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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Januar 2018 | Anti - Epitaph

Hi-Res
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Folk - Erschienen am 12. April 2019 | Anti - Epitaph

Hi-Res
Glen Hansard hat sich längst als Prototyp des Singer/Songwriters etabliert, als Troubadour, aus dessen Schmiedeisen emotionale Songs in feinen Akustikarrangements entspringen. Schön, aber auch nicht immer spannend. Auf seinem neuen Solo-Album geht der Mann (siehe auch: The Frames, The Swell Season) wieder einen anderen Weg. Der Troubadour hat Pause, es wird (wieder) experimentiert, es geht um den Klangteppich, die Atmosphäre. "I'll Be You, Be Me" schleicht voran. Ein langsamer Drummachine-Beat, ein pulsierender Bass, dazu etwas Geräuschkulisse, Piano, Streicher. Hansard flüstert atemlos: es ist eine geräusch- und ambientgetränkte Kulisse, die Hansard hier baut. Das Stück wird dringlicher, lauter, schwillt an. Es ist rastlos, ruhelos, bedrückend. "Don't Settle" zehrt von rudimentären, in Moll gehaltenen Klavier-Akkorden. Auch hier haucht Hansard anfangs mehr als er singt, lässt die Stimme abbrechen. "You got learn how to get out of the way", singt er, das passt irgendwie zur ganzen Platte. Und wieder wird alles groß, multidimensional, bäumt sich zu einer Dichte auf, seine Stimme klingt ungewohnt hart. Das ändert sich bei "Fool's Game" wieder, eine rührselige Ballade - aber auch hier arbeitet er mit atmosphärischem Unterbau, vielen Effekten, viel Raum, viel Hall. Leere, Leerlauf – und dann wieder Aufschwung, Klimax, Distortion, Klangwände. "Race To The Bottom" ist luftiger Atmo-Americana, Soundwand baut er hier keine in die Luft. Oft, zum Beispiel wie bei "The Closing Door", klingen die Stücke wie hypnotische Traumsequenzen – exotisch, atemlos und oft ein wenig sinister. "Brother's Keeper" beginnt als recht reguläres Hansard-Stück, ehe es sich gegen Ende öffnet und wieder in einen Klangteppich ausbricht, an dem es an allen akustischen Ecken und Enden pulsiert. Klangdichte ist die Devise – auch bei spärlichen, balladesken Stücken wie "Threading Water" oder "Good Life Song". Bemerkenswert ist auch das letzte Stück des Longplayers: mit "Leave A Light" legt Hansard ein Irish-Folk-Lament hin, einen schwermütigen Abschiedsgesang, der die Platte in Richtung Reduktion zum Ende führt. "This Wild Willing" würde auch als Soundtrack eine ausgezeichnete Figur machen. Hansard hat es gewagt, den Kern zu reduzieren, dafür das Drumherum, den Klangteppich ordentlich anzureichern. Die Geräuschhaftigkeit bereitet nicht nur ihm, sondern auch dem Hörer/der Hörerin großes Vergnügen – vorausgesetzt, man nimmt sich die Zeit und den akustischen Raum, die oft nicht ganz kurzen Stücke wirklich auf sich wirken zu lassen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juni 2012 | Anti - Epitaph

Hi-Res
Am Fin de Siècle, es war 1888, begab sich der Maler Paul Gauguin nach Arles in Südfrankreich. Erwartet wurde er von Vincent van Gogh, der sich wie Gauguin von der impressionistischen Verfahrensweise abgrenzen wollte. Glen Hansard hat unweigerlich eine Querverbindung zu dieser Rückblende. Sein erstes Album als Songschreiber, "Rhythm And Repose", entfacht seine Außenwirkung zunächst durch eine graphische Eindringlichkeit, die ihn in die Nähe der vielen Selbstbildnisse Van Goghs rückt. Hansards oranger Bart und feierlicher Ernst sind Erzeugnisse des nordirischen Künstlers Colin Davidson. Hansard macht sich also auf zu neuen Ufern und entfernt sich von alten Gefilden. Namhaftes wie The Frames oder Gekröntes wie The Swell Season, an dem der Ire sein Handwerk erlernte und ausübte, musste er sprengen. Denn alle Projekte verliefen schlussendlich in eine Einbahnstraße, an deren Ende jetzt sein eigener Name rankt. In "Bird Of Sorrow" singt Hansard mit so viel Anmut und raubeinigem Rausch für und wider die Tristesse, dass diese Schwermut beklommen macht. Doch dieser melancholische Mahlstrom ist ein Zeitzeuge, der so warmherzig, so charakterstark ist, dass nichts anderes als Hingabe möglich wäre. Sicher war Produzent Thomas Bartlett, der auch Antony and the Johnsons betreute, die richtige Wahl für diese Feinfühligkeit, die es braucht, um Hansards Hymnen in Moll glaubwürdig einzufangen. Beatles-Fürsprecher werden sich in "Maybe Not Tonight" sehr schnell wohlfühlen. Eine Slide-Gitarre scheint so fern zu sein, dass sie ins Abseits rutscht. Hansard sitzt zwischen den Stühlen und verharrt zwischen Bleiben oder Gehen: "Though in time we've walked apart, you were always in my heart / Maybe we should say goodbye but maybe not tonight." Schon zu Swell Season-Zeiten entstand der unverblümte Eindruck, Glen Hansard würde mit seiner Kreativpartnerin Markéta Irglová das Eremitentum vorziehen und mit der gemeinsam geschaffenen Musik eher in Klausur gehen, als sie ins Rampenlicht zu stellen. Auch Konzerte waren vom Nimbus einer Andacht umgeben. "What Are We Gonna Do" beherzigt dieses stille Moment. Der Song nimmt sich des harmonischen Fortgangs von Paddy Caseys "Sweet Suburban Sky" an. Geigen schichten sich aufeinander, stehen dicht nebeneinander, wissen nicht, ob sie sich auffächern sollen zum großen klaren Klang oder sich eben Ton für Ton aneinanderreihen möchten. Das Soundbild steht bis zuletzt auf der Kippe, und auch Irglová, die in dieses Duett einsteigt, tut sich schwer in der Beurteilung Hansards: "I don't want to change you / But you're a long long way from the path you came." Obwohl Hansard auf diesem Solitär-Pfad keinen großen Schritt in Richtung Umbruch geht, hat sich dennoch etwas geändert. Wenn er zum Ton ansetzt, taucht er endgültig ein in die Patina. Weil Hansard aber überaus inspiriert wirkt und vom Schaffensdrang nicht loslässt, beugt er der eigenen Musealisierung vor. Dieses Album könnte man in einen Rahmen fassen, aber sein Inhalt wäre immer noch gelenkig und lebhaft. Van Gogh und Gauguin waren sich in jenem Sommer 1888 nicht sonderlich grün. Nach einem Streit verstümmelte Van Gogh sein linkes Ohr, Gauguin reiste ab. In einem unterscheidet sich Glen Hansard vom niederländischen Maler frappierend: In der Mitte des Booklets sitzt er, ein Arm liegt flach auf dem Tisch, der andere stützt den Kopf. Er lacht und im Hintergrund schimmert dazu das Wasser. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. September 2015 | Anti - Epitaph

Hi-Res
Es gibt bestimmte Künstler und Bands, deren Werke – zumindest ein Teil davon – sich erst dann so richtig entfalten, wenn der Hörer gewillt ist, sie ganz nah an sich heran zu lassen. Sogenannte Kopfhörermusik besticht in erster Linie mit einer überdurchschnittlichen Intensität. Das neue Album von Glen Hansard ist ein Paradebeispiel für eben jene Klangsparte, die einen alles um sich herum vergessen lässt. "Ich will als Künstler verbinden. Wenn ich einen Song singe, dann will ich, dass man ihn hört. Nicht nur im Hintergrund", sagt der ehemalige Straßenmusiker aus Dublin. Und es dauert keine 60 Sekunden, da nickt man bereits mit dem Kopf. Glen Hansard spricht die Wahrheit, wenn er derartiges zu Protokoll gibt. Wenn sich aus dem minimalistisch instrumentierten Einstiegskokon namens "Grace Beneath The Pines" ein farbenprächtiger Schmetterling schält, der umgeben von zarten Streicher- und Klavierklängen von dannen flattert, will man nichts anderes hören als das geschmeidige Schlagen seiner Flügel. Glen Hansards Stimme allein sorgt schon für Gänsehautmomente. Eingebettet in sensibel dosierte Blues- und Folk-Schemata fehlen einem bisweilen gar die Worte. Umgeben von Liebe, Hoffnung und Schmerz widmet sich der Sänger mit dem schluchzenden Organ weitestgehend bereits etablierten Chord-Strukturen. Dennoch haben Songs wie das rührselige "Wedding Ring" oder das von trockenen Drums getragene "Winning Streak" etwas Einzigartiges an sich. Hansards zumeist akustisch vorgetragene, zwischen Licht und Schatten pendelnde Lieder berühren dort, wo die Gefühlswelt ihren Ursprung nimmt. So schießt das sich langsam aufbauende "Her Mercy" ebenso direkt ins Herz wie das am Ende mit Irish-Pub-Geigen verfeinerte "McCormacks's Wall". "Lowly Deserter" hingegen schunkelt fast schon dreckig und mit viel Groove im Schlepptau umher, während "Paying My Way" jedem aufstrebenden jungen Singer/Songwriter als Oldschool-Wegweiser dient. Dem allgegenwärtigen Kitsch den Stinkefinger zeigen, in dem man dem 'Feind' mit Tiefe, Authentizität und Leidenschaft begegnet: Glen Hansard lässt auf seinem neuen Album keine Gelegenheit aus, der Konkurrenz zu zeigen, wie man es am besten macht. © Laut
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Pop - Erschienen am 21. August 2006 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Dezember 2013 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Juni 2020 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Februar 2016 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Dezember 2016 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. November 2014 | Yep Roc Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. November 2013 | MGSP Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Januar 2016 | Brassland

Der Interpret

Glen Hansard im Magazin
  • 75 Kerzen für Joni
    75 Kerzen für Joni Wenn Norah Jones, Diana Krall, Rufus Wainwright und viele mehr die 75 Jahre der großartigen Joni Mitchell auf der Bühne feiern...