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Ella wird 100!

Von Sandra Zoor |

Vor ziemlich genau 100 Jahren, am 25. April 1917, erblickte Ella Jane Fitzgerald in Newport News, Virginia das Licht der Welt...

Das, was vor hundert Jahren geboren wurde, revolutionierte nicht den Vocal-Jazz, sondern machte ihn leibhaftig. Mit ihrem wahnsinnigen Tonumfang, ihrem Gespür für Improvisation und dieser Eigenart, die Freiheit am Kragen zu packen und sie wie kein anderer swingen zu lassen - so durchquert Ella Fitzgerald das 20. Jahrhundert, ohne sich um die Entwicklungen des Jazz zu sorgen, der ihr so viel zu verdanken hat. Sie war zunächst Orchester-Sängerin bevor sie ihre Solokarriere begann und als Königin des Be-Bop, mit ihrer Stimme den Instrumentalisten die Stirn bot. Sie erwähnte häufig: "...ich versuche mit meiner Stimme, das herzustellen, was die Blechbläser des Orchesters spielen." Ella Fitzgerald bereicherte ihre Gesangskunst mit allem, was sie kriegen konnte, vor allem mit dem Great American Songbook, dessen Seiten sich von Genies wie Cole Porter, Irving Berlin, George & Ira Gershwin, Rodgers & Hart, Harold Arlen, Johnny Mercer füllten, oder auch Jerome Kern mit Bossa-Nova und Soul-Standards. Kein Genre entkam ihrer Phrasierung, ihrem Scat-Singing oder den samtweichen Streicheleien ihrer Stimme. Ellas Lieblingspartner beschränkten sich auf nur wenige Instrumentalisten der Jazzszene: Bill Kenny und die Ink Spots, Louis Armstrong, den Gitarristen Joe Pass und Pianisten wie Dirigenten Count Basie und Duke Ellington. Eine Liste, zu der man die Trompeter Roy Eldridge und Dizzy Gillespie, den Gitarristen Herb Ellis und die Pianisten Tommy Flanagan, Oscar Peterson, Lou Levy, Paul Smith, Jimmy Rowles und Ellis Larkins zählen kann...Eine kleine Ella Fitzgerald Video-Hommage mit The Lady Is A Trampim Duett mit Frank Sinatra:



Ella Fitzgerald singt Cry Me A River, begleitet von Joe Pass, 1975 in Hannover:



1974 war die amerikanische Sängerin mit Joe Pass, dem Pianisten Tommy Flanagan, dem Kontrabassisten Keeter Betts und dem Drummer Bobby Durham in einer Senden des ZDFs zu sehen und interpretierten The Man I Love:



Zuletzt eine kleine Scat-Session von 1969 mit Ed Thigpen am Schlagzeug, Frank de la Rosa am Kontrabass und Tommy Flanagan am Klavier:



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