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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 10. November 2017 | Evidence

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Neben ihrer kammermusikalischen Karriere im Trio Karénine beweisen Fanny Robilliard und Paloma Kouider im Duo Violine/Klavier den großen Einklang ihrer Persönlichkeiten. Auf ihrem Debütalbum aus dem Jahr 2017 legen sie einen subtilen, originellen Geschmack an den Tag. Es präsentiert die berühmten Sonaten von Debussy und Ravel auf eine Art und Weise, die andere Werke wie einen Kontrast zu den Meisterwerken dieser beiden Titanen der französischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts darstellt, anstatt sie in den Schatten zu rücken. Mitten im Ersten Weltkrieg, von Krankheit geschwächt, komponierte Debussy seine Sonate für Violine und Klavier und betonte darin seine französische Kultur. Mit ihrer skurrilen und verträumten Art in einer hochmodernen Sprache, die nichts mit Parodie oder Pasticcio zu tun hat, huldigt diese Sonate das 18. Jahrhundert. Des klassischen Etiketts überdrüssig, das Ravel, schrieb er seine Sonate für Violine und Klavier (Nr. 2) in den 1920er Jahren unter dem Einfluss des Jazz, den er in New York mit George Gershwin entdeckt hatte. Als Liebhaber klassischer Kultur konzipierte Karol Szymanowski zur gleichen Zeit, vom vorherrschenden Impressionismus inspiriert, seine drei Gedichte Mythes in Form einer versteckten Sonate. In einem völlig anderen Stil verknüpft Nocturne von Reynaldo Hahn gekonnt die Beschwörung einer idealisierten Antike mit der "amerikanischen" Moderne. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Evidence

Hi-Res Booklet
Einige Jahre vor seinem Album Incantation, auf dem er mit Hilfe von Kollegen aus dem Royal Philharmonic Orchestra einige große Hits der französischen Geigenmusik vorstellt, bot das erste Album des Geigers Virgil Boutellis-Taft für das Label Evidence eine eher ungewöhnliche Entdeckungsreise mit einer Zusammenstellung bekannter Werke des Kammermusik-Repertoires wie die Violinsonaten von Janáček und Claude Debussy oder auch Chaussons Poème. Das Hauptinteresse dieses Albums liegt jedoch bei den unbekannten Werken von Komitas, André Hossein und sogar Philippe Hersant, von dem nur wenige Aufnahmen existieren. Der Pianist Guillaume Vincent stellt als einfühlsamer Partner seine Musikalität und seine Qualitäten als Kammermusiker unter Beweis. © Qobuz
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Klassik - Erschienen am 27. Juli 2010 | PentaTone

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - Herausragende Tonaufnahme
Der deutsche Dirigent Marc Albrecht, von 2004 bis 2011 an der Spitze des Straßburger Philharmonischen Orchesters, hat hier drei von der Literatur inspirierte französische Werke ausgewählt. Als Präambel und Wink auf seine Herkunft, Goethe, und sein berühmtes Gedicht Der Zauberlehrling, das durch Dukas’ Musik und den Film von Walt Disney bei Tausenden von Kindern populär geworden ist. Ravel, der gerne in Kindheitserinnerungen schwelgte, hat in seiner Vertonung von Charles Perraults Contes de ma mère l’Oye den Zauber seiner Instrumentierungskunst und seine Faszination für verlorene Paradiese zum Ausdruck gebracht. Der größte Reiz des vorliegenden Programms liegt in der immensen sinfonischen Freske Das Dschungelbuch nach dem Roman von Rudyard Kipling. Der große elsässische Komponist Charles Koechlin ist ein echtes Rätsel der Musikgeschichte, denn obwohl er sich ohne weiteres unter die ganz Großen einreihen lässt, werden seine Kraft und Originalität nach wie vor völlig unterschätzt. © François Hudry/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 25. Juni 2012 | Fremeaux Heritage

Auszeichnungen Choc de Classica
Mit 70 Tracks und fast dreieinhalb Stunden Musik bietet der 4. Teil der beim Label Frémeaux & Associés unter der Leitung von Alain Tercinet erschienenen, prächtigen Charlie Parker-Gesamtausgabe nicht nur ein hochkarätiges Repertoire, sondern vor allem auch das dementsprechende Line-Up. Auf diesen Aufnahmen aus dem Jahre 1947 befindet sich (der erst 27 Jahre alte!) Bird  nämlich in Begleitung von Koryphäen wie Miles Davis, Max Roach, Lennie Tristano, Ray Brown, Dizzy Gillespie, Fats Navarro und Buddy Rich, um nur die berühmtesten von ihnen zu nennen… Auf einigen Titeln hat Parker sogar sein legendäres Alt-Saxofon gegen ein Tenor-Saxofon eingetauscht. Der Be-Bop befindet sich zu diesem Zeitpunkt am Höhepunkt seines goldenen Zeitalters, in dem die Virtuosität seiner Meister Hand in Hand mit intelligenter Spielart, prägnanter Improvisation und formaler Schönheit der gespielten Themen geht. Dieser Volume 4: Bird of Paradise beinhaltet sowohl Rundfunkaufnahmen als auch Live-Mitschnitte und Aufnahme-Sessions für das Label Dial und unterstreicht vor allem, mit wieviel Selbstverständlichkeit und Unbeschwertheit diese geniale Truppe mit dem Swing jongliert. Und mit Titeln wie Dizzy Atmosphere und Groovin’ High wirft uns dieses Miteinander zwischen Bird und Dizzy, zwischen Sax und Trompete, schlicht und einfach vom Hocker! © Marc Zisman/Qobuz
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Blues - Erschienen am 1. Januar 1997 | Epm

Der auf den Feldern der amerikanischen Südstaaten geborene Blues entwickelte sich dank unterschiedlichster Sänger und Instrumentalisten mit rasender Geschwindigkeit. Mit dem weitreichenden Sortiment dieser Kompilation begegnen wir den allergrößten Bluesmusikern aus der Zeit am Anfang des 20. Jahrhunderts und nach dem Krieg. Auf Blues Greats mit den rund vierzig Titeln können wir Genies mit Namen Leadbelly, Robert Johnson, Charley Patton, Bessie Smith, Muddy Waters, Lightnin' Hopkins, Blind Lemon Jefferson, Jimmie Rodgers, Blind Blake, Memphis Minnie, Sonny Boy Williamson, Big Bill Broonzy, Sister Rosetta Tharpe, T-Bone Walker, aber auch Sonny Terry hören. Es handelt sich um eine umfassende und vielseitige – hauptsächlich akustische – Selektion, die vor allem eins möglich macht: die Entwicklungen dieses nicht mehr wegzudenkenden Blues und seine geografischen Varianten voll auszukosten. Unvergänglich. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 3. August 2009 | Fremeaux Heritage

Auszeichnungen Qobuz Referenz
In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre war Louis Armstrong alles andere als untätig, wie dieser vierte Band des unverzichtbaren Gesamt-Sets, das das Label Frémeaux & Associés dem Trompeter gewidmet hat, zeigt. Die 68 Titel, die zwischen November 1926 und Dezember 1928 aufgenommen wurden, zeigen Armstrong als Leader, Begleiter oder Sideman, der damals für unglaublich viele Labels aufnahm. Ganz oben thronen natürlich die Titel mit seinen beiden berühmten Formationen Hot Five und Hot Seven, die den Großteil des Albums ausmachen. Armstrong begegnet hier auch Größen und Kultfiguren seiner Zeit, wie etwa dem Pianisten Jimmy Blythe, dem Waschbrettspieler Jimmy Bertrand, dem Pianisten Earl Hines oder der charismatischen Sängerin Bertha Hill. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazzgesang - Erschienen am 11. April 1994 | Epm

Das 6. Album dieser Masterpieces Serie enthält Einspielungen von Billie Holiday, die zwischen 1935 und 1940 entstanden sind, meistens zusammen mit ihrem Musikerkollegen, dem Pianisten Teddy Wilson. In jener Zeit erregt Lady Day zum ersten Mal Aufsehen, auch wenn sie sicher noch nicht der Superstar ist, der sie später werden sollte, aber diese fesselnden Archivaufnahmen lassen bereits etwas von ihrem Genie durchblicken. In Klassikern wie These Foolish Things, Night & Day oder Summertime birgt ihre unvergleichliche und einzigartig herbe Stimme bereits innere Qualen sowie Erschütterungen ihres Lebens und auch die ihr ganz eigene Improvisationsweise, mit der sie ihre Gefühle zeigt, ist weltbewegend. Ihre künstlerische Höchstleistung gipfelt im legendären Strange Fruit, der eines ihrer berühmtesten Songs aus ihrem Repertoire werden sollte. Diese Seltsame Frucht symbolisiert die an Bäumen hängenden Körper von Schwarzen, die der Lynchjustiz in dem von Rassismus und Segregation geprägten Amerika zum Opfer gefallen sind. Erschütternd. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 22. Februar 2010 | Fremeaux Heritage

Die unumgängliche, bei Frémeaux & Associés veröffentlichte Django Reinhardt-Gesamtausgabe ist deshalb so faszinierend, weil sie seinen umfassenden künstlerischen Charakter als Gitarrist, Solist, Begleiter und Bandleader in den Mittelpunkt stellt. Der Jazz war zwar das bevorzugte Terrain des berühmten Gitarristen, Django war aber auch ein wichtiger Vertreter der Lieder seiner Zeit, da er die beliebtesten Stimmen (Jean Sablon) genauso begleitete wie auch die weniger bekannten (Nitta Rette, André Pasdoc, Jean Tranchant und Yvonne Louis). Überraschungen sind nicht angesagt, denn die köstlichsten Stücke dieses vierten Albums sind jene, die der Gitarrist mit dem Hot Club de France (und der Violine des dahingeschiedenen Stéphane Grappelli), Garnet Clark & His Hot Club’s Four (mit dem Gitarristen Bill Coleman) sowie mit dem Michel Warlop Septett spielt. Egal, ob er sich im Hintergrund hält oder vorne auf der Bühne steht, sein Stil in jenen Jahren 1935/1936 ist unter Tausend anderen einfach unverkennbar. © Max Dembo/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 22. September 2017 | HORTUS

Hi-Res Booklet
Der Erste Weltkrieg war in allen am Krieg beteiligten Ländern eine Zeit starker religiöser Gefühle. Das große Oratorium Commémoration fraternelle, das Alexander Kastalski (1856-1926) zum Gedenken der auf dem Schlachtfeld gefallenen russischen Soldaten und ihrer Verbündeten komponiert hat, ist dafür ein emblematisches Beispiel. Gleich einem Echo unterstützen drei Orgelwerke von Komponisten feindlicher Nationen Kastalskis leidenschaftlichen Appel. Diese ungewöhnliche Commémoration fraternelle ist eine erstaunliche Musik, die den Zuhörer erschaudern lässt und durch die Schönheit ihrer schlichten Harmonien und ihre starke Expressivität in ihren Bann zieht. Das Ensemble der Interpreten unter der Leitung des Dirigenten Vladimir Degtiarev ist mit ganzem Herzen dabei. © Qobuz
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Afrika - Erschienen am 6. Februar 2014 | Sonodisc

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Aus aller Welt - Erschienen am 14. Februar 2020 | EPM Musique

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Afrika - Erschienen am 29. Mai 2019 | Sonodisc

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Klassik - Erschienen am 22. April 2013 | harmonia mundi

Hi-Res Booklets Auszeichnungen Hi-Res Audio
Seit 2012 ist David Bates als regelmäßiger Künstler im Katalog von harmonia mundi zu finden. Er bietet vor allem Neuinterpretationen fester Barock-Standards wie Leçons de ténèbres von François Couperin (2016), Stabat Mater von Pergolesi sowie zwei Solokantaten für Alt von J. S. Bach (BWV 54 und 170, 2017), neben einigen weniger bekannten Werken wie Il pastor fido von Händel. Das vorliegende Album enthält Vertonungen desselben Textes, "Dixit Dominus" (Psalm 110), durch zwei zeitgenössische Komponisten: Vivaldi (RV 803, daneben gibt es eine andere, bekanntere Vertonung des rothaarigen Priesters, das berühmte RV 608 für Altstimme) und Händel (HWV 232, die Offenbarung durch Gardiner insbesondere in den 1970er Jahren). Ein spannender Vergleich zweier Werke, die unterschiedlicher nicht sein könnten, obwohl sie in ähnlichen Tonsprachen und mit weitgehend übereinstimmenden musikalischen Mitteln komponiert wurden. Zwei für den jeweiligen Komponisten typische Passagen: bei Vivaldi das Dominus a dextris tuis, dessen Streicher-Ritornell deutlich an die Einleitungen vieler Konzerte oder Opernarien erinnert; bei Händel das Juravit Dominus, das innerhalb eines eher italienisch geprägten Werkes auf einige spätere Chöre (Herkules, Semele) hinweist. Mit der lebendigen Interpretation von La Nuova Musica stellt sich David Bates in Gardiners Nachfolge und setzt seine Akzente eher auf die Eleganz der Melodielinien als auf die temperamentvolle Rhythmik. © Théodore Grantet/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 9. November 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Das einzige Werk auf diesem Album, das von einem italienischen Komponisten stammt, das „Katzenduo“ von Rossini, bietet mit seinem leicht verständlichen Text „Miau“ einen Hochgenuss an Komik. Das übrige Programm ist französischen Kompositionen gewidmet und besteht zum größten Teil aus Vokalmusik mit einigen wenigen Stücken für Soloklavier. Sophie Karthäuser und Eugene Asti sind auf die Suche nach Ente, Schwein, Dromedar, Grille, Rabe, Fuchs und vielen anderen Tieren mit Fell, Federn oder Schuppen gegangen. Sie wurden bei Ravel, Chabrier, Offenbach, Hahn, Bizet und Poulenc fündig, die alle auf die eine oder andere Weise große und kleine, echte oder imaginäre Tiere musikalisch dargestellt haben. Zugegeben, sie haben in ihren Netzen auch einige weniger zoologische Kreaturen gefangen, wie etwa Saties Bronzestatue (auch wenn es dort immerhin um einen Frosch geht) oder der kleine Schäfer in The Little Shepherd aus Children’s Corner von Debussy. Als kleine Rarität werden uns drei Lieder aus dem Bestiaire von Poulenc vorgestellt, die in der heute bekannten Ausgabe nicht enthalten sind: La Colombe (Die Taube), La Puce (Der Floh) und Le Serpent (Die Schlange). © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. Oktober 2011 | harmonia mundi

Kostbarkeiten aus dem Katalog harmonia mundis, die zwischen 1987 und 2005 zum ersten Mal veröffentlicht wurden: die vorliegende Kompilation herrlicher Chormusik von Thomas Tallis über Beethoven, Mahler und Fauré bis Arvo Pärt enthält berühmte Werke aus der Zeit der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert, aufgeführt von den bedeutendsten Interpreten des Labels aus Arles. Paul van Nevel und sein Ensemble Huelgas eröffnen mit einer überragenden Aufnahme von Thomas Tallis' vierzigstimmiger Motette Spem in alium den Reigen. Marcus Creed bezaubert in Komm, Jesu komm von Johann Sebastian Bach durch seine feinfühligen Phrasierungen, das Ensemble Clément Janequin mit Dominique Visse (Les Cris de Paris) ist, ebenso wie die von Paul Hillier interpretierten zeitgenössischen Werke (Berberian, Pärt), unverzichtbar. Eine perfekte und bezaubernde Auswahl. © Qobuz
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Jazz - Erschienen am 8. Mai 2020 | ECM

Hi-Res
Zum 75. Geburtstag von Keith Jarrett hat sein wichtigster Weggefährte fünf Titel auf einem Album zusammengestellt, das exklusiv bei Qobuz erhältlich ist. Dieser Vertraute, ja sogar Freund des amerikanischen Pianisten, ist Manfred Eicher, Produzent und Gründer von ECM. Seit fast 50 Jahren nimmt Keith Jarrett für das Label auf. Am 10. November 1971 saß an seinem Klavier, während Eicher am Mischpult stand und die allererste ECM-Platte des Pianisten aufnahm: Facing You. "Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Platten wir zusammen aufgenommen haben", gestand der deutsche Produzent Qobuz vor einigen Jahren. "Aber wenn ich zurückblicke, ist es eine wunderbare Leistung. Was für eine Kontinuität! Die Kontinuität ist so wichtig! Dadurch kann immer wieder Neues geschaffen und weiterentwickelt werden.“Dynamische Gruppeninteraktionen und Solo-Improvisationen von immenser Tiefe: Die Abfolge der Stücke von Keith Jarrett, die Manfred Eicher eigens für Qobuz zusammengestellt hat, betont die außergewöhnliche Kreativität des großen Pianisten in verschiedenen musikalischen Kontexten. Es war sicher nicht einfach, eine Auswahl aus seiner umfangreichen Diskographie zu treffen. Keith Jarrett 75 präsentiert den Musiker sowohl als Solisten als auch im Duo, Trio und im Quartett... Das Album beginnt mit Never Let Me Go aus Standards, Vol. 2, das im Januar 1983 mit dem Kontrabassisten Gary Peacock und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette aufgenommen wurde. Der Anfang eines großen Trios, das sich ständig neu erfand, indem es fortwährend große Werke aus der Geschichte des Jazz neu interpretierte... Auf diese große Flut von Improvisationen folgt das am 11. Juli 2014 im Auditorium Parco della Musica in Rom aufgenommene Creation, Part VII, aus dem Album Creation. Eine lange Reihe von Akkorden, die an Jarrets Verbindungen zum klassischen Repertoire erinnern... Das dritte Stück, Personal Mountains, das am 16. April 1979 in Tokio mit dem Saxophonisten Jan Garbarek, dem Kontrabassisten Palle Danielsson und dem Schlagzeuger Jon Christensen aufgenommen wurde, stammt aus dem erst im Juli 2012 veröffentlichte Album Sleeper. Wut und Lyrik prägen das Thema, das beweist, wie die skandinavischen Sidemen es dem Amerikaner ermöglicht haben, seine eigene Semantik zu entwickeln... No Moon At All, das 2007 mit dem Kontrabassisten Charlie Haden aufgenommen und drei Jahre später auf dem Album Jasmine veröffentlicht wurde, spricht vom Zauber eines bewegenden Wiedersehens nach mehr als dreißig Jahren Trennung. Ein himmlisches, überwältigendes Zwiegespräch... Nach dieser Zeremonie kehrt Manfred Eicher mit Flying, Part 1 aus dem Album Changes zum Trio mit Peacock und DeJohnette zurück. Obwohl das Stück im Januar 1983 während der Sessions für die Alben Standards, Vol.1 und Vol. 2 aufgenommen wurde, handelt es sich hier um eine Improvisation über ein Thema von Jarrett, das eine Verschmelzung mit dem Rhythmus zulässt, dem er hier so viel Raum lässt. Ein zauberhafter letzter Blick auf einen Musiker, dessen Grenzen unendlich erscheinen. © Marc Zisman/Qobuz
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Pop - Erschienen am 22. November 2019 | Columbia - Legacy

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Leonard Cohen meldet sich aus dem Jenseits mit Thanks for the Dance zurück, drei Jahre nach dem dämmrigen You Want It Darker. Hier hörten wir Parolen, die uns den Atem anhalten ließen (I’m ready my Lord) und bei dem es uns mit dieser dunklen Stimme eiskalt über den Rücken lief, während die Chöre und die Orgel sich in einem Hall vermischten. Am 7. November 2016, plötzlich über Nacht, verlässt er uns. Aber der Sänger hat bereits für die Nachwelt vorgesorgt: ein Album, das posthum veröffentlicht werden sollte. Um ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen, hat er seinen Sohn Adam ausgesucht, der bereits an der Produktion des vorherigen Albums beteiligt war: “Ich kenne den musikalischen Wortschatz meines Vaters und wir hatten bereits viel über die Arrangements während der Sessions von ‘You Want It Darker’ gesprochen.“Adam legte die neun halbnackten oder nur mit Gitarre begleiteten Texte seines Vaters wissentlich beiseite und rief die treuesten Mitstreiter, um sie einzukleiden. “Trotz alledem bin ich durch eine Phase des Zweifelns gegangen. Ich habe also beschlossen, all diese talentierten Künstler zusammenzurufen, die sich auf der Platte wiederfinden, beginnend mit Javier Mas, dem spanischen Gitarristen, der meinen Vater auf der Bühne begleitete.” Feist, Beck an der Gitarre, Daniel Lanois, Damien Rice oder Patrick Watson beteiligen sich ebenfalls. Als ein perfekt mit dem Testament anschließendes Opus situiert es sich zwischen nüchternen Klängen der Gitarre, der Mandoline, des Klaviers oder der Chöre, die von umwerfender Schönheit zeugen. The Hills, das sich in der Dramatik langsam aufbaut oder das Licht, das von den Percussions in The Night of Santiago aufgebrochen wird, das Funkeln von The Goal oder die bescheidene Einladung zu Listen to the Hummingbird (Listen to the Hummingbird, don't listen to me) zum Schluss… scheinen nur verschönernde Elemente neben dieser tiefen Stimme des Kanadiers zu sein, die im Vordergrund steht. So wie auch seine Lieblingsthemen in den Texten: Einsamkeit, Verlust, Verletzlichkeit und das Judentum. Nach dem gefallenen Vorhang von You Want It Darker folgt der Applaus. Meisterhaft. © Charlotte Saintoin
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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. März 2019 | Darkroom - Interscope Records

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„Mit 17 nimmt man nichts ernst“, aber Billie Eilish ist ein durchaus ernstes Mädchen, vor allem eines, das man ernst nehmen sollte. Als 16-Jährige veröffentlichte sie das hervorragende Don’t Smile at Me, eine zusammen mit ihrem großen Bruder ausgeheckte Maxi-Single, welche die Singles Copycat, Bellyache und Ocean Eyes enthielt, die sie zwei Jahre zuvor auf Soundcloud hochgeladen hatte... als sie also 14 war. Die Kritik wurde auf den wirksamen Pop deshalb aufmerksam, weil er die Gewaltphantasien einer blondierten, in XXL-großen Sweatshirts steckenden Teenagerin zum Ausdruck brachte. Mit dem seltsamen Titel When We All Fall Asleep, Where Do We Go? und dem schaurigen Cover zeigte sich Eilish (mit ihren dunklen Haaren) noch um Einiges finsterer. Besonders auffällig ist diese mehr als ausgefeilte Produktion, auch diesmal wieder von Finneas O’Connell, der gleich nach dem Intro zuschlägt, in der das Girl über die nicht sichtbare Zahnregulierungsmethode Invisalign Witze macht. Daraufhin lässt er in Bad Guy EDM-Beats hämmern, die zu dem langsamen Xanny einen echten Kontrast bilden. Und es geht genauso weiter: Es ist ein dauerndes Hin und Her zwischen Wohlklang und Gewalt sowie zwischendurch bedachten Worten, mit denen jene, die seit ihrem elften Lebensjahr an Tourette-Anfällen leidet, uns etwas von Xanax und netten, in der Hölle schmorenden Mädchen erzählt. Diese Mischung aus düsterem Pop, wummernden Bässen im Trap-Stil und befremdlichen Beats ist Eilish wirklich bestens gelungen. Eine wahre Entdeckung. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Pop - Erschienen am 12. Juni 2020 | Blue Note Records

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Manchmal gibt es Missverständnisse um Norah Jones. Etwa in der Art: Die Texanerin singe nur eingängigen Light-Jazz und ihre Alben würden vor allem auf Partys von hochnoblen Topmanagern als Hintergrundmusik dienen. Mit ihren Kompositionen, ihrer Stimme und der Auswahl der Künstler, mit denen sie zusammenarbeitet hat sie diese Klischees natürlich beseitigt. Ihr neuestes Album ist ein weiterer Beweis ihrer Vielseitigkeit. Pick Me Up Off the Floor ist, wie so oft bei Norah Jones, nicht wirklich Jazz, nicht wirklich Pop, nicht wirklich Blues, nicht wirklich Country... Ihre heimatlose Musik dient aber in erster Linie ihren Songs, insbesondere für die, die sie nach Sessions mit Jeff Tweedy von Wilco, Thomas Bartlett, Mavis Staples, Rodrigo Amarante und einigen anderen beiseite gelegt hatte.Deshalb ist das Ergebnis aber kein billiger Abklatsch. Die Kompositionen werden alle von einem sanften Groove getragen (in sechs der elf Titel des Albums mit Brian Blades wunderbar feinfühligem Schlagzeug), in einem gedämpften Stil zwischen Poesie und Realität, der immer persönlicher wird. "Es sind alles ziemlich starke Songs aus den letzten zwei Jahren, die ich noch nicht veröffentlicht hatte. Ich habe mich in sie verliebt, als ich die Rohversion auf meinem Handy anhörte, während ich mit meinem Hund spazieren ging. Jedenfalls blieben sie mir im Gedächtnis, und mir wurde klar, dass es zwischen ihnen allen eine surreale Verbindung gab. Es war wie ein verrückter Traum über Gott, den Teufel, das Herz, das Land und die Erde." Selten hat Norah Jones so innig gesungen wie in I'm Alive, wo es um die seelische Belastbarkeit von Frauen geht, oder in How I Weep, wo sie mit unglaublicher Anmut von Verlust und Trauer spricht. © Marc Zisman/Qobuz
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So

Rock - Erschienen am 18. Mai 1986 | Real World Productions Ltd.

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