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Die Alben

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Rock - Erschienen am 9. November 2018 | New West Records

One of the more ingeniously titled holiday albums you'll run across, JD McPherson's Socks is a jubilantly rockin' production, rife with humor and the Oklahoma-born singer's knack for old-school '50s R&B. For McPherson fans, and anyone familiar with his 2010 flagship single "North Side Gal," Socks will be a pleasant yuletide surprise. While the album certainly evokes the tinsel and Tin Pan Alley vibe of Christmas' pop music past, there isn't a standard to be found here. Instead, McPherson has conceived an all-original album put together with as much care and attention as he applies to his main, non-holiday-related releases. Joining him is his longtime backing ensemble featuring bassist Jimmy Sutton, keyboardist Raynier Jacob Jacildo, drummer Jason Smay, and saxophonist/guitarist Doug Corcoran. Together, they dive headlong into a set of foot-tapping anthems like "All the Gifts I Need" and the McPherson/Nicole Atkins co-write "Every Single Christmas," that wouldn't sound out of place blasting out of a 1949 Mercury, or a turntable next to a flamingo pink Christmas tree. With his highly resonant voice and talent for writing snappy, hook-filled songs, McPherson is always the focal point of his albums, but he wouldn't be such a fully realized performer on record if not for his band. So it's nice to see that he has written many of these songs with his bandmates, including pairing with Corcoran on the Louis Jordan jumper "Hey Skinny Santa," teaming with Smay on the Sun Studios-perfect "Santa's Got a Mean Machine," and collaborating with Jacildo on the cheeky "Holly, Carol, Candy & Joy." Elsewhere, he strikes a tone of cheerful novelty, snuggling into the Elvis-in-Hawaii-sounding "Ugly Sweater Blues" and duetting with Lucie Silvas on the saucy, stroll-ready "Claus vs. Claus." Socks is a durable holiday gift, but one that's immensely more fun and enjoyable than its wry title implies. © Matt Collar /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | New Rounder

Hi-Res Booklet
Viele Bands und Künstler versehen ihre Veröffentlichungen heutzutage mit einem dicken Retro-Button. Mit ein paar alten Gitarren im Gepäck, dem kurzen Schnuppern in der großelterlichen Vinylsammlung und dem Verzicht auf Autotune ist es aber noch längst nicht getan. Um den Schlüssel zur brodelnden Quelle der Antike überreicht zu bekommen, muss man schon zu mehr im Stande sein, als dem bloßen Kratzen an der Oberfläche. Man muss tiefer gehen, sich vollends von allen neuzeitlichen Nebenpfaden verabschieden und so lange in Vergangenem baden, bis auch die letzte digitalisierte Hautschicht abgerieben ist. JD McPherson ist so einer, der lange genug im Sud der Historie gebadet hat. Der aus Oklahoma stammende Sänger brach bereits vor zwei Jahren ("Signs & Signifiers") auf beeindruckende Art und Weise mit den gängigen Konventionen der meisten aktuellen Vintage-Rock-Projekte. Wie mittelschwere Tornados wirbelten die Songs seines Debütalbums jede Menge Staub in der Szene auf und ließen Rockabilly-Fans, Elvis-Anhänger, Soul- und Blues-Liebhaber sowie Freunde urbaner Country-Vibes gleichermaßen mit offenen Mündern dastehen. Drei Jahre später bringt der ehemalige Rinderfarm-Experte nun sein zweites Studiowerk an den Start. Und "Let The Good Times Roll" entfacht vom tanzwütigen Ohrwurm-Spektakel des eröffnenden Titeltracks über den groovenden Vibe des Winehouse—Auerbach-Pumpers "Head Over Heels" bis hin zum abschließenden Hinterhof-Rocker "Everybody's Talking About The All American" mehr Feuer als alle Vintage-Produktionen der letzten Jahre. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Und zwar mit dermaßen schwungvoller Attitüde und einer Unmittelbarkeit, dass man sich als Hörer fast schon ärgert, nur mit zwei Ohren auf die Welt gekommen zu sein. Jede noch so kleine Nuance im Schaffen der Herren McPherson, Sutton, Smay, Jacildo, Corcoran, Neill und Ford hinterlässt große Spuren. Egal ob das Septett den Gospel-Wurzeln Beine macht ("Bossy"), zwischen den Archiven von Little Richard, Buddy Holly und den Stray Cats hin und her pendelt ("It Shook Me Up", "Mother Of Lies") oder in einem Territorium wildert, in dem Soul, Blues, R'n'B und Rock'n'Roll zu einem dreckigen Ganzen verschmelzen ("Shy Boy", "You Must Have Met Little Caroline?"): Die Hände wollen einfach nicht mehr aufhören zu klatschen. Ist es McPhersons markantes Organ, das klingt, als hätte man die Stimmbänder von Bill Medley und Screamin' Jay Hawkins miteinander verknotet? Ist es Suttons pumpendes Kontrabass-Spiel, das im Verbund mit Orgel-Keys, trockenen Drums und pointierten Bläser-Einwürfen, einen Background zum Leben erweckt, der Freunden alter Retro-Capitol-Records die Freudentränen in die Augen schießen lässt? Oder ist es die Art und Weise, wie die Verantwortlichen ihre zeitlose Klang-Melange in Form gießen? Was zur Hölle lässt meinen Zeigefinger nach einer kurzen aber gesättigten halben Stunde wie ein Pritt-Stift an der Repeat-Taste kleben? Keine Ahnung, Leute. Mir aber auch egal. Fakt ist: Ich krieg nicht genug von "Let The Good Times Roll". Punkt. Aus. Ende. Und jetzt noch mal von vorne. Ach, wie genial... © Laut
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Rock - Erschienen am 6. Oktober 2017 | New West Records

Hi-Res
Vor zweieinhalb Jahren krönte die Retro-Community JD McPherson zum neuen Vintage-König. Völlig zurecht. Im Herbst 2017 ersucht der Songwriter nun um eine unbefristete Verlängerung seiner Regentschaft. Wenn es nach mir geht, kann er die Krone gerne noch ein paar Jahre aufbehalten. Bereits mit dem groovenden Opener seines neuen Studioalbums schart der gute JD sie wieder alle um sich: Blues-Fans, Rockabilly-Nerds, Soul-Anhänger und all die Oldschool-Rock'n'Roller dieser Welt. Das kratzige "Desperate Love" ist aber nur der Anfang einer abermals feurigen Sound-Spritztour durch die Archive der amerikanischen Musikgeschichte. Drei Minuten später klopfen JD und Co. mit Vehemenz an die Pforten der Black Keys ("Lucky Penny"). Dazwischen: Galoppierender Roots-Rock der Extraklasse ("Crying's Just A Thing You Do"). Melodiöser denn je twangt sich JD McPherson durch die wilden 50er und klatscht im Anschluss mit seinem Buddy Josh Homme ab: "Ich kam irgendwann nicht mehr so richtig weiter. Josh hat mich wieder auf Kurs gebracht und mir aus meiner Komfortzone herausgeholfen", so JD. Außer dem QOTSA-Oberhaupt standen JD McPherson im historischen RCA Studio B in Nashville mit Parker Millsap, Butch Walker und Aaron Lee Tasjan auch seine Musikerkollegen aus Oklahoma helfend zur Seite. Das Ergebnis präsentiert sich wie die in Musik gegossene Jungfernfahrt in einem 54er-Custom-Chevy. Sitzt man erstmal drin, will man nicht mehr aussteigen. Während links und rechts die rauen Landschaften zwischen Oklahoma und Tennessee an einem vorbeiziehen, schält sich aus den Autoboxen ein Hit nach dem anderen ins Freie. "On The Lips" ist die perfekte Melange aus luftigem 50s-Rock und sphärischem New Wave. "Undivided Heart & Soul" ist der ultimative Pop-Song den Elvis Presley nie geschrieben hat. Den Refrain von "Style (Is A Losing Game)" kriegt man nicht mehr aus dem Kopf. Und "Under The Spell Of City Lights"? Fragt meinen Sohn. Der ist neun, hört normalerweise den ganzen Tag Radio Teddy, will aber seit drei Tagen nichts anderes mehr hören: "Papa, machst du mir nochmal das Lied mit der schönen Melodie an?". Kein Ding, mein Sohn. Dein Wunsch ist mir Befehl. JD McPherson landet mit seinem dritten Studiostreich einen weiteren Volltreffer. Selbst die eher im Schatten der Rampensäue schmusenden ("Hunting For Sugar", "Jubilee") und tänzelnden ("Let's Get Out Of Here While We're Young") Tunes hinterlassen spätestens nach drei Durchläufen große Spuren. Keine Flecken auf der Weste und kein Haar in der Suppe: Alles top! Höchstwertung. Punkt. © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 7. Mai 2012 | Universal Music Group International

Singer/songwriter JD McPherson's 2010 debut album, Signs & Signifiers, is a rockin', bluesy, forward-thinking album that subtly breaks the conventions of most vintage rock projects. Produced and recorded with the retro expertise of bassist/guitarist Jimmy Sutton, the album is a gold mine of '50s-inspired rock and R&B, with some rockabilly twang thrown in for maximum effect. That said, McPherson actually draws from a wide and eclectic array of influences including Son House, Charlie Feathers, the Wu-Tang Clan, and sundry blues and soul artists from Guitar Slim to Sam Cooke. The through-line that ties all of these influences together is McPherson's powerful and robust voice, which balances the shouter style of mid-century legends like Lloyd Price with a smoother, more controlled approach that falls somewhere between Gene Vincent and Clyde McPhatter. McPherson is a singer/songwriter in the truest sense, and his original tunes are a cut above the average retro-rockabilly artist both melodically and lyrically. Such songs as the driving, Twist-ready leadoff single, "North Side Gal," and the explosive album closer, "Scandalous," bring to mind jukebox-fueled impromptu dance parties. Which isn't to say McPherson is merely interested in old-school sounds. On the contrary, tunes like the bluesy, spiritual-inspired title track (which borrows the Smiths' oscillating guitar intro from "How Soon Is Now") and the soul-blues dirge "A Gentle Awakening" with its symphonic strings and piano background bring to mind classic '60s cuts by Ray Charles, as well as contemporary numbers by Alicia Keys. The album does benefit greatly from the vintage, live-recording aesthetic that Sutton and engineer Alex Hall have perfected over the years with other similarly inclined bands like the Four Charms and the Del Moroccos. It also doesn't hurt that McPherson is backed here by a bevy of roots musicians including drummer Hall, saxophonist Jonathan Doyle, guitarist Joel Paterson, and others. Ultimately, as the album's conceptual title implies, Signs & Signifiers paints a picture of McPherson as a kind of post-structuralist retro-rocker, living in the moment with one boot in the past and the other boot in the future. © Matt Collar /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | New Rounder

Booklet
Viele Bands und Künstler versehen ihre Veröffentlichungen heutzutage mit einem dicken Retro-Button. Mit ein paar alten Gitarren im Gepäck, dem kurzen Schnuppern in der großelterlichen Vinylsammlung und dem Verzicht auf Autotune ist es aber noch längst nicht getan. Um den Schlüssel zur brodelnden Quelle der Antike überreicht zu bekommen, muss man schon zu mehr im Stande sein, als dem bloßen Kratzen an der Oberfläche. Man muss tiefer gehen, sich vollends von allen neuzeitlichen Nebenpfaden verabschieden und so lange in Vergangenem baden, bis auch die letzte digitalisierte Hautschicht abgerieben ist. JD McPherson ist so einer, der lange genug im Sud der Historie gebadet hat. Der aus Oklahoma stammende Sänger brach bereits vor zwei Jahren ("Signs & Signifiers") auf beeindruckende Art und Weise mit den gängigen Konventionen der meisten aktuellen Vintage-Rock-Projekte. Wie mittelschwere Tornados wirbelten die Songs seines Debütalbums jede Menge Staub in der Szene auf und ließen Rockabilly-Fans, Elvis-Anhänger, Soul- und Blues-Liebhaber sowie Freunde urbaner Country-Vibes gleichermaßen mit offenen Mündern dastehen. Drei Jahre später bringt der ehemalige Rinderfarm-Experte nun sein zweites Studiowerk an den Start. Und "Let The Good Times Roll" entfacht vom tanzwütigen Ohrwurm-Spektakel des eröffnenden Titeltracks über den groovenden Vibe des Winehouse—Auerbach-Pumpers "Head Over Heels" bis hin zum abschließenden Hinterhof-Rocker "Everybody's Talking About The All American" mehr Feuer als alle Vintage-Produktionen der letzten Jahre. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Und zwar mit dermaßen schwungvoller Attitüde und einer Unmittelbarkeit, dass man sich als Hörer fast schon ärgert, nur mit zwei Ohren auf die Welt gekommen zu sein. Jede noch so kleine Nuance im Schaffen der Herren McPherson, Sutton, Smay, Jacildo, Corcoran, Neill und Ford hinterlässt große Spuren. Egal ob das Septett den Gospel-Wurzeln Beine macht ("Bossy"), zwischen den Archiven von Little Richard, Buddy Holly und den Stray Cats hin und her pendelt ("It Shook Me Up", "Mother Of Lies") oder in einem Territorium wildert, in dem Soul, Blues, R'n'B und Rock'n'Roll zu einem dreckigen Ganzen verschmelzen ("Shy Boy", "You Must Have Met Little Caroline?"): Die Hände wollen einfach nicht mehr aufhören zu klatschen. Ist es McPhersons markantes Organ, das klingt, als hätte man die Stimmbänder von Bill Medley und Screamin' Jay Hawkins miteinander verknotet? Ist es Suttons pumpendes Kontrabass-Spiel, das im Verbund mit Orgel-Keys, trockenen Drums und pointierten Bläser-Einwürfen, einen Background zum Leben erweckt, der Freunden alter Retro-Capitol-Records die Freudentränen in die Augen schießen lässt? Oder ist es die Art und Weise, wie die Verantwortlichen ihre zeitlose Klang-Melange in Form gießen? Was zur Hölle lässt meinen Zeigefinger nach einer kurzen aber gesättigten halben Stunde wie ein Pritt-Stift an der Repeat-Taste kleben? Keine Ahnung, Leute. Mir aber auch egal. Fakt ist: Ich krieg nicht genug von "Let The Good Times Roll". Punkt. Aus. Ende. Und jetzt noch mal von vorne. Ach, wie genial... © Laut
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Rock - Erschienen am 13. Oktober 2014 | New Rounder

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Rock - Erschienen am 6. Oktober 2017 | New West Records

Vor zweieinhalb Jahren krönte die Retro-Community JD McPherson zum neuen Vintage-König. Völlig zurecht. Im Herbst 2017 ersucht der Songwriter nun um eine unbefristete Verlängerung seiner Regentschaft. Wenn es nach mir geht, kann er die Krone gerne noch ein paar Jahre aufbehalten. Bereits mit dem groovenden Opener seines neuen Studioalbums schart der gute JD sie wieder alle um sich: Blues-Fans, Rockabilly-Nerds, Soul-Anhänger und all die Oldschool-Rock'n'Roller dieser Welt. Das kratzige "Desperate Love" ist aber nur der Anfang einer abermals feurigen Sound-Spritztour durch die Archive der amerikanischen Musikgeschichte. Drei Minuten später klopfen JD und Co. mit Vehemenz an die Pforten der Black Keys ("Lucky Penny"). Dazwischen: Galoppierender Roots-Rock der Extraklasse ("Crying's Just A Thing You Do"). Melodiöser denn je twangt sich JD McPherson durch die wilden 50er und klatscht im Anschluss mit seinem Buddy Josh Homme ab: "Ich kam irgendwann nicht mehr so richtig weiter. Josh hat mich wieder auf Kurs gebracht und mir aus meiner Komfortzone herausgeholfen", so JD. Außer dem QOTSA-Oberhaupt standen JD McPherson im historischen RCA Studio B in Nashville mit Parker Millsap, Butch Walker und Aaron Lee Tasjan auch seine Musikerkollegen aus Oklahoma helfend zur Seite. Das Ergebnis präsentiert sich wie die in Musik gegossene Jungfernfahrt in einem 54er-Custom-Chevy. Sitzt man erstmal drin, will man nicht mehr aussteigen. Während links und rechts die rauen Landschaften zwischen Oklahoma und Tennessee an einem vorbeiziehen, schält sich aus den Autoboxen ein Hit nach dem anderen ins Freie. "On The Lips" ist die perfekte Melange aus luftigem 50s-Rock und sphärischem New Wave. "Undivided Heart & Soul" ist der ultimative Pop-Song den Elvis Presley nie geschrieben hat. Den Refrain von "Style (Is A Losing Game)" kriegt man nicht mehr aus dem Kopf. Und "Under The Spell Of City Lights"? Fragt meinen Sohn. Der ist neun, hört normalerweise den ganzen Tag Radio Teddy, will aber seit drei Tagen nichts anderes mehr hören: "Papa, machst du mir nochmal das Lied mit der schönen Melodie an?". Kein Ding, mein Sohn. Dein Wunsch ist mir Befehl. JD McPherson landet mit seinem dritten Studiostreich einen weiteren Volltreffer. Selbst die eher im Schatten der Rampensäue schmusenden ("Hunting For Sugar", "Jubilee") und tänzelnden ("Let's Get Out Of Here While We're Young") Tunes hinterlassen spätestens nach drei Durchläufen große Spuren. Keine Flecken auf der Weste und kein Haar in der Suppe: Alles top! Höchstwertung. Punkt. © Laut
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Rock - Erschienen am 4. August 2017 | New West Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2015 | New Rounder

Viele Bands und Künstler versehen ihre Veröffentlichungen heutzutage mit einem dicken Retro-Button. Mit ein paar alten Gitarren im Gepäck, dem kurzen Schnuppern in der großelterlichen Vinylsammlung und dem Verzicht auf Autotune ist es aber noch längst nicht getan. Um den Schlüssel zur brodelnden Quelle der Antike überreicht zu bekommen, muss man schon zu mehr im Stande sein, als dem bloßen Kratzen an der Oberfläche. Man muss tiefer gehen, sich vollends von allen neuzeitlichen Nebenpfaden verabschieden und so lange in Vergangenem baden, bis auch die letzte digitalisierte Hautschicht abgerieben ist. JD McPherson ist so einer, der lange genug im Sud der Historie gebadet hat. Der aus Oklahoma stammende Sänger brach bereits vor zwei Jahren ("Signs & Signifiers") auf beeindruckende Art und Weise mit den gängigen Konventionen der meisten aktuellen Vintage-Rock-Projekte. Wie mittelschwere Tornados wirbelten die Songs seines Debütalbums jede Menge Staub in der Szene auf und ließen Rockabilly-Fans, Elvis-Anhänger, Soul- und Blues-Liebhaber sowie Freunde urbaner Country-Vibes gleichermaßen mit offenen Mündern dastehen. Drei Jahre später bringt der ehemalige Rinderfarm-Experte nun sein zweites Studiowerk an den Start. Und "Let The Good Times Roll" entfacht vom tanzwütigen Ohrwurm-Spektakel des eröffnenden Titeltracks über den groovenden Vibe des Winehouse—Auerbach-Pumpers "Head Over Heels" bis hin zum abschließenden Hinterhof-Rocker "Everybody's Talking About The All American" mehr Feuer als alle Vintage-Produktionen der letzten Jahre. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Und zwar mit dermaßen schwungvoller Attitüde und einer Unmittelbarkeit, dass man sich als Hörer fast schon ärgert, nur mit zwei Ohren auf die Welt gekommen zu sein. Jede noch so kleine Nuance im Schaffen der Herren McPherson, Sutton, Smay, Jacildo, Corcoran, Neill und Ford hinterlässt große Spuren. Egal ob das Septett den Gospel-Wurzeln Beine macht ("Bossy"), zwischen den Archiven von Little Richard, Buddy Holly und den Stray Cats hin und her pendelt ("It Shook Me Up", "Mother Of Lies") oder in einem Territorium wildert, in dem Soul, Blues, R'n'B und Rock'n'Roll zu einem dreckigen Ganzen verschmelzen ("Shy Boy", "You Must Have Met Little Caroline?"): Die Hände wollen einfach nicht mehr aufhören zu klatschen. Ist es McPhersons markantes Organ, das klingt, als hätte man die Stimmbänder von Bill Medley und Screamin' Jay Hawkins miteinander verknotet? Ist es Suttons pumpendes Kontrabass-Spiel, das im Verbund mit Orgel-Keys, trockenen Drums und pointierten Bläser-Einwürfen, einen Background zum Leben erweckt, der Freunden alter Retro-Capitol-Records die Freudentränen in die Augen schießen lässt? Oder ist es die Art und Weise, wie die Verantwortlichen ihre zeitlose Klang-Melange in Form gießen? Was zur Hölle lässt meinen Zeigefinger nach einer kurzen aber gesättigten halben Stunde wie ein Pritt-Stift an der Repeat-Taste kleben? Keine Ahnung, Leute. Mir aber auch egal. Fakt ist: Ich krieg nicht genug von "Let The Good Times Roll". Punkt. Aus. Ende. Und jetzt noch mal von vorne. Ach, wie genial... © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | New Rounder

Viele Bands und Künstler versehen ihre Veröffentlichungen heutzutage mit einem dicken Retro-Button. Mit ein paar alten Gitarren im Gepäck, dem kurzen Schnuppern in der großelterlichen Vinylsammlung und dem Verzicht auf Autotune ist es aber noch längst nicht getan. Um den Schlüssel zur brodelnden Quelle der Antike überreicht zu bekommen, muss man schon zu mehr im Stande sein, als dem bloßen Kratzen an der Oberfläche. Man muss tiefer gehen, sich vollends von allen neuzeitlichen Nebenpfaden verabschieden und so lange in Vergangenem baden, bis auch die letzte digitalisierte Hautschicht abgerieben ist. JD McPherson ist so einer, der lange genug im Sud der Historie gebadet hat. Der aus Oklahoma stammende Sänger brach bereits vor zwei Jahren ("Signs & Signifiers") auf beeindruckende Art und Weise mit den gängigen Konventionen der meisten aktuellen Vintage-Rock-Projekte. Wie mittelschwere Tornados wirbelten die Songs seines Debütalbums jede Menge Staub in der Szene auf und ließen Rockabilly-Fans, Elvis-Anhänger, Soul- und Blues-Liebhaber sowie Freunde urbaner Country-Vibes gleichermaßen mit offenen Mündern dastehen. Drei Jahre später bringt der ehemalige Rinderfarm-Experte nun sein zweites Studiowerk an den Start. Und "Let The Good Times Roll" entfacht vom tanzwütigen Ohrwurm-Spektakel des eröffnenden Titeltracks über den groovenden Vibe des Winehouse—Auerbach-Pumpers "Head Over Heels" bis hin zum abschließenden Hinterhof-Rocker "Everybody's Talking About The All American" mehr Feuer als alle Vintage-Produktionen der letzten Jahre. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Und zwar mit dermaßen schwungvoller Attitüde und einer Unmittelbarkeit, dass man sich als Hörer fast schon ärgert, nur mit zwei Ohren auf die Welt gekommen zu sein. Jede noch so kleine Nuance im Schaffen der Herren McPherson, Sutton, Smay, Jacildo, Corcoran, Neill und Ford hinterlässt große Spuren. Egal ob das Septett den Gospel-Wurzeln Beine macht ("Bossy"), zwischen den Archiven von Little Richard, Buddy Holly und den Stray Cats hin und her pendelt ("It Shook Me Up", "Mother Of Lies") oder in einem Territorium wildert, in dem Soul, Blues, R'n'B und Rock'n'Roll zu einem dreckigen Ganzen verschmelzen ("Shy Boy", "You Must Have Met Little Caroline?"): Die Hände wollen einfach nicht mehr aufhören zu klatschen. Ist es McPhersons markantes Organ, das klingt, als hätte man die Stimmbänder von Bill Medley und Screamin' Jay Hawkins miteinander verknotet? Ist es Suttons pumpendes Kontrabass-Spiel, das im Verbund mit Orgel-Keys, trockenen Drums und pointierten Bläser-Einwürfen, einen Background zum Leben erweckt, der Freunden alter Retro-Capitol-Records die Freudentränen in die Augen schießen lässt? Oder ist es die Art und Weise, wie die Verantwortlichen ihre zeitlose Klang-Melange in Form gießen? Was zur Hölle lässt meinen Zeigefinger nach einer kurzen aber gesättigten halben Stunde wie ein Pritt-Stift an der Repeat-Taste kleben? Keine Ahnung, Leute. Mir aber auch egal. Fakt ist: Ich krieg nicht genug von "Let The Good Times Roll". Punkt. Aus. Ende. Und jetzt noch mal von vorne. Ach, wie genial... © Laut
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Rock - Erschienen am 13. Oktober 2014 | New Rounder

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Lounge - Erschienen am 1. Januar 2012 | New Rounder

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Universal Music Group International

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Entspannung - Erschienen am 13. Dezember 2019 | New West Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Januar 2017 | New West Records

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Rock - Erschienen am 19. Oktober 2018 | New West Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | New Rounder