Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 3. August 1987 | UMC (Universal Music Catalogue)

Drei Alben hatten Def Leppard zwischen 1981 und 1983 bereits veröffentlicht und eine beachtliche Fangemeinde um sich versammelt. Als "Hysteria" 1987 mit deutlicher Verspätung in die Läden kommt, spaltet die Band ihre erwartungsvollen Jünger in zwei Lager. Selbst Jahrzehnte später entbrennen vermutlich noch immer Diskussionen um die Bewertung dieses Albums und im selben Atemzug um die Frage, welches Def Leppard-Werk das beste sei. Auch "Pyromania" von 1983 käme dabei nicht nur aufgrund der knapp zehn Millionen verkauften Tonträger in die engere Wahl. Wie zahlreiche andere Rockbands kämpften auch die Mitglieder von Def Leppard mit unterschiedlich ausgeprägten Alkohol- und Drogensüchten. Der primäre Grund für den jahrelangen Verzug ihres vierten Albums war jedoch tragischer. Drummer Rick Allen verlor bei einem Autounfall Ende 1984 seinen linken Arm. Was bei den meisten Bands das Karriere-Aus für den Trommler bedeutet hätte, entwickelt sich hier zu einem wahren Beispiel an Zusammenhalt. Die anderen Mitglieder Steve Clark, Phil Collen, Rick Savage und Leadsänger Joe Elliott ermutigten Rick, auch weiterhin Teil der Band zu bleiben und boten ihm jede Unterstützung. Auf einem eigens für ihn konzipierten Drumkit lernt er wieder zu spielen. Letztlich dauerte der ganze Prozess vier Jahre, bis sie in vollständiger Besetzung "Hysteria" aus dem Studio bringen. Trotz des fulminanten Erfolgs des Vorgänger-Albums orientieren sich die Musiker und ihr Produzenten-Team nicht ausschließlich am alten Muster. Aus dem metallenen Konzept der vergangenen Alben formen sie mit spürbarer Experimentierfreude ein neues Konstrukt, dem sie die ein oder andere Kante abschleifen. Weichere Strukturen fließen ein, neue Melodien, die sich auch entgegen dem stärksten Widerwillen gegen vermeintlich banale Eingängigkeit in die Hirnwindungen graben und dort verweilen. Damit scheinen sie sich dem Mainstream und der Kommerzialisierung anzubiedern. Und eben diese Interpretation spaltet damals wie heute die Hörerschaft, denn zweifellos haben Def Leppard sich in den vier Jahren seit "Pyromania" verändert. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Prominentere elektronische Einflüsse kommen auf "Hysteria" zum Tragen, und so schraubt der Synthie schon im Opener "Woman" die erste Melodie in den Kopf. Elliott begleitet die Standard-Pop-Basics mit seiner markanten Stimme. Die raubeinig intonierten Vocals treiben selbst den Chören den Kitsch aus. Die Auskopplung der pop-lastigen, glaubwürdig rührigen Ballade "Love Bites" erklimmt 1988 die Nummer eins der US-Charts. Insgesamt präsentiert der Sänger seine Stimme auf diesem Album mit neuem, vielschichtigerem Repertoire. In "Animal" singt er selbstbewusst dreckig, energisch und fordernd. Aber genauso überzeugend liefert er die hymnischen Ohrwurm-Vocals zwischen schrubbenden Rock-Gitarren in "Gods Of War" ab. Das schlichtweg optimale Zusammenspiel der Band zeigt sich ausgesprochen eindrucksvoll im ausgedehnten Intro zu "Run Riot". Steve Clark und Phil Collen an den Gitarren bilden zusammen mit Schlagzeuger Allen und Bassist Rick Savage eine perfekt eingespielte Rhythmus-Combo. Der Track hätte gerne auch ein Instrumental bleiben dürfen. Für "Armageddon It" hangeln sie sich mit harten, kantigen Riffs, ordentlich Feuer und dem typischen Sprechgesang zielführend am stählernen Gerüst der letzten Alben entlang. Den gleichen Weg beschreiten sie mit "Pour Some Sugar On Me" und erreichen mit der Single-Auskopplung einen weiteren Chart-Erfolg. "Hysteria" stellt für die damalige Zeit auch ein technisches Meisterwerk dar. Die Lorbeeren dafür gebühren gleich zwei Teams von Toningenieuren, die mit höchster Präzision und teuerstem Equipment an dem Album arbeiteten. Dabei entstanden astreine Aufnahmen der Gitarrenparts, die bei Bedarf verzerrt werden konnten. Dutzende von Layern der Backing Vocals fügen sich nahtlos an akkurate Instrumentals. Produzent Robert John Lange kombinierte Riffs und Hooks zu zwölf fantastischen, in sich stimmigen Tracks. Versucht man Def Leppard nicht in eine Schublade zu quetschen, sondern lässt sie sich frei zwischen Metal, (Glam-)Rock und Pop bewegen, erhält man ein Album wie dieses, auf dem es keinen Füllstoff gibt. Jeder einzelne Track sitzt und funkelt auf seine ganz eigene Weise. Die Scheibe erreichte in den US- und UK-Album-Charts Platz eins. Bis heute ging "Hysteria" über 20 Millionen mal über den Ladentisch und damit doppelt so oft wie der Vorgänger "Pyromania". Welche Rückschlüsse man daraus ziehen möchte, bleibt den Zugehörigen der unterschiedlichen Lager überlassen. © Laut
Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 20. Januar 1983 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD24,99 €

Rock - Erschienen am 11. Juni 2021 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 5. Oktober 1993 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 11. Juli 1981 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
HI-RES21,49 €
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 29. Mai 2020 | Mercury Studios

Hi-Res
Ab
CD21,99 €

Rock - Erschienen am 20. Januar 1983 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD41,99 €

Rock - Erschienen am 3. August 1987 | UMC (Universal Music Catalogue)

Drei Alben hatten Def Leppard zwischen 1981 und 1983 bereits veröffentlicht und eine beachtliche Fangemeinde um sich versammelt. Als "Hysteria" 1987 mit deutlicher Verspätung in die Läden kommt, spaltet die Band ihre erwartungsvollen Jünger in zwei Lager. Selbst Jahrzehnte später entbrennen vermutlich noch immer Diskussionen um die Bewertung dieses Albums und im selben Atemzug um die Frage, welches Def Leppard-Werk das beste sei. Auch "Pyromania" von 1983 käme dabei nicht nur aufgrund der knapp zehn Millionen verkauften Tonträger in die engere Wahl. Wie zahlreiche andere Rockbands kämpften auch die Mitglieder von Def Leppard mit unterschiedlich ausgeprägten Alkohol- und Drogensüchten. Der primäre Grund für den jahrelangen Verzug ihres vierten Albums war jedoch tragischer. Drummer Rick Allen verlor bei einem Autounfall Ende 1984 seinen linken Arm. Was bei den meisten Bands das Karriere-Aus für den Trommler bedeutet hätte, entwickelt sich hier zu einem wahren Beispiel an Zusammenhalt. Die anderen Mitglieder Steve Clark, Phil Collen, Rick Savage und Leadsänger Joe Elliott ermutigten Rick, auch weiterhin Teil der Band zu bleiben und boten ihm jede Unterstützung. Auf einem eigens für ihn konzipierten Drumkit lernt er wieder zu spielen. Letztlich dauerte der ganze Prozess vier Jahre, bis sie in vollständiger Besetzung "Hysteria" aus dem Studio bringen. Trotz des fulminanten Erfolgs des Vorgänger-Albums orientieren sich die Musiker und ihr Produzenten-Team nicht ausschließlich am alten Muster. Aus dem metallenen Konzept der vergangenen Alben formen sie mit spürbarer Experimentierfreude ein neues Konstrukt, dem sie die ein oder andere Kante abschleifen. Weichere Strukturen fließen ein, neue Melodien, die sich auch entgegen dem stärksten Widerwillen gegen vermeintlich banale Eingängigkeit in die Hirnwindungen graben und dort verweilen. Damit scheinen sie sich dem Mainstream und der Kommerzialisierung anzubiedern. Und eben diese Interpretation spaltet damals wie heute die Hörerschaft, denn zweifellos haben Def Leppard sich in den vier Jahren seit "Pyromania" verändert. Aber das muss ja nicht schlecht sein. Prominentere elektronische Einflüsse kommen auf "Hysteria" zum Tragen, und so schraubt der Synthie schon im Opener "Woman" die erste Melodie in den Kopf. Elliott begleitet die Standard-Pop-Basics mit seiner markanten Stimme. Die raubeinig intonierten Vocals treiben selbst den Chören den Kitsch aus. Die Auskopplung der pop-lastigen, glaubwürdig rührigen Ballade "Love Bites" erklimmt 1988 die Nummer eins der US-Charts. Insgesamt präsentiert der Sänger seine Stimme auf diesem Album mit neuem, vielschichtigerem Repertoire. In "Animal" singt er selbstbewusst dreckig, energisch und fordernd. Aber genauso überzeugend liefert er die hymnischen Ohrwurm-Vocals zwischen schrubbenden Rock-Gitarren in "Gods Of War" ab. Das schlichtweg optimale Zusammenspiel der Band zeigt sich ausgesprochen eindrucksvoll im ausgedehnten Intro zu "Run Riot". Steve Clark und Phil Collen an den Gitarren bilden zusammen mit Schlagzeuger Allen und Bassist Rick Savage eine perfekt eingespielte Rhythmus-Combo. Der Track hätte gerne auch ein Instrumental bleiben dürfen. Für "Armageddon It" hangeln sie sich mit harten, kantigen Riffs, ordentlich Feuer und dem typischen Sprechgesang zielführend am stählernen Gerüst der letzten Alben entlang. Den gleichen Weg beschreiten sie mit "Pour Some Sugar On Me" und erreichen mit der Single-Auskopplung einen weiteren Chart-Erfolg. "Hysteria" stellt für die damalige Zeit auch ein technisches Meisterwerk dar. Die Lorbeeren dafür gebühren gleich zwei Teams von Toningenieuren, die mit höchster Präzision und teuerstem Equipment an dem Album arbeiteten. Dabei entstanden astreine Aufnahmen der Gitarrenparts, die bei Bedarf verzerrt werden konnten. Dutzende von Layern der Backing Vocals fügen sich nahtlos an akkurate Instrumentals. Produzent Robert John Lange kombinierte Riffs und Hooks zu zwölf fantastischen, in sich stimmigen Tracks. Versucht man Def Leppard nicht in eine Schublade zu quetschen, sondern lässt sie sich frei zwischen Metal, (Glam-)Rock und Pop bewegen, erhält man ein Album wie dieses, auf dem es keinen Füllstoff gibt. Jeder einzelne Track sitzt und funkelt auf seine ganz eigene Weise. Die Scheibe erreichte in den US- und UK-Album-Charts Platz eins. Bis heute ging "Hysteria" über 20 Millionen mal über den Ladentisch und damit doppelt so oft wie der Vorgänger "Pyromania". Welche Rückschlüsse man daraus ziehen möchte, bleibt den Zugehörigen der unterschiedlichen Lager überlassen. © Laut
Ab
CD21,99 €

Rock - Erschienen am 30. November 2018 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
HI-RES14,39 €
CD10,79 €

Metal - Erschienen am 30. Oktober 2015 | earMUSIC

Hi-Res
Wenn ein Album nur den Künstlernamen als Titel trägt, handelt es sich entweder um einen Neuanfang oder ein Resümee. Im Falle der 1977 gegründeten Def Leppard, in den Achtzigern dank Alben wie Pyromania und Hysteria eine der namhaftesten Bands der New Wave of British Heavy Metal, handelt es sich ganz klar um Letzteres: Die 2015 erschienene Platte Def Leppard fühlt sich mit den Stadionriffs, dem Glam-Metal und den Power-Balladen der Vergangenheit sehr wohl. Hier und da gibt es moderne Tupfer (die Beats auf "Energized"), aber generell ist Def Leppard die Platte einer Gruppe, die ihre Tradition pflegt, sie aber auch mit Freude weiterführt. © TiVo
Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 11. Juli 1981 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
HI-RES30,99 €
CD21,99 €

Rock - Erschienen am 29. Mai 2020 | Mercury Studios

Hi-Res

Rock - Erschienen am 30. November 2018 | UMC (Universal Music Catalogue)

Download nicht verfügbar
Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 14. März 1980 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 31. März 1992 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD1,99 €

Rock - Erschienen am 12. Oktober 2018 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 8. Juni 1999 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD13,99 €

Rock - Erschienen am 23. Mai 2006 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD21,99 €

Rock - Erschienen am 31. März 1992 | UMC (Universal Music Catalogue)

Ab
CD41,99 €

Rock - Erschienen am 20. März 2020 | UMC (Universal Music Catalogue)