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Die Alben

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2013 | Polydor Records

Auszeichnungen 5/6 de Magic - Pitchfork: Best New Music
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juni 2020 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Wie schon der Titel sagt, handelt es sich um das dritte Album des aus den drei Schwestern (Este, Alana und Danielle) bestehenden Trios und es ist bei weitem ihr Bestes und ihr Persönlichstes, da sie mit einem gewissen Talent die zahlreichen musikalischen Einflüsse kombinieren, Pop, Rock, R&B und sogar eine Spur Jazz, wenn die Blechbläser zum Einsatz kommen. Wie das nachklingende Saxofon im Intro, das sie ihrer Stadt, ihrem Kosmos gewidmet haben: Los Angeles (nicht ohne im Vorbeigehen auf das ganze Grau von New York anzuspielen…). Dieses Album kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, sozusagen als Höhepunkt einer Glanzzeit, in der die drei Schwestern im März 2019 beim 14. Pitchfork Festival den Ton angaben und zusammen mit Robyn und den Isley Brothers in der vordersten Reihe standen. Danielle war auch kurz auf dem Vampire Weekend-Album (Father of the Bride) zu sehen gewesen, und am 30. Oktober 2019 hörte man das Trio Haim auf einer Vorab-Single des Albums Now I’m in It. Eine für den Mainstream anscheinend zurechtgeschneiderte Ballade, auch wenn dort von Depression die Rede ist, und der Clip zum Titel stammt wieder von Paul Thomas Anderson, dem auch Boogie Nights und There Will Be Blood zu verdanken sind. Letzten Endes ist aber Women In Music Pt.III wirklich fesselnd und enthält wunderschöne Momente wie etwa im heiteren Hallelujah oder diesem süßsauren Summer Girl, wo sie die Geister von Joni Mitchell und Fleetwood Mac zusammentrommeln, die das kalifornische Trio so anhimmelt. © Yan Céh/Qobuz
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2013 | Polydor Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Da hinten! Ein Hype! Schnell hinterher! Jagt den lästigen Haken schlagenden Hasen. Wenn wir ihn erst einmal haben, lutschen wir ihn bis auf den letzten Tropfen Aufmerksamkeit aus. Aber Obacht: Beim Hype handelt es sich um ein zwar schnelllebiges aber ebenso gefährliches Tierchen. Es splittet ganze Generationen entzwei. Ebenso ergeht es nun Haim. Während die einen von schwimmenden und hüpfenden Delphinen in der untergehenden Pazifiksonne schwadronieren, machen sich die anderen über Estes bezauberndes Bassface lustig und finden die Musik uninteressant. Entweder du bist für uns, oder du bist gegen uns. Dabei weiß doch jedes Kind – die eigentliche Bewertung des Outputs liegt allein in der Hand von uns selbsternannten Kritikern, haha. Kleiner Scherz. Die drei Schwestern vermischen Fleetwood Mac, Aaliyah, Tom Petty, Cyndi Lauper, TLC, Eagles, Michael Jackson, Lana Del Rey, Phil Collins und wirkliche Abscheulichkeiten wie Bananarama, Hanson, Wilson Phillips und Alannah Myles. All diesen Klimbim werfen sie zusammen, kennen also scheinbar keine 'Haimschwelle'. Doch die drei Frauen mit den Alanis Morissette-Gedächtnisfriesen schaffen es, ihren aus den Singles "Forever", "Don't Save Me", "Falling" und "The Wire" bekannten euphorischen Sound über ihr ganzes Debüt aufrecht zu erhalten. Produziert von Ariel Rechtshaid (Usher, Vampire Weekend, Arctic Monkeys) entstand ein von der kalifornischen Sonne geküsstes Album. Ein Longplayer aus einem Guss, mit funkelnden Melodien, funkenden Bassläufen, ausgefuchstem Harmoniegesang und retroverliebten Soundspielereien. Ein wenig Enttäuschung macht sich jedoch breit, wenn man bemerkt, dass man fünf der elf Songs bereits von Vorabveröffentlichungen kennt und das dann ausgerechnet "Better Off" fehlt. Weichen Haim von ihrem Paradigma ab, entstehen die spannendsten Stücke auf "Days Are Gone". Allen voran geht das bizarre "My Song 5", in dem uns Haim als Funky Divas via Subbass, verzerrter Gitarre und verschrobenen Vocals ihre wütende und kalte R'n'B-Schulter zeigen. "Go Slow" vermischt Tom Pettys "Don't Come Around Here No More" mit dem Gated Reverb-Schlagzeugsound eines Phil Collins und Haims haareschwingenden Instagram-Charme. "Let Me Go" durchbricht diesen mit einer dreckig-staubigen Wüstengitarren. "Days Are Gone" schafft einen Wiederspruch in sich. AOR für Halbstarke. YOR für die prickelnden Stunden der Jugend, bei dem jeder Refrain seinen Namen verdient. Dieser Erkenntnis kann das furchterregende Hype-Biest nichts anhaben. Oder einfacher ausgedrückt: Haim liefern gut gemachten und eingängigen Pop, wie ihn uns dessen Vorzeigestars wie Madonna und Lady Gaga seit Jahren verweigern. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. November 2019 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Oktober 2019 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. März 2020 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juni 2020 | Polydor Records

Manchmal fragt man sich wirklich, was in den Hirnen mancher Kollegen vorgeht und mag am liebsten im Erdboden versinken. Da wäre zum Beispiel der Kerl, der es in "Man From The Magazine" auf das neue Haim-Album „Women In Music Pt. III“ schafftet. "Do you make the same faces in bed?", fragte er die Bassistin Este Haim in Anspielung auf ihre Bühnenpräsenz, die im Internet für einige Diskussionen sorgte. Was geht in so einem Kopf vor? Was für Reaktionen erwartete der Kerl? Fand er das in irgendeiner Art und Weise lustig? Junge, das geht dich einen Scheißdreck an. "Hey, man, what kind of question is that? / What did you really want me to say back?" Nicht die einzige unangenehme Situation im Leben von Musikerinnen, die das gerade einmal zweiminütige, arg an Joni Mitchell erinnernde Stück beschreibt. Selbst wenn du schon zwei erfolgreiche Longplayer veröffentlicht hast, der Typ vom Musikladen reicht dir immer noch die Anfänger-Gitarre. Das kleine Stück steht stellvertretend für das mittlerweile dritte, von Haim, Ariel Rechtshaid und Ex-Vampire Weekender Rostam Batmanglij produzierten Werk. Musikalisch hat sich einiges verändert. Vieles hier entfernt sich weit von dem, was man von der Band bisher kannte. Die drei Schwestern spielen voller Selbstvertrauen mit unzähligen Einflüssen und Genres. Trotz vieler überraschender Wendungen bewahren sie aber einen Kern ihres bisherigen Schaffens. Hinzu kommt, dass ihre Texte nun weitaus deutlicher ausfallen. Vorbei sind die Zeiten von "You know I'm bad at communication / It's the hardest thing for me to do" ("The Wire"). Haim möchten 2020 so einiges mitteilen. In "Los Angeles" begrüßt "Women In Music Pt. III" für einen winzigen verwirrenden Augenblick mit Jazz. Der Schritt wäre dann aber wohl doch (noch) zu groß gewesen, also biegt ein blecherner 1990s-Drumloop schnell in eine andere Richtung ab. Zu leichten Dub-Elementen und Funk-Gitarren denkt Danielle darüber nach, aus ihrer Heimatstadt zu fliehen. Doch wohin? "New York is cold / I tried the winter there once / Nope!" Eine Orgel und das herausstechende Baritonsaxophonsolo von Henry Solomon geben dem Lied eine ganz eigene Klangfarbe. Er und die Stadt der Engel bilden den Link zu "Summer Girl", das das Album beendet und so eine Klammer um dieses schließt. Ein ebenso lässiger Song, mit dem Danielle ihren an Hodenkrebs erkrankten Partner und Produzenten Rechtshaid aus der Ferne Mut und positive Energie senden wollte. "Ich wollte sein Sonnenschein sein - sein Sommer, als er sich schlecht fühlte." Dabei bedienen sich Haim leider viel zu offensichtlich an Lou Reeds "Walk On The Wild Side". So sehr, dass der Track kaum eigenen Charme entfalten kann. Etwas, was auf den restlichen "Women In Music Pt. III"-Stücken weitaus besser gelingt. "The Steps" erinnert zwar an die frühe Sheryl Crow, verkümmert jedoch nicht zu einem Plagiat. Der Text rechnet mit einem Mancho-Freund ab: "And every day I wake up and I make money for myself / And though we share a bed, you know that I don't need your help / Do you understand?" "3am" könnte nicht weiter davon und von dem, was man von Haim bisher kannte, entfernt sein. Zu 1990er TLC-R'n'B und "What's uuuuup?"-Voicemail-Nachrichten berichtet es von einem nächtlichen Booty Call. Das ist aber noch gar nichts gegen das verblüffend seltsame "Another Try", das wohl am ehesten an einen Dub-Remix eines Ace Of Base-Songs erinnert. Klingt komisch, funktioniert aber. Damit man sich in all dem Experimenten nicht zu verloren fühlt, führen "Don't Wanna" und "Now I'm In It" noch einmal zurück zu den klassischen Haim. In "Leaning On You" gibt es dann noch einmal die volle Fleetwood Mac-Breitseite. "Never Going Back Again" diente deutlich als Vorlage. Die Referenz fällt nicht so deutlich wie in "Summer Girl" aus, daher funktioniert das Lied besser. Doch wenn etwas "Women In Music Pt. III" im Weg steht, dann diese oft viel zu sehr an den Vorbildern vorbei schrammenden Ideen. Im Vergleich zu "Woman In Music Pt. III" wirken die ersten beiden Haim-Alben wie ein warm laufen auf das, was ab nun noch folgt. Wie auf einem Flohmarkt wühlt sich die Band liebevoll durch die 1970er, 1980er und 1990er. Mal greifen sie zu einem für sie klassische Setting, dann kombinieren sie die seltsamsten Farben mit ihrem Songwriting. Heraus kommt ein zeitweise brüchiges, an manchen Ecken reichlich knarzendes Ding, mit einer ganz eigenen Dynamik. Ein mehrdimensionales Werk, das durch seine Experimente verletzlich und daher erst wirklich lebendig durch all ganz unterschiedliche Style wechselt. Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Was die Songs auf "Woman In Music Pt. III" schließlich vereint, ist die beeindruckende Neugierde und der Wunsch, sich zu versuchen und weiterzuentwickeln. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juli 2017 | Vertigo Berlin

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Haims Musik zu hören ist wie ein Glas kaltes Wasser zu trinken. Man erwartet keine Überraschungen, kann sich der wohltuenden Wirkung aber sicher sein. Vier Jahre nach Days Are Gone ist die Stille um die drei Schwestern Este, Danielle und Alana vorbei und ihr zweites Album, das selbst geschrieben und produziert wurde, sieht endlich das Tageslicht! Die Drei zeigen so, dass hinter der Popfassade wahre Komponistinnen und Musikerinnen stecken. So bemerkt man schnell, dass jeder Winkel, jede Melodie, jedes Solo, jeder Chor und jeder Refrain auf Something To Tell You mit größter Sorgfalt feingeschliffen wurde. Der Mix aus XXL-Pop, Soft-Rock und 90er-R&B funktioniert dabei auf großartigste Weise. Haims Ziel ist es sicherlich nicht, die heutige Musik zu revolutionieren, sondern viel eher, uns mitreißende Refrains und eingängige Melodien zu liefern. Melodien, die im Stadion wie auch unter der Dusche gleichermaßen gut funktionieren. Die drei Schwestern aus Kalifornien treten hiermit zurecht in die Fußstapfen von Fleetwood Mac, welche übrigens eine ihrer Inspirationsquellen darstellen...© CM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juli 2017 | Vertigo Berlin

Haims Musik zu hören ist wie ein Glas kaltes Wasser zu trinken. Man erwartet keine Überraschungen, kann sich der wohltuenden Wirkung aber sicher sein. Vier Jahre nach Days Are Gone ist die Stille um die drei Schwestern Este, Danielle und Alana vorbei und ihr zweites Album, das selbst geschrieben und produziert wurde, sieht endlich das Tageslicht! Die Drei zeigen so, dass hinter der Popfassade wahre Komponistinnen und Musikerinnen stecken. So bemerkt man schnell, dass jeder Winkel, jede Melodie, jedes Solo, jeder Chor und jeder Refrain auf Something To Tell You mit größter Sorgfalt feingeschliffen wurde. Der Mix aus XXL-Pop, Soft-Rock und 90er-R&B funktioniert dabei auf großartigste Weise. Haims Ziel ist es sicherlich nicht, die heutige Musik zu revolutionieren, sondern viel eher, uns mitreißende Refrains und eingängige Melodien zu liefern. Melodien, die im Stadion wie auch unter der Dusche gleichermaßen gut funktionieren. Die drei Schwestern aus Kalifornien treten hiermit zurecht in die Fußstapfen von Fleetwood Mac, welche übrigens eine ihrer Inspirationsquellen darstellen...© CM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Oktober 2017 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 15. Oktober 2012 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Dezember 2017 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. März 2020 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. September 2017 | Vertigo Berlin

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R&B - Erschienen am 28. März 2006 | Charly Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. August 2017 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2014 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2013 | Polydor Records