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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 21. Juni 2019 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 24. Mai 2019 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
 Ohne Unterstützung durch lautes Schlagzeug oder Kastagnetten lässt Paul van Nevel, kultiviert und mit gutem Geschmack, Musik erklingen, die Christoph Kolumbus während seiner Reisen und seines abenteuerlichen Lebens hören konnte. Uns liegt hier eine rigorose Auswahl von oft unbekannten A-Capella-Werken italienischer und spanischer Komponisten aus dem späten 15. und frühen 16. Jahrhundert vor. Das Album beginnt mit Kindheitserinnerungen von Christoph Kolumbus (ein Karnevalslied, das an einen erotischen Witz über Schornsteinfeger erinnert) und endet mit Stücken von Agricola, die der Seefahrer sicherlich am Ende seiner letzten Überfahrt im Jahr 1506 gehört hat. Die virtuelle musikalische Reise nimmt im Venedig des 15. Jahrhunderts ihren Anfang und erreicht den Hof von Isabella und Ferdinand von Spanien in Madrid, Sevilla, Cordoba und Valladolid. Ein spannendes Programm, das von der außergewöhnlichen Qualität der Sänger des Ensembles Huelgas lebt, das 1971 von Paul van Nevel gegründet wurde und das sich auf die Polyphonie des Mittelalters und der Renaissance spezialisiert hat. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. Mai 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
„Die Sinne regieren, und die Vernunft ist jetzt tot" (Petrarca, Canzoniere, Nr. 211). Giovanni Antonini, Flötist und Gründer des legendären italienischen Ensembles Il Giardino Armonico, liebt musikalische Reisen, den diskursiven Aspekt der Musik. Er beginnt mit einer anonymen Pavane aus dem 16. Jahrhundert, ‚La Morte de la Ragione‘ ("Der Tod der Vernunft"), von der er glaubt, dass sie sich auf Erasmus‘ ‚Lob der Torheit‘ bezieht, in dem der Autor zwischen zwei Formen des Wahnsinns, also der Entbehrung der Vernunft, unterscheidet: Eine Form „kommt jedes Mal zustande, wenn eine süße Illusion des Geistes die Seele von ihren ängstlichen Sorgen befreit und sie in einen Überschuss an Wollust stürzt“. Musik, so könnte man meinen, kann diese Art von Wahnsinn lindern. Die andere Form der „Torheit“ ist eine negative Art von Wahnsinn, „die die rachsüchtigen Furien aus der Hölle heraufbeschwören, wenn sie, indem sie ihre Schlangen entfesseln, die Herzen der Sterblichen mit dem glühenden Wunsch nach Krieg erfüllen“. Eine Abfolge von „musikalischen Bildern“ führt uns in diesem Programm an die Schwelle des Barock, beginnend mit dem Puzzle Canon von John Dunstable (1390 - ca.1453), dessen Manuskript ein Rätsel ist, über den „bizarren“ Stil von Alexander Agricola (1446- ca.1506), der einen obsessiven, ostinato-artigen Rhythmus - fast eine Vorahnung minimalistischer Musik - mit einem hoch synkopierten ternären Rhythmus und dann wieder mit einem binären Rhythmus kombiniert. Unsere Reise reicht bis zur improvisatorischen Freiheit der Galliard Battaglia von Samuel Scheidt (1587-1654), einer Schlacht mit vielen Diminutionen oder „Teilungen“, einer gängigen Improvisationstechnik in der Renaissance und im Frühbarock, mit immer kleineren Tonwerten, die neue, schnellere Figuration über der Grundstruktur schaffen. Das faszinierende Upon la mi re von Thomas Preston (? - ca. 1563), eine Art Improvisation auf einem Basso ostinato, wird zu einer Improvisation der eigenen Invention von Il Giardino Armonico erweitert. Dieses große instrumentale musikalische Fresko von Zeit und Raum ist eine Art Selbstporträt von Giovanni Antonini und seinen langjährigen Musikerkollegen. Diese Aufnahme wird mit einem schönen, reich illustrierten Buch präsentiert, das in einem ikonografischen Rundgang Gemälde und zeitgenössische Fotos kombiniert. © Alpha Classics
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Kammermusik - Erschienen am 3. Mai 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Beliebte Madrigale und Chansons aus dem 16. Jahrhundert dienten als Modell für reich verzierte »alla bastarda«-Versionen auf der Gambe. Auf dieser Aufnahme werden die vokalen Originale gemeinsam mit äußerst virtuosen Instrumentalversionen präsentiert, die den frühesten und kaum übertroffenen Gipfel der Sololiteratur für die Gambe darstellen. Seit 25 Jahren ist Paolo Pandolfo einer der führenden Gambisten seiner Generation, der das Repertoire seines Instruments in alle Richtungen erforscht und vorangetrieben hat. Die gründliche Kenntnis aller Aspekte des Repertoires für Viola da gamba wird in seiner extensiven Diskographie deutlich. Er spielte die wichtigsten Werke der Gambenliteratur ein, aber auch sehr persönliche musikalische Äußerungen, in denen er jugendliche Erfahrungen als Kontrabassist und Gitarrist mit Kompositionen und Improvisationen verbindet, die vom Jazz ebenso beeinflusst sind wie vom »historischen« Repertoire. Mit den Bastarda-Diminutionen legt er nun einen frühen Meilenstein der solistischen Gambenliteratur vor, in dem die überschießende Virtuosität zur Darstellung einer berückend schönen Musik dient. Bei diesem besonderen Projekt, für das eigens Instrumente gebaut wurden, stehen Pandolfo einige der besten Continuo-Spieler der Alten-Musik-Szene zur Seite (Boysen, Granata, Chemin, Pedrini). Außerdem ist das Vokalensemble La Pedrina zu hören, und aus dieser Zusammenarbeit ist ein Album hervorgegangen, das mit Sicherheit eine Referenzaufnahme des Gambenrepertoires wird. © Glossa
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Klassik - Erschienen am 12. April 2019 | Naxos

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Innovative music printer Pierre Attaingnant (c.1494-1551) published the first editions of keyboard music ever to appear in France in 1531 (Tracks 1-30). Only one copy of each of these seven tiny but crucially important volumes has survived, in which anonymous composers made arrangements of some of the most beautiful chansons, motets and dances from the reign of François I. Some pieces follow (Tracks 31-38), which are also from the 16th century French keyboard repertoire but not from the Attaingnant edition. All this keyboard music shows France at the forefront of developments in this field. Glen Wilson has corrected the countless errors in these original sources, restoring this rare and enchanting music and allowing it to shine in its original glory. © Naxos / Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 5. April 2019 | Fra Bernardo

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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 15. März 2019 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 25. Januar 2019 | Paraty

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 11. Januar 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 4. Januar 2019 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Mit Vieni, dolce Imeneo erreicht die Compagnia del Madrigale eine weitere wichtige Station ihrer fesselnden Erforschung des weltlichen Vokalrepertoires aus Italien. Diese Aufnahme ist Cipriano de Rore gewidmet, einem der bedeutsamsten, wenn auch heute häufig vernachlässigten Komponisten seiner Zeit. De Rore stammte aus Flandern und war in Italien an den Höfen von Ferrara und Parma sehr erfolgreich. Er genoss in ganz Europa einen hervorragenden Ruf. Sein Schaffen umfasst zahlreiche Gattungen, aber im weltlichen Madrigal schätzte man seine Fähigkeiten ganz besonders – Werke dieses Genres wurden auf dem vorliegenden Album eingespielt. Er schuf weitgeschwungene und ausdrucksstarke Melodielinien, die häufig mit Vorwegnahmen der seconda pratica einhergehen, die durch Monteverdi trotz harscher Kritik so triumphal verewigt werden sollte. Mehrere Glossa-Aufnahmen mit Madrigalen von Marenzio, Gesualdo und Monteverdi haben bereits gezeigt, für welch außerordentlichen musikalischen Genuss die Compagnia del Madrigale steht. Typisch für die erfahrenen Mitglieder dieses Ensembles sind der ausgewogene Klang voller Finesse und die ungewöhnliche dynamische Bandbreite. Die Madrigaltexte der 19 hier aufenommenen Stücke stammen von Petrarca, Ariost und verschienden Hofdichtern, und Marco Bizzarini, der Verfasser des Booklettextes, hebt in Bezug auf das titelgebende Madrigal Vieni, dolce Imeneo besonders die Fähigkeit des Komponisten hervor, eine ideale Verbindung zwischen Dichtkunst und Musik zu schaffen. © Glossa
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Klassik - Erschienen am 7. Dezember 2018 | Aeolus

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. Oktober 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Dieses schöne diskographische Werk der Capella Amsterdam unter der Leitung von Daniel Reuss beginnt und endet mit einer Trauermusik: mit der von Josquin, die für Ockeghem komponiert wurde (von etwa 1497) und der von Gombert für Josquin aus dem Jahr 1521. Zwischen diesen beiden Lamentationen kann man eine beeindruckende Auswahl geistlicher Motetten von Josquin entdecken, genauer gesagt Trauermotetten, die lateinische und französische Texte, Bibelzitate sowie Anrufungen von Wald-, Baum- und Wassernymphen und der Musen miteinander verbinden. „Waldnymphen, Brunnengöttinnen“, schreibt Jean Molinet im Epitaph von Meister Jean Ockeghem, „wandelt Eure klaren und unnahbaren Stimmen / in durchdringende Schreie und Klagen; kleidet Euch in Trauergewänder: Josquin, Pierchon, Brumel, Compere, und weint bittere Tränen: Ihr habe Euren guten Vater verloren.“ Wir können feststellen, dass Josquin genau diesen Text in seine Motette eingefügt hat. Der aufmerksame Hörer wird feststellen, dass der Komponist den gregorianischen Cantus Firmus (auf Latein) oft mitten in die gesungene Textur einfügt und darum herum völlig frei ein reiches harmonisches und melodisches Gespinst in französischer Sprache wirkt! Wir werden hier zu Ohrenzeugen der Entstehung der großen Renaissance-Motette. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 28. September 2018 | Ramée

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Alfonso Ferrabosco der Jüngere, Gambist am Hof von Elisabeth I., Jakob I. und Karl I., war der innovativste und einflussreichste Komponist von Musik für Gambenconsort seiner Generation. Auf den Spuren seines Vaters, des Komponisten Alfonso Ferrabosco d.Ä., setzte er die spezifisch englische "In Nomine"-Tradition für Gambenconsort bis ins siebzehnte Jahrhundert fort, während er im "In Nomine through all parts" seine eigene besondere Note in der Verwendung des Cantus firmus in allen Stimmen mit verschiedenen Rhythmen und Transpositionen hinzufügte. Seine größte Leistung war die Entwicklung eines imitativen Kontrapunktes, der perfekt an die Gambe angepasst war. Der besondere Charakter von Ferraboscos Musik wurde durch seine Liebe zur Architektur und zu symmetrischen Formen bestimmt, die auf alle möglichen Arten in seine Fantasien integriert wurden: durch flexible Motive, Erweiterungen und Verkleinerungen von Themen und eine klare harmonische Struktur. © Ramée/Outhere
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Gesangsrezitale - Erschienen am 14. September 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 17. August 2018 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 5 étoiles de Classica
Der in französisch-flämischer Tradition aufgewachsene, aber mit dem italienischen Madrigal aus der Renaissance in jungen Jahren vertraut gemachte Künstler Jacques Arcadelt (1507-1568) hat uns eine Reihe an wunderbaren Werken hinterlassen, deren Wichtigkeit erst seit kurzem so richtig geschätzt wird. Wir verneigen und daher vor diesem traumhaften Album, das den Chambre de Namur-Chor, das Doulce Mémoire-Ensemble und die Cappella Mediterranea in Eintracht zeigt. Gemeinsam legen sie eine große Vielfalt an Madrigalen, Liedern und Motetten von Arcadelt dar. Einige der Madrigalen stammen aus dem Ersten, andere aus dem Vierten Buch, welche in seiner italienischen Phase um 1540 herum veröffentlicht wurden. Die Lieder aus diversen Liederbüchern wurden während seiner Pariser Zeit zwischen 1550 und 1565 herausgebracht. Die Motetten stammen aus unterschiedlichen Epochen seiner Karriere, aber vor allem aus seiner italienischen und französischen Phase, da er sich je nach Auftrag, politischen Umschwüngen und genereller Bündnislage von Hof zu Hof bewegte. Mit einem leichten Augenzwinkern lauschen wir dem Ave Maria, das laut Arcadelt eine Fälschung von Louis Dietsch - einem Komponisten aus dem 19. Jahrhundert - war, und dem ulkigen Ave Maria von Arcadelt für Soloorgel. Ein Versuch, zu den alten Wurzeln zurückzukehren, wie man sie sich zu Zeiten der romantischen Epoche vorstellt. Man könnte sich beinahe fragen, ob Saint-Saëns das Leitmotiv nicht für seine Symphonie mit Orgel recycelt hat… © SM/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 17. August 2018 | deutsche harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Der Buchdrucker und Verleger Christophe Plantin (1520-1589), der quasi sein gesamtes Erwachsenenalter in Anvers verbracht hat, ist nicht einfach irgendwer. Wir verdanken ihm nämlich um die 2000 Veröffentlichungen - eine absolut verblüffende Zahl, wenn man überlegt, dass während dieser Epoche alles handgemacht wurde. Seite für Seite… Und doch schaffte er es im Laufe seiner 34-jährigen Karriere, fast jede Woche ein neues Buch mit mehr als 1000 Exemplaren herauszubringen - bei seiner hebräischen Bibel waren es beinahe 8000 Seiten. Sein Atelier zählte 16 Handpressen, die von 32 Druckern, 20 Schriftsetzern, 3 Korrekturlesern sowie anderen Hilfskräften bedient wurden: ein richtiges Unternehmen! Sein Opus magnum ist ist eine Bibel in fünf Sprachen: Latein, Griechisch, Hebräisch, Armenisch und Syrisch. Er hat ebenso Bücher über Medizin, Botanik, Kartographie, Anatomie, Mathematik und Religion veröffentlicht… Und natürlich auch über Musik! Darunter befinden sich drei sehr wichtige Partituren, die die heiligen, zeitgenössischen Werke von Jacobus de Kerle, Palestrina, Philippus de Monte sowie einigen Liedermachern mit Stücken von Andries Pervenage, Claude Le Jeune und Konsorten zusammenfassen. Aus diesem beeindruckenden Fundus schöpft das wunderbare Ensemble Huelgas, das zwischen kirchlich und nicht-kirchlich, Chor und Solist schwenkt, eine Art Konzentrat der musikalischen Renaissance. Es tangiert dabei zwischen katholischen Bestien und aufsässischen Protestanten. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 8. Juni 2018 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Zwischen 1580 und seinem Todesjahr 1599 hat Luca Marenzio nicht weniger als 18 Madrigalbücher für 4 bis 6 Stimmen veröffentlicht, in etwa 500 überlieferten Werke, die von der rasanten Entwicklung des Kompositionsstils von Marenzio zeugen. Mit dem Fortschreiten seiner Arbeit entwickelte er zunehmend düstere, gequälte und chromatische Stimmungen und nur ein Gesualdo trat einige Jahre später mit ähnlichen harmonischen Irrungen in seine Fußstapfen. Die beiden letzten Madrigale, die das Ensemble Rossoporpora auf dem vorliegenden Album bietet – aus dem Neunten und letzten Madrigalbuch zu fünf Stimmen von 1599 – sind ein anschauliches Beispiel dafür. Man hat kaum Zeit, eine Phrase zu verstehen, und schon wird sie von Marenzio durch eine Dissonanz, eine nicht greifbare enharmonische Verwechslung oder eine gewagte Chromatik zerstört. Der Titel des Albums sagt eigentlich alles: Im Laufe dieser 18 Jahre gelangt man von „amoroso“ (verliebt) zu „crudo“ (grausam). Mit seinen Texten aus Liebes- oder Priestergedichten entfernt sich Marenzio, der übrigens wenige geistliche Werken geschrieben hat, von jeglicher Art religiöser Versuchung. Man kann sagen, dass seine große Kunst im menschlichsten Aspekt der Musik und des Gesangs gründet. © SM/Qobuz
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 25. Mai 2018 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Über das Leben von Giacomo Gorzanis, der um 1520 geboren wurde und gegen 1579 starb, ist nicht viel bekannt. Er war blind - wahrscheinlich von Geburt an - wie der Hinweis in seinem 1564 in Venedig erschienenen Dritten Lautenbuch verrät (“Ich, blind“ sowie “Ich, dem das Augenlicht versagt wurde“). Anscheinend war der Lautist hochberühmt, wenn man der Anmerkung in seinem Ersten Lautenbuch von 1562 Glauben schenken will, die seine “langjährige Erfahrung mit der Laute“ preist. Eine weitere Anmerkung in seinem Zweiten Buch der neapolitanischen Lieder von 1571 deutet darauf hin, dass er wohl auch am Hof des Erzherzogs Karl II. von Österreich sang („die Erinnerung, die ich als Ihr demütiger Diener behalte und meine tiefe Zuneigung zu Ihnen“). Kurz, ein erfülltes Leben, im Laufe dessen Gorzanis nicht weniger als fünf Bände mit Lautentabulaturen zwischen 1561 und 1575 sowie zwei Bände mit neapolitanischen Liedern in den Jahren 1570 und 1571 veröffentlichte: Kostbare Zeugnisse einer Kunst, die vermutlich weit verbreitet war, deren Spuren aber heute nur schwer zurückzuverfolgen sind. Die Themen der Villanellen und anderer Lieder reichen von der Poesie des Petrarca oder des Ariosto bis hin zu sehr gewagten Dingen – wir finden sogar Anspielungen auf bezahlte Liebe – zeitlose Themen in der „volkstümlichen“ Musik von der Renaissance bis heute. Die Kompositionen, in denen polyphone Begleitungen noch vorherrschen, orientieren sich dennoch am neuen Stil einer von einem Klangteppich aus einfachen Akkorden unterlegten Melodie – Vorfahre des neapolitanischen Liedes, wenn man so möchte, in dem die Gesangslinie die Oberhand über alle anderen Elemente gewinnt. Pino de Vittorio (der singt, aber auch Nakaire spielt) wird von den Lauten und Gitarren Fabio Accursos und Bor Zuljans begleitet, sowie von der Bassgambe des Domen Marinčič und den Schlaginstrumenten – einschließlich dem Dulce Melos, einer gehämmerten Zither – von Massimiliano Dragoni. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 25. Mai 2018 | Brilliant Classics

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Kammermusik - Erschienen am 13. April 2018 | ATMA Classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Entgegen jeder Erwartung besteht das Ensemble Les Voix Humaines (Die menschlichen Stimmen) aus einen Gamben-Konsortium, ohne die geringste Spur einer menschlichen Stimme - auch wenn der Klang dieser Gamben, oft ein wenig klagend, tatsächlich auch an Rezitative aus vergangener Zeit erinnert – Renaissance und Frühbarock. Und wer könnte besser als Dowland in seinen düsteren Lachrymæ durch rein instrumentale Klänge zutiefst menschliche, gesungene Affekte nachahmen? Mit seiner Sammlung Lachrimæ, or seaven teares figured in seaven passionate pavans, with divers other pavans, galliards and allemands, set forth for the lute, viols, or violons, in five parts (“Lachrimæ, oder sieben Tränen in sieben leidenschaftlichen Pavanen, neben mehreren anderen Pavanen, Galliarden und Allemanden, für Laute, Gamben oder Geigen zu fünf Stimmen geschrieben“, wobei mit den hier erwähnten Stimmen Instrumente gemeint sind) aus dem Jahr 1604 eröffnet uns Dowland eine weite musikalische Welt, die ursprünglich sicherlich für große aristokratische Musikliebhaber bestimmt war, der sich seine musikalischen Nachfahren jedoch bis hin zu Britten angenommen haben… Die fünf Gamben des Ensembles Les Voix Humaines sowie die Laute von Nigel North umrahmen die sieben Tränen nicht nur durch Werke aus der oben genannten Veröffentlichung, sondern auch durch einige Werke aus anderen Sammlungen, die zwischen 1600 und 1612 erschienen sind, sowie – eine große Rarität – durch ein nur handschriftlich überliefertes Werk. © SM/Qobuz