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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Mai 2018 | Marathon Artists

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Courtney Barnetts zweites Studioalbum ist genial und einfach zugleich. Nein, nicht einfältig. Einfach. Reinsten, kristallklaren Rock hat sich die junge Australierin da ausgedacht - und der hat es in sich. Aus dem einfachen Grund, dass die Songs großartig sind. Ja, richtig, die Songs. Diese gewisse „Sache“, die darüber entscheidet, ob eine Platte gut wird oder nicht… So wie für die Kompilation ihrer beiden ersten EPs ( A Sea of Split Peas), ihr Debütalbum (Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit) und ihr Duettalbum mit Kurt Vile (Lotta Sea Lice) reiht sie auch für Tell Me How You Really Feel zehn Tracks aneinander, die beißenden Humor und ehrliche Bekenntnis perfekt miteinander kombinieren. Vor allem zeigt sich Courtney Barnett weitaus introspektiver als zuvor. Und da für sie alles bestens läuft, sowohl auf der Bühne (weltweiter Erfolg beim Publikum und beeindruckende Kritiken) als auch im Privatleben (ihre dauerhafte Love Story mit ihrer Kollegin Jen Cloher), spürt man auch eindeutig, dass die Australierin sich für das Austüfteln dieser zehn Kompositionen eine Menge Zeit genommen hat. Dies ist umso beeindruckender, da sie hier die gleichen Themen immer wieder neu aufkocht (ihre Liebesbeziehungen, ihre Ängste, ihren Frust, ihre Meinung), ohne je in Klischees zu verfallen. Wie gewohnt untermalt Courtney Barnett, ohne je zu übertreiben, ihre Prosa mit makellosem Indie-Gitarren-Rock unter dem Einfluss ihrer üblichen Marotten (Lou Reed, Kurt Cobain, Neil Young, Jonathan Richman…); dazu gibt es zwei Gastauftritte der Geschwister Deal, Kim und Kelley von den Breeders. Wie sagte noch Neil Young auf seinem berühmten Hey Hey, My My? Rock’n’roll can never die? © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. November 2015 | House Anxiety - Marathon Artists

Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Aus dem Niemandsland australischer Singer/Songwriter-Abstrusität stapft eine mutige Frau mit großen Schritten heraus. Mit burschikosem Gesang und eigenwilligen Gitarren hebt sich Courtney Barnett ab. Von allem, was nach Beachtung lechzt oder Spektakel sucht. Die 26-Jährige im casual Jeans-Look fährt lässig die Ellbogen aus und lässt Zweifler an ihrem Ego gar nicht erst zu Wort kommen. Denn die exaltierte Sängerin phrasiert, flowt und rappt nahezu ohne Unterlass. Die Stimme ist der Pulsschlag ihrer Songs. So kann die schlicht arrangierte Rhythmus-Sektion ganz unbeschwert den Beat anleiern, dessen Versmaß die Dame von Down-Under mit ihrer Situations-Lyrik gekonnt strapaziert. Dabei mutet sie zuweilen wie das post-punkige Pendant zu M.I.A. an und holt dann wieder unangestrengt und mit klarer Stimmfarbe zu Yo La Tengo-ähnlichem Slowcore-Chorus aus. Überhaupt erzählt diese Frau mit einer Selbstverständlichkeit von Zwischenmenschlichkeit, die sich nicht in Pathos erschöpft, sondern in Origami, dem verkommenen Great Barrier-Reef und ironischer Irrelevanz. Obwohl sie dem Hörer mit ihrem kessen Akzent so viel Gebrabbel wie Art Brut zumutet, hört man ihr mehr zu als den redundanten Worthülsen penetranter "Boy Meets Girl"-Prediger. Wahrscheinlich glaubt man Barnett deshalb auch jede Silbe, die sie über schrullige Power-Grunge-Riffs streut. Oft dient eine unbekümmert dümpelnde Bass-Line als Aufhänger für die darüber krebsenden Gitarre-Figuren, die nicht selten wie improvisierte Skizzen wirken: Rustikal, rough und trotzdem irgendwie malerisch. So etwa im grotesken "Small Puppies", durch das sich lose grätige Tremoli schrauben. Seit den Strokes fällt es schwer, Gute Laune-Pop so positiv zu konnotieren, Songs wie "Dead Fox" gelingt das ganz unabsichtlich. Doch selbst die kindlichsten Melodiebögen, die auch der weichen Feder der Cardigans entstammen könnten, schrammen niemals an Banalität entlang, sondern werden durch die Beiläufigkeit emanzipiert, mit der Barnett selbst Zeilen wie "Don't jump off that roof" aus der Lende schüttelt. Dabei versteckt sich hinter der latent lethargisch bis görenhaft pissig vorgetragenen Poesie keineswegs nur Klamauk oder Kabarett. "An Illustration Of Loneliness" zeigt, wie ehrlich Vermissen mit kleinen Gesten und einem grandiosen Groove vertont werden kann. Wehleid, Hadern oder melodramatisches Over-Acting stünden der straighten Newcomerin auch gar nicht. Dazu zeichnet sie Szenarien viel zu fein, umschreibt viel zu pittoresk und nimmt für die vielen versteckten Details die zartbehaarten Pinsel. Von einer Weichzeichner-Produktion könnte der autarke Sound hingegen nicht weiter entfernt sein. So steht da am Ende ein Debüt, das sich unaufdringlich mitten ins Alltags-Leben des Hörers pflanzt und kleinen Momenten Magie abtrotzt. Barnetts Narrativ beleuchtet auf illustre und inspirierende Weise Neben- statt Hauptschauplätze und krempelt abgedroschene Motive konsequent nach innen. "Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit" bläst einen herrlich frischen Wind durch die Riege an Power-Frauen mit Gitarren und schürt Vorfreude auf Kommendes. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Dezember 2019 | Marathon Artists

Auch wenn Courtney Barnett den Eindruck macht, zu den eingefleischten Faulenzern zu zählen, so hat sie ihre Bühnenauftritte doch nie auf die leichte Schulter genommen. Und ihre Livekonzerte bestätigen das exponentiell ansteigende Potential ihrer in der Öffentlichkeit gespielten Songs. Dieser am 22. Oktober 2019 in Melbourne aufgezeichnete, kurze Auftritt für MTV Unplugged mit acht Titeln ist für die Australierin vor allem eine Gelegenheit, ein paar Freunde zu einem Abend einzuladen, bei dem ihr Land im Großen und Ganzen im Mittelpunkt steht. Abgesehen von ihren hitähnlichen Depreston, Avant Gardener und Sunday Roast bietet Barnett hier zusammen mit dem legendären Paul Kelly, dem australischen Dylan, auch eine Neuinterpretation von Archie Roach’ Charcoal Lane sowie Not Only I von den Seeker Lover Keeper im Duett mit Marlon Williams. Und für Nameless, Faceless wird sie von Evelyn Ida Morris am Klavier begleitet. Es ist geht weniger festlich zu, ohne viel Elektromusik, sondern es ist ein warmherziger Moment in kleinem Kreis, der mit einer total unverschleierten, ungefilterten und hinreißenden Version von Leonard Cohens So Long, Marianne ausklingt. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. März 2015 | House Anxiety - Marathon Artists

Aus dem Niemandsland australischer Singer/Songwriter-Abstrusität stapft eine mutige Frau mit großen Schritten heraus. Mit burschikosem Gesang und eigenwilligen Gitarren hebt sich Courtney Barnett ab. Von allem, was nach Beachtung lechzt oder Spektakel sucht. Die 26-Jährige im casual Jeans-Look fährt lässig die Ellbogen aus und lässt Zweifler an ihrem Ego gar nicht erst zu Wort kommen. Denn die exaltierte Sängerin phrasiert, flowt und rappt nahezu ohne Unterlass. Die Stimme ist der Pulsschlag ihrer Songs. So kann die schlicht arrangierte Rhythmus-Sektion ganz unbeschwert den Beat anleiern, dessen Versmaß die Dame von Down-Under mit ihrer Situations-Lyrik gekonnt strapaziert. Dabei mutet sie zuweilen wie das post-punkige Pendant zu M.I.A. an und holt dann wieder unangestrengt und mit klarer Stimmfarbe zu Yo La Tengo-ähnlichem Slowcore-Chorus aus. Überhaupt erzählt diese Frau mit einer Selbstverständlichkeit von Zwischenmenschlichkeit, die sich nicht in Pathos erschöpft, sondern in Origami, dem verkommenen Great Barrier-Reef und ironischer Irrelevanz. Obwohl sie dem Hörer mit ihrem kessen Akzent so viel Gebrabbel wie Art Brut zumutet, hört man ihr mehr zu als den redundanten Worthülsen penetranter "Boy Meets Girl"-Prediger. Wahrscheinlich glaubt man Barnett deshalb auch jede Silbe, die sie über schrullige Power-Grunge-Riffs streut. Oft dient eine unbekümmert dümpelnde Bass-Line als Aufhänger für die darüber krebsenden Gitarre-Figuren, die nicht selten wie improvisierte Skizzen wirken: Rustikal, rough und trotzdem irgendwie malerisch. So etwa im grotesken "Small Puppies", durch das sich lose grätige Tremoli schrauben. Seit den Strokes fällt es schwer, Gute Laune-Pop so positiv zu konnotieren, Songs wie "Dead Fox" gelingt das ganz unabsichtlich. Doch selbst die kindlichsten Melodiebögen, die auch der weichen Feder der Cardigans entstammen könnten, schrammen niemals an Banalität entlang, sondern werden durch die Beiläufigkeit emanzipiert, mit der Barnett selbst Zeilen wie "Don't jump off that roof" aus der Lende schüttelt. Dabei versteckt sich hinter der latent lethargisch bis görenhaft pissig vorgetragenen Poesie keineswegs nur Klamauk oder Kabarett. "An Illustration Of Loneliness" zeigt, wie ehrlich Vermissen mit kleinen Gesten und einem grandiosen Groove vertont werden kann. Wehleid, Hadern oder melodramatisches Over-Acting stünden der straighten Newcomerin auch gar nicht. Dazu zeichnet sie Szenarien viel zu fein, umschreibt viel zu pittoresk und nimmt für die vielen versteckten Details die zartbehaarten Pinsel. Von einer Weichzeichner-Produktion könnte der autarke Sound hingegen nicht weiter entfernt sein. So steht da am Ende ein Debüt, das sich unaufdringlich mitten ins Alltags-Leben des Hörers pflanzt und kleinen Momenten Magie abtrotzt. Barnetts Narrativ beleuchtet auf illustre und inspirierende Weise Neben- statt Hauptschauplätze und krempelt abgedroschene Motive konsequent nach innen. "Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit" bläst einen herrlich frischen Wind durch die Riege an Power-Frauen mit Gitarren und schürt Vorfreude auf Kommendes. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Februar 2014 | House Anxiety - Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Mai 2018 | Marathon Artists

Courtney Barnetts zweites Studioalbum ist genial und einfach zugleich. Nein, nicht einfältig. Einfach. Reinsten, kristallklaren Rock hat sich die junge Australierin da ausgedacht - und der hat es in sich. Aus dem einfachen Grund, dass die Songs großartig sind. Ja, richtig, die Songs. Diese gewisse „Sache“, die darüber entscheidet, ob eine Platte gut wird oder nicht… So wie für die Kompilation ihrer beiden ersten EPs ( A Sea of Split Peas), ihr Debütalbum (Sometimes I Sit And Think, And Sometimes I Just Sit) und ihr Duettalbum mit Kurt Vile (Lotta Sea Lice) reiht sie auch für Tell Me How You Really Feel zehn Tracks aneinander, die beißenden Humor und ehrliche Bekenntnis perfekt miteinander kombinieren. Vor allem zeigt sich Courtney Barnett weitaus introspektiver als zuvor. Und da für sie alles bestens läuft, sowohl auf der Bühne (weltweiter Erfolg beim Publikum und beeindruckende Kritiken) als auch im Privatleben (ihre dauerhafte Love Story mit ihrer Kollegin Jen Cloher), spürt man auch eindeutig, dass die Australierin sich für das Austüfteln dieser zehn Kompositionen eine Menge Zeit genommen hat. Dies ist umso beeindruckender, da sie hier die gleichen Themen immer wieder neu aufkocht (ihre Liebesbeziehungen, ihre Ängste, ihren Frust, ihre Meinung), ohne je in Klischees zu verfallen. Wie gewohnt untermalt Courtney Barnett, ohne je zu übertreiben, ihre Prosa mit makellosem Indie-Gitarren-Rock unter dem Einfluss ihrer üblichen Marotten (Lou Reed, Kurt Cobain, Neil Young, Jonathan Richman…); dazu gibt es zwei Gastauftritte der Geschwister Deal, Kim und Kelley von den Breeders. Wie sagte noch Neil Young auf seinem berühmten Hey Hey, My My? Rock’n’roll can never die? © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. August 2021 | Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. April 2018 | Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Februar 2014 | House Anxiety - Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. April 2019 | Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. November 2015 | House Anxiety - Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Oktober 2019 | Milk! Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. März 2018 | Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Januar 2015 | House Anxiety - Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. November 2015 | House Anxiety - Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2018 | Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2018 | Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. März 2015 | House Anxiety - Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. August 2015 | House Anxiety - Marathon Artists

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2018 | Marathon Artists

Der Interpret

Courtney Barnett im Magazin
  • Anna Calvi auf der Jagd
    Anna Calvi auf der Jagd Mit "Hunted" blickt die Engländerin auf ihr Album "Hunter" zurück und holt sich dabei Unterstützung von Charlotte Gainsbourg, Courtney Barnett und weiteren Künstlern...
  • Courtney Barnett: Qobuz Interview
    Courtney Barnett: Qobuz Interview Unser Treffen mit der jungen Indie-Rock-Queen, die über ihr maßgeschneidertes zweites Studioalbum, ihre Verbindung zum Texteschreiben und ihre musikalischen Einflüsse von gestern und heute erzählt.
  • Courtney Barnett hat etwas zu beichten
    Courtney Barnett hat etwas zu beichten Mit ihrem neuen Album "Tell Me How You Really Feel" steigt sie schnurstracks zur Königin des Indie-Rock auf - ein wahres Qobuzisimme!