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Die besten vernetzten Soundbars

In nur wenigen Jahren hat sich das Heimkino von mehreren Lautsprechern im ganzen Raum zu einem einzigen Lautsprecher unter dem Fernseher, der Soundbar, entwickelt. Dieser längliche Lautsprecher allein gibt alle Kanäle der Kinotonspuren wieder und simuliert den Surround-Sound. Manchmal wird er von einem Subwoofer begleitet, der als Standard oder als Option geliefert wird. Die Qualität dieser Speaker hat sich in den letzten Jahren stark verbessert, und die Hi-Fi-Industrie hat sich in diesem Bereich immer stärker engagiert. Soundbars dienen nämlich nicht mehr nur dem Heimkino, sondern ersetzen auch eine Hi-Fi-Anlage. Alles, was eine Soundbar braucht, ist Bluetooth oder besser noch eine Netzwerkverbindung, um die meisten Audiodateien abspielen und auf Streaming-Dienste zugreifen zu können. Hier sind zehn bemerkenswerte Soundbars, die sowohl für Filme als auch für den reinen Musikgenuss geeignet sind.

Von Alban Amouroux | Hi-Fi Vergleichstests | 15. März 2020
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Die Soundbar ist ein Konzept, das vor etwa zwanzig Jahren von Heimkinospezialisten, hauptsächlich Pioneer und Yamaha, entwickelt wurde. Das System wurde damals „Tonprojektor“ genannt. Es bestand aus einer Vielzahl von Mini-Lautsprechern, die in verschiedene Richtungen gerichtet waren. Das Ziel war es, die Hauptkanäle durch direkte Beschallung und die Surround-Kanäle durch Reflexion an den Wänden zu reproduzieren. Ein Schuss digitaler Signalverarbeitung half, den Klang im Raum zu manipulieren.

Diese Tafeln schrumpften schnell und landeten in dem länglichen Format, das wir heute kennen und das ihnen ihren englischen Namen gibt: die Soundbar. Das ist eine etwa zehn Zentimeter hohe Lautsprecherbox, die je nach Leistungsklasse und Anzahl der integrierten Lautsprecher mehr oder weniger breit ist.

Dennoch haben die Hersteller die Anzahl dieser Lautsprecher reduziert, und zwar für die meisten von ihnen auf ein Minimum. Gleichzeitig hat die Signalverarbeitung von einer zunehmenden Menge an Rechenleistung profitiert. Heute ist es möglich, den Schall in alle Richtungen zu senden, indem man auf mehrere Weisen eingreift, um unsere Ohren völlig zu täuschen und uns glauben zu machen, dass sich Lautsprecher an den Seiten oder an der Decke befinden. Jedes Jahr macht die Qualität der Wiedergabe in diesem Bereich Fortschritte.

Für die Musikwiedergabe können bestimmte Modi eingeschaltet werden, um eine breite Klangszene zu genießen, die nah an die Möglichkeiten eines traditionellen Lautsprecherpaares herankommt. Auch wenn das Ergebnis nie wirklich dasselbe sein wird, vergibt die Platzersparnis und Vielseitigkeit einer Soundbar dieses Zugeständnis. Soundbars sind Lautsprecher wie alle anderen geworden, irgendwo auf dem Weg zwischen einem kabellosen Monolautsprecher und einem Lautsprecherpaar. Nach den weltweiten Verkaufszahlen zu urteilen, ist dies ein Kompromiss, der viele Menschen anspricht.

1. JBL Link Bar: die Soundbar, die dem Audio- und Video-Universum von Google gewidmet ist

Preis: 399 €

Merkmale: Soundbar 2.0, 100 W, Dolby Digital, Eingänge: HDMI/optisch/analog, Bluetooth, Chromecast Audio, Google Assistant, Android TV, Breite: 102 cm

Die JBL Link Bar ist eine echte Multimedia-Soundbar. Sie ist Teil der Link-Reihe, die die vernetzten Lautsprecher der Marke darstellt. Bei der Musikwiedergabe setzt JBL auf die Chromecast-Technologie von Google. Damit können Sie von Ihrem Smartphone aus jeden Audiostrom aus jeder Anwendung direkt an die Soundbar senden z.B. auch Qobuz.

Für die Kinounterstützung hat sich JBL auf Video- statt auf die Dolby- und DTS-Dekodierung konzentriert. Ein Android TV-Mediaplayer ist in die Link Bar integriert. Sie ist daher vollkommen autonom, denn sie zeigt klassische Videoanwendungen wie Netflix, myCanal oder YouTube auf jedem Fernseher an. Die Link Bar ist ideal für die Verwendung mit einem älteren Fernsehgerät.

+ Punkte
Bedienerfreundlichkeit
integriertes Android-TV
Konnektivität


- Punkte
Keine DTS-Dekodierung
Begrenzte Kino-Effekte


2. Sonos Beam: Die Mini-Soundbar mit der besten Konnektivität

Preis: 449 €

Merkmale: Soundbar 2.0, Dolby Digital, Eingänge: HDMI/optisch, Sonos Multiroom, UPnP/DLNA, AirPlay 2, Google Assistant, Amazon Alexa, Breite: 65 cm

Die Beam ist die zweite Soundbar mit dem Sonos-Logo. Sie ist kleiner als die Playbar, aber besser ausgestattet. Sie verfügt beispielsweise über einen HDMI-ARC-Eingang, der über einen Adapter in einen optischen Eingang verwandelt werden kann. Sonos hat Beam auch mit Mikrofonen ausgestattet, um sie über Google Assistant oder Amazon Alexa auch per Spracheingabe steuern zu können.

Diese Soundbar dekodiert nur Dolby Digital. Sie schafft mit stets gut zentriert und definierten Stimmen eine breite Klangbühne. Auf der Musikseite ermöglicht das Sonos-System den Zugang auf alle Streaming-Dienste, einschließlich des direkt integrierten Qobuz natürlich. Es hat kein Bluetooth, aber Beam ist kompatibel mit UPnP/DLNA und Roon.

+ Punkte
handliche Maße
Mehrere Audio-Dienste
Sprachassistent


- Punkte
Keine DTS-Dekodierung
kein analoger Audioeingang
Kein Bluetooth


3. Yamaha MusicCast BAR 40: die vielseitige Soundbar zu einem erschwinglichen Preis

Preis: 499 €

Merkmale: Soundbar 2.0, 100 W, Dolby Digital, DTS, DTS Virtual:X, Eingänge: HDMI/optisch/analog, Bluetooth, MusicCast Multiroom, UPnP/DLNA, Breite: 95 cm

Yamahas vernetztes MusicCast-Audio-Wiedergabesystem wird zunehmend in die Soundbars der Marke integriert, wie in diese BAR 40. Dies ist ein einfaches Modell in Bezug auf die Audio-Fähigkeiten, aber bereits sehr gut ausgestattet in Bezug auf die Konnektivität: HDMI, optisch und analog. Bluetooth ist ebenfalls vorhanden. MusicCast bietet einen integrierten Zugang zu Streaming-Diensten wie Qobuz.

Yamaha ist einer der Initiatoren der Kategorie Kino-Ton, und seine Expertise kommt bei diesem reduzierten Format voll zum Tragen. Zusätzlich zu Dolby Digital und DTS verfügt die BAR 40 über DTS Virtual:X, um allein mit den Lautsprechern der Soundbar 3D-Sound zu erzeugen. Optional können mit der Bar 40 ein oder zwei MusicCast-Surround-Lautsprecher und ein kabelloser Subwoofer kombiniert werden.

+ Punkte
Konnektivität
3D-Surround-Sound-Effekt
technisch weit entwickelt


- Punkte
Begrenzte Leistung der Bässe
Keine Anzeige


4. Samsung HW-Q70R: 3D-Sound mit Hilfe von Harman Kardon

Preis: 699 €

Merkmale: Soundbar 3.1.2, 330 W, Dolby Atmos, DTS:X, Eingänge: HDMI/optisch, Bluetooth, UPnP/DLNA, Breite: 110 cm

Samsung entwickelt eine breite Palette von Soundbars, sodass es für jeden Fernseher der Marke ein jeweils abgestimmtes Modell gibt. Wie in der Referenz angegeben funktioniert die HW-Q70R perfekt mit der Q70-Fernseher-Reihe. Dies ist nur eine Empfehlung: Alles ist möglich, auch die Kombination mit einem Fernseher einer anderen Marke - HDMI und die optische Verbindung erlauben dies.

Zur Musikwiedergabe wird kein Sendeprotokoll vorgeschrieben. Über Bluetooth oder DLNA ist es möglich, elektronische Tonträger Ihrer Wahl an die Soundbar zu senden. Im Heimkinobereich gibt die HW-Q70R mit fünf separaten Lautsprechern den 3D-Sound von Atmos-Soundtracks virtuell wieder. Ein mitgelieferter kabelloser Subwoofer sorgt für die Wiedergabe von Explosionen und anderen sonoren Geräuschen.

+ Punkte
Dolby Atmos und DTS:X
Sound von Harman Kardon


- Punkte
Kein Multiroom
Kein analoger Eingang


5. Sony HT-ZF9: immersiver Klang bei minimalem Platzbedarf

Preis: 799 €

Merkmale: Soundbar 3.1, Dolby Atmos, DTS:X, Eingänge: HDMI/optisch/analog, Bluetooth, Multiroom Music Center, Chromecast Audio, Breite: 100 cm

Sony hat die Entwicklung seiner Heimkino-Verstärker beiseite gelegt, um sich auf die Soundbars zu konzentrieren. Letztere sind mit den neuesten 3D-Mehrkanal-Decodern wie Dolby Atmos und DTS:X ausgestattet. Dabei setzt Sony die Vertical Surround Engine ein, ein Signalverarbeitungssystem, das die Höhen ohne eigene Lautsprecher wiedergibt. Für den Bass ist die Soundbar HT-ZF9 mit einem kabellosen Subwoofer ausgestattet.

Die Anschlüsse reichen aus, um zwei HDMI-Videoquellen und zwei Audioquellen, eine optische und eine analoge an der Mini-Buchse, aufzunehmen. Für die Musikwiedergabe integriert die Soundbar HT-ZF9 das Chromecast Audio, womit sie sich von jeder mobilen Anwendung speisen lässt. Multiroom wird durch die Music Center-Funktion ermöglicht, die auf allen vernetzten Sony-Lautsprechern verfügbar ist.

+ Punkte
Dolby Atmos und DTS:X
Virtueller 3D-Sound
Konnektivität


- Punkte
Recht bescheidener DSP


6. Bluesound Pulse Soundbar 2i: die der Musik gewidmete Stereo-Soundbar

Preis: 999 €

Merkmale: Soundbar 2.0, 120 W, Dolby Digital, Eingänge: HDMI/optisch/analog, Bluetooth, BluOS Multiroom, AirPlay 2, Breite: 107 cm

Die Marke Bluesound begann mit der Vermarktung von kabellosen Lautsprechern. Die Pulse Soundbar 2i wurde später hinzugefügt, um in den Markt für Audio- und Videonutzung einzusteigen. Mit 10-cm-Tieftönern an der Vorderseite ist die Pulse Soundbar 2i größer als ihre Konkurrenten. Die Pulse Soundbar 2i kann auf ihren kleinen Ständern stehen, aber eine Montage an der Wand ist manchmal interessanter.

Diese Soundbar ist bei der Kino-Decodierung auf Dolby Digital beschränkt und bietet keine Art von Virtualisierung. Dies reicht immerhin aus, um den Sound eines Fernsehers deutlich zu verbessern. Vor allem ist die Pulse Soundbar 2i ein hervorragender, an eine Anlage angeschlossener All-in-One-Stereo-Lautsprecher. Mit ihrem BluOS-Multiroom-System greift sie direkt auf Qobuz in Hi-Res zu.

+ Punkte
Hi-Fi-Qualität
10 cm Woofer und Strahler
Multiroom BluOS


- Punkte
Kein DTS
Imposantes Format


7. LG SN11RG: 12 Kanäle für den Musikgenuss in Hi-Res

Preis: nicht mitgeteilt

Merkmale: Soundbar 7.1.4, 770 W, Dolby Atmos, DTS:X, Eingänge: HDMI/optisch/analog, Bluetooth, BluOS Multiroom, AirPlay 2, Breite: 144 cm

Die SN11RG von LG wurde gerade auf der CES-Messe in Las Vegas vorgestellt. Sie ist das neue Vorzeigemodell der Marke, das in Zusammenarbeit mit dem britischen Hi-Fi-Spezialisten Meridian entwickelt wurde. Die SN11RG von LG verfügt über alle Lautsprecher, um den Sound in einem 7.1.4-Schema zu liefern: sieben Lautsprecher auf der Soundbar und zwei Lautsprecher auf jedem kabellosen Surround-Lautsprecher, nicht zu vergessen der Subwoofer, der ebenfalls kabellos ist.

LG verlässt sich bei der Musikwiedergabe auf den Chromecast Audio-Dienst. Es genügt einfach das Smartphone zu nehmen und das, was man sich anhören möchte, auf das SN11RG zu „werfen“. Die SN11RG von LG ist kompatibel mit Hi-Res in 24/192. LG hat außerdem den Google-Assistenten und Mikrofone für eine vollständige Sprachsteuerung der Soundbar integriert.

+ Punkte
7.1.4-Funktionalität
Bässe von Meridian
Google-Assistent


- Punkte
Größere Ausmaße


8. B&W Formation Bar: auf halbem Weg zwischen High-Fidelity und Heimkino

Prix : 1249 €

Merkmale: Soundbar 3.0, 240 W, Dolby Digital, optischer Eingang, Bluetooth, Multiroom-Training, AirPlay 2, Roon, Breite: 124 cm

Bowers & Wilkins hat vor kurzem seine neue Reihe „Formation“ in der vernetzten, Multiroom-Umgebung eingeführt. Mit von der Partie eine Soundbar, um alle Bedürfnisse abzudecken. Die Formation Bar zeichnet sich durch ein Design aus, das sich von der Konkurrenz abhebt, originell und stilvoll zugleich. Sie enthält drei separate Kanäle, links/zentral/rechts, für eine effiziente Stimmenwiedergabe im Heimkino-Modus.

Zur Vervollständigung des Systems können Surround-Lautsprecher und ein kabelloser Subwoofer hinzugefügt werden. Wir empfehlen die Verwendung des letzteren, auch beim Musikhören, um eine kräftige Wiedergabe zu erreichen. Dank Roon und Hi-Res-Kompatibilität kann die Formation Bar auf Qobuz zugreifen. Alternativ dazu erleichtert AirPlay 2 die Audioverbindung für alle Besitzer von Apple-Geräten.

+ Punkte
Der Stil
Finesse der Wiedergabe
Roon-kompatibel


- Punkte
Begrenzte Konnektivität
Kein DTS


9. Paradigm PW Soundbar: die Soundbar, die zu Ihrem Raum und Ihrem Geschmack passt

Preis: 1490 €

Merkmale: Soundbar 5.0, 270 W, Dolby Digital, DTS, Eingänge: HDMI/optisch/analog, Bluetooth, DTS Play-Fi Multiroom, AirPlay, Breite: 116 cm

Die Paradigm PW Soundbar ist mit neun Lautsprechern ausgestattet, die in verschiedene Richtungen ausgerichtet sind, um 5.1 Dolby- und DTS-Soundtracks wiederzugeben. Ein hausgemachter DSP wendet die notwendigen Einstellungen an, um einen immersiven Klang wiederzugeben. Ein Subwoofer und ein Surround-Lautsprecher lassen sich als Optionen hinzufügen. Beachten Sie die bequeme Vollanzeige mit allen Daten zum aktuellen Status.

Diese Soundbar stammt aus der PW-Wireless-HiFi-Reihe, und hat Vielseitigkeit zum Thema. Sie verwendet das Multiroom-Protokoll DTS Play-Fi, um auf Webradio, in einem gemeinsamen Ordner gespeicherte Musik, sowie Streaming-Dienste einschließlich Qobuz zuzugreifen. Das ARC-Audiokalibriersystem ermöglicht es mithilfe des mitgelieferten Mikrofons den Klang auf den Raum abzustimmen.

+ Punkte
ARC-Audiokalibrierung
Gemischte Video/Hi-Fi Verwendung
Konnektivität


- Punkte
Dolby Atmos und DTS:X fehlen
Der Platzbedarf


10. Sennheiser Ambeo: die Referenz für immersiven Sound

Preis: 2499 €

Merkmale: Soundbar 5.1.4, 500 W, Dolby Atmos, DTS:X, Eingänge: HDMI/optisch/analog, Bluetooth, Chromecast Audio, DLNA/UPnP, Breite: 126 cm

Sennheiser, vor allem für Kopfhörer für Privat- und Geschäftskunden bekannt, überraschte alle, als es eine Soundbar auflegte. Die Soundbar stammt aus der Ambeo-Reihe, bei der die Marke ihre gesamte Arbeit auf den 3D-Sound konzentriert. Es handelt sich um eine große Soundbar mit 13 cm Höhe und 18 kg Gewicht. Sie verfügt über 13 Lautsprecher zur Wiedergabe von Dolby Atmos und DTS:X-Sound in 5.1.4-Kanälen. Das .1 des Basses wird durch die Soundbar selbst wiedergegeben, ziemlich kräftig in diesem Bereich. Somit ist ein externer Subwoofer nicht erforderlich.

Für eine effektive Wiedergabe ist die Ambeo Soundbar mit Hilfe des externen Mikrofons, das in der Verpackung mitgeliefert wird, zu kalibrieren. Danach können verschiedene Einstellungen für Filme und Musik vorgenommen werden. Zu diesem Zweck hat Sennheiser auf Chromecast Audio gesetzt, ein einfaches System, um Musik direkt aus der Qobuz-Anwendung heraus an die Ambeo Soundbar zu senden.

+ Punkte
Immersiver Sound
Konnektivität
Audiokalibrierung


- Punkte
Der Platzbedarf


Fazit:
Es wird oft angenommen, dass Soundbars in erster Linie für Filme gedacht sind. Ursprünglich war das der Fall. Aber wo diese Lautsprecher schon einmal in der Mitte des Wohnzimmers stehen, warum sollte man sie nicht auch nutzen, um Musik mit ihnen zu hören? Die Hersteller sind dem nachgekommen und haben nach und nach Bluetooth und Netzwerkkonnektivität integriert. Bluetooth ist immer noch sehr praktisch, während das Netzwerk den Zugang zu allen möglichen Audioquellen (Webradios, Streaming, Dateien) ermöglicht - für manche Soundbars sogar Hi-Res. Einstiegsmodelle sind vor allem Kompromisse. Das heißt, der Wunsch, den Sound eines Fernsehgerätes zu verbessern und gleichzeitig eine alte Hi-Fi-Anlage zu ersetzen. Beide Aufgaben lassen sich zwar schnell abdecken, aber man sollte in diesem Bereich nicht zu hohe Ansprüche an die Qualität der Musikwiedergabe stellen.

Geht man in den Produktreihen ein-zwei Klassen höher, schlagen die Hersteller entweder die eine oder die andere Richtung ein: einerseits Soundbars mit fortschrittlichen Immersionsfunktionen für Filme, andererseits HiFi-Modelle, die fast so gut sind wie separate Lautsprecher. Es ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich, in beiden Bereichen eine hervorragende Soundbar zu finden. Ihre endgültige Wahl hängt von der Hauptnutzung Ihres Systems ab: Möchten Sie die Soundbar hauptsächlich für Filme (Sony, Samsung, LG, usw.) oder eher für die Musikwiedergabe (Bluesound, BW, Paradigm, usw.) nutzen?

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