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"Alle finden uns immer so toll. Schreib doch mal einen richtig schönen Verriss über uns!", fordert Martin Bechler, großgewachsener Sänger von Fortuna Ehrenfeld, nach einem Konzert ein und stand, wie auf dem Albumcover von "Helm Ab Zum Gebet" zu sehen, im Schlafanzug und Bärentatzen-Pantoffeln da. Es fällt wirklich sehr schwer solch eine putzige Erscheinung in Grund und Boden zu schreiben, zumal die wirklich gelungenen Liveauftritte der Band vollkommen zurecht ein immer größeres Publikum anziehen. Seine Erzählungen zwischen Kneipe, Traurigkeit und Versagergefühl müssen nicht unbedingt gut enden, aber versoffene Nächte erzählen nun mal die interessanten Geschichten. Von schön hat eh keiner geredet, oder wie es Martin so treffend in "Guten Morgen, Ehrenfeld!" auf den Punkt bringt: "Der Morgen spült die ungebumsten Wahrheiten ans Licht" brummbärt er über schönstes Grönemeyer-Piano-Arpeggio. Es gib Schlimmeres, als in dem an sich lieblichen Stadtteil in der Rhein-Metropole aufzuwachen. Trotz der Hipster-Gentrifizierung bleibt er immer noch ein Kiez, über das Saufpoeten ihre Hassliebe auskübeln. "Den stillen Protest der Rhabarberschorlen hat wieder keiner gehört", und bevor die letzten Klavierklänge verhallen, taucht zwischen dadaistischen Sätzen wunderbare Kaputt-Philosophie auf: "Die Nacht lackiert die Stunden / der Tag schleift sie wieder ab" auf. Sätze, die gefährlich nahe der Pathos-Klippe wandern, und doch so schön die sympathische Loser-Inszenierung unterstreichen. Unser Mitleid braucht Martin Bechler dennoch nicht, dafür sorgt die Selbstanklage "Hör Endlich Auf Zu Jammern". Eine fast vierminütige Elektro-Groove-Nummer, die in ihrer Tanzbarkeit die Mauligkeit der Ehrenfelder kontrastiert. Sie wollen eben doch geliebt werden, aber zu sehr auch wieder nicht. "Das ist Punk, das raffst du nie!" behaupten sie und schlagen wild um sich, bevor sie doch noch jemand knuddelt. "Alle finden es scheiße, und wir finden es geil!". So viel vorauseilende Ablehnung sorgt für feuchte Augen. Tränen gibt es viele auf "Helm Ab Zum Gebet", mal aufgrund der schieren Beklopptheit bzw. dem überfordernden Genre-Hopping oder auch aufgrund so elegischer Balladen wie "Die Umarmung Der Magneten". Der Kölner Songwriter Enno Bunger stimmt irgendwann mit ein, bis es vollkommen dunkel in der Seele wird. Was zwischen den Zeilen gemeint ist, spielt dann auch keine Rolle, wenn Fortuna Ehrenfeld trotz Dada für herrliches Unwohlsein im Herzen sorgen. Die Vergangenheit als freier Texter hört man den Lyrics von Martin Bechler an. "Peace on earth, du Arschloch" sind famos geeignet für T-Shirt-Zitate, die sich Olli Schulz für sein Merch gleich in Großauflage rüberkopieren würde. Der ist bereits seit dem letzten Album "Hey Sexy" großer Fan der Kölner Indie-Band und hadert schon länger mit der Klassifizierung als Spaßvogel. Wer nach dem 37-minütigen Parforceritt durch Stile und Verstand auch nicht mehr weiß, wohin er dieses ungewöhnliche Album stecken soll: Der beste Platz für die Gedankenlego-Poesie auf "Helm Ab Zum Gebet" bleibt das Herz. Schreibt euren schönen Verriss doch selber, ihr Knuffis! © Laut
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"Alle finden uns immer so toll. Schreib doch mal einen richtig schönen Verriss über uns!", fordert Martin Bechler, großgewachsener Sänger von Fortuna Ehrenfeld, nach einem Konzert ein und stand, wie auf dem Albumcover von "Helm Ab Zum Gebet" zu sehen, im Schlafanzug und Bärentatzen-Pantoffeln da. Es fällt wirklich sehr schwer solch eine putzige Erscheinung in Grund und Boden zu schreiben, zumal die wirklich gelungenen Liveauftritte der Band vollkommen zurecht ein immer größeres Publikum anziehen. Seine Erzählungen zwischen Kneipe, Traurigkeit und Versagergefühl müssen nicht unbedingt gut enden, aber versoffene Nächte erzählen nun mal die interessanten Geschichten. Von schön hat eh keiner geredet, oder wie es Martin so treffend in "Guten Morgen, Ehrenfeld!" auf den Punkt bringt: "Der Morgen spült die ungebumsten Wahrheiten ans Licht" brummbärt er über schönstes Grönemeyer-Piano-Arpeggio. Es gib Schlimmeres, als in dem an sich lieblichen Stadtteil in der Rhein-Metropole aufzuwachen. Trotz der Hipster-Gentrifizierung bleibt er immer noch ein Kiez, über das Saufpoeten ihre Hassliebe auskübeln. "Den stillen Protest der Rhabarberschorlen hat wieder keiner gehört", und bevor die letzten Klavierklänge verhallen, taucht zwischen dadaistischen Sätzen wunderbare Kaputt-Philosophie auf: "Die Nacht lackiert die Stunden / der Tag schleift sie wieder ab" auf. Sätze, die gefährlich nahe der Pathos-Klippe wandern, und doch so schön die sympathische Loser-Inszenierung unterstreichen. Unser Mitleid braucht Martin Bechler dennoch nicht, dafür sorgt die Selbstanklage "Hör Endlich Auf Zu Jammern". Eine fast vierminütige Elektro-Groove-Nummer, die in ihrer Tanzbarkeit die Mauligkeit der Ehrenfelder kontrastiert. Sie wollen eben doch geliebt werden, aber zu sehr auch wieder nicht. "Das ist Punk, das raffst du nie!" behaupten sie und schlagen wild um sich, bevor sie doch noch jemand knuddelt. "Alle finden es scheiße, und wir finden es geil!". So viel vorauseilende Ablehnung sorgt für feuchte Augen. Tränen gibt es viele auf "Helm Ab Zum Gebet", mal aufgrund der schieren Beklopptheit bzw. dem überfordernden Genre-Hopping oder auch aufgrund so elegischer Balladen wie "Die Umarmung Der Magneten". Der Kölner Songwriter Enno Bunger stimmt irgendwann mit ein, bis es vollkommen dunkel in der Seele wird. Was zwischen den Zeilen gemeint ist, spielt dann auch keine Rolle, wenn Fortuna Ehrenfeld trotz Dada für herrliches Unwohlsein im Herzen sorgen. Die Vergangenheit als freier Texter hört man den Lyrics von Martin Bechler an. "Peace on earth, du Arschloch" sind famos geeignet für T-Shirt-Zitate, die sich Olli Schulz für sein Merch gleich in Großauflage rüberkopieren würde. Der ist bereits seit dem letzten Album "Hey Sexy" großer Fan der Kölner Indie-Band und hadert schon länger mit der Klassifizierung als Spaßvogel. Wer nach dem 37-minütigen Parforceritt durch Stile und Verstand auch nicht mehr weiß, wohin er dieses ungewöhnliche Album stecken soll: Der beste Platz für die Gedankenlego-Poesie auf "Helm Ab Zum Gebet" bleibt das Herz. Schreibt euren schönen Verriss doch selber, ihr Knuffis! © Laut
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