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Stella Sommer, Wechselbad der Gefühle

Von Sandra Zoor |

Die deutsche Songwriterin veröffentlicht ihr zweites Soloalbum und enthüllt mit ihrer einzigartigen Stimme sämtliche Facetten der Gefühlswelt...

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Gefühle bei der deutschen Songwriterin ganz großgeschrieben werden. Seit sie neben den Alben, die sie mit der Band Die Heiterkeit aufnahm, 2018 ihr erstes englischsprachige Soloalbum 13 Kinds of Happines veröffentlichte, könnte man sie vielleicht als zu düster abgespeichert haben. Sei es aufgrund dieser Folk-Noir-Attitüde, die sie an den Tag legt, oder ihrer süß rauchigen Stimme, mit der sie einen in unbekannte Welten führt… Stella Sommer bedient sich für ihr neues Album Northern Dancer erneut dieser weiten Palette, die die Gefühlswelt zu bieten hat. Und dieses Mal klingt sie bei weitem weniger düster, so als hätte sie ihren dunklen Folk in Melancholie umgekehrt.



Stella ist sich der Wirkung ihrer Stimme besonders bewusst und setzt sie gekonnt ein. Mit dem Opener Northern Dancer holt sie uns wie gewohnt ab, als hätte sie noch zuvor einen Abend mit Leonard Cohen verbracht, auf 7 Sisters oder Shadows Come in All Colors wechselt sie die Klangfarbe und tauscht sie gegen etwas Heiterkeit ein und in The Ocean Flows Backwards setzt sie den Fokus gekonnt auf die Begleitung, bei der sie uns den Strom des Ozeans fühlen lässt. Ein Album, das so wunderbar stimmig ist und mit dem letzten Song Lights on the Water abgerundet wird, bei dem das leise, helle Klavier das Licht so schön widerspiegelt. Es ist kein Feel-Good-Heiterkeits-Album, nachdem sich so mancher vielleicht sehnen mag. Sachter könnte uns Stella Sommer aber nicht in die graue Winterzeit entlassen...





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