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Die Alben

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Rock - Erschienen am 24. Juli 2001 | Interscope

Hi-Res
Verdammt noch mal! Wie gut wollen die eigentlich noch werden? Mir fällt kaum Vernünftigeres zu sagen ein als: wow! Nicht jede Scheibe bringt einen halbwegs erwachsenen Mann wie mich schließlich zum Weinen. Ja, weinen. Nicht heulen oder wimmern oder schluchzen. Keine coolen Sprüche. Die wären nicht angemessen. Jimmy Eat World haben den in letzter Zeit so oft kopierten und zelebrierten "Emo Core" nämlich längst hinter sich gelassen. Sie brauchen kein Schreien um des Schreiens willen, keine Skater-Klamotten oder Basecaps und keine Anti-Kommerz-Attitüde, um fantastische Songs zu schreiben. Und das ist gut so. Trotz allem fängt die Scheibe zunächst mal mit einem Hieb in die Fresse an. Der Opener und Namensvetter des Albums "Bleed American" hat fast schon Noise-Rock-Qualitäten, klingt aber auch ein ganz kleines bisschen nach Weezer (meint zumindest Kollege Oriwall). Nicht zu unrecht die erste Single. "The Middle" ist sehr, sehr geiler Powerpop, der mitreißt wie verrückt und einen Refrain zum Niederknien hat. Und es gibt sogar ein echtes Gitarrensolo. Ja! Die Emo- und Hardcore-Brüder werden sich jetzt übergeben, aber es ist nun mal so und es ist gut so und es passt so. Die nächste Single? Könnte aber eigentlich fast jeder Song sein. "Your House" zum Beispiel. Da hört man fast ausschließlich Akustikgitarren, eher Percussion als wirkliches Schlagzeugspiel, und einen Text, der sich um eine Liebe dreht, die nicht gut für einen ist. Kennt man ja ... Der ganze Song ist wunderbar rund. Nichts klingt irgendwie drankomponiert oder zusammen geschustert. Und die Melodie ist, wenn sie zweistimmig wird, so schön, dass ich geneigt bin, den Arzt kommen zu lassen, weil ich der Atemnot anheim falle. Dann der Song mit dem Weinen: "Hear You Me" ist zum Autofahren echt nicht geeignet. Als die Worte über mich herein brachen und ich verstand, was Jimmy da singt, konnte ich durch die Tränen kaum noch die Straße sehen. Bis dahin war es ja schon ein wirklich schöner Song, aber als mir aufging, dass es um den Tod eines geliebten Menschen geht, war es geschehen. Tja, Emo spielen sie halt immer noch. Emo wie Emotion. Ohne Attitüden, ohne Scheiß. Eine rundere Scheibe haben Jimmy Eat World noch nie vorgelegt. Und eine bessere auch nicht. Und das zu sagen ist wirklich nicht leicht, denn die Vorgänger "Static Prevails" und "Clarity" zählen zu meinen absoluten Top-Favoriten und wurden zu Recht hoch gelobt und zu Unrecht eher mäßig verkauft. Ich hoffe wirklich, dass die Jungs mit diesem Album endlich den verdienten Durchbruch an die Spitze schaffen. Also - um Gottes Willen - kaufen! Ihr verpasst sonst das Rock-Album des Jahres. Im besten Sinne. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Oktober 2019 | RCA Records Label

Hi-Res
Jimmy Eat World sind Überlebende. Sie haben New Metal, die Phase des Retro-Rock der Nuller und auch lärmenden EDM mit großer Beharrlichkeit überlebt. Ihren Emo-Rock haben sie nur in Nuancen geändert, einzig das stark überproduzierte Album "Chase This Light" provozierte mit seinem zuckrigen Pop-Sound einen Bruch mit den Fans, ansonsten blieben die Alben seitdem im Mittelfeld zwischen mutloser Fan-Rückgewinnung und einer verkrampften Identitätssuche stecken. Die Luft nach oben hat sich jahrelang angestaut und entlädt sich nun in "Surviving", Opener und Titeltrack des zehnten Albums. Ohne viel Schnörkel geht die selbstbewusste Rock-Nummer voran und hinterlässt großes Staunen. Das hat nun wirklich gar nichts mit dem fragilen Clarity der Heimat aller verlorenen Indie-Jungs zu tun. Eine Meta-Ebene oder ein Spiel mit der Ironie ist ebenfalls nicht auszumachen. Die meinen das tatsächlich ernst, wie das ähnlich wuchtige "Criminal Energy" noch einmal klar stellt. Hart rockende Zeiten für Nostalgiker, die sich im Laufe des Albums auch noch an Brian May-Gedächtnis-Soli, einem Saxophon(!) in "All The Way Stay" und New Wave in "555" gewöhnen müssen. "Surving"ist kein Album des stillen Leidens. Die Energie, die schon der Hardrock-Einstieg freisetzte, bleibt auf der ganzen Albumlänge bestehen. "Congratulations" gelingt sogar das Kunststück, auf einer Länge von fast sieben Minuten nie zu langweilen. Das fast schon proggige Ende des Albums bekommt seine Zeit, um sich behutsam aufzubauen und mit einem Metal-Finale zu enden. Tool ohne Testosteron, Muse mit einem Gespür für ordentliches Songwriting. "Delivery" liefert noch einmal das Fan-Paket aus und fügt sich nahtlos in den generischen Emopop-Sound der letzten Alben ein. Einfach schnell vergessen und zu dem euphorischen "Diamond" rüber skippen. Hier klingen sie wie College-Jungs, die noch einmal die Welt aus den Angeln heben. Hey Blink, genau so fühlt es sich an, wenn man Jugendlichkeit nicht vortäuscht, sondern auch wirklich wieder überzeugend auslebt. Ein bedeutendes Element dieser Lebensphase ist schließlich Spaß, und den haben Jimmy Eat World, oder wie es Jim Adkins bereits im Einstieg zum Album sang: "Never wanted the pain." "Chase This Light" sollte eigentlich schon der Abschied von der Rolle als Emo-Vorzeige-Band markieren, aber erst "Surviving" nimmt ihnen diesen Ballast von den Schultern. American Football zeigten dieses Jahr, wie man Emo in Würde altern lassen kann, The Get Up Kids mit einem müden Album das Gegenteil davon. Jimmy Eat World haben sich von ihrer Vergangenheit befreit und den Sprung zu einer überzeugenden Rockband geschafft. © Laut
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Rock - Erschienen am 19. Oktober 2004 | Interscope

Kennt eigentlich jemand außer mir den Landliebe Kakao in der Ein-Literflasche? In vielfacher Hinsicht hängt mein Wohlbefinden mit diesem Wundertrunk zusammen: wenn ich mal unten bin, richtet er mich auf, wenn ich krank bin, pflegt er mich gesund. Bin ich traurig, bringt er mich zum Lachen, und wenn ich mich fürchte, beschützt mich die große Flasche. Das Einzige, was dieser Wunderwaffe gleichkommt, ist die Musik von Jimmy Eat World. Sie sind der gute Kakao der Gitarrenmusik. Entsprechend dürstend erwartete ich die Ankunft von "Futures", dem Nachfolger des Brechers "Bleed American". Und immer ist es dasselbe mit Jimmy Eat World: beim ersten Hören ist man fast ein wenig enttäuscht, hat man doch das ultimative Superalbum erwartet. Aber dann entwickelt die Platte ihr Aroma und ist aus dem eigenen Leben nicht mehr wegzudenken. Dieses Mal haben sie die perfekte Mischung aus feinsten Emorock-Bohnen à la "Bleed American" und zum Heulen schönen Balladen nach Art von "Clarity" gefunden. Wieder beginnen Jimmy Eat World mit einem rhythmisch rockenden Titeltrack, auch wenn "Futures" ein wenig gefühlvoller vorgeht als das fast schon brutale "Bleed American". Mit "Just Tonight ..." erfährt das Tempo noch eine leichte Steigerung. Aber die derben Kracher sind diesmal gleichmäßiger aufs Album verteilt, "Nothingwrong" und "Pain" finden sich erst weit hinten, die Jungs spielen die Dramaturgie-Klaviatur mittlerweile mit beängstigender Perfektion. Mit dem eindringlichen "Work" oder dem gar nicht konspirativ zu verstehenden "23" frönen die vier Kalifornier der Powerballade, dass es einem das Lächeln ins Gesicht brennt. Gäbe es das gute alte Mixtape für die/den Angebetete(n) noch, vor allem "Work" würde sich sicher tausendfach darauf wiederfinden. Und wer bei "Drugs Or Me" keine feuchten Augen bekommt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Wenn es erlaubt ist, das böse E-Wort zu benutzen: Jimmy Eat World mag man als Konsensmucker oder Weichspüler bezeichnen wie man will, den Emo-Thronanspruch, den sie mit "Clarity" angemeldet und mit "Bleed American" unterstrichen haben, kann man kaum noch negieren, zumal sie sich mit "Futures" fast schon selbst gekrönt haben. Gefeiert wird die Inthronisation natürlich mit Kakao. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2007 | Capitol Records

Booklet
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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Oktober 2016 | RCA Records Label

Hi-Res
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2010 | Interscope

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2007 | Interscope

Wie auf den Vorgängern bewegen sich die Songs von "Chase This Light" wieder irgendwo zwischen Emo, Rock und Pop. Allerdings weisen sie auch eine deutlich düsterere Note auf als gewohnt. Im Gegensatz zum gewohnten Jimmy Eat World-Stil hören die Tracks sich eher flott und leicht an, was aber durchaus täuscht, wenn man die Texte genauer betrachtet. "Big Casino" etwa beginnt mit dominanten, antreibendem Schlagzeug, während Adkins über die Schattenseiten des Berühmtseins singt. Traurige Zeilen wie "You can't keep safe what wants to break" auf "Always Be" stehen im Gegensatz zum flotten, beinahe fröhlichen Gitarrensound. Die Melodien gehen zwar ins Ohr, doch die Lyrics hinterlassen gleichzeitig einen bittersüßen Nachgeschmack. "Firefight" mit "Why open the door if you won't go, don't ask twice if you don't wanna know" etwa klingt schon sehr nach einem trotzigen Versuch, den eigenen Stolz zu wahren. Selbst wenn man vor dem Abgrund steht. Jim Adkins weinerliche Stimme vermittelt dabei überzeugend Gefühle wie Verzweiflung, Wut, Hoffnung oder Schmerz. Bis man sich selbst fühlt, als stünde man vor den Scherben einer Beziehung oder am Rande der Verzweiflung, weil sich manche Dinge nicht ändern lassen. Neben Problemen in der Liebe oder Freundschaften schlägt die Band aber auch politische Töne an. "Gotta Be Somebody's Blues", das wohl beste Stück des ganzen Albums, kreiert mit eindringlichem Text und dramatischer Geigenbegleitung eine intensive Stimmung. Das verursacht wirklich eine Gänsehaut. Es scheint überhaupt unmöglich, sich nicht von den Songs berühren zu lassen. Jeder, der schon einmal vor den Scherben einer Partnerschaft stand, findet einen Teil davon in Tracks wie "Dizzy" wieder. Schließlich unterscheiden sich Jimmy Eat World von vielen ihrer Kollegen dadurch, dass jedes ihrer Lieder absolut ehrlich wirkt. Auch bleiben sie immer ihrem Stil treu, entwickeln sich aber trotzdem weiter. Den sehr gitarrenlastigen Sound, unterlegt von einem meist hintergründigen Schlagzeug, variiert die Band nur sehr behutsam. So erinnert "Be Sensible" vom Stil her zwar an "Hear You Me", klingt aber viel melodischer. "Electable (Give It Up)" tritt dagegen um einiges härter ins Pedal als vergangene Songs, um die Aussage des Liedes deutlich zu machen. Jimmy Eat World stehen für Emo im Sinne von emotional, nicht aber für heulende Langeweile wie viele andere Bands. © Laut
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Rock - Erschienen am 17. Juli 2001 | Interscope

Verdammt noch mal! Wie gut wollen die eigentlich noch werden? Mir fällt kaum Vernünftigeres zu sagen ein als: wow! Nicht jede Scheibe bringt einen halbwegs erwachsenen Mann wie mich schließlich zum Weinen. Ja, weinen. Nicht heulen oder wimmern oder schluchzen. Keine coolen Sprüche. Die wären nicht angemessen. Jimmy Eat World haben den in letzter Zeit so oft kopierten und zelebrierten "Emo Core" nämlich längst hinter sich gelassen. Sie brauchen kein Schreien um des Schreiens willen, keine Skater-Klamotten oder Basecaps und keine Anti-Kommerz-Attitüde, um fantastische Songs zu schreiben. Und das ist gut so. Trotz allem fängt die Scheibe zunächst mal mit einem Hieb in die Fresse an. Der Opener und Namensvetter des Albums "Bleed American" hat fast schon Noise-Rock-Qualitäten, klingt aber auch ein ganz kleines bisschen nach Weezer (meint zumindest Kollege Oriwall). Nicht zu unrecht die erste Single. "The Middle" ist sehr, sehr geiler Powerpop, der mitreißt wie verrückt und einen Refrain zum Niederknien hat. Und es gibt sogar ein echtes Gitarrensolo. Ja! Die Emo- und Hardcore-Brüder werden sich jetzt übergeben, aber es ist nun mal so und es ist gut so und es passt so. Die nächste Single? Könnte aber eigentlich fast jeder Song sein. "Your House" zum Beispiel. Da hört man fast ausschließlich Akustikgitarren, eher Percussion als wirkliches Schlagzeugspiel, und einen Text, der sich um eine Liebe dreht, die nicht gut für einen ist. Kennt man ja ... Der ganze Song ist wunderbar rund. Nichts klingt irgendwie drankomponiert oder zusammen geschustert. Und die Melodie ist, wenn sie zweistimmig wird, so schön, dass ich geneigt bin, den Arzt kommen zu lassen, weil ich der Atemnot anheim falle. Dann der Song mit dem Weinen: "Hear You Me" ist zum Autofahren echt nicht geeignet. Als die Worte über mich herein brachen und ich verstand, was Jimmy da singt, konnte ich durch die Tränen kaum noch die Straße sehen. Bis dahin war es ja schon ein wirklich schöner Song, aber als mir aufging, dass es um den Tod eines geliebten Menschen geht, war es geschehen. Tja, Emo spielen sie halt immer noch. Emo wie Emotion. Ohne Attitüden, ohne Scheiß. Eine rundere Scheibe haben Jimmy Eat World noch nie vorgelegt. Und eine bessere auch nicht. Und das zu sagen ist wirklich nicht leicht, denn die Vorgänger "Static Prevails" und "Clarity" zählen zu meinen absoluten Top-Favoriten und wurden zu Recht hoch gelobt und zu Unrecht eher mäßig verkauft. Ich hoffe wirklich, dass die Jungs mit diesem Album endlich den verdienten Durchbruch an die Spitze schaffen. Also - um Gottes Willen - kaufen! Ihr verpasst sonst das Rock-Album des Jahres. Im besten Sinne. © Laut
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CD16,49 €

Rock - Erschienen am 24. Juli 2001 | Interscope

Hi-Res
Verdammt noch mal! Wie gut wollen die eigentlich noch werden? Mir fällt kaum Vernünftigeres zu sagen ein als: wow! Nicht jede Scheibe bringt einen halbwegs erwachsenen Mann wie mich schließlich zum Weinen. Ja, weinen. Nicht heulen oder wimmern oder schluchzen. Keine coolen Sprüche. Die wären nicht angemessen. Jimmy Eat World haben den in letzter Zeit so oft kopierten und zelebrierten "Emo Core" nämlich längst hinter sich gelassen. Sie brauchen kein Schreien um des Schreiens willen, keine Skater-Klamotten oder Basecaps und keine Anti-Kommerz-Attitüde, um fantastische Songs zu schreiben. Und das ist gut so. Trotz allem fängt die Scheibe zunächst mal mit einem Hieb in die Fresse an. Der Opener und Namensvetter des Albums "Bleed American" hat fast schon Noise-Rock-Qualitäten, klingt aber auch ein ganz kleines bisschen nach Weezer (meint zumindest Kollege Oriwall). Nicht zu unrecht die erste Single. "The Middle" ist sehr, sehr geiler Powerpop, der mitreißt wie verrückt und einen Refrain zum Niederknien hat. Und es gibt sogar ein echtes Gitarrensolo. Ja! Die Emo- und Hardcore-Brüder werden sich jetzt übergeben, aber es ist nun mal so und es ist gut so und es passt so. Die nächste Single? Könnte aber eigentlich fast jeder Song sein. "Your House" zum Beispiel. Da hört man fast ausschließlich Akustikgitarren, eher Percussion als wirkliches Schlagzeugspiel, und einen Text, der sich um eine Liebe dreht, die nicht gut für einen ist. Kennt man ja ... Der ganze Song ist wunderbar rund. Nichts klingt irgendwie drankomponiert oder zusammen geschustert. Und die Melodie ist, wenn sie zweistimmig wird, so schön, dass ich geneigt bin, den Arzt kommen zu lassen, weil ich der Atemnot anheim falle. Dann der Song mit dem Weinen: "Hear You Me" ist zum Autofahren echt nicht geeignet. Als die Worte über mich herein brachen und ich verstand, was Jimmy da singt, konnte ich durch die Tränen kaum noch die Straße sehen. Bis dahin war es ja schon ein wirklich schöner Song, aber als mir aufging, dass es um den Tod eines geliebten Menschen geht, war es geschehen. Tja, Emo spielen sie halt immer noch. Emo wie Emotion. Ohne Attitüden, ohne Scheiß. Eine rundere Scheibe haben Jimmy Eat World noch nie vorgelegt. Und eine bessere auch nicht. Und das zu sagen ist wirklich nicht leicht, denn die Vorgänger "Static Prevails" und "Clarity" zählen zu meinen absoluten Top-Favoriten und wurden zu Recht hoch gelobt und zu Unrecht eher mäßig verkauft. Ich hoffe wirklich, dass die Jungs mit diesem Album endlich den verdienten Durchbruch an die Spitze schaffen. Also - um Gottes Willen - kaufen! Ihr verpasst sonst das Rock-Album des Jahres. Im besten Sinne. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Dezember 2017 | RCA Records Label

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2007 | Capitol Records

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Rock - Erschienen am 24. Juli 2001 | Geffen

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Oktober 2007 | Interscope

Wie auf den Vorgängern bewegen sich die Songs von "Chase This Light" wieder irgendwo zwischen Emo, Rock und Pop. Allerdings weisen sie auch eine deutlich düsterere Note auf als gewohnt. Im Gegensatz zum gewohnten Jimmy Eat World-Stil hören die Tracks sich eher flott und leicht an, was aber durchaus täuscht, wenn man die Texte genauer betrachtet. "Big Casino" etwa beginnt mit dominanten, antreibendem Schlagzeug, während Adkins über die Schattenseiten des Berühmtseins singt. Traurige Zeilen wie "You can't keep safe what wants to break" auf "Always Be" stehen im Gegensatz zum flotten, beinahe fröhlichen Gitarrensound. Die Melodien gehen zwar ins Ohr, doch die Lyrics hinterlassen gleichzeitig einen bittersüßen Nachgeschmack. "Firefight" mit "Why open the door if you won't go, don't ask twice if you don't wanna know" etwa klingt schon sehr nach einem trotzigen Versuch, den eigenen Stolz zu wahren. Selbst wenn man vor dem Abgrund steht. Jim Adkins weinerliche Stimme vermittelt dabei überzeugend Gefühle wie Verzweiflung, Wut, Hoffnung oder Schmerz. Bis man sich selbst fühlt, als stünde man vor den Scherben einer Beziehung oder am Rande der Verzweiflung, weil sich manche Dinge nicht ändern lassen. Neben Problemen in der Liebe oder Freundschaften schlägt die Band aber auch politische Töne an. "Gotta Be Somebody's Blues", das wohl beste Stück des ganzen Albums, kreiert mit eindringlichem Text und dramatischer Geigenbegleitung eine intensive Stimmung. Das verursacht wirklich eine Gänsehaut. Es scheint überhaupt unmöglich, sich nicht von den Songs berühren zu lassen. Jeder, der schon einmal vor den Scherben einer Partnerschaft stand, findet einen Teil davon in Tracks wie "Dizzy" wieder. Schließlich unterscheiden sich Jimmy Eat World von vielen ihrer Kollegen dadurch, dass jedes ihrer Lieder absolut ehrlich wirkt. Auch bleiben sie immer ihrem Stil treu, entwickeln sich aber trotzdem weiter. Den sehr gitarrenlastigen Sound, unterlegt von einem meist hintergründigen Schlagzeug, variiert die Band nur sehr behutsam. So erinnert "Be Sensible" vom Stil her zwar an "Hear You Me", klingt aber viel melodischer. "Electable (Give It Up)" tritt dagegen um einiges härter ins Pedal als vergangene Songs, um die Aussage des Liedes deutlich zu machen. Jimmy Eat World stehen für Emo im Sinne von emotional, nicht aber für heulende Langeweile wie viele andere Bands. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2005 | Interscope

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Mai 2020 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 17. September 2021 | Interscope

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Lounge - Erschienen am 1. Januar 2004 | Interscope

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. August 2016 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 14. September 2004 | Interscope

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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. August 2016 | RCA Records Label

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