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Gustavo Dudamel



Gustavo Dudamel ist ein wahres Phänomen. Der 1981 in Barguisimeto geborene Dirigent tritt schon seit dem jungen Alter von 20 Jahren auf den bedeutendsten Konzertbühnen der Welt auf. Bereits mit 18 Jahren wird er zum Dirigenten des Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela ernannt, mit dem er bereits sehr früh wichtige Erfahrungen sammelt und zu einer Art Rockstar der klassische Musik wird.



Seine Anfänge führen uns nach Venezuela. In diesem verarmten Land wächst Gustavo Dudamel in einer musikalischen Familie auf: Vater Posaunist, Mutter Gesangslehrerin. Mit 6 Jahren kann er bereits die Partitur der 5. Sinfonie von Beethoven lesen und dirigiert vor seinen Eltern ein imaginäres Orchester. Mit 10 Jahren kann er, dank der im Jahre 1975 gegründeten Organisation El Sistema, mit dem Geigenspiel beginnen. Ziel dieses Förderprogramms ist es, die Kinder von der Straße zu holen und sie in Orchester einzugliedern, damit sie von den in Lateinamerika verbreiteten Drogen- und Gewaltproblemen ferngehalten werden.
Eine sehr würdevolle Initiative, die die Musikwelt kontinuierlich mit vielversprechendem Nachwuchs bereichert. Die Fähigkeiten dieses Ausnahmemusikers – er verfügt über ein außerordentliches Gedächtnis und ein enthusiastisches, mitreißendes Dirigieren - haben ihn rasch in die hohen Orchestersphären der Welt emporsteigen lassen. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt auch dem Zuspruch von Simon Rattle zu verdanken, der ihn 2003 entdeckt und als Assistent engagiert. Als Preisträger des Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs im darauffolgenden Jahr lernt Dudamel Claudio Abbado und Daniel Barenboim kennen, die ihm ebenfalls mit wichtigen Ratschlägen zur Seite stehen.



Dann kommt alles sehr schnell für den jungen Dirigenten. Von dem Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela geht es zum Göteborg Orchester nach Schweden, wo er die Folge von Neeme Järvi antritt. Er macht mit Don Giovanni sein Debüt an der Mailänder Scala bevor er mit 28 Jahren das Los Angeles Philharmonic Orchestra von Esa-Pekka Salonen übernimmt.



Die Erfahrungen im Rahmen des Förderprogramms El Sistema hat Dudamel davon überzeugt, dass der Zugang zur Kunst das Leben ändern kann und diese so lebensnotwenig ist wie Nahrung und Gesundheit. Die Kunst soll nicht nur als bloße Unterhaltung angesehen werden sondern als Sprache, die das Herz trifft. In diesem Zusammenhang trägt er auch die Botschaft von Gründer und Dirigent José Abreu weiter, der ihm einst mit auf dem Weg gab: "Die Musiker müssen das Gefühl haben, dass Sie Dir blind vertrauen können.“ Dudamel ist streng mit sich selbst und Perfektionist, was das minutiöse Vorbereiten seiner Programme anbelangt. Wenn man ihn auf seine ausdrucksstarke Gestik anspricht, antwortet Dudamel, dass sie nichts anderes ist als das ehrliche Spiegelbild seiner Emotionen. Es ist seine Art die Kraft der Musik weiterzugeben.



© Qobuz 2015



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