Genre :

Sheryl Crow und ihre Freunde

Eine beeindruckende Liste von großartigen Musikern...

Von Marc Zisman | Video des Tages | 5. September 2019
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Mit ihren berühmten Freunden hat Sheryl Crow Threads zu einem unvergleichlichen Kooperations-Album gemacht. Das hochkarätige Casting ist wunderbar vielseitig.

Von Keith Richards von den Rolling Stones über Public Enemys Chuck D., Willie Nelson, St. Vincent, Sting, Emmylou Harris, Lucius, Mavis Staples bis zu Stevie Nicks, James Taylor, Jason Isbell und sogar ihrem Ex Eric Clapton überschreitet die amerikanische Sängerin stilistische Grenzen und Generationen und unterstreicht ihre eigene farbenfrohe musikalische Identität.



Sheryl Crow hat sich im Verlauf ihrer zehn vorherigen Alben stets zwischen Rock, Pop, Country, Blues und Soul bewegt und sich nie in einem Genre niedergelassen. Dies ist auch bei Threads der Fall, auch wenn die allgemeine Atmosphäre in einem eher klassischen Rock verwurzelt bleibt. Als sie in den frühen 90er Jahren die Charts anführte, stach dieser Stil bereits neben ihren Zeitgenossen wie Nirvana, Beck und The Smashing Pumpkins... hervor.



Crow komponierte den Großteil der Songs auf dieser Platte und fügte einige außergewöhnlich schmackhafte Cover zum Mix hinzu (George Harrisons Beware of Darkness, Bob Dylans Everything is Broken, The Worst von den Rolling Stones, Kris Kristoffersons Border Lord) Ihre Prosa auf dieser Platte ist mehr denn je nach innen gerichtet und nimmt einen fast konfessionellen Ton an. Vielleicht hat dies etwas mit ihrer jüngsten schockierenden Aussage zu tun: Threads werde ihre letzte Platte sein!

Während wir abwarten, um herauszufinden, ob sie diese Aussage noch einmal überdenken wird, freuen wir uns über diese aktuelle Platte, die vielleicht Sheryl Crows komplexeste Arbeit überhaupt ist.



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