Die Alben

788 Alben sortiert nach Datum: neuestes zuerst
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Kammermusik - Erschienen am 15. April 2018 | Arion

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Klassik - Erschienen am 2. März 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

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Duette - Erschienen am 23. Februar 2018 | Indésens

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
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Symphonieorchester - Erschienen am 9. Februar 2018 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
„Reise“ – diese Metapher wird oft verwendet, um die Musik des estnischen Komponisten Erkki-Sven Tüür (geboren 1959) zu beschreiben. Er bezeichnet sein Konzert für Viola Illuminatio als eine „Pilgerreise zum ewigen Licht“, und weist in seiner Achten Sinfonie auf die Bedeutung der Idee hin, „ständig unterwegs zu sein“. Damit wird viel über Dynamik, Wachstum und Entwicklung seiner Musik gesagt und um die Aussage noch etwas weiter zu fassen, kann man behaupten, dass Tüürs gesamte Karriere eine Art Reise ist. Während seiner beruflichen Laufbahn, seit den 1980er-Jahren, hat er seine musikalischen Idiome und Prinzipien ständig umgestaltet und korrigiert. Seine anspruchsvolle Reise hat… bei der Rockmusik begonnen, auch wenn er gleichzeitig am Konservatorium Flöte, Schlagzeug und Komposition studierte. Seit 1992 hat er sich als „Freelance“-Komponist niedergelassen. Zu Beginn seiner Karriere entwickelte er einen „polystilistischen“ Ansatz, der zwei einander anscheinend widersprechende, bzw. antagonistische Aspekte miteinander verband: Minimalismus und Tonalität auf der einen Seite, Modernismus auf der anderen in einer musikalischen Sprache, die aus Kontrasten und aus Synthese besteht. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts hat er seine Kompositionsweise zu einer neuen Sprache hin verändert, bei der “die gesamte Komposition in einem Quellcode enthalten ist – einer Art Gen, das im Laufe seiner Entwicklung alle Punkte zu einem einzigen Gewebe verbindet, aus dem das Werk in seiner Gesamtheit entsteht.“ Alle auf dem vorliegenden Album enthaltenen Werke stammen aus dieser neuen Periode. Zu den Angelpunkten in Tüürs Werk gehört die Orchestermusik (darunter neun Sinfonien und zahlreiche Konzerte) sowie die Kammermusik und seine Vokalkompositionen. Während das Viola Concerto als Reise betrachtet werden kann, so ist Whistles and Whispers from Uluru („Pfeifen und Flüstern aus Uluru“) aus dem Jahr 2007 für Blockflöten und Kammerorchester von einem Land – Australien – und einem Klang – dem der Blockflöten inspiriert. Das Werk wurde vom Australian Chamber Orchestra für die Flötenvirtuosin Genevieve Lacey bestellt, die auf der vorliegenden Aufzeichnung alle Flöten spielt, von der Sopranino- bis zur Bassblockflöte, deren Klänge zum Teil elektronisch verändert wurden. Wenn ein Komponist nicht weniger als neun Sinfonien schreibt, so kann man daraus schlussfolgern, dass diese Gattung für ihn eine gewisse Bedeutung hat. Tüür versteht „sinfonisch“ im weitesten Sinn, nicht wie eine formal strenge Gattung, sondern eher als eine einzigartige und unabhängige Struktur für jedes seiner sinfonischen Werke. Seine neun Sinfonien bilden das Herzstück seiner Arbeit, von der ersten aus dem Jahr 1984 bis zur jüngsten von 2017. Die Achte aus dem Jahr 2010 wurde durch das Scottish Chamber Orchestra in Auftrag gegeben. Im Hinblick auf die Besetzung dieses Ensembles hat sich Tüür auf eine Instrumentierung eher in der Art einer „Sinfonietta“ als der einer großen Philharmonie beschränkt. Daher die allgemeine Struktur von oft kammermusikalischer Natur. © SM/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 8. Dezember 2017 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
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Klaviersolo - Erschienen am 24. November 2017 | Piano Classics

Booklet
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 10. November 2017 | SWR Classic

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Quartette - Erschienen am 3. November 2017 | Stradivarius

Auszeichnungen 5 de Diapason
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BläserKonzerte - Erschienen am 24. Oktober 2017 | Indésens

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
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Kammermusik - Erschienen am 27. Oktober 2017 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 27. Oktober 2017 | HORTUS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Symphonieorchester - Erschienen am 27. Oktober 2017 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Lassen Sie sich vom Titel auf dem Cover dieses Albums nicht in die Irre führen: Die Musik stammt nicht von Maderna, sondern von Frescobaldi, Gabrieli und einigen anderen Komponisten derselben Epoche und wurde nur von Maderna orchestriert. Inmitten dieser Werke aus der späten Renaissance und aus dem Barock befindet sich als eine Art Säule, deren Bedeutung auf diesem Album nicht ganz klar wird, Sequenza XI von Berio, ursprünglich für Solo-Gitarre vorgesehen und später vom Komponisten für Gitarre und Kammerorchester umgeschrieben. Vielleicht ist das, was die Werke verbindet auch nur die Tatsache, dass es sich um Instrumentierungen, Bearbeitungen, oder Übertragungen in eine andere Epoche handelt. Im vorliegenden Fall von Maderna und den alten Komponisten geht es nicht um Musikwissenschaft oder historische Aufführungspraxis, denn die Instrumentierungen wurden im 20. Jahrhundert mit den orchestralen Mitteln des 20. Jahrhunderts realisiert. Die Arbeit von Maderna aus den Jahren 1950 bis 1970 ist ein Beweis für das Interesse, das man damals den vergangenen Meistern entgegengebrachte, mit zahlreichen Neuauflagen, Ausgrabungen, Wiederentdeckungen und man spielte Monteverdi usw. so wie man es konnte, ohne sich über die Instrumente der damaligen Zeit zu viele Gedanken zu machen – auch wenn ein Hindemith zum Beispiel versuchte, Orfeo mit dem, was er an alten Instrumenten finden konnte, aufzuführen, ohne dass man so recht wusste, wie man ihn genau spielen sollte… In diesem Sinne sind die Orchestrierungen von Maderna eher Wiederzusammensetzungen, die sich jedoch niemals von der ursprünglichen Partitur entfernen oder sie verfälschen, so wie Strawinsky es etwa mit Pergolesi tun würde: Er blieb beispielsweise bei einem „Barock“-Orchester unserer Zeit, ohne historische Instrumente, die es noch nicht gab. Wirklich eine sehr interessante Aufnahme.
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Kammermusik - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Kairos

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Symphonieorchester - Erschienen am 29. September 2017 | Wergo

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Dialog mit Haydn gehört zu der Gattung der „komponierten Interpretation“ (das berühmteste Werk dieser Art von Zender ist Schuberts Winterreise) und wurde 1982 anlässlich des 250. Geburtstages von Haydn in Donaueschingen uraufgeführt. Das Haydn’sche Element ist hier die Sinfonie Nr. 94 („mit dem Paukenschlag“, auch „La Surprise“ oder „The Surprise“ genannt), deren „überraschendes“ Thema so einfach ist wie ein Kinderlied, das Zender durch ein sehr subtiles Spiel mit Variationen verändert, verwandelt, verklärt. Eine der Feinheiten besteht darin, dass drei verschiedene Orchestergruppen gleichzeitig in drei verschiedenen Akkorden musizieren, die im Intervall von 11 Centesimen stehen oder anders gesagt ein halbes phytagoreisches Komma bilden. Die „japanischen“ Stücke von Zender, von denen zwei hier aufgenommen wurden - Issei no kyō (2009) und Nanzen no kyō (1992) –, sind zwar japanischen Gedichten entlehnt. Diese werden jedoch frei nach Fantasie in französischer, englischer oder deutscher Übersetzung wiedergegeben und in einer Schreibweise, die rein gar nichts mit japanischer Lyrik zu tun hat. Eine extrem zeitgenössische Musik, avantgardistisch, fesselnd und faszinierend zugleich. © SM/Qobuz
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Trios - Erschienen am 1. September 2017 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Zwischen dem ersten Trio von Hindemith, das 1924 „im Zug“ komponiert wurde wie es der Komponist in seinem eigenen Katalog erklärt, und seinem zweiten Trio von 1933 liegen Welten. Wo das erste noch einige dieser charakteristischen, Prokofjew nachempfundenen rhythmischen und thematischen Elemente enthält, enthüllt das zweite sowohl die extrem raffinierte kontrapunktische Sprache als auch das zarte lyrische Gemälde (manchmal mit einem Hauch von Humor), die man vom späten Hindemith kennt. Und es liegen noch größere Welten zwischen den beiden Trios von Hindemith und dem von Schönberg, das 1946 entstand, kurz nachdem der Komponist beinahe einem Herzinfarkt erlegen war. Zwar besteht das Thema aus einer Zwölftonreihe, doch kommt man nach einer kurzen Zeit des Eingewöhnens nicht umhin, Tausende kleiner tonaler, harmonischer Wellen zu entdecken, geschickt im Gesamtgefüge versteckt. Angeblich habe der Komponist, sicher mit einer Portion schwarzem Humor erklärt, das Werk sei eine „Beschreibung seiner Krankheit“. Thomas Mann bestätigte, dass Schönberg ihm erzählt habe, er habe heimlich seine medizinische Behandlung, den Krankenpfleger und alles andere dargestellt. Hanns Eisler seinerseits meinte, er habe einige Akkorde entdeckt, die Stiche darstellen sollten.…Au weh! Kurz und gut, typisch Schönberg. Das Zimmermann Trio besteht aus drei großen internationalen Solisten: Frank Peter Zimmermann, Violine, Antoine Tamestit, Viola und Christian Poltéra, Violoncello. Und alle drei spielen auf Instrumenten von keinem Geringeren als Stradivari. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. September 2017 | Winter & Winter

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Herausragende Tonaufnahme
Wir finden hier die vier Werke für Quartett des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen, in der Interpretation des berühmten Arditti Quartetts wieder, allerdings in umgekehrter Reihenfolge: das vierte von 2012, das dritte aus dem Jahre 2008, das zweite von 1981- man beachte die große Zeitspanne, die dadurch erklärt werden kann, dass der Komponist zwischen 1990 und 2000 den Stift niedergelegt hat und rein gar nichts geschrieben hat - und zu guter letzt das erste, das im Jahre 1973 das Tageslicht erblickte und in „zehn Präludien" aufgeteilt ist. Von Beginn seiner Karriere an zog Abrahamsen es vor, die avantgardistische Doktrin der "Darmstädter Schule" zu meiden und stattdessen eher der gesunden Lehre seines Meisters Ligeti zu folgen, dessen Stil als "Neue Einfachheit" bezeichnet wird. Und tatsächlich, beim Hören dieser vier Werke wird man von Abrahamsens Talent, wiedererkennbaren Linien, die zugleich modern wie altertümlich klingen, in den Bann gezogen. Dabei werden manchmal ein paar folkloristische Elemente benutzt und seine Vorliebe für sehr hohe, schwebende Tonlagen in seinem Harmonieverständnis schnell deutlich. Der Zuhörer versteht auf Anhieb, dass es sich hierbei um eine Musik von großer Originalität handelt, die sicherlich sehr modern klingt, dabei aber trotzdem keine besondere intellektuelle Leistung benötigt, um verstanden zu werden. Die vier Musiker des Arditti Quartetts liefern uns hier einen bezaubernden und interessanten Hörgenuss. © SM/Qobuz
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Quartette - Erschienen am 25. August 2017 | Stradivarius

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Kammermusik - Erschienen am 1. September 2017 | Brilliant Classics

Booklet Auszeichnungen 4 étoiles de Classica
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Klaviersolo - Erschienen am 25. August 2017 | Wergo

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 18. August 2017 | Seattle Symphony Media

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Für seine junge Frau Claire Delbos schrieb er 1936 die Poèmes pour Mi (Mi sein Spitzname für sie) als Hochzeitsgeschenk: neun Lieder für Sopran und Orchester, die direkt oder indirekt durch die Landschaften des Dauphiné inspiriert wurden, in die sich Messiaen verliebt hatte. Obwohl er noch keine 30 Jahre alt war, hatte der Komponist hier bereits seinen persönlichen Stil gefunden, der sich in den harmonischen und rhythmischen Strukturen später kaum noch verändern sollte – an der einen oder anderen Stelle kann man sogar Passagen erkennen, die er vierzig Jahre später in Saint François d’Assise ganz eindeutig wieder aufgegriffen hat. Was zeigt, dass gute Musik eben gute Musik bleibt und dass deren Wiederverwendung, absichtlich oder nicht, nicht nur den Komponisten vergangener Jahrhunderte vorbehalten ist! Jane Archibald präsentiert diese kleinen Perlen fast akzentfrei und mit viel Gefühl. Die Trois petites liturgies de la Présence Divine, 1944 nach der Befreiung Messiaens aus dem Kriegsgefangenenlager entstanden, waren anfangs für Frauenchor, Klavier, Ondes Martenot und Streichorchester gedacht. Das Orchestra Seattle und Ludovic Morlot haben jedoch entschieden, die Chorpartie für einen „reineren“ und engelhafteren Klang einem Kinderchor anzuvertrauen – zugegeben, eine charmante Idee. Bei der Uraufführung 1945 konnte Messiaen auf die Anwesenheit höchst renommierter Zuhörer im Publikum stolz sein: Honegger, Auric, Poulenc, Sauguet, Roland-Manuel, Jolivet, Claude Delvincourt, Lazare Lévy, Daniel-Lesur, Jean Wiener, Braque, Éluard, Pierre Henry und sogar Pierre Boulez (letzterer war damals zwar noch nicht hoch angesehen, besaß aber zweifellos schon den Hang zur Kritikfreudigkeit). Das Werk erlebte sofort einen durchschlagenden und dauerhaften Erfolg. Man findet darin alles, was Messiaen ausmacht, einschließlich eines ziemlich virtuosen Klavierparts (den für die Uraufführung eine gewisse Yvonne Loriod übernommen hatte), Vogelstimmen; Jesus Christus und diese ungewöhnlichen und schillernden Akkorde, die so charakteristisch für den Stil des Komponisten sind. © SM/Qobuz