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Es war einmal Lisa Batiashvili...

Von François Hudry |

Mit "City Lights" erzählt uns die großartige georgische Geigerin über ihre Karriere und zieht dabei von Stadt zu Stadt...

Konzeptalben sind bei vielen klassischen Musikern beliebt, die unter der drückenden Last voller einschüchternder Meisterwerke zu ersticken scheinen. Die Geigerin Lisa Batiashvili lädt uns mit ihrem Album City Lights zu einer autobiografischen Reise ein, auf der sie wichtige Stationen und Erinnerungen ihres Lebens und ihrer Karriere, von ihrer Heimat Georgien über Paris, Berlin, Buenos Aires und Hollywood, musikalisch beschreibt.

In sehr romantischen Arrangements von Nikoloz Rachveli, die von nostalgischen kinematografischen Toneffekten überlagert werden, würdigt die Geigenvirtuosin Charlie Chaplin mit Musik – angefangen mit City Lights, nach dem das ganze Album benannt wurde –, die er komponiert oder für seine Filme verwendet hat. „Während meiner Kindheit war Chaplin in Georgien sehr beliebt,“, sagt Lisa Batiashvili. „Er war vielseitig begabt und überzeugte nicht nur als Schauspieler und Regisseur von Filmen, sondern auch als Komponist von wunderschöner Musik. Für mich repräsentiert er die Schönheit und die kreative Phantasie des 20. Jahrhunderts.“



Die sehr persönliche Musikauswahl auf City Lights reicht von Bach über Johann Strauss, Michel Legrand und viele andere bis zum unvermeidlichen Astor Piazzolla. Lisa Batiashvili musiziert mit ihrer georgischen Landsmännin, der Sängerin Katie Melua, dem Gitarristen Miloš Karadaglić und dem deutschen Jazztrompeter Till Brönner.



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