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George Benson

Kaum ein anderer schwarzer amerikanischer Jazz-Gitarrist und Sänger kann auf eine so erfolgreiche Karriere zwischen verschiedensten Genres blicken wie der am 22. März 1943 in Pittsburgh geborene George Benson. Bereits im Alter von acht Jahren tritt er als Sänger in Clubs auf. Bald danach kommt es zur Begegnung mit dem Organisten Jack McDuff, mit dem er zusammen 1964 sein erstes Album aufnimmt: "The New Boss Guitar". Rasch macht sich Benson in der Riege anerkannter Jazz-Musiker einen Namen. 1967 adelt ihn Trompeter-Legende Miles Davis: Für den Song "Paraphernalia" erhält Benson ein Engagement. Er startet weitere Kollaborationen mít anderen Musikern, darunter z. B. Lou Donaldson. 1967 spielt er eine eigene Version des Beatles-Klassikers "Abbey Road" unter dem Titel "The Other Side Of Abbey Road" ein. Von Jefferson Airplane covert der Künstler deren Aufnahme "White Rabbit". Den reinen Jazz-Purismus pflegt Benson in den Folgejahren nicht. Er wendet sich verstärkt auch Elementen aus Rock und Pop zu. Dies hat zwar manch verächtlichen Blick in Musikerkreisen zur Folge, macht ihn aber so auch einem breiteren Publikum bekannt. Mit dem Instrumental "Breezin" erreicht er 1977 in Verbund mit der gleichnamigen Single gleich doppelt Platz eins der US-Charts. Die Songs "This Masquerade" und "On Broadway" erhalten Grammy-Auszeichnungen. Sein Song "The Greatest Love Of All" entwickelt sich später zu einem Riesen-Hit für Whitney Houston. Scheinbar ganz nebenbei trägt Benson auch zum Ansehen eines japanischen Gitarren-Herstellers bei: In Zeiten der Übermacht amerikanischer Gibson-Modelle lässt sich Benson seit Mitte der siebziger Jahre seine Instrumente bei der Firma Ibanez exklusiv herstellen. Den erfolgreichen Disco- und Blue Eyed-Soul pflegt Benson auch weiterhin. Entsprechende Alben dieser Tage sind "Weekend In L.A" und das 1980 veröffentlichte "Give Me The Night" in Zusammenarbeit mit Produzent Quincy Jones. Auch auf "In Your Eyes", "20/20" und "While The City Sleeps" pflegt der Sänger eine gefällige Mixtur von Jazz mit chartskompatiblen Elementen. Die ganz großen Hitparaden-Erfolge bleiben indes allmählich aus, obwohl der Gitarrist weiterhin Platten in stetem Rhythmus auf den Markt bringt. 1992 arbeitet er noch einmal mit seinem Begleiter aus Anfangstagen, Jack McDuff, zusammen und hat einen Gastauftritt auf dessen Spätwerk "Colour Me Blue". Bensons Gitarrespiel besitzt mit einem leicht perlenden Akzent einen hohen Wiedererkennungswert, ebenso wie sein falsettierender Scat-Gesang. Manche Kritiker bemängeln die Pop-Affinität vieler Werke, doch ebenso wie z.B. Künstlerkollege Lou Rawls entwickelt George Benson im Lauf seiner Karriere einen ganz eigenen Sound, der nicht vor allzu eng gefassten Stilgrenzen Halt macht. Nach seiner langen Zusammenarbeit mit dem Warner-Konzern entstehen ab 1995 vier Platten beim Jazzlabel GRP, danach ab 2005 vier weitere bei Concord Records, einer Jazz-/Blues-Firma, die von Universal gekauft wird. Al Jarreau gesellt sich für das erste der vier Alben an die Seite von Benson, in einem der Tracks auch die Philly Soul-Sängerin Jill Scott ("God Bless The Child"). Neben diesem Song wirft auch ein Instrumental einen Grammy ab, so dass Benson insgesamt zehn in seiner Karriere kassiert. Bevor der Soul-Star erneut das Label wechselt, tritt er 2018 als Gast bei den Gorillaz auf: "Humility" heißt der Song. Mit 75 schlägt George Benson ein neues Kapitel auf und unterschreibt einen Vertrag mit der Mascot Label Group, einem holländischen Indie-Unternehmen für jegliche Art von Gitarrenmusik, das seine Produkte über Warner vertreibt. Der Senior-Sänger covert wieder alte Songs, und dieses Mal besonders alte: Für ein Tribute an Fats Domino und Chuck Berry taucht er bis ins Jahr 1951 in die Tiefen der Pop-Geschichte.
© Laut
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