Die Alben

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Französische Mélodies (Frankreich) - Erschienen am 11. Januar 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Dieses neue Album, das 2016 an der Pariser Philharmonie aufgenommen wurde und den airs serieux et à boire (ernsten Arien und Trinkliedern) des französischen 17. Jahrhunderts gewidmet ist, bildet den ersten Meilenstein einer Reihe von Veröffentlichungen zur Feier des 40-jährigen Jubiläums des 1979 von William Christie gegründeten Ensembles Les Arts Florissants. Weiterhin sind die Herausgabe der Ton- und Bildaufzeichnungen von Monteverdis Oper Die Krönung der Poppea, die 2018 bei den Salzburger Festspielen aufgeführt wurde, sowie die ehrgeizige Gesamteinspielung der Madrigale von Carlo Gesualdo unter der Leitung von Paul Agnew vorgesehen, der nach und nach die Direktion des Ensembles übernimmt. Die geplanten Neuerscheinungen markieren auch die Rückkehr zu harmonia mundi, dem „historischen“ Verleger des Ensembles Arts Florissants und seines Gründers. Die vorliegende Aufnahme versinnbildlicht auf perfekte Weise die emotionale Landkarte dieses verliebten 17. Jahrhunderts, das von verliebten Schäfern und hübschen, nicht immer keuschen Schäferinnen bevölkert, sowie mit lieblichem Vogelgezwitscher erfüllt war. Kaum waren sie von den polyphonen Gesängen der Renaissance befreit, haben sich die französischen Komponisten unter dem Einfluss ihrer italienischen Kollegen dem Genre der Airs de Cour zugewandt, die zu Bestandteilen der französischen Oper werden sollten. Die wichtigsten Komponisten dieser Musikrichtung sind auf diesem Album vereint, wie etwa Marc-Antoine Charpentier, aber auch Michel Lambert, der Verfasser ernster Arien, oder Sébastien Le Camus, der sehr bald zu einem der Lieblingsmusiker der Pariser Salons wurde. Diese Meister beherrschten die Produktion, die in gedruckter oder handgeschriebener Form oder auch durch Zeitschriften wie Le Mercure galant verbreitet wurde. Was waren es doch damals in Frankreich für glückliche Zeiten, als noch die Liebe, die wahre, aufrichtige Liebe, immer über Widrigkeiten und Eifersucht siegte. © François Hudry/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 28. September 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Nur aus reinem Zufall hat die Nachwelt einige seltene Werke von Pierre Bouteiller kennengelernt, darunter die vorliegende Messe zu fünf Stimmen: Auf seiner langen Reise von Straßburg nach Paris hatte Sébastien de Brossard – der unterwegs die Kapellmeister verschiedener Kirchen um ihre kollegiale Gastfreundschaft bat – bei Bouteiller in Châlons-sur-Marne Unterkunft gefunden. Die beiden Musiker tauschten höflich Manuskripte aus, unter anderem die 13 Motetten und die Missa pro defunctis von Bouteiller, die aus Brossards Privatbibliothek stammen. Um diese Werke von Brossard und Bouteiller lebendiger zu gestalten und sie so zu rekonstruieren, wie sie damals bei Beerdigungen gesungen wurden, hat Paul Agnew an der Spitze von Arts Florissants entschieden, Stücke im Cantus Planus einzufügen, die die verschiedenen Etappen der Prozession und des Trauergottesdienstes markieren. In der Rekonstruktion auf dem vorliegenden Album wird das Miserere von Brossard ebenfalls von zwei Orgelstücken umrahmt – instrumentale Kyrie von André Raison – die den Zug zur letzten Ruhestätte und dann den Eintritt in die Kirche darstellen. Das französische „Grand Siècle“, die Zeit am Ende der Herrschaft des Sonnenkönigs, ist hier bis hin zur Wahl der Akustik (Abteikirche in Lessay im Departement Manche) und der Besetzung der Sänger sorgfältig rekonstruiert. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 14. September 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Kammermusik - Erschienen am 7. September 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
So mancher – also gut, wir nennen den Namen: Strawinsky – hat vorgegeben, Vivaldi hätte 500 Mal das gleiche Konzert geschrieben, was absolut falsch ist. Niemand wagt zu behaupten, dass er 100 Mal die gleiche Sonate geschrieben habe, was nur recht und billig ist. Die Sechs Sonaten für Cello (hier gespielt von Jean-Guilhen Queyras) und Basso Continuo – Cembalo/Orgel, Theorbe und zweites Cello, gespielt von Michael Behringer, Lee Santana beziehungsweise Christoph Dangel – wurden 1740 in Paris nach einem bisher unveröffentlichten Manuskript herausgegeben. Natürlich haben die Verleger damals den Komponisten weder bezahlt, noch sind sie dem Manuskript treu geblieben. Beim Vergleich mit der Druckausgabe findet man zahlreiche „Korrekturen“: einen übertrieben (und schlecht) bezifferten Generalbass, Streichung der Vorzeichen zur Vergrößerung oder Verkleinerung von Intervallen, Verweise für bestimmte Dissonanzen, Rhythmen, Wiederholungen, Artikulationen, Noten und Harmonien, neben anderen Flüchtigkeitsfehlern – oder vielmehr Schalheiten! Das Manuskript bietet einen ganz anderen Reichtum als die Druckausgabe, die zweifellos für wenig abenteuerlustige Amateure gedacht war. Die Originalmusik bietet dagegen tausend Überraschungen, zwischen chromatischen Fantasien, tänzerischer Eleganz, bäuerlichem Schabernack und lyrischem Schwung. Kurzum, der wahre Vivaldi – derjenige, der von einem Werk zum anderen ständig etwas Neues erfand. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 31. August 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Genau genommen gibt es keine vordefinierten Suiten von Louis Couperin (1626-1661), der als François Couperins Onkel "Le Grand" in Erinnerung geblieben ist. Unser Louis schrieb in seinem kurzen Leben etwa 130 Cembalostücke in verschiedenen Tonarten. Sie gehören jedoch alle den Gattung der höfischen Tänze oder der Präludien an, die normalerweise zu Suiten zusammengefügt werden. Jeder kann sie nach Lust und Laune zusammenzustellen. Daher der Name dieses Albums „Nouvelles suites“, der darauf schließen lässt, dass es ältere, wohldefinierte Suiten gibt. Dem ist aber nicht so. Hier hat Christophe Rousset sozusagen wie ein Kellermeister seinen eigenen Verschnitt zusammengestellt. Die Suiten folgen im Allgemeinen dem französischen "Ordre" und beachten natürlich die Einheitlichkeit der Tonart. Rousset spielt auf einem wunderschönen historischen Instrument, einem Ioannes Couchet von 1652 – also einem ursprünglich flämischen Instrument – das, wie wir wissen, gegen 1701 in Frankreich durch einen Instrumentenbauer „ravaliert“ wurde, der jedoch keine Unterschrift hinterließ. Beim „Ravalement“ (von frz. „ravaler“, verputzen) eines Cembalos wird der Resonanzboden beibehalten, aber viele Elemente ersetzt oder umgebaut: Anzahl und Umfang der Manuale, zusätzliche Saiten, Koppelung von Manualen und Registerzügen. Diese Praxis war im Paris des 18. Jahrhunderts weit verbreitet, wo flämische Instrumente – für ihren Klang und ihren Bau beliebt – umgebaut wurden, um sie an den damaligen Pariser Geschmack anzupassen. Das Ergebnis war von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Der Umbau dieses Couchet, das heute im Musée de la Musique in Paris zu sehen ist, war jedoch ein großer Erfolg. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 6. Juni 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Diese Aufnahme sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Seit zehn Jahren wird der Markt von so vielen Aufnahmen der Goldberg-Variationen überschwemmt, sowohl mit Klavier als auch mit Cembalo, dass man sich nicht mehr vorstellen konnte, eine solche Überraschung zu erleben. Nach einigen absolut faszinierenden Projekten, zunächst bei Pan Classics (Scarlatti, Soler), und einem ersten Album bei harmonia mundi, das den seltenen Sonaten von Padre Soler (Qobuzissime) gewidmet war, kehrt der spanische Cembalist Diego Ares – geb. 1983 in Vigo – hier wieder zu Johann Sebastian Bach und zu einem der wahrscheinlich komplexesten Werke des Kantors zurück. Diego Ares legt eine verblüffende Sorgfalt, Phantasie und Freiheit in die Phrasierungen, Registerwahlen, Verzierungen aber auch in seinen Sinn für Überraschungen (Variationen 25). Die Harmonien klingen unerbittlich, oftmals rau und strahlend zugleich (Variationen 28). Die linke Hand lässt manchmal überraschende Verzögerungen entstehen, die jedoch stets passend und flüssig sind. Dadurch entsteht ein echter Raum für Ausdruck, der den unglaublichen erzählerischen Sinn von Diego Ares’ Interpretation widerspiegelt. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 25. Mai 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In den „Dialogkantaten“ von Bach geht es meistens um ein Gespräch Jesu mit der menschlichen Seele, die anfangs gequält und am Ende wieder beruhigt erscheint. Die Akademie für Alte Musik in Berlin, die seit 1982 (und mehr als einer Million verkaufter CDs!) Musiker aus verschiedenen Orchestern der Stadt vereint – ursprünglich nur der ehemaligen sowjetischen Zone und seit dem Fall der Mauer der ganzen Stadt –, hat drei Kantaten ausgewählt, die zu dieser Gattung gehören. Sie stammen alle aus der berühmten Leipziger Zeit des Komponisten, genau genommen aus dem dritten Kantatenzyklus, den Bach 1726 für Leipzig geschrieben hat. In Anbetracht der Handlung dieser Kantaten ist es nicht weiter verwunderlich, dass die ersten Arien verzweifelt und zerrissen klingen. Der weitere Verlauf entwickelt sich jedoch zunehmend in Richtung Beschwichtigung und Freude. In den ersten Momenten dieser Kantaten entdeckt man einen höchst intensiven Bach: voller Schmerz und in seiner romantischen, zutiefst lyrischen und zugleich dennoch strengen Vision des musikalischen Diskurses auch schrecklich modern. Die originellste davon ist zweifellos die Kantate BWV 49, die mit einer Sinfonia und obligater Orgel beginnt. Der Hörer wird hier den letzten Satz des Cembalokonzerts in E-Dur wiedererkennen, den Bach zehn Jahre später wiederverwendet hat. Sie setzt sich mit einer Orgelsolo-Arie und einer anschließenden zweiten Arie mit Cello und Oboe fort, in der die beiden Soloinstrumente die freudige Sopranstimme umranken. Den Abschluss bildet ein wunderbarer Choral mit einer Arie, die einer Bassstimme und Solo-Orgel anvertraut wurde, während der Sopran in himmlischen Höhen das Thema des Chorals anstimmt: Die Wirkung ist von einer verblüffenden Modernität. © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 9. März 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
Die neue, mit Spannung erwartete Aufnahme der h-Moll Messe wurde von Les Arts Florissants mit William Christie bei harmonia mundi live in der Pariser Philharmonie aufgenommen, bevor sich das Ensemble nach Versailles, London, Barcelona aufmachte und bis nach Leipzig in die berühmte Thomaskirche kam, in der Bach von 1723 bis zu seinem Tod 1750 Kantor war. Die Messe entstand durch die Zusammenstellung verschiedenster Werke aus dem Fundus Bachs eigener Kompositionen (wie bei Selva Morale e spirituale von Monteverdi), die uns heute absolut stimmig erscheint. Bach hat sie jedoch zu Lebzeiten nie in dieser neuen Form gehört. Sie wurde übrigens erst 1845 als Ganzes herausgegeben und ihre Uraufführung fand vermutlich 1859 irgendwo in Deutschland statt. Vom Weihnachtsoratorium und der Johannespassion sowie einigen Kantaten einmal abgesehen, hat sich das Ensemble Les Arts Florissants bisher nur wenig mit der Musik Johann Sebastian Bachs beschäftigt. Die Solisten der vorliegenden Aufnahme, die die Instrumentalisten und Sänger der Arts Florissants unterstützen, stammen zum großen Teil aus Le Jardin des Voix – einer Akademie für junge Sänger von Wiliam Christie. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 9. Februar 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Anlässlich der Uraufführung seines Oratoriums Joshua in Covent Garden im Jahr 1748 hat Händel das erste seiner drei Concerto a due cori HWV 332 komponiert – oder vielmehr arrangiert. „Cori“ steht hier nicht für Vokalensemble, sondern für eine Gruppe von Instrumentalisten, in diesem Fall jeweils zwei Oboen, zwei Hörner und ein Fagott, also zehn Solisten insgesamt, die sich über dem von Streichern geschaffenen Klangteppich gegenseitig antworten. Zu der damaligen Zeit war es üblich, die Aufführung großer Werke, Oratorien oder Opern, mit rein instrumentalen Werken zu bereichern. Aber Händel war ein vielbeschäftigter Mensch und ein erstklassiger Geschäftsmann; so viel Musik auf einmal zu schreiben, war nicht gerade eine leichte Aufgabe. So erklärt sich die große Anzahl instrumentaler Werke, die durch Recycling – Transkription, Transposition, Neuinstrumentierung, sogar Plagiat, alle Möglichkeiten standen offen – bestehender Stücke entstanden sind, oft seiner eigenen, manchmal auch der anderer Komponisten, die darüber nicht unbedingt informiert wurden. Im Fall des Ersten Concerto, hat Händel nur aus seinem eigenen Repertoire geschöpft, insbesondere aus seinen Opern und Oratorien. Das Zweite Concerto HWV 333, das um 1747 entstanden ist, wurde zum ersten Mal 1748 in Covent Garden zusätzlich als Uraufführung des Oratoriums Alexander Balus dargeboten. Der Komponist hat dafür drei seiner eigenen Oratorien als Quelle verwendet, darunter Esther und Der Messias, der damals noch nicht so berühmt war. In der Überarbeitung übernimmt die Bläsergruppe Partien, die ursprünglich für Sänger oder den Chor gedacht waren. Für das Dritte Concerto HWV 334 schließlich hat Händel fast nichts wiederverwertet – fast alles ist neu! – nur der erste Satz, für den er die sogenannte Fitzwilliam-Ouverture umgeschrieben hat und das Allegro-Finale, das eine Jagdarie aus seiner Oper Partenope wiederaufnimmt. Für diese Aufnahme haben sich die Musiker des beispielhaften Freiburger Barockorchesters etwas Besonderes ausgedacht: Die beiden Solistenensembles werden jeweils von einem eigenen Streichorchester begleitet, wodurch ein beeindruckender Stereoeffekt entsteht. Das eine der beiden Orchester wird von Gottfried von der Goltz an der Geige, das andere – ebenfalls nach alter Art von der ersten Geige aus – von Petra Müllejans geleitet. © SM/Qobuz
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Duette - Erschienen am 12. Januar 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Seine sechs Sonaten für Violine und obligates Cembalo BWV 1014-1019 („obligat“ bedeutet, dass der Klavierpart vollständig ausgeschrieben ist, im Unterschied zum Basso Continuo, bei dem nur der Bass notiert ist und der Rest dem improvisierenden Begleiter überlassen wird) hat Bach im Lauf seines Lebens mehrmals überarbeitet. Die älteste uns überlieferte Quelle – ungefähr von 1725, aus der Hand eines Neffen – bestätigt bereits, dass der Komponist dieses Werk offensichtlich vervollkommnen wollte und daran feilte. Im Manuskript von Agricola aus dem Jahr 1741 erkennt man eine weitere Überarbeitung des Werkes, während sich die Kopie, die um 1750 von Altnickol realisiert wurde, als eine dritte revidierte Fassung erweist. Die Bemerkung von Johann Christoph Friedrich Bach, zweitjüngster Sohn des Komponisten, – „diese Trios hat er kurz vor seinem Tod komponiert“ – muss anscheinend so verstanden werden, dass Bach gegen Ende seines Lebens immer noch an diesen Sonaten arbeitete. Die hier vorliegende neue Einspielung durch die Barockmusik-Spezialistin Isabelle Faust in Begleitung von Christian Bezuidenhout am Cembalo hebt ganz dezent den außerordentlichen kompositorischen Reichtum dieser dreistimmigen Werke hervor, die formal Triosonaten sehr ähneln. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 19. Januar 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique
Die Geschichte von Vater und Sohn Forqueray war nicht lustig. Der Vater, Antoine (1672-1745), Gambist und berühmter Komponist, ab 1689 musicien ordinaire de la chambre du roy (ordentlicher Kammermusiker am Hof des Königs), war auf seinen Sohn Jean-Baptiste (1699-1782) extrem eifersüchtig, und zwar derart, dass er ihn im Alter von 20 Jahren ins Gefängnis werfen ließ. Nur durch die Vermittlung von Freunden am Hof konnte der junge Virtuose die Freiheit wiederfinden und 1742 schließlich die Nachfolge seines Vaters als musicien ordinaire de la chambre du roy antreten, während der Vater unbehelligt blieb. 1747 erhielt Jean-Baptiste das Privileg, 29 Stücke für Viola da Gamba von seinem Vater sowie drei Stücke aus seiner eigenen Feder herauszugeben. Er veröffentlichte ebenfalls eine Transkription derselben Stücke für Cembalo. Diese Werke präsentiert uns nun Michèle Dévérité am Cembalo, bei den kammermusikalischen Stücken von Kaori Uemura an der Viola da Gamba und Ryo Terakado an der Geige begleitet. Ein wunderbares Projekt, das zweieinhalb Jahrhunderte nach dem Bruch zwischen Vater und Sohn die beiden Forqueray auf brillante Weise musikalisch wieder vereint. Auf der zweiten CD befinden sich ergänzend einige den Forqueray gewidmete Werke von Charles-François Clément, Louis-Antoine Dornel, Claude François… oh, Verzeihung: Claude-François Rameau, dem Sohn von (schon wieder Vater und Sohn) und zweier Komponisten unserer Zeit. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 5. Januar 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique
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Kammermusik - Erschienen am 13. Oktober 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Bach (Johann Sebastian natürlich) oder nicht Bach? Diese Frage stellen sich die Geigerin Amandine Beyer und das Ensemble Gli Incogniti. Sie haben sich einige Werke vorgenommen, die lange dem Kantor zugeschrieben wurden, von denen man aber inzwischen weiß, dass sie Schöpfungen anderer Komponisten sind, auch wenn diese nicht immer identifiziert werden konnten. So etwa die Sonate BWV 1024, die vielleicht bei Bach „gelandet“ ist, weil ein Musikwissenschaftler entsprechende wissenschaftliche Argumente (Papier, Kopisten, historisch-geografischer Kontext) für seine Zwecke einzusetzen wusste. Der Kompositionsstil, der zwar in gewisser Weise an Bach erinnert, passt jedoch nicht wirklich zum Werkekanon des Meisters. Aus diesem Grund, aber auch um zu verhindern, dass die Sonate wieder im Abgrund der Anonymität verschwindet, hat man sie, zu Recht oder zu Unrecht, Pisendel zugeschrieben. Das Trio BWV 1036 stammt von Carl Philipp Emanuel Bach, woran niemals echte Zweifel bestanden – auch wenn manche weniger gewissenhafte Verlage schon mal den Vornamen vergessen hatten…Das Trio BWV 1037 scheint von Goldberg (der mit den Variationen) zu sein. Die Suite in A-Dur BWV 1025 stellt dagegen einen Fall uneindeutiger Vaterschaft dar. Tatsächlich liegt hier ein Arrangement von Bach für Violine und Cembalo der Lautensuite SC 47 seines Freundes und Kollegen Silvius Leopold Weiss vor. Dies sind also einige Werke, die nach einem längeren Aufenthalt im „Paradies der Bach’schen Urheberschaft“ sich nun auf einmal in der „Hölle der Fälschung“ wiederfinden, wobei die Komponisten, deren Feder sie entstammen, gar nichts dafür können! So ein Jammer…
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 22. September 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 4 étoiles de Classica
Londons Theaterhäuser waren zur Zeit der Restauration der Stuart-Monarchie in England, die auf die puritanische protestantische Diktatur Cromwells folgte, lebenswichtige Zentren für die Musik. Durch die Anwesenheit weiblicher Schauspielerinnen und von prächtigem Dekor belebt, zogen sie ein breites Publikum an, das nach Jahren religiöser Strenge und dem virtuellen Verbot jeglicher Vorstellungen nach Unterhaltung lechzte. Der beste Komponist zu Beginn dieser Periode war Locke, dessen Erfahrungen in diesem Bereich aus Cromwells Zeiten stammten. Obwohl die Puritaner alle Theaterhäuser geschlossen hatten, konnten manche Aufführungen das Verbot umgehen, wie etwa das Maskenspiel Cupido und der Tod nach Äsop mit Musik von Gibbons, das 1657 vor dem portugiesischen Botschafter aufgeführt wurde – und 1659 mit musikalischen Ergänzungen durch Locke wiederaufgenommen wurde. Als die Theaterhäuser 1660 wieder eröffnet wurden, musste in jedem Stück auch Musik vorkommen. Diese diente aber eher als Ornament anstatt als untrennbares mit der Handlung verbundenes Element. Jedes Stück benötigte Arien und Instrumentalstücke, die zu Beginn sowie zwischen den einzelnen Akten gespielt wurden. Locke hat mehr als zwanzig solcher Arien geschrieben, die sich keinem speziellen Werk zuordnen lassen. Die meisten seiner Bühnenmusiken wie Curtain Tune und Lilk sind in verschiedenen Manuskripten dieser Zeit festgehalten und stellen typische Begleitmusik für Theaterstücke dar, die im letzten Jahrzehnt des 17. Jh. aufgeführt wurden. Genau solche Stücke und Arien, die als Einleitungen oder Zwischenspiele dienten, werden uns hier vom Ensemble Le Caravansérail von Bertrand Cuiller dargeboten. Cuiller war bekanntermaßen Cembalo-Schüler bei Pierre Hantaï und Christophe Rousset. Sein letztes Solo-Album, die Gesamtaufnahme der Cembalowerke von Rameau, erhielt 2015 eine Auszeichnung des französischer Musikmagazins Classica. Die Interpretation der Arien auf der vorliegenden Einspielung wurden der mit Barockmusik sehr erfahrenen schottischen Sopranistin Rachel Redmond anvertraut
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Klassik - Erschienen am 19. Mai 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Das Florenz des ausgehenden 16.Jahrhunderts war eine Bühne: in den Augen der Herrscherfamilien, die ihre Macht durch Förderung der Künste zur Schau zu stellen suchten, war es in erster Linie politisches Theater. Auch humanistisch, wie man an diesen intermedii sehen kann, die auf die vollendete Verbindung von Musik und Dichtung abzielten, das Ideal einer Strömung der Renaissance. Diese unterhaltenden Einlagen, die nach dem Vorbild der Antike in Theaterstücke eingeschoben wurden, zeichneten sich durch große Pracht des Bühnen- und Klangapparates aus. Nach einer ersten Glanzzeit im Jahr 1589 mit den von Bargagli für La Pellegrina komponierten Intermedien wurde diese Tradition mit gleicher Begeisterung in der aufkommenden Oper fortgesetzt, allen voran Peri, Caccini (Euridice, 1600) und bald auch Monteverdi (L’Orfeo) und Gagliano (Dafne). Statt einer nicht realisierbaren Rekonstruktion hat Raphaël Pichon eine Art imaginäres Intermedium verfasst; er lässt Apollo, Orpheus und Eurydike auftreten, vor allem aber Amor, Amor, Amor!
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Instrumentalmusik - Erschienen am 21. April 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
Das mindeste, was man behaupten kann ist, dass Telemann ganz auf der Welle seiner Zeit ritt: die Verwendung von den verschiedensten, neuesten Instrumenten ist dabei kein Geheimnis mehr. Wir wissen auch, dass er Gebrauch von der damals neuen Klarinette (damals hieß sie noch Chalumeau) in zahlreichen Konzerten machte. Dieses Album vereint einige Konzerte und Sonaten, die von Instrumenten gespielt werden, die wir zu Raritäten zählen können wie etwa das Celchedon (eine Art Laute), das Tympanon, eine Doppelharfe und Mandoline - Darunter fallen auch die Instrumente, die nur selten als Soloinstrument verwendet werden, etwa beim Konzert für drei Hörner TWV42:D2 und einige der Werke des Albums sind hier als Transkription eingespielt. Telemann (und seine Zeitgenossen) zögerten nicht auf alles zurück zu greifen, was ihnen an Instrumenten und Musikern in die Hände viel, alles Außergewöhnliche mit eingeschlossen. Dies ist genau der selbe Ansatz, den die Musiker der Akademie für Alte Musik Berlin verfolgen. © SM/Qobuz
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Geistliche Kantaten - Erschienen am 21. April 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 24. März 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 17. Februar 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Gramophone Award
Der letzte Teil unserer Trilogie im Rahmen der Gesamtaufnahme der Madrigale von Monteverdi, die in Partnerschaft mit der Pariser Philharmonie und dem Theater Caen in der Cité de la Musique eingespielt wurde, umfasst ganz ohne Zweifel die berühmtesten der Kleinodien dieses Komponisten, der Kapellmeister an San Marco in Venedig war und später Priester wurde. Mehr noch als die bedeutenden Opern, die aus dieser Periode seines Schaffens erhalten sind, schöpfen die letzten Madrigale konsequent die vielfältigen Möglichkeiten der sich stürmisch entwickelnden Generalbasspraxis und des Sologesangs aus, der gefragt war wie nie zuvor. Mit dem hochberühmten Combattimento di Tancredi e Clorinda findet dieses Monteverdi-Unternehmen somit seinen krönenden Abschluss.
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 21. Oktober 2016 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama