XamVolo, ein souliges Qobuzissime!

Ein Debütalbum mit feinsten Konturen des R&B...

Von Sandra Zoor | Video des Tages | 29. Januar 2019
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Qobuz

XamVolos facettenreiches Debütalbum lässt einen aufhorchen. Der erst 23 Jahre alte, in Liverpool niedergelassene Londoner tunkt All the Sweetness on the Surface in zarten, von Jazz und Pop gesäumten Soul, der schon auf den beiden vorangegangenen EPs ganz klar herauszuhören war: Chirality (2016) und A Damn Fine Spectacle (2018). Eine schlaue Grammatur, die in jedem der fünfzehn, recht unterschiedlichen Titel zum Tragen kommt.

All diese lässig vorgetragenen Silben ergeben nicht den geringsten Sinn, es zählt nur diese warme Stimme, die so gut dazu passt. Auf dem köstlichen Lose Love sind die sinnlich verschlungenen Wege durch R&B hindurch schon vorgezeichnet, mit nicht mehr als ein paar Gitarrenriffs, Synthies aus der Ferne, schmiegsamen Chören und schleppendem Tempo. Man braucht sich also nur noch dahintreiben zu lassen. Und in Feel Good, dem gesampelten Thelonious von Thelonious Monk, die jazzigen, einwandfrei herauszuhörenden Bläser genießen. Und bei Old Soul wird man dank des patinierten Souls mit rotglühenden Wangen dastehen. Mit seinem Blick durch Butzenscheiben hindurch hat Samuel Akinlolu Folorunsho die perfekte Neo-Soul-Welt entworfen, in der man es sich gemütlich machen kann. Eines der wärmsten Qobuzissime-Alben aller Zeiten!





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