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Die Alben

7758 Alben sortiert nach Bestseller
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Kammermusik - Erschienen am 29. September 2017 | Evidence

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 Sterne Fono Forum Jazz
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Klassik - Erschienen am 16. Oktober 2015 | Evidence

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month
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Klassik - Erschienen am 13. September 2019 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Klassik
2020, Beethovens 250. Geburtstag! Neben zahlreichen Reeditionen von Pianisten von gestern und sogar vorgestern wird diese neue Gesamtaufnahme der 32 Beethoven-Sonaten von einem Musiker von 32 Jahren präsentiert. Igor Levit, geboren in Russland zum Ende der Sowjetunion, hat seine musikalische Ausbildung in Hannover und Salzburg absolviert, bevor er zahlreiche internationale Wettbewerbe gewann. Seine erste Einspielung von 2013 bei Sony Classical widmete sich den letzten Sonaten Beethovens (Nr. 28 - 32, die sich auch auf dieser Einspielung wiederfinden) und erhielt beste Kritik. Er spielt für ein zweites Album mit großem Erfolg zwei große Variations-Zyklen, Bachs Goldberg Variationen sowie Beethovens Diabelli, ein. Für sein aktuelles gigantisches Projekt, das er von 2013 bis 2019 umsetzte, wurden die Aufnahmen in ganz Deutschland durchgeführt. Die Unterschiede in der Akustik stören dabei in keinster Weise die Kohärenz der gesamten Aufnahme und haben auch keinen Einfluss auf die Schönheit in Igor Levits Klang und Anschlag. Auf diese lang ersehnte Platte folgen Konzerte in Hamburg, Stockholm und Luzern im Laufe des nächsten Jahres. © François Hudry/Qobuz
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Symphonien - Erschienen am 1. Januar 2012 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
Wenn es darum geht, den Dirigierstil und die Aufnahmen von Carlos Kleiber zu beschreiben, kann man sich dem Gebrauch von Superlativen kaum entziehen. Vielleicht würde uns sein Bild am ehesten die Geheimnisse seiner Kunst vermitteln: seine extrem elegante Gestik, die von der Musik mit ihrer Energie und ihrer Geschmeidigkeit getragen wird, sowie sein Lächeln, das das Gesicht des von der Inspiration besessenen Dirigenten verklärt. Das Anhören dieses Albums reicht aber allein schon aus. Carlos Kleiber, der wie ein Einsiedler lebte, drei Viertel seiner Konzerte absagte und praktisch nichts aufnahm, stimmte wie durch ein Wunder zu, diese beiden Sinfonien für Deutsche Grammophon aufzuzeichnen. 1975 nahm er die 5. Sinfonie in der großzügigen Akustik des Wiener Musikvereins mit einer Philharmonie auf, die jedes Wort aus seinem Mund absorbierte und seine Absichten bis ins kleinste Detail respektierte. Unter seinem magischen Taktstock wird „Die Fünfte“ zu reiner, geballter Energie – einer zündstoffhaltigen, explosiven Pandorabüchse – in einer absolut notengetreuen Wiedergabe. Die schicksalhaften vier Töne, auf denen die gesamte Sinfonie aufbaut, sind zugleich Fundament und Schlussstein dieses hier von Kleiber prächtig gestalteten, herausragenden Meisterwerkes. Hat man jemals eine luftigere Siebte Sinfonie gehört? Man denkt sofort an Nietzsche: “Ich könnte nur an einen Gott glauben, der tanzen kann“. Diese leichtfüßige Siebte wurde ein Jahr später am gleichen Ort aufgezeichnet. Sie dreht sich, wirbelt und jubelt in einer pantheistischen und heilsamen Freude mit einer Leichtigkeit, die die Musiker in einen Schwebezustand zu versetzen scheint. “Jetzt bin ich leicht, jetzt fliege ich, jetzt sehe ich mich unter mir, jetzt tanzt ein Gott in mir“. So dirigierte Carlos Kleiber. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2014 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Klassik - Erschienen am 27. Mai 2016 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet
In den vielen Aufnahmen, die Wilhelm Kempff von 1920 bis 1975 über 55 Jahre hin realisierte, obwohl er nicht gerne vor Mikrofonen spielte, kann man sich leicht verlieren. Er war jedoch immer mit ganzem Herzen dabei und feilte unaufhörlich an seinen Interpretationen. Es war ihm im Laufe seiner eigenen künstlerischen Entwicklung sowie der fortschreitenden technischen Neuerungen, durch die er alle Aufnahmeverfahren von der Akustik bis zur Stereophonie kennenlernte, wichtig, sich und seiner Kunst treu zu bleiben. Der große deutsche Pianist hinterließ drei Gesamtaufnahmen von Beethovens Klaviersonaten: eine erste, nicht ganz vollständige aus den 1930er Jahren, eine zweite vom Anfang der 1950er Jahre und eine letzte, die auf dem vorliegenden Album zu hören ist, vom Beginn der 1960er Jahre in Stereophonie. Diese Aufnahmen wurden in einer im Verhältnis zum enormen Volumen relativ kurzen Zeit – von Januar 1964 bis Januar 1965 – im Studio der Deutschen Grammophongesellschaft in Hannover realisiert und stellen die letzten Etappe in Wilhelm Kempffs Philosophie dar, dessen Verbundenheit mit Beethoven im Laufe der Jahre noch enger geworden war. Wenn sein Klavierspiel auch manchmal eine gewisse Härte aufweist, so ist diese Gesamtaufnahme doch sehr homogen und bringt die Freiheit in Kempffs Spielweise zum Vorschein, mit der er Beethoven zu größerer Helligkeit führt und ihn von der Schwere befreit, die ihm von deutschen Pianisten oft zugeteilt wurde. In dieser Suche nach Transparenz und Schlichtheit nähert sich Kempff der improvisatorischen Vorgehensweise, die Beethovens Markenzeichen war - wobei der Komponist alles „aufschrieb“, was ihm seine Fantasie spontan eingegeben hatte. © François Hudry/Qobuz
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Duette - Erschienen am 15. November 2019 | Alpha

Hi-Res Auszeichnungen 5 de Diapason - Qobuzissime
Qobuzissime für das letzte Album dieser durchweg harmonischen Trilogie! Seit einigen Jahren verfolgen wir schon die Karriere dieses eleganten aber coolen Duos, das sich aus dem Geiger Lorenzo Gatto und dem Pianisten Julien Libeer zusammensetzt. Das Tandem aus Belgien hat seine Gesamtaufnahme der Beethoven-Sonaten für Klavier und Violine abgeschlossen. Spontaneität wird hier großgeschrieben, aber diese Frische steht nicht für Lässigkeit. Ganz im Gegenteil ist diese Gesamtaufnahme gut überlegte Arbeit, die sich auf leidenschaftliche Weise, wie ein Roman in drei Bänden, weiterentwickelt. Die erste CD eröffnet das Ganze wie der Vorhang eines Theaters mit der emblematischen Kreutzer Sonate, eine Partitur, die es in sich hat und die Erwartungen dieses Genre übertrifft. Die dramatische Vehemenz ihres ersten Satzes, langsam und in Moll, kontrastiert mit der Süße des zweiten Satzes und bestätigt, dass diese Sonate für zwei gleichgestellte Instrumente gedacht ist und kein Handlanger für das Klavier darstellt (hier ein Steinway). Die zweite CD setzt die Grenzen eines expandierenden Genres. Von der ersten bis zur letzten Sonate über die bekannteste, Frühling, kann man der Kraft sämtlicher musikalischer Mittel lauschen. Vom Opus 12 bis zum Opus 96 vergrößert sich die Form, die spieltechnischen Schwierigkeiten häufen sich und es wird Platz für Rhetorik geschaffen. Für das zweite Album hat das Duo die Brillanz eines Klaviers von Chris Maene mit parallel gespannten Saiten ausgewählt. Das Instrument gibt die nötige Resonanz her und kann einerseits mehr Transparenz als auch das Subtile der Partitur wiedergeben. Dieses dritte Album schließt den Kreis um den Glanz des Steinways (bei den Sonaten Nr. 6 und Nr.7) und den Klang des Maene Klaviers (Sonaten Nr. 3 und Nr. 8), indem es sich den Werken widmet, die zu der Zeit entstanden sind, als sich die Gehörlosigkeit des Komponisten einnistete. Paradoxerweise wurde der Albtraum des Komponisten für uns zu etwas Positivem: verschiedene Timbres, Charakter und Stile, die sich immer erneuern sowie Innovationen, die uns Gatto und Libeer während des gesamten Zyklus präsentieren. Unsere Auszeichnung rückt diese ersten beiden Meilensteine in einer Retrospektive ins Licht und ehrt ein Abenteuer, das sein Versprechen gehalten hat. Eine Gesamtaufnahme, die bald als Referenz dienen wird! © Elsa Siffert/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 23. August 2019 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Er wird mit gemischten Gefühlen erwartet! Um die Rückkehr des Pianisten gebührend zu feiern, hat Sony Classical – Adieu Deutsche Grammophon – den roten Teppich ausgerollt. Das vorliegende neue Album wurde auf Schloss Elmau sowie im Konzertsaal in Raiding aufgenommen – Beethoven im ersten, Rachmaninoff im zweiten Saal – und bietet einen vollen Klang mit gemessenem Nachhall, der Pogorelichs rauem Spiel wie auch seinen zarteren Nuancen gerecht wird. Eine eiserne Hand mit Samthandschuhen. Ivo Pogorelich versucht nicht zu bezirzen. Von Rachmaninoff hat er die zweite Sonate b-Moll op. 36 in der ungekürzten Originalfassung gewählt. Mit ihren vielen Abschnitten befremdet sie den Zuhörer, der sich mit dem Musiker in halluzinierende Irrungen verliert. Pogorelich führt uns allmählich dorthin. Zunächst gewinnt er unser Vertrauen mit zwei Werken, zwar von Beethoven, aber nur selten aufgenommen: seine Sonaten Nr. 22 in F-Dur, Op. 54 und Nr. 24 in F-Dur, Op. 78. Das gewählte Repertoire ist daher sowohl weise (zwei wichtige Vertreter des Repertoires), ambitioniert (anspruchsvolle Partituren) als auch großzügig (eben aus den genannten Gründen). Damit wären wir also in bekannten Gefilden. In Wirklichkeit stimmt das nicht, denn der Interpret erschüttert buchstäblich die Partituren und hält mit kraftvollem Atem einen heroischen Diskurs. Pogorelich bleibt jedoch ein expressiver Musiker, der den Notentext mit ebenso viel Strenge wie Schalk erforscht, ungeachtet der oft langsameren Tempi. Dadurch wird das Programm wie durch eine persönliche Vision der Werke verklärt. © Elsa Siffert/Qobuz
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Duette - Erschienen am 3. Juni 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme
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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2006 | Deutsche Grammophon (DG)

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Es ist schwierig, sich für eine der drei Gesamtaufnahmen von Beethovens Werken für Cello und Klavier zu entscheiden, die Pierre Fournier mit drei renommierten Beethoven-Partnern realisiert hat: Arthur Schnabel (1947-48), Friedrich Gulda (1959) und Wilhelm Kempff (1965). Fournier und Gulda sind ein wenig wie Feuer und Wasser. Der französische Cellist führt den unbeugsamen und einzelgängerischen Gulda, der später zugeben sollte, bei diesen Aufnahmen Gründlichkeit gelernt zu haben und Fournier dafür sein Leben lang dankbar zu sein. Das Ergebnis ist durch ihr Zusammenspiel, die Klarheit der Aussage und einem ungekünsteltem Ausdruck ohne jedes Pathos fantastisch. © François Hudry/Qobuz
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Duette - Erschienen am 15. November 2019 | Alpha

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Qobuzissime für das letzte Album dieser durchweg harmonischen Trilogie! Seit einigen Jahren verfolgen wir schon die Karriere dieses eleganten aber coolen Duos, das sich aus dem Geiger Lorenzo Gatto und dem Pianisten Julien Libeer zusammensetzt. Das Tandem aus Belgien hat seine Gesamtaufnahme der Beethoven-Sonaten für Klavier und Violine abgeschlossen. Spontaneität wird hier großgeschrieben, aber diese Frische steht nicht für Lässigkeit. Ganz im Gegenteil ist diese Gesamtaufnahme gut überlegte Arbeit, die sich auf leidenschaftliche Weise, wie ein Roman in drei Bänden, weiterentwickelt. Die erste CD eröffnet das Ganze wie der Vorhang eines Theaters mit der emblematischen Kreutzer Sonate, eine Partitur, die es in sich hat und die Erwartungen dieses Genre übertrifft. Die dramatische Vehemenz ihres ersten Satzes, langsam und in Moll, kontrastiert mit der Süße des zweiten Satzes und bestätigt, dass diese Sonate für zwei gleichgestellte Instrumente gedacht ist und kein Handlanger für das Klavier darstellt (hier ein Steinway). Die zweite CD setzt die Grenzen eines expandierenden Genres. Von der ersten bis zur letzten Sonate über die bekannteste, Frühling, kann man der Kraft sämtlicher musikalischer Mittel lauschen. Vom Opus 12 bis zum Opus 96 vergrößert sich die Form, die spieltechnischen Schwierigkeiten häufen sich und es wird Platz für Rhetorik geschaffen. Für das zweite Album hat das Duo die Brillanz eines Klaviers von Chris Maene mit parallel gespannten Saiten ausgewählt. Das Instrument gibt die nötige Resonanz her und kann einerseits mehr Transparenz als auch das Subtile der Partitur wiedergeben. Dieses dritte Album schließt den Kreis um den Glanz des Steinways (bei den Sonaten Nr. 6 und Nr.7) und den Klang des Maene Klaviers (Sonaten Nr. 3 und Nr. 8), indem es sich den Werken widmet, die zu der Zeit entstanden sind, als sich die Gehörlosigkeit des Komponisten einnistete. Paradoxerweise wurde der Albtraum des Komponisten für uns zu etwas Positivem: verschiedene Timbres, Charakter und Stile, die sich immer erneuern sowie Innovationen, die uns Gatto und Libeer während des gesamten Zyklus präsentieren. Unsere Auszeichnung rückt diese ersten beiden Meilensteine in einer Retrospektive ins Licht und ehrt ein Abenteuer, das sein Versprechen gehalten hat. Eine Gesamtaufnahme, die bald als Referenz dienen wird! © Elsa Siffert/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Deutsche Grammophon (DG)

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Kammermusik - Erschienen am 27. September 2019 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Oper - Erschienen am 29. November 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | Sony Classical

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Klassik - Erschienen am 13. September 2019 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 6. Dezember 2019 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Die fünf Klavierkonzerte von Beethoven, die 2010 bei vier Konzerten in Berlin aufgenommen wurden, vervollständigen die höchst gelungene Gesamteinspielung der Sinfonien mit Sir Simon Rattle an der Spitze "seiner" Berliner Philharmoniker. Obwohl sie vor den Sinfonien entstanden sind, bieten diese Aufnahmen durch das viel kleinere Ensemble als es bei dem berühmten Berliner Orchester sonst üblich ist den gleichen kammermusikalischen Klang. Die vorliegende Gesamtaufnahme ist in erster Linie hinsichtlich des Orchesters ein großer Genuss, vor allem dank der lyrischen Holzbläser und dem seidigen Streicherklang. Das Orchester ist weit davon entfernt, nur als Begleitung der Solistin, der japanischen Pianistin Mitsuko Uchida, zu fungieren. Es scheint ganz im Gegenteil mit rhythmischer Lebhaftigkeit und einem einzigartigen Sinn für Rhetorik die Führung übernommen zu haben. Und Mitsuko Uchidas Spiel ist fast bescheiden, unaufdringlich, im konstanten Dialog mit Dirigent und Orchester. Von der Biederkeit der ersten beiden Klavierkonzerte, über das Vierte mit seinem erhabenen, von metaphysischen Fragen durchzogenen Andante con moto bis hin zum fünften, im englischen Sprachraum Emperor genannte Klavierkonzert, das den romantischen Klavierkonzerten den Weg bereitete, stellt die vorliegende intime Konzeption diesen Werkzyklus wieder in seinen chronologischen Zusammenhang. Denn Beethoven hat seine Klavierkonzerte im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts komponiert, als die Wiener Klassik triumphierte, zu einer Zeit, in der Joseph Haydn seine letzten Meisterwerke schrieb und Napoleons Grande Armee Wien bombardierte. Diese Konzerte, die allzu oft interpretiert werden als seien sie fünfzig Jahre später geschrieben, finden hier unter einer solchen klanglichen Perspektive und in einer Tonaufnahme, die das Klavier nie aufdringlich klingen lässt, zu ihrer ursprünglichen Wahrheit zurück, sowie zu einer instrumentalen Ausgeglichenheit, die sie im Lauf der Zeit verloren hatten. © François Hudry/Qobuz
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Symphonien - Erschienen am 15. Juni 2016 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 17. Januar 2020 | Warner Classics

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