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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Klassik - Erschienen am 21. Oktober 2013 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Hi-Res Audio
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 25. Januar 2011 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Diapason découverte - Choc de Classica - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 5. November 2013 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
Man stelle sich vor: Johann Sebastian Bach säße im Schloss von Versailles, in einem der schmucken Säle an einem Cembalo und würde, vor geladenem Adels-Protz, sein „Wohltemperiertes Klavier“ feilbieten. Diese imaginäre Szene stellt sich ein, wenn man liest, dass Christophe Rousset den zweiten Band dieses Zyklus in Versailles im „Appartement du Dauphin“ aufgenommen hat, an einem Instrument des Flamen Johannes Ruckers. Der Klang dieser Aufnahme ist grandios: wunderbar direkt, wunderbar plastisch, wunderbar räumlich. Das kann man nicht besser einfangen. Und auch Roussets Spiel lässt keine Wünsche offen. Er übertreibt nie, er wählt kluge Tempi, er kann sich auf sein gewachsenes Stilempfinden verlassen, er baut in den Fugen behutsam Stimme auf Stimme und hat gleichzeitig den ganzen Bogen im Blick. Das ist geschmackvoll, sensibel, nie kühn, nie bloß motorisch, immer mit aller Umsicht gespielt. Das Schwere klingt leicht, aber nicht oberflächlich, nicht beiläufig, das ist insgesamt ungemein ernst und groß. Mit welcher Feinheit und Gesanglichkeit hier die Melodien ziseliert werden, ist einfach famos. Man sollte sich also hüten, an dieser Stelle das eine oder andere Stück herauszupicken – es wäre ungerecht allen anderen Nummern aus diesem Zyklus gegenüber. Daher möge das pauschale Urteil genügen: Christophe Rousset setzt die Reihe seiner hochrangigen Bach-Einspielungen um eine wahrhaft gewichtige Aufnahme fort, die auch nach mehrmaligem Hören nichts von ihrer Souveränität, ihrer Lebendigkeit und Tiefgründigkeit verliert. © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2012 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
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Oper - Erschienen am 22. September 2014 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Diamant d'Opéra - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 4. November 2010 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2012 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 3. September 2015 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
1745 ernennt der König Jean-Philippe Rameau zum Hofkomponisten. In Zusammenarbeit mit dem Librettisten Louis de Cahusac steht diese neue Zeitspanne für eine einfachere Produktionsweise als der Rest der Meisterwerke des Musikers aus der Bourgogne. Zaïs wurde 1748 auf der Bühne der Pariser Oper aufgeführt. Diese geradezu heroische Ballett-Oper zeigt die französische Musik von ihrer schönsten Seite, stimmlich als auch musikalisch. Das ganze Werk wird gekennzeichnet von seiner berühmten Ouvertüre, in der das Chaos Überhand nimmt und überrascht mit theatralischen Elementen und seiner gewagten Schreibweise. Die Handlung ist etwas leichter- ein Liebhaber (Zaïs) möchte seiner Geliebten zeigen, wie sehr er sie liebt und wird dabei etwas zu aufdringlich- aber sie ist nur der Vorwand und Anlass für unzählige Unterhaltungsszenen und märchenhafte Tänze. Heutzutage erscheint es uns merkwürdig, dass ein solch prunkvolles Werk wie Zaïs hinter den Erfolgen anderer Opern von Rameau wie Indes Galantes oder Hippolyte et Aricie steht. Paradoxerweise ist es Gustav, der dieses Werk ganz besonders schätzt, zu verdanken, dass dieses Stück und seine Schönheit in den 1970er Jahren wieder neuentdeckt werden. Er ist eine Figur, die man nur wenig mit französischer Musik in Verbindung bringt und dennoch ist er es, der eine leidenschaftliche Neuaufnahme des Werkes zusammen mit der Petite Bande von Sigiswald Kuijken (STIL) ermöglicht. Diese Aufnahme ist heute nur noch extrem selten zu erhalten. Glücklicherweise hat Christophe Rousset sich diese Oper zu Herzen genommen und bietet uns zusammen mit seinen frankophonen Sängern eine prachtvolle Darstellung, bissig und sehr lebhaft. Allein schon die Ouvertüre deutet sofort an, in welche Richtung das Werk gehen wird: Rousset gibt die Partition in seiner ganzen Lebendigkeit wieder und auch seine Vorstellungskraft kennt, wie Rameau es vorgesehen hatte, keine Grenzen. Ein entzückendes Werk? Nein. Eher ein wahrer Wirbelwind. © Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. September 2017 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Record of the Month - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Unter den ca. 250 Verwandlungsgeschichten von Ovids „Metamorphosen“ ist diejenige, die sich um den Bildhauer Pygmalion dreht, eine Besonderheit, denn hier wird nicht ein Mensch in eine Pflanze, ein Tier oder ein Gewässer verwandelt, sondern umgekehrt ein Gegenstand in einen Menschen. Während bei Ovid dann aus der Verbindung von Pygmalion und der von ihm geschaffenen Statue, die von Amor beseelt wurde, noch ein Kind hervorgeht, wurde diese erotische Anstößigkeit im 18. Jahrhundert gemildert: Rameau schuf einen rund 45-minütigen Einakter, an dessen Ende ein großes Ballett zu Ehren des Gottes Amor steht. Wer die Entwicklung der frankofonen Barockszene der letzten vierzig Jahre kennt, wird sich nicht wundern, dass Christophe Rousset nun eine mustergültige Interpretation dieses Werks vorlegt, in der einfach alles stimmt: das Timbre der vier Solisten, ihre Balance zwischen deklamatorischer Expressivität und lyrischer Anmut, der Reichtum an artikulatorischen, rhythmischen und dynamischen Nuancen im Orchester und überhaupt die ganze Atmosphäre, die diese Interpretation durchzieht. Das mag daran liegen, dass sich dem sehr speziellen französischen Repertoire fast nur Experten widmen, während sich auf italienische und deutsche Barockmusik stürzen zu können fast jeder meint, und dass im frankofonen Raum ein relativ einheitlicher Stil im Umgang mit dem kulturellen Erbe entwickelt wurde. Und wenn man dann zum Vergleich die Ersteinspielung der Petite Bande unter Leitung von Gustav Leonhardt heranzieht, ist man erstaunt, wie viel von dem, was damals (1980) erarbeitet wurde, heute noch Gültigkeit besitzt. Gewiss ist bei Rousset alles subtiler, eleganter und nicht so lehrbuchartig, aber es wäre ohne Leonhardt und William Christie (in dessen Aufnahme von 1991 er übrigens als Cembalist mitwirkte) nicht denkbar. Insofern eine Bereicherung, die den Vätern zur Ehre gereicht. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Kammermusik - Erschienen am 31. August 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Genau genommen gibt es keine vordefinierten Suiten von Louis Couperin (1626-1661), der als François Couperins Onkel "Le Grand" in Erinnerung geblieben ist. Unser Louis schrieb in seinem kurzen Leben etwa 130 Cembalostücke in verschiedenen Tonarten. Sie gehören jedoch alle den Gattung der höfischen Tänze oder der Präludien an, die normalerweise zu Suiten zusammengefügt werden. Jeder kann sie nach Lust und Laune zusammenzustellen. Daher der Name dieses Albums „Nouvelles suites“, der darauf schließen lässt, dass es ältere, wohldefinierte Suiten gibt. Dem ist aber nicht so. Hier hat Christophe Rousset sozusagen wie ein Kellermeister seinen eigenen Verschnitt zusammengestellt. Die Suiten folgen im Allgemeinen dem französischen "Ordre" und beachten natürlich die Einheitlichkeit der Tonart. Rousset spielt auf einem wunderschönen historischen Instrument, einem Ioannes Couchet von 1652 – also einem ursprünglich flämischen Instrument – das, wie wir wissen, gegen 1701 in Frankreich durch einen Instrumentenbauer „ravaliert“ wurde, der jedoch keine Unterschrift hinterließ. Beim „Ravalement“ (von frz. „ravaler“, verputzen) eines Cembalos wird der Resonanzboden beibehalten, aber viele Elemente ersetzt oder umgebaut: Anzahl und Umfang der Manuale, zusätzliche Saiten, Koppelung von Manualen und Registerzügen. Diese Praxis war im Paris des 18. Jahrhunderts weit verbreitet, wo flämische Instrumente – für ihren Klang und ihren Bau beliebt – umgebaut wurden, um sie an den damaligen Pariser Geschmack anzupassen. Das Ergebnis war von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Der Umbau dieses Couchet, das heute im Musée de la Musique in Paris zu sehen ist, war jedoch ein großer Erfolg. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. Juni 2019 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
Während die französische Hauptstadt Mozart aus dem Weg ging, erhielt Antonio Salieri von der Académie Royale de Musique (Pariser Oper) Aufträge – eine fruchtbare Zusammenarbeit, die durch die Revolution ein jähes Ende fand. Nach dem Erfolg seines Werkes Les Danaïdes, das er 1784 für Paris verfasst hatte, arbeitete Salieri intensiv mit Beaumarchais an einem neuen Projekt, Tarare. Beaumarchais war damals mit dem Glorienschein des Erfolgs und des Skandals seines Figaro umgeben und stellte sich schamlos ins Rampenlicht. Er organisierte geschickt seine Selbstdarstellung und verfolgte die Proben aufmerksam, um sicherzustellen, dass das Orchester pianissimo spielte, damit seine Verse Vorrang vor der Musik hatten. Übrigens fand er die Musik penetrant, während sie doch nur dazu dienen sollte, „die Sprache zu verschönern". Tarare wurde ein Jahr nach Die Hochzeit des Figaro von Mozart uraufgeführt, die in Wien nur mäßig ankam, aber später in Prag triumphierte. Dagegen hatte Tarare in Paris großen Erfolg und schaffte es, trotz der politischen Turbulenzen im Repertoire zu bleiben, bis sie um 1826 in Vergessenheit geriet – sie wurde danach nicht mehr aufgeführt. Beaumarchais' Libretto wurde von... Lorenzo Da Ponte sofort ins Italienische übersetzt und hatte in Wien ebenso großen Erfolg. Halb tragédie lyrique, halb opéra comique, wird Tarare von einem gewissen Orientalismus gewürzt. Nach der Wiederbelebung von Les Danaïdes und Les Horaces schließt Christophe Rousset den Zyklus seiner Aufnahmen ab, die den von Salieri auf Französisch für das Pariser Publikum geschriebenen Opern gewidmet sind. Tarare ist typisch für das Jahrhundert der Aufklärung und benutzt die Macht der Künste, um den Despotismus in all seinen Ausprägungen zu bekämpfen. Dank der hervorragenden Besetzung und der lebendigen Leitung von Christophe Rousset ermöglicht diese Aufnahme, die Kluft zwischen einem ehrbaren talentierten Musiker und dem einsamen und strahlenden Genie wie Mozart vollständig zu ermessen. © François Hudry/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 31. August 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik - Preis der deutschen Schallplattenkritik
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Oper - Erschienen am 22. September 2014 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Diamant d'Opéra - Choc de Classica
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Kantaten (weltlich) - Erschienen am 9. September 2016 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Mit seinen Apotheosen von Corelli und Lully setzte François Couperin 1724/25 dem Streit zwischen den Anhängern des französischen und des italienischen Stils humorvoll und zugleich weise ein Ende, indem er den Weg zu einer Stilsynthese zeigte. Zur Referenzeinspielung des Ricercar Consort (2010) bietet Christophe Rousset nun eine attraktive Alternative, die hinsichtlich der von Couperin nur angedeuteten Instrumentierung noch mehr Farbe und hinsichtlich der Phrasierung noch mehr Eleganz ins Spiel bringt, dafür nicht ganz so intim im Ausloten der Kantabilität ist. Die kurzen programmatischen Hinweise werden von einem Sprecher auf Französisch rezitiert. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
Jeder glaubt, Alceste von Lully zu kennen, und doch wurde das Werk aus dem Jahr 1674 praktisch nie in seiner Gesamtheit aufgezeichnet; außer der älteren Fassung von Malgoire von 1975 mit Bruce Brewer und Felicity Palmer und einer zweiten desselben Malgoire zwanzig Jahre später mit Jean-Philippe Lafont und Colette Alliot-Lugaz ist nichts als Wüste… Daher kann man diesem neuen diskografischen Opus der Talens lyriques von Christophe Rousset nur ein großes Lob aussprechen. Eine lebendige und frische Wiedergabe, die alle Neuerungen des genialen und übersprudelnden Florentiner, der oh wie sehr zu einem echten Versailler geworden war, Höfling und Geschäftemacher obendrein, entdecken lässt. Der König Ludwig XIV., 36 Jahre alt und immer noch fit, siegreicher Kriegsherr, konnte sich von diesem Thema von Quinault nur geschmeichelt fühlen: Alcide, der die schöne Alceste begehrt (die jedoch dem Admète versprochen ist), ist kein anderer als Herkules in Person – Ludwig XIV. sah sich gerne als Herkules, der die schöne Madame de Montespan aus den Klauen ihres Ehemannes befreite. .  Sicher, in der Oper überlässt Admète/Herkules Alceste, die er aus der Unterwelt gerettet hat, großmütig ihrem Gatten, während der arme Monsieur de Montespan seine Karriere und sein Leben im Exil in der Gascogne beenden muss… Die Ehre ist gerettet. Der Sonnenkönig war von diesem Werk so begeistert, dass er anordnete, die Proben zu der Oper in Versailles abzuhalten. Nach Madame de Sévigné habe „der König erklärt, dass er, wenn er sich zum Zeitpunkt der Aufführungen in Paris aufhalten solle, jeden Abend die Vorführung besuchen wolle“. Aber wenn auch der Hof von Alceste entzückt war, so war dies in Paris nicht der Fall, wo Lullys Feinde, die ihm seine Privilegien neideten (das ausschließliche Recht, „kein einziges ganzes Werk, sei es auf Französisch oder in einer anderen Sprache, in Frankreich singen zu lassen, ohne die schriftliche Erlaubnis des genannten Herrn Lully, unter Androhung einer Strafe von zehn Tausend Pfund Bußgeld und der Konfiszierung von Theater, Maschinen, Dekorationen, Kostümen…“), Intrige auf Intrige einfädelten, während der galante Merkur immer wieder die gleiche Leier anstimmte: Gott! Die schöne Oper! Es gibt nichts Erbärmlicheres! Cerberus kläfft dort in einem jämmerlichen Gebell! Oh! Welch scheußliche Musik! Oh! Welch teuflische Musik! Die Nachwelt hat es anders gewollt, und Rousset beweist es auf eklatante Weise. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 23. August 2019 | Bru Zane

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
In deutschen Landen galt schon die Erstfassung von Gounods „Faust“ mit gesprochenen Dialogen (1859) als kitschig-blasphemische Attacke auf Goethes Tragödie. 1861 brachte Darmstadt sie als deutsche Erstaufführung, doch wurde sie dann über die Rezitativ-Versionen weithin vergessen. Das Palazetto Bru Zane legt nun eine penibel erarbeitete Einspielung dieser Urversion vor (auf der Basis der konzertanten Aufführung 2018 am Théatre des Champs- Élysées), mit einigen kaum bekannten Nummern wie das „Chanson du Scarabée“ des Méphistophélès, dem Terzett Faust/ Wagner/Siebel oder dem Abschieds-Duett Marguerite/Valentin aus dem ersten Akt – wobei „Scarabée“ sowie Duett und Terzett bereits im Anhang der Aufnahme von Michel Plasson (EMI, 1991) präsentiert wurden. Hinzu kommt im dritten Akt eine charmante Romanze des Siebel; zudem wurden einige der melodramatischen Passagen neu aufgezwirbelt. Exzellent Benjamin Bernheims Faust, nicht nur beim Schmankerl „Salut, demeure chaste et pure“, das er feinst phrasierend und differenzierend serviert (mit exemplarischem Gebrauch der voix mixte). Véronique Gens als Marguerite wirft neues Licht auch auf „abgewetzte“ Nummern wie die Juwelenarie; dass sie etwa im Schlussterzett ihre Dienstjahre nicht verleugnen kann, fällt kaum ins Gewicht. Jean-Sébastien Bou ist ein kerniger Valentin; Andrew Foster-Williams’ karikierender Mephisto scheint sich am Grand Guignol zu orientieren, und Ingrid Perrouche als Witwe Polte, Verzeihung, Marthe folgt ihm willig. Dirigent Christophe Rousset und seine Talens Lyriques schützen die „Faust“- Partitur mit einer akkurat artikulierten Auslegung vor jeder Anschuldigung als Kitsch. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de
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Kammermusik - Erschienen am 23. Juni 2010 | Aparté

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Oper - Erschienen am 2. Juni 2015 | Bru Zane

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 23. Oktober 2012 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - Hi-Res Audio
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 10. Februar 2017 | Bru Zane

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Choc Classica de l'année
Ossian, der gälische Barde, der in grauer Vorzeit von gefallenen Helden und untergehenden Königreichen in stürmisch-dunklen Gegenden Schottlands gesungen haben soll, faszinierte um 1800 die halbe Welt: Goethe genauso wie Napoleon und auch Etienne-Nicolas Méhul, der mit „Uthal“ 1806 eine Ossian-Oper schrieb. 2015 wurde das 60-Minuten-Stück von Christophe Rousset und seinen Talens Lyriques unter dem Patronat des Palazzetto Bru Zane wiederentdeckt. Der Krieger Uthal macht dem alten Herrscher Larmor den Thron streitig. Der ruft die Truppen von Fingal zu Hilfe. Dazwischen steht Malvina, Larmors Tochter und zugleich Frau von Uthal. Zerrissen zwischen Vaterliebe und Gattentreue, ist sie die Hauptfigur der Oper, von Karine Deshayes mit dramatischem Impetus und lyrischem Leidenston gleichermaßen verkörpert. Yann Beuron muss den ungestümen Krieger und zweifelnden Ehegatte mimen und Jean-Sébastian Bou einen noch nicht resignierten Alten, der am Ende zur Vergebung fähig ist. Auf eine schlüssige Dramaturgie kam es Méhul nicht an. Ihm lag mehr an den Gesängen der Krieger und Barden. So wird die „Hymne au sommeil“ sehr apart mit zwei Harfen, Flöten und Hörnern begleitet. Um den dunklen Ton der schottischen Gegenden zu treffen, verzichtete Méhul komplett auf die Violinen. Die Talens Lyriques kompensieren die fehlende Oberstimmenprägnanz durch fein-präzise Artikulation und entfalten einen geradezu exotischen Klang. Dem sich hinzugeben und sich in dunkle Sphären tragen zu lassen, wird man allerdings durch die langen gesprochenen Dialoge aufgehalten, es sei denn, man hegt ein Faible für die pathetische französische Librettoliteratur des beginnenden 19. Jahrhunderts. © Lorber, Richard / www.fonoforum.de

Der Interpret

Christophe Rousset im Magazin
  • Alceste mit Rousset
    Alceste mit Rousset An der Spitze der Talens lyriques wagt sich Christophe Rousset an das große Werk Lullys...