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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. März 2004 | 4AD

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Juni 2000 | Touch and Go Records

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23

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. April 2007 | 4AD

Endlich mal eine Band, die es offen zugibt. Ja, wir wollten immer schon Mainstream sein. Das sagen Blonde Redhead, die eigentlich von allen Medien seit Beginn ihrer Karriere in den 90ern in die Avantgarde- und Underground-Szene einsortiert wurden. No Wave sei das, mehr so Sonic Youth-Gefrickel. Gut, mit den massentauglichen Pophits hat es bisher auch noch nicht so ganz geklappt, trotz sieben veröffentlichter Alben. Allerdings sorgten sie 2004 mit "Misery Is A Butterfly" schon für mehr öffentliches Aufsehen, und die Platte verkaufte sich bisher am besten. Mit "23" bieten sich durchaus größere Chancen für das italienisch/japanische Trio, in die englische Top 100 einzusteigen. Die Melodien klingen frischer, der Refrain eingängiger. Gleich zu Beginn entführt der gleichnamige Opener in eine mitreißende Hymne, deren Anziehungskraft das ganze Album prägt. Makinos Gesang hat mich schon damals an die amerikanische Traum Popsängerin Julee Cruise erinnert. Hat irgendwie was Geheimnisvolles, Mystisches. Der Übergang verläuft dann auch verführerisch in das verlassene Dr. Strangeluv: "Hey, Dr Strangeluv so sad, isn't it true / You left without goodbye. ... Cold look in their eyes / cold air in their hearts / they are calling me / I always thought I could save them all / they are calling me / they don't know I can't stay all night long." Mir gefällt das außergewöhnlichen Trio von Album zu Album immer besser. Besonders mag ich diese hypnotisierenden Klangvariationen und hingebungsvollen Melodien. Zwischen Easy Listening und Pop-Verzauberung wechseln Kazu Makino und die beiden Zwillingsbrüder Amedeo und Simone Pace immer wieder in andere Genres. Makinos unvergleichlicher Gesang trägt einen sehr großen Teil bei, aber auch Amedeos Mikroeinsatz bringt immer wieder abwechslungsreiche Momente, wie zum Beispiel in "Spring And By Summer Fall", der Hitnummer auf dem gesamten Album. Da hört man besonders den Einfluss der fleißigen Mitwirkenden, u.a. Rich Costey, der auch schon Franz Ferdinand, Muse und Bloc Party mit seinen Produktionen in die Hitparade katapultierte. Zwischendurch immer wieder verspielte Klangvariationen, z.B. im Ping-Pong Rhythmus bei "Heroine", bevor dann "My Impure Hair" noch mal die melancholische Seite der New Yorker Band hervorhebt. Eine außergewöhnliche Gruppe mit Anspruch, deren Mystik sich aber letztendlich als ganz normal entpuppt. Hinter dem Titel "23" versteckt sich keine Verschwörungstheorie, das ist ganz einfach nur die Appartmentnummer von Sängerin und Gitarristin Kazu Makino. Und warum das Cover eine Tennisspielerin mit vier Beinen zeigt? Hmm, keine Ahnung, auf jeden Fall zeigten sich Blonde Redhead auch in dieser Sache flexibel. In Japan mussten sie nämlich noch ein Beinchen hinzufügen, vier steht nämlich dort für Bestie. So einfach ist das, und so schön einfach kann Popmusik sein. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Oktober 2000 | Touch and Go Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2010 | 4AD

Bereits die ersten Takte fangen den Hörer ein wie eine Spinne in ihr dicht verwobenes Netz: Hypnotisch scheppern die Percussions, der Synthie brummt düster, leise knarzen alte Tannen. Ein dunkler, verschneiter Wald tut sich vor uns auf. "I'm only here sometimes / Under the tree of life". Willkommen in der Welt von Blonde Redhead. Allein der erste Song ist so betörend, dass einem der Atem stockt. Das nunmehr achte Werk des italienisch-japanischen Trios ist gleichsam nicht von dieser Welt. Immer schon hatte die Band einen Hang zum Mystischen, Rätselhaften, Geheimnisvollen. Diese Tendenz besiegeln Kazu Makino und die Pace-Brüder auf "Penny Sparkle" nun endgültig. Das Album beschreitet andere Pfade als die Vorgänger: Die Sonic Youth-Gitarren treten zurück und machen Synthie-Effekten Platz. Verträumt und verspukt bleibt es trotzdem. Die Band schraubt die Elektronik hoch und sinkt in düsterere Soundgefilde ein, in die schon die unvergleichlichen My Bloody Valentine abtauchten. Eine lodernde Soundwand, auf die Makino fragile Vocalkleckse zaubert: In "Not Getting There" verhallt die Melodie hinter geisterhaften Electronica-Elementen, die finster aus den Boxen rieseln. Nervenflirrend und hauchzart wie einst auf "Misery Is A Butterfly" betört die Japanerin uns auf "Oslo" und "Penny Sparkle". Unsagbar traurig pocht die Drum-Machine, der Beat tropft schwermütig auf die in höchsten Lagen schwebende Mädchenstimme: "If Penny could tell me all she knows and about the way the wind can hurt". Die dunkle Schönheit der Songs vermag jedes Melancholikerherz in Stücke zu zerreißen. Leichtfüßiger segelt "Everthing Is Wrong" durch die nebelschwangere Luft. Die Band dreht die Beatzahl hoch, bleibt aber im Halbschatten verborgen. "Everything is wrong here, let's all have a think / Everything is wrong here, let's all have a laugh". Die zweideutige Versponnenheit lässt CocoRosie und die Cocteau Twins durchschimmern. "Living in dim dim light / There are people saying / It's going to be a long long night": Dämmrig und trübe schleppen sich die Beats dahin, bis hellere Melodien das Nachtdunkel durchbrechen. "My Plants Are Dead" zerfließt zu verschwärmtem Echo. In den Schoß von Makinos ätherischer Stimme schmiegen sich verspulte Feedbacks, tiefhängende Postpunk-Nebelschwaden und shoegazig wabernde Soundwolken verschmelzen ineinander, bis man schlaftrunken in einen halluzinogenen Wachtraum abdriftet. Die gespenstischen Kompositionen erinnern stellenweise an ruhigere, zurückhaltendere The Knife-Momente wie "Marble House" oder an die mythenhaft kühlen Arrangements von Fever Ray. Das verwundert kaum, immerhin hatte das Produzentenduo Van Rivers & The Subliminal Kid die Finger im Spiel. Manchmal funkeln durch gesetzte, hintergründige Melodien und noisige Electronica-Flächen ein paar Sonnenstrahlen ins ambiente Zwielicht hervor. Doch überwiegend bleibt es schattig, gedrückt, jenseitig. Wunderschön betrüblich pendeln sich die Percussions auf dem funkelnden "Love Or Prison" zwischen Makinos unwiderstehlichen Gesangparts ein. "In your love I swear / In your love I hide / In your love I sleep / In your love I turn / In your love I cry". Melancholisch perlt der Synthie über reduzierte Melodiemuster und verhallte Effekte. "Is this love or prison?", fragt Makino zerbrechlich. Und liefert, verunsichert, gleich selbst die Antwort: "This is love." Wir bestärken sie, fernab jeglichen Zweifels: This must be love. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. September 2014 | Asawa Kuru LLC

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. September 1998 | Touch and Go Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. März 2017 | Asa Wa Kuru

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Rock - Erschienen am 1. Juni 1995 | Numero Group

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. September 2016 | Numero Group

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. März 1997 | Touch and Go Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1995 | Numero Group

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Rock - Erschienen am 29. April 2016 | Numero Group

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23

Alternativ und Indie - Erschienen am 2. April 2007 | 4AD

Endlich mal eine Band, die es offen zugibt. Ja, wir wollten immer schon Mainstream sein. Das sagen Blonde Redhead, die eigentlich von allen Medien seit Beginn ihrer Karriere in den 90ern in die Avantgarde- und Underground-Szene einsortiert wurden. No Wave sei das, mehr so Sonic Youth-Gefrickel. Gut, mit den massentauglichen Pophits hat es bisher auch noch nicht so ganz geklappt, trotz sieben veröffentlichter Alben. Allerdings sorgten sie 2004 mit "Misery Is A Butterfly" schon für mehr öffentliches Aufsehen, und die Platte verkaufte sich bisher am besten. Mit "23" bieten sich durchaus größere Chancen für das italienisch/japanische Trio, in die englische Top 100 einzusteigen. Die Melodien klingen frischer, der Refrain eingängiger. Gleich zu Beginn entführt der gleichnamige Opener in eine mitreißende Hymne, deren Anziehungskraft das ganze Album prägt. Makinos Gesang hat mich schon damals an die amerikanische Traum Popsängerin Julee Cruise erinnert. Hat irgendwie was Geheimnisvolles, Mystisches. Der Übergang verläuft dann auch verführerisch in das verlassene Dr. Strangeluv: "Hey, Dr Strangeluv so sad, isn't it true / You left without goodbye. ... Cold look in their eyes / cold air in their hearts / they are calling me / I always thought I could save them all / they are calling me / they don't know I can't stay all night long." Mir gefällt das außergewöhnlichen Trio von Album zu Album immer besser. Besonders mag ich diese hypnotisierenden Klangvariationen und hingebungsvollen Melodien. Zwischen Easy Listening und Pop-Verzauberung wechseln Kazu Makino und die beiden Zwillingsbrüder Amedeo und Simone Pace immer wieder in andere Genres. Makinos unvergleichlicher Gesang trägt einen sehr großen Teil bei, aber auch Amedeos Mikroeinsatz bringt immer wieder abwechslungsreiche Momente, wie zum Beispiel in "Spring And By Summer Fall", der Hitnummer auf dem gesamten Album. Da hört man besonders den Einfluss der fleißigen Mitwirkenden, u.a. Rich Costey, der auch schon Franz Ferdinand, Muse und Bloc Party mit seinen Produktionen in die Hitparade katapultierte. Zwischendurch immer wieder verspielte Klangvariationen, z.B. im Ping-Pong Rhythmus bei "Heroine", bevor dann "My Impure Hair" noch mal die melancholische Seite der New Yorker Band hervorhebt. Eine außergewöhnliche Gruppe mit Anspruch, deren Mystik sich aber letztendlich als ganz normal entpuppt. Hinter dem Titel "23" versteckt sich keine Verschwörungstheorie, das ist ganz einfach nur die Appartmentnummer von Sängerin und Gitarristin Kazu Makino. Und warum das Cover eine Tennisspielerin mit vier Beinen zeigt? Hmm, keine Ahnung, auf jeden Fall zeigten sich Blonde Redhead auch in dieser Sache flexibel. In Japan mussten sie nämlich noch ein Beinchen hinzufügen, vier steht nämlich dort für Bestie. So einfach ist das, und so schön einfach kann Popmusik sein. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Februar 2005 | 4AD

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Mai 2004 | 4AD

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Pop - Erschienen am 15. Juni 2018 | Asa Wa Kuru

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Mai 2007 | 4AD

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Februar 2004 | 4AD

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Pop - Erschienen am 14. September 2018 | Asa Wa Kuru