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Beach House: eine wahre Dream-Pop-Odyssee

Von Charlotte Saintoin |

Achtzehn Tracks, vier Kapitel... Beach House kehren mit einer kompletten Dream-Pop-Odyssee zurück! Mit 'Once Twice Melody' präsentieren uns Alex Scally und Victoria Legrand ihr bisher reifstes Werk.

Once Twice Melody ist ohne Zweifel das reifste Projekt, das Beach House bisher gestartet hat. Wie eine Saga oder ein sich ergänzendes Puzzle hat das 2004 in Baltimore gegründete Duo seine vier Kapitel in Form von EPs einige Monate vor der Erscheinung des kompletten Werks veröffentlicht. Dieses Doppelalbum ist eine wahre Dream-Pop-Odyssee und tritt in die Fußstapfen des Albums 7, das 2018 erschien und von den Kritikern als ihr bestes gefeiert wurde.

Es ist keine große Überraschung, dass Alex Scally und Victoria Legrand - Michels Legrands Nichte - ihre Melodien mit besonderen Effekten und Hall versehen, manchmal noch natürlicher im Klang als die Akustikgitarre, die auf Sunset beginnt, aber immer mit schillernden Synthesizern und gedehnten Stimmen.

© Shawn Brackbill

Wie ein Soundtrack ohne Film stellt dieses Album die Quintessenz von Beach House dar. Es enthält leidenschaftliche Momente des Synth-Wave (New Romance), ist mal melancholisch (Only You Know), mal verdreht (Masquerade). Kapitel 1 und 2, etwas zarter als die anderen, sind von der Handschrift des Toningenieurs Alan Moulder gekennzeichnet, der schon bei 7 am Werk war, vor allem aber an zahlreichen Shoegaze-Alben wie Loveless von My Bloody Valentine oder Automatic von Jesus & Mary Chain mitwirkte. Das Ganze wurde von dem Duo in den Apple Orchard Studios in Baltimore aufgenommen und bildet eine Einheit, die nach fast 15 Jahren noch immer watteweich und zeitgemäß ist. Und das ist auch gut so.

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