instrumental-Parts wie die Vertonung einer Spielwiese voll tollender Kinder. Noch rhythmischer und tanzbarer gibt sich "Tropical Chancer", in dem Jackson mit Reggae und Calypso experimentiert. Der Opener "Uptight Downtown" hingegen mutet wie ein feierwütiger Mix aus ABBA, Daft Punk und David Bowies "Let's Dance"-Album an. Interessanterweise stehen die Lyrics von La Roux im krassen Gegensatz zu den fröhlich übersprudelnden Melodien, die sie heraufbeschwört: In "Sexotheque" lässt sie sich über einen zwielichtigen Typen aus, der lieber Bordelle aufsucht, als sich um seine Familie zu kümmern; das rhythmische "Cruel Sexuality" mit seinen lieblich-verschwommenen Synthie-Betten und dem weichen Falsett-Gesang handelt von einem besitzergreifenden, groben Ex-Freund. "Why must you keep me in a prison at night?" Mit "Trouble in Paradise" legt La Roux zweifelsfrei eine bemerkenswerte Platte vor. Während ihr Debüt noch darauf abzielte, den aktuellen Trends bestmöglich zu entsprechen, hat sich Jackson inzwischen so weit emanzipiert, dass sie den Sound von morgen selbst vorgibt. Trotz der Befreitheit, die die neuen Songs versprühen, lassen sie ein Qualitätsmerkmal der alten Tage leider schmerzlich missen: Alles Schroffe, Schmissige und Kantige wurde fast komplett glatt gespült. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. November 2019 | Supercolour Records

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

Das Debüt des Londoner Duos aus dem Jahr 2009 war eine klare, geradlinige Sache: "La Roux" stand für einen rohen, direkten und kecken Electro-Pop, der genau das richtige Maß an 80er Appeal hatte, um einerseits retro, andererseits aber auch frisch und hip rüberzukommen. Songs wie "Bulletproof" und "In For The Kill" verkörperten den musikalischen Zeitgeist der späten Nullerjahre in Reinform. Seitdem sind fünf Jahre vergangen – in der schnelllebigen Pop-Branche eine halbe Ewigkeit. Elly Jackson, die La Roux seit 2011 ohne ihren Partner Ben Langmaid stemmt, weiß das natürlich. Zumindest scheint sie ihr Trendgespür trotz ihrer langen Auszeit nicht verloren zu haben: "Synth-Pop ist tot", haute sie im Vorfeld zur Veröffentlichung ihrer neuen Platte heraus. Ob man das nun glauben mag oder nicht, Jackson hat sich auf "Trouble in Paradise" auf jeden Fall an ihre Prophezeiung gehalten. Ihr Sound hat eine vielleicht nicht radikale, aber dennoch deutliche Umfärbung erhalten. Aus dem kühlen, unnahbaren, grauen Metall-Schimmer ist eine artenreiche Palette aus warmen und hellen Tönen geworden. Bunt – ja, aber Gott sei Dank nicht so knallig, wie das Plattencover vermuten lässt. Vielmehr überzieht die Klanglandschaften stets ein diffuser, träumerischer Nebel, eine Art dämpfender Schleier, der dafür sorgt, dass die zahlreichen, sonnigen Up-Tempo-Nummern nicht zu überschwänglich werden. "Trouble in Paradise" findet sound-technisch nämlich im Gegensatz zum Vorgänger nicht im Club oder der angesagten Szene-Bar statt, sondern wurde an den Strand einer tropischen Insel verlagert. Ein Großteil der Songs durchzieht ein ausgelassener Beach-Vibe, der von Funk-Gitarren, tuckernden Bässen, Disco-Anleihen und 80er Synthies ergänzt wird. Besonders luftig und groovend kommt der Track "Kiss And Not Tell" daher: Er klingt in seinen Instrumental-Parts wie die Vertonung einer Spielwiese voll tollender Kinder. Noch rhythmischer und tanzbarer gibt sich "Tropical Chancer", in dem Jackson mit Reggae und Calypso experimentiert. Der Opener "Uptight Downtown" hingegen mutet wie ein feierwütiger Mix aus ABBA, Daft Punk und David Bowies "Let's Dance"-Album an. Interessanterweise stehen die Lyrics von La Roux im krassen Gegensatz zu den fröhlich übersprudelnden Melodien, die sie heraufbeschwört: In "Sexotheque" lässt sie sich über einen zwielichtigen Typen aus, der lieber Bordelle aufsucht, als sich um seine Familie zu kümmern; das rhythmische "Cruel Sexuality" mit seinen lieblich-verschwommenen Synthie-Betten und dem weichen Falsett-Gesang handelt von einem besitzergreifenden, groben Ex-Freund. "Why must you keep me in a prison at night?" Mit "Trouble in Paradise" legt La Roux zweifelsfrei eine bemerkenswerte Platte vor. Während ihr Debüt noch darauf abzielte, den aktuellen Trends bestmöglich zu entsprechen, hat sich Jackson inzwischen so weit emanzipiert, dass sie den Sound von morgen selbst vorgibt. Trotz der Befreitheit, die die neuen Songs versprühen, lassen sie ein Qualitätsmerkmal der alten Tage leider schmerzlich missen: Alles Schroffe, Schmissige und Kantige wurde fast komplett glatt gespült. © Laut
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Pop - Erschienen am 23. Januar 2020 | Supercolour Records

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Polydor Records

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Pop - Erschienen am 5. Dezember 2019 | Supercolour Records

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Electronic - Erschienen am 15. Dezember 2008 | Kitsuné Musique

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Polydor Records

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Electronic - Erschienen am 20. April 2009 | Kitsuné Musique

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Polydor Records