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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. September 2016 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. April 2012 | Third Man Records - Columbia

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Spontaneität ist eine der Hauptantriebsfedern von Jack White. Kaum etwas ist dem Multitalent verhasster als Vorhersehbarkeit, weswegen er auch die bloße Idee eines Soloalbums jahrelang für abwegig hielt, als eine Art Refugium für ausgebrannte Musiker, die mit ihren berühmten Bands nichts Experimentelles mehr auf die Reihe kriegen. Abgesehen davon, dass man bei White manchmal nicht mehr weiß, welche seiner drei Bands eigentlich die bekannte ist, war spätestens bei seinem Umzug ins verschlafene Country-Nest Nashville vor sechs Jahren klar: Diesem Mann ist seine künstlerische Vision wichtiger als der vermeintliche Glamour großer Metropolen. Auch in der Elvis-Stadt Memphis schaute sich White damals um, doch der Vibe erinnerte ihn zu sehr ans altbekannte Detroit. Nashville war einfach die aufregendere Wahl, die Stadt war überschaubarer, das Musikerumfeld kleiner, kurz: Es war die größere Herausforderung. Nach Produktionen für Insane Clown Posse und Tom Jones und dem Ende des Kapitels The White Stripes hatte er letztes Jahr eine neue Idee, die gar nicht anders als mit einem Solotrip umzusetzen war. White fragte sich, welche Atmosphäre wohl entstünde, wenn er fremde Session-Musiker ins Studio bestellt, ohne vorher auch nur einen einzigen Song geschrieben zu haben. Und wie es wohl klänge, wenn ein von Männern eingespielter Song von Frauen gespielt würde. Antworten auf diese Fragen gibt nun "Blunderbuss". Wenngleich zu konstatieren ist: Die selbstauferlegte Drucksituation führte White weder auf völlig neues musikalisches Terrain, noch hört man als Nicht-Beteiligter heraus, wann ihn seine Frauenband und wann die Männer begleiten. Der Damenauftakt "Missing Pieces" beginnt im bekannt furiosen Dead Weather-Stil, schiebt das Rhodes Piano aber bereits schön in den Vordergrund; die Mixed-Aufnahme "Sixteen Saltines" zählt gar zu den härtesten Momenten der Platte. So ist "Blunderbuss" selbstverständlich nicht die Neuerfindung des Jack White geworden, die sein bisheriges Oeuvre in den Schatten stellt. Vielmehr begegnet man vielen altbekannten Harmonien und Songwendungen, die nun in neuem Licht erstrahlen. Auffallend ist lediglich, dass die meisten Songs vom Klavier oder der Orgel getragen werden. Zugespitzt könnte man sagen, "Blunderbuss" ist in Teilen ein Folk-Coveralbum alter White Stripes-Klassiker. Die zarte Vorabsingle "Love Interruption", ein Duett mit Ruby Amanfu, bezog ihre Faszination vor allem aus dem dominierenden Wurlitzer-Sound, der nur mit Akustikgitarre und Klarinette angereichert wurde. Der Titeltrack verbreitet mit einer sehnsuchtsvollen Steelgitarre den Duft des Mississippi und weitläufiger Landschaften. Zu den Album-Highlights zählt auch das von (weiblichem) Klavier angetriebene "Hypocritical Kiss", das man in ähnlicher Form vielleicht auf dem letzten White Stripes-Werk vermuten könnte und das somit überdeutlich die Signatur des Songwriters trägt. White liebt bekanntlich Songs, die das Gefühl vermitteln, schon immer da gewesen zu sein und bei denen es keine Rolle spielt, wann sie aufgenommen wurden. Die beim Hörer ein Gefühl der Vertrautheit wecken, obwohl es neue Songs sind. Dass er mit einem hinaus geschrieenen "I'm Bo Diddley" (in "I'm Shakin'") dennoch Querverweise auf die gute alte Zeit sendet, passt ins Bild des Vinyl-Liebhabers, der in Nashville einen Plattenladen in der Nähe eines Presswerks eröffnete. "Blunderbuss" bestätigt einmal mehr die nicht versiegende Kreativität des Detroiters, dessen musikhistorische Relevanz kürzlich in der Gitarrendoku "It Might Get Loud" neben Jimmy Page und The Edge bestens veranschaulicht wurde. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juni 2014 | Third Man Records - Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juni 2014 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. März 2018 | XL Recordings

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Hätte man ihm das vor zehn Jahren gesagt, hätte Jack gelacht. Aber das Lachen wäre ihm wohl im Halse stecken geblieben. Der lonesome Boy, der mit Blues groß geworden ist und auf analoge Geräte beschränkt war, bringt nun ein Album heraus, für das er erste Versuche mit Synthesizern gemacht hat. Im Laufe seiner Kooperationen in den vergangenen Jahren konnte man es schon irgendwie ahnen, trotzdem bleibt dieser plötzliche Weichenwechsel in seinem erfolgreichen Alleingang etwas Erstaunliches. Der inzwischen 42 Jahre alte White artikuliert in seinem Blues nicht nur Riffs, sondern auch seinen ersten Genre-übergreifenden Wortschatz. Und diese am Jahresanfang 2018 willkommene Sprache bringt die stichhaltigsten Argumente vor. Überraschende Rockeinlagen (Respect Commander), turbulente Jam-Sessions (Ice Station Zebra), Congas und Percussioninstrumente für afrokubanische Rhythmen mit eingestreuten digitalen Klangexperimenten (Over and Over and Over, Everything’s You’ve ever Learned), teilweise von der Rockorgel untermalte Gospeleinlagen mit den McCrary Sisters aus Nashville (Connected by Love), am Klavier vorgetragene, herzerweichende Country Music (What’s done is done), ein kammermusikalisches Zwischenspiel von C.W. Stoneking (Abulia and Akrusia), Vocoder für Miniatur-Funk (Get In The Mind Shaft), Worte, die Al Capone in Alcatraz geschrieben hatte und die von einem jazzigen Arrangement von Dvořáks Humoresque begleitet werden, nichts wird ausgelassen. Bei diesem Sprung ins kalte Wasser hat das ehemalige The White Stripes-Mitglied versucht, Abstand zu nehmen. Gleichgültigkeit an den Tag zu legen. Alle Risiken einzugehen. Dafür hat er sich in der ersten Zeit monatelang außerhalb der sicheren Mauern des Third Man Records, allein in ein in Nashville gemietetes Studio zurückgezogen, zuerst ohne Instrument komponiert, die Tasten der Synthesizer erkundet und zugleich Aufnahmen gemacht. Dann eilte er nach New-York und Los Angeles, und begab sich mit Carla Azar von Autolux, Louis Cato, Justin Poree und Bobby Allende ins Studio, also mit den Stars der Hip-Hop-Szene, die für Kendrick Lamar spielen. Mit diesen Musikern hatte er zuvor noch nie zusammengearbeitet. Jack: „Bestimmte Stücke können die ganze Seite in Anspruch nehmen, wie bei Miles Davis etwa, als er in seiner Funkadelic-Phase war. Und sobald ein anderer Musiker hinzukam, wurde alles, das ganze musikalische Ambiente anders.“  Der immer auf Neues erpichte White will die brutale, noch formlose Klangmaterie, die im Schweiße seines Angesichts entsteht, pur, schmutzig und noch brodelnd einfangen, um dann in L.A. die Aufnahmen wohlüberlegt zu überarbeiten. Das Ergebnis ist Boarding House Reach in Form von dreizehn Tracks, Whites zügellosestes, ausgefallenstes und lebhaftestes Album. Ausgezeichnet! © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. März 2018 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Juli 2012 | Third Man Records - Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Januar 2018 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Januar 2018 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. September 2014 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juli 2012 | Third Man Records - Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Oktober 2012 | Third Man Records - Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. September 2014 | Third Man Records - Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Februar 2015 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Juli 2012 | Third Man Records - Columbia

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House - Erschienen am 27. Oktober 2020 | Radioactiv Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. November 2014 | Third Man Records - Columbia

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Drum & Bass - Erschienen am 29. Mai 2020 | Time of Night

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Februar 2015 | Third Man Records - Columbia

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. November 2014 | XL Recordings

Der Interpret

Jack White im Magazin