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Die Alben

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Rock - Erschienen am 26. September 1969 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
Es ist ihr Testament. Das Schlusskapitel. Das im September 1969 in den Plattenläden erscheinende Abbey Road ist wahrhaftig die letzte diskografische Episode der Beatles-Legende, denn das dann im Mai 1970 erscheinende Let It Be war zuvor schon eingespielt worden. Es ist ein Abschiedsgruß. Er präsentiert die Kunst des Komponierens, der perfekten Melodien und der harmonischen Ausgeglichenheit in ihrer ganzen Herrlichkeit und das trotz der Unstimmigkeiten zwischen John, Paul, George und Ringo. Auch diesmal bieten sie wieder ein breites Sortiment von erschütternden Balladen einerseits und weitaus rhythmusbetonteren Titeln andererseits (Come Together). Abbey Road erinnert uns auch daran, dass neben den beiden Symbolfiguren Lennon/McCartney, George Harrison (Here Comes The Sun und Something) und Ringo Starr (Octopus's Garden) auch diesmal nicht bloß Statistenfunktion haben… Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums hat Abbey Road Recht auf eine Super Deluxe Edition. Die diesjährige Ausgabe 2019 zeichnet sich vor allem durch einen neuen Mix von Giles Martin aus (dem Sohn des „fünften“Beatles, des Produzenten George Martin), der in seiner Hi-Res 24-Bit 96.0 kHz-Version eine noch nie dagewesene klangliche Reichweite bietet. Selbstverständlich enthält diese Neuausgabe an die zwanzig Demoaufnahmen und Alternative Takes, welche damit die ideale Gelegenheit bieten, den Schaffensprozess der Songs nachzuvollziehen. In Sun King ist es zum Beispiel faszinierend, die Instrumentierung der jeweiligen in den Bonuszusätzen enthaltenen Aufnahme mit jener der Endversion zu vergleichen. Die Hardcore-Fans der Fab Four werden so ihre rechte Freude daran haben… Aber weder dieses Meisterwerk noch sein Erfolg (es handelt sich um das mit über 30 Millionen Exemplaren bei seinem Erscheinen meistverkaufte Album der Beatles!) können es verhindern, dass die Fab Four sich trennen. Im April 1970 wird die Scheidung offiziell bekannt gegeben. Kaum zu glauben, dass die in der ganzen Rock’n’Roll-Geschichte einflussreichste Gruppe letzten Endes nur eine relativ kurze Zeit von sieben Jahren im Studio verbracht hat... © Marc Zisman/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 27. September 2019 | Mi'ster

Hi-Res
Der dynamische, umtriebige Ibrahim Maalouf ist die Vielseitigkeit in Person. Im September 2018 veröffentlichte er seine ehrgeizige Levantine Symphony n°1, und zwei Monate später schon brachte er die Einspielung seines Live-Konzertes in der AccorHotels Arena Ende 2016 auf den Markt. Im darauffolgenden Sommer präsentierte er bei einer Tournee durch Frankreich eine balkanisch geprägte Neuschöpfung mit dem Haïdoute Orkestar. Im Herbst 2019 nun gibt es ein auf kubanischen Wegen wandelndes Album, sein 14. innerhalb von 12 Jahren. Ibrahim Maaloufs berühmte Viertelton-Trompete hat kein Problem mit Grenzen und keine Zeit zu rosten. Im Opener des S3NS eilt Harold Lopez-Nussa mit einer Handvoll gleichstufiger Akkorde auf dem Klavier der Trompete voraus, bevor diese dann das Thema von Una Rosa Blanca anstimmt, mit dem beide Instrumente Gelegenheit bekommen, in einem fieberhaften Dialog zu einem Höhenflug mit Caliente-Rhythmen anzusetzen. Anschließend geht es gleich weiter mit Happy Face, das mitten in den Soundtrack eines Actionfilms des argentinischen Komponisten Lalo Schifrin (Bullitt, Mission Impossible, Starsky & Hutch…) passen könnte.Der Titeltrack ist recht typisch für den romantischen Libanesen voller Poesie, denn  eine anfängliche Saudade entwickelt sich am Ende zu reinster Euphorie. Dann geht es mit Harlem zurück nach Kuba, wo sich Chucho Valdès’ Schützling, Irving Calao, ans Klavier setzt, um reinsten Latin-Jazz zu spielen. Der Pianist überlässt  daraufin seinen Platz der gleichfalls eingeladenen Violinistin Yilian Canizares im fröhlichen Na Na Na, in dem sie letzten Endes aber nur kurz zu hören ist. Es folgt ein neuer Pianist aus Havanna, Alfredo Rodriguez, der in N.E.G.U. seinen Swing zum Besten gibt. Mit dem Auftritt des kubanischen Pianisten Roberto Fonseca, aber auch des belgischen Pianisten Eric Legnini und dessen Landsmännern François Delporte (Gitarre) und Stéphane Galland (Schlagzeug) zieht Gebrayel beträchtliche Aufmerksamkeit auf sich. Nach dieser südamerikanisch gefärbten Hochstimmung kehrt mit dem köstlichen Zweiergespann aus Klavier und Trompete etwas Ruhe ein in All I Can't Say, die erst am Schluss mit einer akustischen Gitarre wieder etwas zurückweicht. Hand in Hand gehen Klavier und Trompete auch zu Beginn des Tracks Radio Magallanes – chilenischer Radiosender, der Salvador Allendes sozialistische Politik unterstützte. Das Stück beginnt mit einem Tupfer Traurigkeit, bevor es dann wieder überschwänglicher wird und mitten in einem Orkan aus Gitarren, Blechbläsern, Bass und Schlagzeug die Stimme des ehemaligen, vom Diktator Augusto Pinochet gestürzten Präsidenten herauszuhören ist. In jedem einzelnen Titel dieses Albums S3NS bringt Ibrahim Maaloufs Trompete auf brillante Weise ihre unnachahmlichen Akzente und diesen unverwechselbaren Schwung zum Vorschein. © Benjamin MiNiMuM/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. August 2019 | Polydor Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Ihre sinnliche Stimme ist anziehend, daran ist nicht zu rütteln. Egal, ob Elizabeth Grant alias Lana Del Rey die Bedienungsanleitung eines kabellosen Staubsaugers vor sich hinmurmelt oder gleich die ganze Welt zu ihren Partys einlädt (A$AP Rocky, The Weeknd, Stevie Nicks und Sean Lennon – auf Lust for Life, ihrem Album aus dem Jahre 2017), Sie wandert Schritt für Schritt gemächlich auf ihrem elegischen, für sie so typischen, kleinen Planeten dahin. Es ist eben ihre Art, von ihrer Zeit zu plaudern, von ihren Zeitgenössinnen und Zeitgenossen, vom American Dream und, warum auch nicht, von sich selbst… Nach dem etwas schockierenden Titel Norman Fucking Rockwell!, der Pop-Ästhetik des Covers (mit Jack Nicholsons Enkelsohn Duke Nicholson auf einem Boot, in sicherer Entfernung einer brennenden Küste) und ihrem extrem langsamen Tempo (einzig und allein Balladen) bietet sie hier folkig weiche Elemente. Eine großartiger Klangteppich, auf dem sich die Sängerin auf noch melancholischere und verflüchtigende Art und Weise räkelt als je zuvor. Vor allem hat sie diese Platte in enger Zusammenarbeit mit Jack Antonoff ausgearbeitet, dem Lieblingssongwriter/-produzenten von Popstars wie Taylor Swift, St. Vincent, Lorde, Carly Rae Jepsen und Pink, und der seinen Spleen ebenso nüchtern wie effizient verkleidet. Etwas Außergewöhnliches bietet das in unserer verrohten Welt im Zeitlupentempo laufende schöne Album mit einer Coverversion des Doin’ Time (1996) der Gruppe Sublime (die damit selbst schon mehr oder weniger Gershwins Summertime neu interpretiert hatten). Damit liegt ein weiteres Beweisstück im Fall Lana Del Rey vor, der sich als weitaus komplexer entpuppt als manche vielleicht zugeben möchten… © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. September 2019 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music - Qobuzissime
Jeder mag Soul und Vintage-Funk! Obwohl täglich weitere Nachkommen von Curtis Mayfield, Al Green, Prince und Leuten wie Sly Stone auftauchen, hält sich das Interesse daran oft in Grenzen… Die Gruppe Alabama Shakes hat es jedoch mit nur zwei Alben geschafft, ihre originelle und pulsierende Garage Funk-Version aus den amerikanischen Südstaaten durchzusetzen. Welches Geheimnis steckt dahinter? Brittany Howard, eine Sängerin mit Charisma soweit das Auge reicht. Und zwar hat sie dermaßen viel davon, dass sie nun dieses umwerfende Debüt im Alleingang startet. Diese Platte behält die Ideale von den Alabama Shakes bei, um sie jedoch auf weitaus überraschendere und weniger besonnenere Wege zu führen. Howard präsentiert hier einen ziemlich verrückten, funkigen und psychedelischen Trip, der an die Grenzen des Experimentellen reicht, etwa im Opener History Repeat mit dieser sägenden Gitarre, diesem fanatischen Rhythmus und der alles niederschreienden Stimme.Die aus Athens stammende Sängerin holte sich eine nur kleine Gruppe an Bord, nämlich Zac Cockrell, den Bassisten von Alabama Shakes, zwei hochgeschätzte und ihrerseits erstaunliche Jazzmusiker, den Pianisten/Keyboarder Robert Glasper und den Schlagzeuger Nate Smith. Auf ihrem makellosen, dem Inhalt nach umfangreichen und der Form nach minimalistischen Soundtrack verzahnt sie Selbstporträt und Beobachtung ihrer Zeitgenossen. Nichts wird übersehen! Weder Homosexualität (Georgia), noch Tod (der Albumtitel Jaime stammt vom Namen ihrer älteren, als 13-Jährige von Krebs betroffenen Schwester, als sie selbst 8 war), noch Religion (He Loves Me), noch Rassismus, dem sie als Tochter einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters oft höchstpersönlich begegnet ist (Goat Head schildert jenen Morgen, an dem ihre Mutter ihr Auto mit durchgestochenen Reifen und einem Ziegenkopf auf dem Rücksitz entdeckte). Hat man sich diese keineswegs angeglichene, recht persönliche Soloplatte erst einmal angehört, ist man ganz durcheinander. Ihre Ideale, ihre Bezüge und ihre Vorbilder (Prince, Curtis und wie gesagt Sly) sind uns ja bekannt – oder zumindest scheint es so – das Ergebnis hingegen ist definitiv originell. © Marc Zisman/Qobuz
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Folk - Erschienen am 20. September 2019 | Verve Forecast

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Der American Dream ist ein unerschöpfliches Thema. Dafür geht man direkt an die Sache, oder auf schräge Art, oder aus dem Hinterhalt, von oben, von unten, jedenfalls ist es der beste Zündstoff endlos vieler Songwriter; auch wenn diese nicht von dort stammen, also aus Amerika. Genauso wie J.S. Ondara. Dieser junge Mann aus Kenia, den sein Label als „verbindendes Element zwischen Tracy Chapman und Michael Kiwanuka“ sieht (was ein bisschen einfach, aber doch nicht falsch ist), versucht es auf eigene Faust. Im Jahre 2013 macht Ondara bei seiner Tante in Minneapolis Halt. Und dann in den Bars und Clubs und sogar in der Straße. Er, der bis dahin nur sein heimatliches Nairobi gekannt hatte, macht sich nun mit seinen Songs auf den Weg und begleitet sich dabei auf einer einfachen Akustikgitarre, mit der leisen Hoffnung, ein Bob Dylan des dritten Jahrtausends zu werden. Dylans The Freewheelin’, seine Lieblingsplatte, aber auch Springsteens Nebraska sind mit dabei… Diese Größen aber bloß nachzuahmen, damit würde er niemanden interessieren. Mit Tales of America geht er dieses Risiko nicht ein. Erstens hat J.S. Ondara eine ganz eigene Stimme. Mit seinem klagenden, leicht androgynen Klang zeigt er, dass er anders ist. Was die Instrumente betrifft, so ist er dreist genug, mit Hilfe eines großartigen Andrew Bird, eines Griffin Goldsmith von den Dawes oder sogar eines Joey Ryan (vom Duo Milk Carton Kids) mit ein paar Aromen aufzuwarten. In einem zerrissenen Amerika und in einer mehr als je durchgerüttelten Welt wirken J.S. Ondaras Songs weitaus stärker als ein paar Wundpflaster. Eher wie ein kräftiger Balsam, der tief unter die Haut geht, sodass einem warm ums Herz wird. Ein Qobuzissime, das absolut nötig erscheint… © Marc Zisman/Qobuz
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Blues - Erschienen am 27. September 2019 | Provogue

Hi-Res
Herrscht denn in ihrem Kopf Krieg? Es sei dahingestellt, in welchem Geisteszustand sich Beth Hart jetzt im Herbst des Jahres 2019 befindet, die kalifornische Furie hat ja immer schon ein wahres, kämpferisches Temperament an den Tag gelegt und wild um sich geschlagen, ohne sich mit Klischees abzugeben. Mit dem Album War in My Mind verfeinert sie ihren recht klassischen Rock’n’Blues’n’Soul-Cocktail, um ihre Karten "Introspektion" und "Kämpfernatur" offen auf den Tisch zu legen. „Mehr als auf allen meinen früheren Platten bin ich in diesen Songs eher bereit, ich selbst zu sein. Ich bin jetzt auf einem Genesungsweg und kann nun besser mit meinen finsteren Gedanken umgehen, mit meinen extravaganten Seiten und allen diesen Dingen, für die ich mich schäme, und gleichzeitig auch mit den Dingen, die mir ein gutes Gefühl geben.“ In Songs wie Bad Woman Blues, Let It Grow oder Woman Down schüttet Hart – ohne eine Überdosis an Pathos – ihr Herz aus und so lässt sie es zu, dass ihre übermächtige Stimme mehr als je zuvor zu diesem unabwendbaren Magneten wird, der jedes Wort, jeden Satz und jeden Refrain an sich reißt. Und obendrein stand dabei Rob Cavallo an den Reglern – er fand das perfekte Gleichgewicht und garantierte somit eine einschlägige, nie aufdringlich wirkende Produktion. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2019 | Infectious Music

Hi-Res
„Für mich gehören Musik und Aufführung zum Theater. Shakespeare ist sich für Hexen und Geister nicht zu schade, also darf ich auch“. Auf diese Art und Weise definiert Frank Black alias Black Francis, seit 30 Jahren Leader der Pixies, sein künstlerisches Kredo. Dieses Kredo gibt auch die Richtung an, die dieses siebte Studioalbum der Lieblingsgruppe des dahingeschiedenen Kurt Cobain eingeschlagen hat: Beneath the Eyrie erweist dem American Gothic in seiner ganzen schaurigen Pracht voller Hinweise auf die angloamerikanische Folklore (St Nazaire, Daniel Boone, Silver Bullet) sowie den Surf- und Skate-Kulturen (Los Surfers Muertos, Long Rider) die Ehre. Die Pixies sind in Form und liefern ihre musikalischen Markenzeichen: zupackende Bassgitarrenriffs, lateinamerikanische bzw. Surf-Klänge und Akustikgitarren. Es steht dem On Graveyard Hill in nichts nach und ist bereits ein unumgängliches Album der Mitglieder dieser legendären Gruppe, die sich wieder zusammengetan haben. © Alexis Renaudat/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 11. Oktober 2019 | Warner (France)

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Französischer Chanson - Erschienen am 20. September 2019 | Universal Music Division Polydor

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Jazz - Erschienen am 27. September 2019 | Blue Note

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Jazz - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Blue Note Records

Hi-Res
Da das Label Blue Note zuvor schon so viele, noch dazu geniale und revolutionäre Musiker unter Vertrag genommen hatte, überrascht es eigentlich kaum noch, dass nun Bill Frisell in die 1939 von Alfred Lion und Max Margulis gegründete Plattenfirma eintritt. Nach wie vor ist der 68-jährige Amerikaner nicht nur der faszinierendste Gitarrist seiner Generation, sondern wohl auch einer der einflussreichsten, der mehr neue Ideen hat als die meisten anderen. Und zwar in einem Maße, dass Frisell seit mehreren Jahren das ganz natürliche Bedürfnis verspürte, über die stilistischen Grenzen hinauszugehen, denen er auf seinem Gebiet, dem Jazz, mehr oder weniger verhaftet war. Zu seinem Repertoire gehören nunmehr traditioneller Jazz und Folk, wobei er sich auch schon mal einen Abstecher in die Gegenden der Countrymusic oder sogar des Rock gestattet. Dieses erste Album bei Blue Note entspricht durchaus dem Bild, das man sich von diesem undurchschaubaren Frisell macht, der sich von seinen Begegnungen und vor allem von seinen jeweiligen Bedürfnissen leiten lässt. Zusammen mit seinem langjährigen Freund, dem Cellisten Hank Roberts (sie waren beide 1975 an der Bostoner Berklee School of Music!), der Sängerin Petra Haden, der Tochter von Charlie, mit dem er seit Beginn der Nullerjahre kooperiert, und dem Gitarristen, Bassisten und Sänger Luke Bergman hat sich Bill Frisell dieses Harmony in Form einer extravaganten Jazz-Kammerfolk-Montage ausgedacht, die von den Harmonien in den Stimmen getragen werden. Es handelt sich um eine ganz untypische und recht persönliche Interpretation zeitloser Musik aus Amerika, da insbesondere so Unverkennbares wie der Traditional Red River Valley oder Billy Strayhorns Hit Lush Life vertreten sind. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 6. September 2019 | Sony Music CG

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Es vergeht keine Woche, ohne dass ein neues Wunder in der quirligen englischen Jazz-Szene am Horizont auftaucht. Dieser Jazz ist recht vielseitig – mit einer Kombination aus Tradition und Klängen aus der Welt des Soul, des Funk, des Rap, des Afrobeat, des Grime oder der Karibik – allein darauf versteht sich Ashley Henry, und in diesem Sinne erlebt er es auch. Der junge, im November 1991 geborene Londoner Pianist, der in aller Munde ist, erhielt 2016 sein Diplom an der Royal Academy of Music und hat bereits mit hervorragenden und unterschiedlichen Musikern zusammengearbeitet wie etwa dem Rapper Loyle Carner, den Sängerinnen Christine & The Queens und Zara McFarlane, aber auch mit großen Hausnummern des Jazz wie Terence Blanchard, Robert Glasper, Jean Toussaint, Jason Marsalis oder Anthony Joseph.Mit seinem ersten richtigen Studioalbum namens Beautiful Vinyl Hunter präsentiert Henry ein aufrichtiges musikalisches Selbstporträt, auf dem er seine multikulturelle Erziehung und die dementsprechenden Einflüsse schildert. „Meine Musik bringt klar zum Ausdruck, was ich bin, was London mit seiner wunderbaren kunterbunten Vielfalt ist. Meine persönliche Immigrantenexistenz ist bis ins 17. Jahrhundert verwurzelt. Für mich ist es ausschlaggebend, dass meine Musik heute diese Erbfolge durch verschiedene musikalische Stilrichtungen und über verschiedene Generationen hinweg zum Ausdruck bringt.“Und eben genau das macht er mit kraftstrotzender Energie in Begleitung der Schlagzeuger Luke Flowers (vom Cinematic Orchestra) und Makaya McCraven, der Trompeter Theo Croker, Jaimie Branch und Keyon Harrold, des Saxofonisten Binker Golding, des Bassisten Dan Casimir, des Schlagzeugers Eddie Hick, des Perkussionisten Ernesto Marichales, der Sängerin Judi Jackson, des Sängers Milton Suggs und des Rappers Sparkz. Wie ein Herbie Hancock des dritten Jahrtausends verbreitet Ashley Henry einen geselligen Groove und dabei vereint er auf ganz natürliche Weise alles, was ihm unter die Finger kommt; auch dann, wenn er plötzlich mitten in seiner Platte eine neue Version eines Titels von Solange, Cranes (In the Sky), unterbringt! Dahinter steckt keine Berechnung, sondern einzig und allein das Vergnügen, miteinander zu teilen. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. März 2019 | Darkroom - Interscope Records

„Mit 17 nimmt man nichts ernst“, aber Billie Eilish ist ein durchaus ernstes Mädchen, vor allem eines, das man ernst nehmen sollte. Als 16-Jährige veröffentlichte sie das hervorragende Don’t Smile at Me, eine zusammen mit ihrem großen Bruder ausgeheckte Maxi-Single, welche die Singles Copycat, Bellyache und Ocean Eyes enthielt, die sie zwei Jahre zuvor auf Soundcloud hochgeladen hatte... als sie also 14 war. Die Kritik wurde auf den wirksamen Pop deshalb aufmerksam, weil er die Gewaltphantasien einer blondierten, in XXL-großen Sweatshirts steckenden Teenagerin zum Ausdruck brachte. Mit dem seltsamen Titel When We All Fall Asleep, Where Do We Go? und dem schaurigen Cover zeigte sich Eilish (mit ihren dunklen Haaren) noch um Einiges finsterer. Besonders auffällig ist diese mehr als ausgefeilte Produktion, auch diesmal wieder von Finneas O’Connell, der gleich nach dem Intro zuschlägt, in der das Girl über die nicht sichtbare Zahnregulierungsmethode Invisalign Witze macht. Daraufhin lässt er in Bad Guy EDM-Beats hämmern, die zu dem langsamen Xanny einen echten Kontrast bilden. Und es geht genauso weiter: Es ist ein dauerndes Hin und Her zwischen Wohlklang und Gewalt sowie zwischendurch bedachten Worten, mit denen jene, die seit ihrem elften Lebensjahr an Tourette-Anfällen leidet, uns etwas von Xanax und netten, in der Hölle schmorenden Mädchen erzählt. Diese Mischung aus düsterem Pop, wummernden Bässen im Trap-Stil und befremdlichen Beats ist Eilish wirklich bestens gelungen. Eine wahre Entdeckung. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Jagjaguwar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Drei Jahre nach ihrem My Woman, auf dem sie sich nach und nach von ihren schutzengelhaften Vorbildern (Cat Power, Hope Sandoval von Mazzy Star, Kate Bush, PJ Harvey) abnabelte und ihren Indie Folk dabei mit Grunge, Americana und Retroklängen beträufelte, präsentiert Angel Olsen nun ein geschmeidigeres, schillernderes, ja sogar überschwänglicheres Album. In diesem wunderbaren All Mirrors findet sich nichts, das auf billige Werbung deuten würde, vielmehr das Bedürfnis, mit ihrer Kunst nun weniger im Trüben zu fischen. Der Sound ist eindeutig rauer, die Arrangements sind ausgefeilter und die Instrumentierung hat sogar Streicher miteinbezogen, die genau richtig dosiert sind. Genauso wie Annie Clark alias St Vincent kombiniert auch Olsen heftige Wutausbrüche mit viel Selbstakzeptanz, und beeindruckende Melodien verleihen dem Ganzen nur noch mehr Schwung. Die Amerikanerin tut sich auch gar nicht schwer damit, aus einer düsteren Stimmung heraus auf eine beinahe heitere Sequenz überzugehen. Eine derartige stilistische Vielfalt beeindruckt umso mehr, je öfter man hinhört. © Marc Zisman/Qobuz
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Rap - Erschienen am 21. Juni 2019 | Universal Music Division Polydor

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Aus aller Welt - Erschienen am 20. September 2019 | naïve

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2019 | Caroline International (S&D)

In Peter Gabriels hintersten Schubladen liegen Schätze verborgen... aber nicht nur. Flotsam and Jetsam ist weder ein „Best of”, noch eine Raritäten-Kompilation. Ein paar Monate nach dem recht kurzgefassten Filmsong-Album Rated PG, auf dem der Künstler seine dem Kino dargebrachten Opfergaben präsentierte, landet man mit Flotsam and Jetsam auf einem Flohmarkt mit drei mehr oder weniger chronologisch erschienenen Ausgaben seiner bekanntesten Titel (Solsbury Hill, Sledgehammer, Biko, In Your Eyes...) und noch ein paar anderen, weitaus weniger bekannten. In den 80er Jahren gab es auf den 45er-Maxi-Singles, und später auf den Singles, unveröffentlichte Aufnahmen und neu gemixte Versionen auf der B-Seite zu hören. Peter Gabriel war nicht der Erste, der sich an diesen Formatmöglichkeiten ergötzte. Für ihn war es auch eine Gelegenheit, Songs unterzubringen, die nur in den Soundtracks von Filmen zu finden waren. Dank dieser Kompilation tauchen nun Titel auf, die auf den offiziellen Alben nicht vertreten waren und darunter gibt es ein paar kleine Schätze, die nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern vor allem die Beschreibung „höchste Prioritäten“ verdient hätten, so selbstverständlich scheint heute ihr kommerzielles Interesse: Digging In The Dirt (in der Rock-Version), Walk Through The Fire (schon auf Rated PG vertreten), Don’t Break This Rhythm, Curtains...Bei den 62 Titeln der Sammlung mit ihrer nahezu sechsstündigen Lauflänge wird Ihnen wohl kaum jemand vorwerfen, wenn Sie eine Auswahl treffen – nur eine Version von Stücken, die auf zahlreichen Exemplaren existieren, hätte nämlich da und dort gereicht. Vor allem dann, wenn es sich um einschlägige, bereits erhältliche Hits handelt (siehe den überaus umfassenden Hit ). Noch dazu fängt das ganze leider mit der Cover-Version des Beatles-Klassikers Strawberry Fields Forever an, die ihrerseits aus dem bereits erschienenen, recht fragwürdigen Soundtrack des Films All This And World War II stammt. Es wird wohl nicht viele geben, die sich diese Skurrilität mehr als einmal anhören werden wollen, denn der Sänger stellt sich damit kaum in ein günstiges Licht. Allerdings ist es eine ganz ausgezeichnete Idee, in alle Winde zerstreute Cover-Versionen aus Tribute-Konzerten und sonstigen Kompilationen zusammenzustellen. Darunter insbesondere der Titel In The Sun, der Joseph Arthur zu verdanken ist, sowie George Gershwins Summertime mit Larry Adlers Harmonica, und Leonard Cohens Suzanne... Flotsam And Jetsam macht auch wieder gut, dass einige der zahlreichen, auf Rated PG vergessenen Titel wieder dabei sind, die hervorragenden Signal To Noise und The Tower That Hate People nämlich.Dieses Album ist relativ ausbalanciert, denn es bietet ein Panorama der vielzähligen Stilrichtungen, mit denen sich Peter Gabriel befasst – es fängt an mit Hard Rock, geht dann weiter mit Chill-Out New Age, Pop New Wave, Funk und es reicht bis hin zu Elektro und vor allem World, denn auf diesem Gebiet gehört er immer noch zu den engagiertesten Vertretern. Trotz dieses umfangreichen Angebotes fehlen auch diesmal I Go Swimming, Lovetown, Baby Man, Out Out, While The Earth Sleeps. © Jean-Pierre Sabouret/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Oktober 2019 | Polydor Records

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Rap - Erschienen am 6. September 2019 | Universal Music Division Capitol Music France

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Klassik - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Alpha

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Reinoud van Mechelen glänzt im barocken Repertoire, dem er mit seinem Ensemble A Nocte Temporis bereits mehrere Alben bei Alpha gewidmet hat. Auf dem vorliegenden neuen Album, dem ersten einer Lully-, Rameau- und Gluck-Trilogie, interpretiert er keine Figur, sondern den zu seiner Zeit sehr bekannten Tragödiendarsteller und Sänger Dumesny. Dieser arbeitete in der Küche, als Lully seine schöne Haute-Contre-Stimme entdeckte. Da er keine Noten lesen konnte, lernt er seine Arien nach dem Gehör. Seine oft unvollkommene Intonation wird glücklicherweise durch ein großes schauspielerisches Talent kompensiert. Seine seltene Stimmlage – hoher Tenor – dient ihm als Vorwand, in das französische Universum der Tragédie en musique des Grand Siècle einzutauchen. Im ersten Teil dieses vom Centre de musique baroque de Versailles unterstützten, dreiteiligen Projekts singt Reinoud van Mechelen mit seiner hinsichtlich Intonation, Artikulation und Gefühlsausdruck makellosen Stimme Werke von Lully und dessen Zeitgenossen (Marais, Charpentier, Desmarest, Collasse, Gervais und Destouches). Das als Tragödie für einen Sänger konzipierte Programm bietet eine reiche Sammlung von Arien: "grausame Qualen" und "Liebessorgen" bilden ein "entzückendes Konzert" und die Musiker von A Nocte Temporis bieten dem Solisten angemessene Unterstützung für die Dramen, die sich in seinem Gesang zusammenbrauen. Liebhaber der Musik des Grand Siècle und dem Barock werden begeistert sein. © Elsa Siffert/Qobuz