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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 14. September 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet
Diese Freiluftbühne wurde auf Wunsch von Joseph Goebbels als Vitrine des triumphierenden Nationalsozialismus für die Olympischen Spiele 1936 gebaut. Sie ist vom antiken Theater in Epidauros inspiriert und hat eine nahezu perfekte Akustik. Die gigantische Bühne, inzwischen von den Geistern der Vergangenheit befreit und in Waldbühne umbenannt, wurde in den 1960er Jahren für Boxkämpfe genutzt und später für Rockkonzerte, wie etwa das der Rolling Stones 1965, das in einem wahren Tumult endete. Nichts dergleichen an diesem Sommerabend im Juli 2018 beim Konzert von Jonas Kaufmann, auch wenn sich das Publikum in großer Zahl eingefunden hat, um dem deutschen Tenor mit einem 100% italienischen Repertoire zu hören. Es war kalt an diesem Abend in Berlin und es drohte zu regnen, aber die 20.000 Zuschauer applaudierten Jonas Kaufmann und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Jochen Rieder lange bei dem Konzert, bei dem auch die Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili aus Georgien mitwirkte. Ein Programm, das darauf angelegt war, das Publikum zu begeistern, darunter das unvergängliche Nessun dorma (Turandot von Puccini), das Freudenschreie im Publikum auslöste. Kaufmann hatte die Herzen der Zuhörer im Sturm erobert und dankte mit sieben Zugaben. Bekannte Lieder (Volare, Parlami d’amore Mariù) und Filmmusik (Der Pate) rundeten ein großzügiges Programm, das der berühmte Tenor aus seinem 2016 veröffentlichten Album „Dolce Vita“ geschöpft hatte, für alle ab. Eine strahlende Stimme: voll in den Tiefen, leuchtend in den Höhen, mit dieser unglaublichen stimmlichen Kraft, die Jonas Kaufmann immer noch zu einem der aufregendsten Tenöre des frühen 21. Jahrhunderts macht. © François Hudry/Qobuz

Klassik - Erschienen am 31. August 2018 | Sony Classical

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Der Interpret

Jonas Kaufmann im Magazin