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Die Alben

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Drum & Bass - Erschienen am 11. Juni 2021 | X-Ray Production

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Drum & Bass - Erschienen am 28. Mai 2021 | X-Ray Production

Electronic - Erschienen am 22. Dezember 2020 | X-Ray Production

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. September 2020 | X-Ray Production

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
"We will not let you get away with this. Right here, right now is where we draw the line. The world is waking up. And change is coming, whether you like it or not", drohte Greta Thunberg 2018 in einer Rede vor den Vereinten Nationen. Asian Dub Foundation fühlen sich mit der 17-jährigen Schwedin im Geiste verbunden. Auf ihrem neunten Album "Access Denied" unterlegen die Briten eine geschnittene Version dieser Rede mit einem treibenden Breakbeat. Das Resultat "Youthquake" bringt den Grundton der Platte auf den Punkt: ADF sorgen sich um Mensch und Umwelt. Dabei haben die Elektromusiker zwar die Welt im Blick, kehren aber auch vor der eigenen Haustür. "Swarm" behandelt die britische Flüchtlingspolitik und nimmt bereits im Titel Bezug auf eine Aussage des ehemaligen Premierministers David Cameron. Als einen Swarm of people" bezeichnete der Politiker die Immigranten. Auch dessen Nachfolgerin Theresa May wird in "Stealing The Future" zur unfreiwilligen Mitautorin. "Hands up if you're a citizen of nowhere and you're not scared", zitieren die Musiker aus einer Rede, die der Guardian 2018 mit Aussagen von Hitler verglich. ADF-Gründungsmitglied Steven Savale bezeichnet "Access Denied" als Tanzplattet. Als Mittel, um die Probleme auszublenden, möchte er die Musk aber nicht verstanden wissen. "It has this sense that your dancing and partying against the way things are", wird er im Pressetext zitiert. Tatsächlich unterbricht keines der 14 Lieder den Bewegungsfluss. Wer tanzt, der lebt und kann deshalb auch noch Probleme lösen. Das ist die Botschaft, die die Band im Laufe der 52 Minuten unmissverständlich vermittelt. Dennoch kratzt die Asian Dub Foundation an der Oberfläche. Herausfordernd werden die Texte höchstens, wenn die Band doppeldeutige Zeilen erst einmal unkommentiert lässt: "If you're muslim, you're a terrorist / A violent thug, if you're black / And if you're white they say you're mentally ill". Anders klingt es auf der musikalischen Seite. Die Arrangements gehen in die Tiefe, bedienen sich aus unterschiedlichen Genres. Immer wieder streut die Band Tempowechsel ein und tauscht Drum-Patterns aus. So füllen sie auch lange Instrumentalpassagen mit Leben. "Can't Pay Won't Pay" ist Reggae auf Energy-Drinks. Ein Bass bohrt sich in den Vordergrund, eine verzerrte Gitarre dreht Schleifen und Beatboxer Dub FX sorgt für den Groove. "Coming Over Here" kommt zwar ohne Rap oder Gesang aus, erinnert aber mit Drum'n'Bass- und Industrial-Elementen an die ADF-Hochzeiten in den Neunzigerjahren. Die Übergänge zwischen Hip Hop, Jungle Punk und Ragga Dub sind fließend. Eine Flöte in "Realignment" und eine Akustikgitarre in "Front Line" sorgen für etwas Wärme im überwiegend elektronischen Klangbild. Ein weitere Pluspunkt: die Gäste. Die palästinische Band 47 Soul lässt sich in "Human 47" über Grenzpolitik aus, und die chilenische Sängerin Ana Tijoux befürwortet in "Frontline Santiago" barrierefreie Bildung. Vor allem unterstreichen die Features die kämpferische Botschaft, die Asian Dub Foundation mit "Access Denied" senden. Damit hat sich auch ein Vierteljahrhundert nach dem Debütalbum "Facts And Fictions" nichts für die Briten geändert. © Laut
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Reggae - Erschienen am 5. Juni 2020 | X-Ray Production

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Reggae - Erschienen am 27. März 2020 | X-Ray Production

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Reggae - Erschienen am 31. Januar 2020 | X-Ray Production

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Electronic - Erschienen am 22. März 2019 | London Music Stream

"The wheels of the tank keep turning round and round and how many megatons will it take to make them turn around?" Während ich am Rechner sitze, schreibe und die Lyrics von "Tank" aus meinen Speakern rattern, besucht gerade der President Of The United States in einem zur Geisterstadt geräumten Mainz das neue "alte Europa" und macht dabei eines seiner berühmten Monkeyfaces. Was feixt er denn schon wieder? Egal! Asian Dub Foundation melden sich zurück und ihr neuester Rundling passt als Soundtrack zu dem, was mir gerade meine Glotze ohne Ton an Bildern liefert, ganz vorzüglich. Wie kaum anders zu erwarten, präsentieren sich die asiatisch-orientalischen Londoner textlich wieder äußerst politisch engagiert und der texanische Warlord zählt da ebenso wenig zum engsten Freundeskreis, wie Prediger des Neoliberalismus oder Globalisierer. Musikalisch erfindet die ADF das Rad nicht unbedingt neu, aber im Gegensatz zum etwas verplanten 2003er Album "Enemy Of The Enemy" weiß die Melange aus Drum'n'Bass, Ragga, Hip Hop, dubby Reggae und Orient-Sounds diesmal wieder zu überzeugen. Ein bisschen Elektronik-lastiger als sonst sind sie es angegangen. Wahrscheinlich haben sowohl Co-Produzent Ben Watkins - sonst bei Juno Reactor und nebenbei Erschaffer des Matrix-Soundtracks - als auch Mixing-Engineer Adam Wren ihren Einfluss geltend gemacht, was als Bereicherung des ADF'schen Soundkosmos zu werten ist. So reicht die Palette von ganz abgehangenen Space-Dub-Schleichern bis zu bassigen Uptempo-Böllern, deren Beats so gebrochen sind wie Satzfragmente, die bisweilen aus George W. Bushs Mund purzeln. Schon der Opener "Fly Over" ist gleich ein Basspanzer, der durch die Boxen rollt und einem ordentlich in die Magengrube haubitzt. Gesangliche Unterstützung erfährt die ADF von Ghetto Priest aus dem On-U-Sound-Kollektiv, und es scheint fast logisch, dass man es hier mit der ersten Singleauskopplung zu tun hat. Tanzbarer Shit, auf den man sich Knoten in die Haxen zappeln kann. Im weiteren Verlauf wühlt sich der Hörer durch ein dichtes und intensives Album, dessen Vielschichtigkeit endlich wieder beeindruckt. Man möge sich nur einmal den rauen Titeltrack anhören, hernach das strange, mit hip-hopesken Beats unterfütterte "Round Up", um sich dann bei "Tomorrow Begins Today" eine süße Portion Concious Reggae Vibes abzuholen. Der rein instrumentale Track "Melody 7", der einen in den E-Dub-Space entführt, schließt das Album ab. Ach wie schön, da gibt es wenigstens keine grinsenden Texaner, sondern nur Schall und vielleicht auch ein bisschen Rauch ... © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Juli 2015 | ADF Communications

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Juni 2015 | ADF Communications

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Mai 2015 | ADF Communications

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2015 | ADF Communications

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Electronic - Erschienen am 30. Mai 2011 | Cooking Vinyl

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Electronic - Erschienen am 13. Februar 2011 | Cooking Vinyl

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Electronic - Erschienen am 6. Februar 2011 | Cooking Vinyl

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Electronic - Erschienen am 6. Februar 2011 | Cooking Vinyl

Derzeit tobt auf der britischen Insel der Asian Underground, die Musik von Nachkommen immigrierter Inder oder Pakistani wie Cornershop oder Fund-A-Mental. Tonangebend in der Asian Community ist jedoch die Asian Dub Foundation, und bei kaum einer anderen britischen Band steht das politische und soziale Engagement derart im Vordergrund wie bei ADF. Eher beiläufig sind die Lyrics der neuen Platte "Rafi's Revenge" mit einem Sound unterlegt, den man so noch nicht gehört hat. Von einer "radikalen Mischung von Hardcore-Stilen (Breakbeats, Rap, Punkrock)" spricht die Plattenfirma nicht zu Unrecht, ohne allerdings das stürmische Tempo der Platte so recht in Worte fassen zu können. Fordernde Ungeduld spricht aus dieser Musik, wenn Rapper Deeder Freiheit für Satpal Ram fordert, der vor zwölf Jahren zu lebenlanger Haft verurteilt worden ist, nachdem er sich gegen den Angriff von Rassisten zur Wehr setzte und dabei einer der Angreifer zu Tode kam. Da entsteht eine faszinierende Einheit von Musik und Botschaft, von Form und Inhalt und plötzlich glauben wir es auch: "Dub is the place we come to argue and debate". © Laut
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Electronic - Erschienen am 6. Februar 2011 | Cooking Vinyl

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Drum & Bass - Erschienen am 28. Februar 2005 | X-Ray Production

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Drum & Bass - Erschienen am 3. Februar 2003 | X-Ray Production

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Electronic - Erschienen am 11. Juli 2001 | Nation