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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Jazz - Erschienen am 27. November 2020 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2011 | Blue Note Records

Peter Pan ist heute überall. Zumindest möchte er das gerne sein. Die Städte sind vollgestopft mit Mitvierzigern, die nicht von ihrer Jugend lassen können. Sie füllen die Metropolen mit lustigen T-Shirts, kurzen Hosen und Flip-Flops. In dieser Umgebung sorgt eine Person für Kopfschütteln, die bei vielen als schrullig gilt, weil sie sich schon früh entschieden hat, als Mann das Leben zu meistern. Passenderweise ist der Name dieser Person Alsmann, Götz Alsmann. Aber auch in ihm steckt das Kind. Es kommt zum Vorschein, wenn er sich in den großartigen Arrangements seiner Platten verliert. In jeder Ecke seiner Aufnahmen findet sich das Spiel mit der Musik wieder. Überall scheint noch Platz für eine kleine Melodei auf einem abwegigen Instrument. Seinen Sandkasten stellt Alsmann im Studio Ferber, dem zweitältesten, noch voll funktionsfähigen Studio in der Lichtermetropole Paris auf. Das Werk, einfach auf den Namen "In Paris" getauft, ist eine deutschsprachige Hommage an den großen französischen Chanson von Charles Aznavour, Charles Trenet und Serge Gainsbourg geworden. Dabei geht es nicht um das wahre Paris, aus dem so viele Verliebte jährlich etwas desillusioniert zurückkommen. Nein, eher die verträumte und klischeebeladene Stadt, die wir aus Film und Musik zu kennen glauben steht im Mittelpunkt. In dieser Umgebung fühlt sich der altmodische Herr spürbar glücklich und heimelig. Zwischen Rumba-Bolero, Cha Cha Cha, Bossa Nova und Musette wird auch er zum Peter Pan. Der selbsternannte Schnulzen-Sänger griff dabei größtenteils auf bereits vorhandene Übersetzungen der französischen Schlager zurück. Für "Liebe Mich", "Die Verlorenen Lieben", "Der Wolf Tanzt Cha-Cha-Cha" und "Der Junge Im Boot" zeichnet er selbst als Texter verantwortlich. Die Aufnahmen fanden mit dem französischen Produzenten Regis Ceccarelli innerhalb von nur fünf Tagen statt. Alsmanns Band nahm das Grundgerüst der einzelnen Songs live auf, streckenweise direkt mit Gesang. "Im Pariser Studio Ferber habe ich den Tonmeister gefragt, ob er das nicht seltsam findet, dass da fünf Deutsche kommen und in deutscher Sprache diese französischen Lieder aufnehmen - und dazu noch solche Überklassiker wie 'La Mer', die denen doch überall raushängen müssten. Da schaut mich der völlig verständnislos an und sagt: Jeder liebt 'La Mer'!" berichtet Alsmann. Dabei ringt er Charles Trenets international populärster Komposition (zu deutsch "Das Meer") noch neue Facetten ab. Textlich hält sich die deutsche Version dabei mehr an das Original, hängt aber der Raffinesse der englischen Übersetzung "Beyond The Sea" hinterher und wirkt etwas hölzern und holprig. Yves Montands "Der Schleier Fiel" ("Les Feuilles Mortes"), das als "Autumn Leaves" seit Jahrzehnten zu den Standards des Jazz gehört, entwickelt sich zu einem stillstehenden Rumba-Bolero. Alsmanns Stimme bricht herzerweichend, wenn er vom Ende aller Liebeslieder singt. Ausgerechnet der alte deutsche Schlager "Im Café De La Paix In Paris" zeigt am meisten von der französischen Hauptstadt. Er führt vorbei an Sehenswürdigkeiten, um uns am Ende zurück ins Café und zur Hauptattraktion zu bringen: Der Liebe. Gainsbourgs Geschichte vom schmachtenden Wolf, der in "Der Wolf Tanzt Cha-Cha-Cha" ("Cha-Cha-Cha Du Loup") um das rotbekäppte Mädchen scharwenzelt, wird von Alsmann nur leicht entschmutzt, verliert aber nichts von ihrer Nonchalance und ihrem Charme. In "Du Bist Mein Liebster Gast" fühlt man sich zwar mit offenen Armen zu einer geselligen Runde eingeladen. Dennoch bleibt bei der Sportstudio-Atmosphäre des Songs ein wenig die Angst, Dieter Kürten käme gleich mit seiner Torwand ums Eck. Wie auch bei Gainsbourgs "Die Verlorenen Lieben" ("Les Amours Perdues") zeigt sich Altfrid Maria Sicking an Vibraphon und Xylophon in bestechender Form. Leider verzettelt sich Alsmann in Charles Aznavours bissigem Klassiker "Du Lässt Dich Geh'n" ("Tu Te Laisses Aller") bei seiner Hauptstärke: dem Arrangement. Er setzt eine Ebene auf die nächste, bricht den Song in viele verschiedene Teile, um am Ende die Seele des Stücks zu vergessen. Dies bleibt aber nur die Ausnahme. In "Wenn Es Nacht Wird In Paris" finden wir uns auf den nächtlichen Gassen von Paris wieder, in einer Film Noir gleichen Szene. Noch einmal spielt Alsmann meisterlich mit allen Klischees, bevor er hörbar in die Nacht davontapst, Paris hinter sich lässt, bereit für neue Abenteuer im Nimmerland für Erwachsene: der Musik. © Laut
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Jazz - Erschienen am 15. September 2017 | Blue Note

Der Sänger, Multiinstrumentalist, Entertainer und Musikwissenschaftler Götz Alsmann feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag. Seine wöchentliche WDR-Fernsehshow "Zimmer frei!" mit Christine Westermann ging im Herbst 2016 nach 694 regulären Folgen mit einer tränenreichen Abschlusssparty zu Ende. Dennoch kann sich der Münsteraner über mangelnde kreative Auslastung nicht beklagen. "In Rom" ist der dritte Teil seiner Reisetrilogie nach den Alben "In Paris" (2011) und "Am Broadway" (2014). Diesmal geht es um italienisches Liedgut der 50er- und 60er-Jahre. Die Neuinterpretationen diverser Schlager-Kracher von Fred Buscaglione und Renato Carosone bis Marino Marini und Umberto Bindi kommen auf dieser Platte so locker daher, wie man es von Alsmann kennt. Er liefert sowohl in den lässig-swingenden ("Carina", "Ciao, Ciao, Ciao") als auch in den angeschwipst-balladesken ("Die Schönste Der Erde", "Non Sei Felice") Momenten auf dieser Scheibe eine makellose Vorstellung am Mikro ab. Am Piano und am Akkordeon klingt er genauso motiviert. Dazu schmückt Altfrid M. Sicking die einzelnen Tracks mit ausgelassenen Vibraphon- und Trompeten-Soli aus. Die Originaltexte übersetzte er behutsam und mit viel Feingefühl. Die von Amore, Sehnsucht, Sommer, Meer und Abschied handelnden Nummern entdeckt man sicherlich neu, wenn man bisher auf Italienisch nicht mehr als ein Menü im Restaurant im Urlaub bestellt hat. Alsmann reiste sicher nicht ohne Grund in das von Filmkomponist Ennio Morricone vor einem halben Jahrhundert mitbegründete Forum Music Village Studio im Herzen Roms, um die Platte aufzunehmen. Dieses so warme und temperamentvolle Lebensgefühl zwischen der Adriaküste und Sizilien hört man den Songs an. Da darf natürlich der von Paolo Conte komponierte und 1968 in der Version von Adriano Celentano berühmt gewordene Evergreen "Azzurro" auf Deutsch nicht fehlen. Der Song präsentiert sich in einem angejazzten Korsett mit luftigen Ausflügen am Klavier und am Vibraphon. Dazu singt der 60-jährige zärtlich vor sich hinhauchend von Verliebtheit, Sinnlichkeit und Tagträumereien. Obwohl man, wie bei allen Stücken, die ursprünglichen Arrangements deutlich wahrnimmt, gelingt es dem Münsteraner äußerst souverän, dieser großartigen Nummer eine ureigene, laszive Note hinzuzufügen. Fabio Rovazzis "Volare", das man in unserem Land leider mit lauten Fanchören in den Fußballstadien zwischen Hamburg und München verbindet, trumpft vor allem wegen der tänzerischen Soli und Alsmanns beschwingtem Gesang auf. Außerdem bringt "Mambo Italiano", ursprünglich 1954 von dem Amerikaner Bob Merrill geschrieben, mit seiner prägnanten Bossa-Nova-Rhythmik so ziemlich jede Hüfte zum Kreisen. Der Ende der 40er-Jahre von Rudi Schuricke eingesungene Kult-Schlager "Caprifischer" thematisiert die romantische Vorstellung, die viele Deutsche im Zweiten Weltkrieg von Italien hatten. Sie sollte danach in unzähligen Songs in der BRD ihren Ausdruck finden. Danach heißt es zu mediterranen Klängen vorübergehend "Arrivederci Roma!". Auf "In Rom" gelingt es Götz Alsmann und Band bravourös, den speziellen Flair der Canzone- und Schlager-Klassiker aus dem Land des guten Essens, des guten Weins, des Mittelmeers und der vielen Zitronenbäume dank lebhafter Neueinspielungen zu erhalten. © Laut
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Jazz - Erschienen am 13. November 2015 | Roof Music

2006 veröffentlichte Götz Alsmann zusammen mit der WDR Big Band das Album Winterwunderwelt, auf dem er deutsche Weihnachtsklassiker und –schlager mit internationalen Songs zusammenführte und im Jazzstil darbot. Fast ein Jahrzehnt später setzt er das Projekt mit Winterwunderwelt 2 fort. Diesmal sind traditionelle Lieder wie "Schneeflöcken Weißröckchen" oder "O Tannenbaum" enthalten, die sich zu Schlagern wie "Zwei Spuren im Schnee" (ursprünglich von Vico Torriani) und eingedeutschten Stücken wie "Mele Kalikimaka" (hier: "Hawaiianisches Weihnachtslied") oder "Warm in December" (hier: "Warm im Dezember") gesellen – allesamt im lockeren, feurigen Big-Band-Sound präsentiert. © TiVo
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Jazz - Erschienen am 23. November 2018 | ROOF Records

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Jazz - Erschienen am 27. Oktober 2006 | Roof Music

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Jazz - Erschienen am 24. Oktober 2014 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 28. April 2003 | Boutique

Tief in unserem Herzen haben wir wohl alle ein kleines Plätzchen respektive Zimmer für Götz Alsmann frei. In kaum einer anderen Person des Showgeschäfts manifestiert sich Entertainment, Witz und musikalisches Talent auf so gelungene Weise wie bei ihm. Und da Götzi auch ein Wortakrobat vor dem Herrn ist, der sich um die Pflege der deutschen Sprache mindestens so verdient gemacht hat wie das Goethe-Institut, sind neue Alsmann-Platten immer weit mehr als einfach nur sehr gute Jazz-Platten. "Tabu!" macht da keine Ausnahme. Es verwundert wenig, dass ausgerechnet der einzige Song aus seiner eigenen Feder zu den Album-Highlights gehört: In "Küss mich, tartarisches Mädchen" (natürlich wäre es Alsmann zu unpräzise, einfach nur einem russischen Mädchen nachzuhängen) lässt der Mittvierziger mal wieder seinen Charme spielen, um seiner "Jurtenprinzessin" einen Kuss abzuluchsen, er fleht seine "sibirische Winzbraut" sehnsuchtsvoll um "ein paar Wimpernschläge deiner Zeit" an, wenngleich er insgeheim weiß, dass seine Konkurrenten sowieso "nicht satisfaktionsfähig" sind. Der Klasse des Textes steht das minimalistische Arrangement mit Ludwig Götz' Solo-Posaune in nichts nach. Für die übrigen Songs wilderte Alsmann tief in den Musikarchiven, um lange vergessene und staubbelagerte Schlager freizulegen, die teilweise an die siebzig Jahre auf dem Buckel haben. So zum Beispiel der wahrhaft sündenbeladen inszenierte Titelsong "Tabu!", der an den gleichnamigen Stummfilm von Friedrich Wilhelm Murnau angelehnt ist. Dagegen kommt in Bill Ramseys und Chris Howlands "Weit weg von hier" wieder der selbsternannte "Fritz Lang des swingenden Schlagers" (Alsmann) durch, dessen Finger flinker über die Klaviertasten huschen als seine Zunge komplexe Satz-Ungetüme zu bilden imstande ist. Mit dem großartigen Chanson "Fräulein Mabel" glänzt auch Heinz Erhardt in Alsmanns musikalische Ahnengalerie. Für die Aufnahmen zu "Tabu!" hat sich der vielbeschäftigte Showstar mal so richtig Zeit genommen, zweimal fünf Tage, länger als für jedes seiner Alben zuvor. Ob dies dem aufwändigeren Feinschliff geschuldet ist oder der Erarbeitung von Jasmin Tabatabais Gesangsperformance ("Brauchst Du für's Herz 'ne Miss?"), weiß nur Gott, pardon, Götz allein. Seine Band darf mit 120 Konzerten pro Jahr jedenfalls als eingespielt bezeichnet werden. Und für die restlichen 245 Tage braucht unsereins eben Alsmann-Platten. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1999 | Emarcy

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Jazz - Erschienen am 29. Juni 2018 | Roof Music

Nach seiner letztjährigen Unterhaltungsrevue, die Götz Alsmann mit seinen Jugendhelden Alice & Ellen Kessler, Greetje Kauffeld, Bibi Johns und Chris Howland auf deutsche Bühnen brachte, trommelte der Münsteraner wieder seine Band zusammen. Heraus kam das Unausweichliche: Ein neues Studioalbum, das sich auch diesmal wieder, im weitesten Sinne zumindest, einem zentralen Thema widmet. Nach Filmschlagern und Orientmelodien steht nun der zwischenmenschliche Bereich auf Götzis Agenda. Titel, auch klar: "Kuss". Mit der gewohnten Eleganz, die sein feines Gespür für Melodie und Arrangement überstrahlt, lässt es der Krawattenmann des Jahres 2004 auf die ihm unnachahmliche Art ein weiteres Mal swingen und schlagerjazzen, wobei ihm erstmals auch das Studio-Symphonie-Orchester Prag zu Hilfe eilte. 17 Songs, teilweise schon live erprobt, belegen, dass die Echo-Auszeichnung für das Vorgänger-Werk "Tabu!" keineswegs eine Eintagsfliege, vielmehr allerhöchste Zeit war. Die ersten beiden "Kuss"-Stücke kündigen sowohl einen verstärkten Einsatz von Vibra-, Xylo- und Marimbaphonen, als auch den von Alsmann dirigierten sanften Album-Schmusekurs an, aber wer küsst schon gerne zu einem zackigen Rumba? Das weiß auch der Chef: "Küsst du gerne Frauen, denke stets daran, du schaffst kein Vertrauen, machst du gleich den Leguan", gibt Alsmann im selbst komponierten Eröffnungsstück großherzig Ratschläge an seine wissbegierigen Fans weiter. Aus der Zeit der 30er bis hin zu den frühen 60er Jahren hat Alsmann diesmal Klassiker entstaubt, diese mit unbekannten Stücken vermengt, und zwei eigene Nummern ("Ganz Leicht", "Couscous") hinzugefügt, die "Kuss" zu einer leidenschaftlichen Affäre machen. Dass es sich dennoch nicht um ein reines Konzeptalbum handelt, will der Sänger gesondert hervorgehoben wissen, und in der Tat hat Alsmann auch schon früher amouröse Geheimnisse ausgeplaudert. "Oh Sarah", im Original von Charles Aznavour, handelt zum Beispiel von Verlust, das verrucht interpretierte und mit Streichern glänzende "Blumen für die Dame" ist eine zarte Ode an die Einsamen und in "Einmal ... Zweimal ... Und Vielleicht Auch Dreimal", einer der besten Nummern, kommt er der Helge Schneider'schen Improvisationskunst so nah wie nie. Beide Künstler stehen im deutschen Musik- und Entertainmentbereich nach wie vor ganz oben. © Laut
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Jazz - Erschienen am 28. Mai 2001 | Boutique

Götz Alsmann und seine Band spielen auf ihrer neuen Platte 18 Songs ein, zwei Drittel davon aus alten Filmklassikern, die wahrscheinlich keiner mehr kennt, genauso wenig die Songs. Offensichtlich haben in den 50ern und 60ern auch deutsche Songwriter mit Phantasie gearbeitet. Mit leichten Latino-Rhythmen und einer angenehmen Portion Swing würde man sich Alsmann als Interpret beim Grand Prix wünschen. Aber auch der Schlager ist nur das, was die Fans draus machen. Als ob 'Die Drei von der Tankstelle' Alsmanns Kehle mit Motoröl geschmiert hätten, schmeichelt, wabbert und gluckst er die humorvollen Texte über die einfachen Probleme des Lebens herunter. Kontrapunktiert durch wahrhafte Opernsängern gewinnen die eingängigen Stücke an Spannung (Oh Sesam, bitte öffne dich). Die präzise Swing-Posaune, unterstützt durch Vibraphon, Xylophon und Marimba teilt einem mit unverhohlener Leichtigkeit mit: Du darfst! Und zwar was du willst, solange du es mit Humor und Charme begehst, liegt das Leben dir zu Füßen (Bin ich nicht ein wunderbarer Mann?). Alsmann ist der Öffentlichkeit als multimedialer Artist bekannt. Wenn er sonst den Intellekt anspricht, malt er mit dieser Platte ein Lebensgefühl. Ist das nicht der Plan des Schlagers - des Chanson? Im Gegensatz zu zeitgemäßen Interpreten des Genres muß sich Alsmann allerdings nicht dafür grämen, am Mikro zu stehen. Diese Platte lohnt nicht nur für nostalgische Cineasten, sondern auch für einen Tag mit Sonnenschein. © Laut
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2005 | Boutique

Nach seiner letztjährigen Unterhaltungsrevue, die Götz Alsmann mit seinen Jugendhelden Alice & Ellen Kessler, Greetje Kauffeld, Bibi Johns und Chris Howland auf deutsche Bühnen brachte, trommelte der Münsteraner wieder seine Band zusammen. Heraus kam das Unausweichliche: Ein neues Studioalbum, das sich auch diesmal wieder, im weitesten Sinne zumindest, einem zentralen Thema widmet. Nach Filmschlagern und Orientmelodien steht nun der zwischenmenschliche Bereich auf Götzis Agenda. Titel, auch klar: "Kuss". Mit der gewohnten Eleganz, die sein feines Gespür für Melodie und Arrangement überstrahlt, lässt es der Krawattenmann des Jahres 2004 auf die ihm unnachahmliche Art ein weiteres Mal swingen und schlagerjazzen, wobei ihm erstmals auch das Studio-Symphonie-Orchester Prag zu Hilfe eilte. 17 Songs, teilweise schon live erprobt, belegen, dass die Echo-Auszeichnung für das Vorgänger-Werk "Tabu!" keineswegs eine Eintagsfliege, vielmehr allerhöchste Zeit war. Die ersten beiden "Kuss"-Stücke kündigen sowohl einen verstärkten Einsatz von Vibra-, Xylo- und Marimbaphonen, als auch den von Alsmann dirigierten sanften Album-Schmusekurs an, aber wer küsst schon gerne zu einem zackigen Rumba? Das weiß auch der Chef: "Küsst du gerne Frauen, denke stets daran, du schaffst kein Vertrauen, machst du gleich den Leguan", gibt Alsmann im selbst komponierten Eröffnungsstück großherzig Ratschläge an seine wissbegierigen Fans weiter. Aus der Zeit der 30er bis hin zu den frühen 60er Jahren hat Alsmann diesmal Klassiker entstaubt, diese mit unbekannten Stücken vermengt, und zwei eigene Nummern ("Ganz Leicht", "Couscous") hinzugefügt, die "Kuss" zu einer leidenschaftlichen Affäre machen. Dass es sich dennoch nicht um ein reines Konzeptalbum handelt, will der Sänger gesondert hervorgehoben wissen, und in der Tat hat Alsmann auch schon früher amouröse Geheimnisse ausgeplaudert. "Oh Sarah", im Original von Charles Aznavour, handelt zum Beispiel von Verlust, das verrucht interpretierte und mit Streichern glänzende "Blumen für die Dame" ist eine zarte Ode an die Einsamen und in "Einmal ... Zweimal ... Und Vielleicht Auch Dreimal", einer der besten Nummern, kommt er der Helge Schneider'schen Improvisationskunst so nah wie nie. Beide Künstler stehen im deutschen Musik- und Entertainmentbereich nach wie vor ganz oben. © Laut
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Jazz - Erschienen am 29. Juni 2018 | Roof Music

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2009 | Blue Note Records

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Jazz - Erschienen am 1. Mai 2004 | Roof Music

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Jazz - Erschienen am 20. November 2020 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2007 | Boutique

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Hörbücher - Erschienen am 7. Mai 2010 | Tacheles!

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Jazz - Erschienen am 18. Dezember 2009 | Roof Music

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Jazz - Erschienen am 23. Oktober 2020 | Blue Note