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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2014 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Qobuz' Schallplattensammlung
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Klassik - Erschienen am 9. Juli 2021 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res
Es ist rar, dass der polnische Pianist Krystian Zimerman Studioaufnahmen veröffentlicht. Diese Seltenheit ist jedoch nicht nur seinem hohen Anspruch geschuldet, sondern stellt gleichzeitig auch eine hervorragende Marketingstrategie dar. Der Pianist überlässt nichts dem Zufall, er durchforstet Partituren auf der Suche nach Antworten auf seine musikalischen und organologischen Fragen, sowohl was den Stil als auch die Mechanik und die Möglichkeiten seines Instruments betrifft. Dabei reist er mit seinen eigenen Steinway-Klavieren um die Welt, baut sie ab und für jedes Konzert selbst wieder auf.Eine erste Gesamtaufführung der Beethoven-Konzerte wurde 1989 für denselben Verlag in Wien mit Leonard Bernstein begonnen, die aber leider durch Bernsteins Tod unterbrochen wurde und Zimerman dazu zwang, die ersten beiden Konzerte von seinem Klavier aus zu dirigieren. Die Nähe und sein Verständnis zu Beethoven gleicht dem von Sir Simon Rattle, mit welchem er gerade eine zweite Gesamtaufnahme abgeschlossen hat, diesmal in London mit dem London Symphony Orchestra. In diesem so vielfältigen Korpus, der am Ende des 18. Jahrhunderts beginnt und bis in die Romantik reicht, finden wir Krystian Zimermans hyperartikuliertes Spiel, das den Beethovenschen Linien eine außergewöhnliche Lesbarkeit verleiht. Um ihn herum singen und dialogisieren die fabelhaften englischen Musiker unter der sehr lyrischen Leitung von Rattle, der besonders auf die kleinsten Absichten des Pianisten achtet - und das sind nicht wenige.Wenn die Weltpandemie die musikalische Herangehensweise nicht verändert hat, so hat sie doch andererseits die räumliche Anordnung der Orchester tiefgreifend umgestaltet. In ihrer prächtigen Heimat St. Luke’s – einer Kirche aus dem achtzehnten Jahrhundert im Herzen Londons, die Anfang der 1960er Jahre nach einem schrecklichen Erdrutsch aufgegeben und Anfang des 21. Jahrhunderts für das London Symphony Orchestra rehabilitiert wurde – mussten sich die Musiker nach strengen Gesundheitsvorschriften aufteilen. Die Schutzschirme zwischen den Notenpulten, der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen den Streichern und 2 Metern zwischen den Holz- und Blechbläsern beeinträchtigten jedoch nicht die Kohärenz und Klangpracht der Aufnahme. „Ich fühlte mich, als würde ich Rauchzeichen über einen Berg blasen“, kommentierte Rattle und fügte hinzu, dass es uns daran erinnerte, „wie wichtig und rein Beethovens Musik ist, ein wunderbarer Mensch, mit dem man sich am Ende einer so seltsamen Zeit unterhalten kann.“ Und auch beim Zuhören kommt diese Botschaft mit unbeschreiblicher Ausdrucksintensität an. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 9. April 2021 | Sony Classical

Hi-Res Booklet
Der Dirigent, Schauspieler und Parfümeur Teodor Currentzis lädt mit diesem neuen Meilenstein aus seiner aktuellen Arbeit an einer Gesamtausgabe der Beethoven-Sinfonien zu einem berauschenden Fest voller Rhythmus und Energie ein. Dem griechischen Dirigenten zufolge besitzt die 7. Sinfonie in A-Dur die vollkommenste Form, die je in der Gattung der Sinfonie geschaffen wurde. „Jede Note hat ihren Platz in einer absoluten Symmetrie", sagt Currentzis, der die Sinfonie mit „den fließenden Linien eines griechischen Tempels – insbesondere im dorischen Stil“ vergleicht. Die Struktur der Siebten ist „in der Tat äußerst komplex", sagt Currentzis. „Das Geheimnis besteht darin, in die Musik einzutauchen, der Frische und dem Licht entgegen, sich dann schwungvoll zum sakralen Tanz des zweiten Satzes und von dort zum Scherzo und zum tänzerischen Finale zu bewegen. Es ist eine Art Reise in die Frische, zu neuer Vitalität, die Entstehung einer neuen Zelle in einer widersprüchlichen Welt.“ Teodor Currentzis, der seine MusicAeterna perfekt zu führen versteht, bietet uns eine Version von großer Raffinesse, in der zwischen jedem Pult die Luft zu zirkulieren scheint, die bis in kleinste Details sorgfältig erarbeitet wurde und mit Kontrasten und einer Palette von Nuancen spielt, die wir schon lange nicht mehr gewohnt sind, ohne die Effekthascherei und Exzentrik, die diesem Interpreten manchmal vorgeworfen werden. Die fantastische Akustik im großen Saal des Wiener Musikvereins, in dem dieses Album im Sommer 2018 aufgenommen wurde, rundet den Eindruck von Beschwingtheit und Fülle dieser neuen Version ab, die sich zu hundert anderen hinzugesellt. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 4. September 2020 | BIS

Hi-Res Booklet
Einfach zauberhaft. Diese wunderschöne, in der Villa Siemens in Berlin entstandenen Aufnahme, eröffnet den Reigen einer Gesamtaufnahme von Beethovens Sonaten für Violine und Klavier bei BIS Records durch zwei außergewöhnliche Kammermusiker der heutigen Musikszene, dem Geiger Frank Peter Zimmermann und dem Pianisten Martin Helmchen. Erstaunlicherweise finden wir die beiden Künstler hier bei einem fremden Label: Helmchen nimmt sonst für Alpha auf, Zimmermann eher für Ondine. Zweifellos stand dem Projekt des deutschen Pianisten mit Zimmermann die Gesamtaufnahme derselben Werke durch Gatto und Libeer beim belgischen Label entgegen, während Ondine eher an modernem, zeitgenössischen Repertoire interessiert ist. So hat schließlich BIS, das Label von Zimmermanns ausgezeichnetem Trio, den Auftrag erhalten. Die beiden Musiker erteilen uns durch ihr harmonisches Zusammenspiel eine unvergessliche Lehre in Musikalität! Alles ist flüssig und geschmeidig, der musikalische Dialog von unvergleichlicher Eleganz in einem absolutem Gleichgewicht. Die ersten Aufzeichnungen fanden im Anschluss an einige Konzerte der beiden Musiker im September 2019 statt: Die Wunder, die manchmal im Konzert geschehen, scheinen in der vorliegenden Aufnahme noch nachzuwirken. Wenn Sie es nicht glauben, hören Sie sich als erstes die 3. Sonate an. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. April 1995 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Wenn es darum geht, den Dirigierstil und die Aufnahmen von Carlos Kleiber zu beschreiben, kann man sich dem Gebrauch von Superlativen kaum entziehen. Vielleicht würde uns sein Bild am ehesten die Geheimnisse seiner Kunst vermitteln: seine extrem elegante Gestik, die von der Musik mit ihrer Energie und ihrer Geschmeidigkeit getragen wird, sowie sein Lächeln, das das Gesicht des von der Inspiration besessenen Dirigenten verklärt. Das Anhören dieses Albums reicht aber allein schon aus. Carlos Kleiber, der wie ein Einsiedler lebte, drei Viertel seiner Konzerte absagte und praktisch nichts aufnahm, stimmte wie durch ein Wunder zu, diese beiden Sinfonien für Deutsche Grammophon aufzuzeichnen. 1975 nahm er die 5. Sinfonie in der großzügigen Akustik des Wiener Musikvereins mit einer Philharmonie auf, die jedes Wort aus seinem Mund absorbierte und seine Absichten bis ins kleinste Detail respektierte. Unter seinem magischen Taktstock wird „Die Fünfte“ zu reiner, geballter Energie – einer zündstoffhaltigen, explosiven Pandorabüchse – in einer absolut notengetreuen Wiedergabe. Die schicksalhaften vier Töne, auf denen die gesamte Sinfonie aufbaut, sind zugleich Fundament und Schlussstein dieses hier von Kleiber prächtig gestalteten, herausragenden Meisterwerkes. Hat man jemals eine luftigere Siebte Sinfonie gehört? Man denkt sofort an Nietzsche: “Ich könnte nur an einen Gott glauben, der tanzen kann“. Diese leichtfüßige Siebte wurde ein Jahr später am gleichen Ort aufgezeichnet. Sie dreht sich, wirbelt und jubelt in einer pantheistischen und heilsamen Freude mit einer Leichtigkeit, die die Musiker in einen Schwebezustand zu versetzen scheint. “Jetzt bin ich leicht, jetzt fliege ich, jetzt sehe ich mich unter mir, jetzt tanzt ein Gott in mir“. So dirigierte Carlos Kleiber. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 5. Februar 2021 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
In der Fülle der Beethoven-Alben, die 2020 veröffentlicht wurden, sind manche erfolgreicher als andere, wie zum Beispiel diese Einspielung der Missa Solemnis, eines absoluten Meisterwerks der abendländischen Musik, unter der Leitung von René Jacobs, der mit seiner jüngsten Aufnahme der Leonore (Urfassung von Beethovens Oper Fidelio) die Musikwelt für sich eingenommen hat. Die 1824 komponierte Missa Solemnis– nach René Jacobs (der weiß, wovon er spricht!) "ein raues und unbequemes Werk, das dem Narzissmus der Sänger keinen Raum lässt"– ist die große Schwester der Neunten Sinfonie, mit der sie den Glauben an den Menschen mehr als an die Gottheit gemeinsam hat. Diese im Mai 2019 in Berlin aufgenommene Version geht so unter die Haut, als wäre sie ein Konzert. Das demütige und tiefgründige Kyrie bringt Finsternis und Einkehr, bevor das Gloria wie ein leidenschaftlicher Ruf nach Frieden und Brüderlichkeit aus der Brust der gesamten Menschheit hervorbricht und den weiteren Fortgang dieser herrlichen Interpretation bestimmt. Der RIAS Kammerchor legt hiermit einen weiteren Baustein auf ein diskographisches Werk von unglaublicher Qualität. Dazu kommen ein seltener instrumentaler Feinschliff und vier Solisten, die (ohne jeden Narzissmus?) die Ausdruckskraft des Ensembles ergänzen. Es ist der ganze Beethoven, mit seinem Idealismus, seiner Zärtlichkeit und auch seiner Art, mit einem heiligen Donnerwetter den Frieden zu erschlagen. "Er würde mit Kanonen auf Spatzen schießen...", soll Goethe einmal gesagt haben... © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 26. Februar 2021 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
Nach einer erfolgreichen Trilogie, die Schumanns Konzerten und Klaviertrios gewidmet war, konnte das Team um das Freiburger Barockorchester und Pablo Heras‑Casado eines der eigenartigsten Werke Beethovens nicht außer Acht lassen: das Tripelkonzert. Als echte Kammermusiker lassen sie dieses Werk wiederaufleben, indem sie seine Klangfarben und die überaus feine Ausgewogenheit offenbaren. Die von Beethoven selbst überprüfte Bearbeitung für Klaviertrio seiner 2. Sinfonie ist eine sinnvolle Abrundung dieses Unternehmens, bei dem intime auf grandiose Momente treffen. © harmonia mundi
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Klassik - Erschienen am 27. August 2009 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Award
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Klassik - Erschienen am 17. Dezember 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 13. September 2019 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Klassik
2020, Beethovens 250. Geburtstag! Neben zahlreichen Reeditionen von Pianisten von gestern und sogar vorgestern wird diese neue Gesamtaufnahme der 32 Beethoven-Sonaten von einem Musiker von 32 Jahren präsentiert. Igor Levit, geboren in Russland zum Ende der Sowjetunion, hat seine musikalische Ausbildung in Hannover und Salzburg absolviert, bevor er zahlreiche internationale Wettbewerbe gewann. Seine erste Einspielung von 2013 bei Sony Classical widmete sich den letzten Sonaten Beethovens (Nr. 28 - 32, die sich auch auf dieser Einspielung wiederfinden) und erhielt beste Kritik. Er spielt für ein zweites Album mit großem Erfolg zwei große Variations-Zyklen, Bachs Goldberg Variationen sowie Beethovens Diabelli, ein. Für sein aktuelles gigantisches Projekt, das er von 2013 bis 2019 umsetzte, wurden die Aufnahmen in ganz Deutschland durchgeführt. Die Unterschiede in der Akustik stören dabei in keinster Weise die Kohärenz der gesamten Aufnahme und haben auch keinen Einfluss auf die Schönheit in Igor Levits Klang und Anschlag. Auf diese lang ersehnte Platte folgen Konzerte in Hamburg, Stockholm und Luzern im Laufe des nächsten Jahres. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 17. April 2020 | Berlin Classics

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Es zeugt von großer Hingabe, wenn sich ein in den Vereinigten Staaten geborener, schwedischer Dirigent Mitte der 70er Jahre hinter den Eisernen Vorhang begibt, um Chefdirigent eines Orchesters zu werden. Die Dresdner Jahre Herbert Blomstedts von 1975-1985 werden von Dirigent und Orchester bis heute in bester Erinnerung gehalten. Die Gesamteinspielung aller Beethoven-Sinfonien ist ein Zeugnis der intensiven und künstlerisch herausragenden Zusammenarbeit. © Berlin Classics
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Klassik - Erschienen am 15. Mai 2020 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
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Klassik - Erschienen am 19. Februar 2021 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte
Beethovens 7. Sinfonie, eine veritable „Apotheose des Tanzes“ (Richard Wagner), hat seit ihrer Uraufführung nie an Beliebtheit eingebüßt, ganz im Gegensatz zu seinem einzigen Ballett, den Geschöpfen des Prometheus, von dem uns einzig die Ouvertüre (ein wenig) vertraut geblieben ist. Eine neue Lesart eines Schlüsselwerks von Beethoven zu präsentieren sowie eines seiner am meisten zu Unrecht vergessenen Hauptwerke in Gänze wieder aufleben zu lassen: Diese Herausforderung meistern die Mitglieder des Freiburger Barockorchesters unter der Leitung ihres Konzertmeisters Gottfried von der Goltz mit Bravour. © harmonia mundi
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Klassik - Erschienen am 27. Mai 2016 | Deutsche Grammophon (DG)

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In den vielen Aufnahmen, die Wilhelm Kempff von 1920 bis 1975 über 55 Jahre hin realisierte, obwohl er nicht gerne vor Mikrofonen spielte, kann man sich leicht verlieren. Er war jedoch immer mit ganzem Herzen dabei und feilte unaufhörlich an seinen Interpretationen. Es war ihm im Laufe seiner eigenen künstlerischen Entwicklung sowie der fortschreitenden technischen Neuerungen, durch die er alle Aufnahmeverfahren von der Akustik bis zur Stereophonie kennenlernte, wichtig, sich und seiner Kunst treu zu bleiben. Der große deutsche Pianist hinterließ drei Gesamtaufnahmen von Beethovens Klaviersonaten: eine erste, nicht ganz vollständige aus den 1930er Jahren, eine zweite vom Anfang der 1950er Jahre und eine letzte, die auf dem vorliegenden Album zu hören ist, vom Beginn der 1960er Jahre in Stereophonie. Diese Aufnahmen wurden in einer im Verhältnis zum enormen Volumen relativ kurzen Zeit – von Januar 1964 bis Januar 1965 – im Studio der Deutschen Grammophongesellschaft in Hannover realisiert und stellen die letzten Etappe in Wilhelm Kempffs Philosophie dar, dessen Verbundenheit mit Beethoven im Laufe der Jahre noch enger geworden war. Wenn sein Klavierspiel auch manchmal eine gewisse Härte aufweist, so ist diese Gesamtaufnahme doch sehr homogen und bringt die Freiheit in Kempffs Spielweise zum Vorschein, mit der er Beethoven zu größerer Helligkeit führt und ihn von der Schwere befreit, die ihm von deutschen Pianisten oft zugeteilt wurde. In dieser Suche nach Transparenz und Schlichtheit nähert sich Kempff der improvisatorischen Vorgehensweise, die Beethovens Markenzeichen war - wobei der Komponist alles „aufschrieb“, was ihm seine Fantasie spontan eingegeben hatte. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | Sony Classical

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Klassik - Erschienen am 9. Oktober 2020 | Challenge Classics

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Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | Sony Classical

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In den 40 Jahren seit ihrer ersten Gesamteinspielung der gleichen Werke sind der Cellist Yo-Yo Ma und der Pianist Emanuel Ax ehrwürdige weißhaarige Herren geworden. "Hope Amid Tears" ist der Titel ihres neuen Albums, das in der Seiji Ozawa Hall in Lenox, Massachusetts aufgenommen wurde. In der Tat war im August 2020, als die Covid-19-Epidemie die Welt und vor allem die Vereinigten Staaten heimsuchte, Hoffnung dringend nötig. Was könnte mehr Hoffnung bieten als Beethovens Humanismus? Die fünf Sonaten für Cello und Klavier (die ersten beiden noch für Klavier mit Cellobegleitung) stammen aus den drei Epochen oder drei Stilen, mit denen traditionell die Entwicklung von Beethovens Kompositionsstil beschrieben wird. Die beiden ersten Sonaten sind noch fest im 18. Jahrhundert verwurzelt und stellen die ersten wichtigen klassischen Werke dieses Genres dar. Mit der Cellosonate Nr. 3 in A-Dur, op. 69 erweitert sich jedoch der Horizont des Cellos. Das Instrument emanzipiert sich. Es spricht in der ersten Person und beginnt den Diskurs allein, bevor sich das Klavier in einem Stil, der den großen, zur selben Zeit entstandenen Werken wie der 5. Sinfonie, der "Pastorale", der Coriolan-Ouvertüre oder den "Razumovsky"-Quartetten ähnelt, dazugesellt. Der musikalische Diskurs ist synkopiert, in einem konstanten Dialog wie ein Gespräch zwischen mal aufbrausenden, mal begeisterten Teilnehmern. Die beiden Sonaten, op. 102 stammen aus einer für den Komponisten schwierigen Phase, denn er war krank und zog sich wegen seiner Taubheit zunehmend zurück. Es waren keine produktiven Jahre, seine kreative Energie schien zu schwinden. Die fugenartige, komplizierte und eher unzugängliche Schreibweise dieser beiden Cellosonaten hat ihr Verständnis lang erschwert. Das vorliegende Album scheint durch die treue Freundschaft und lange musikalische Partnerschaft von Yo-Yo Ma und Emanuel Ax geleitet worden zu sein. Die beiden Musiker sprechen hier die gleiche Sprache, mit den gleichen Intentionen und den gleichen Phrasierungen, durch Erfahrung gereift. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 6. November 2020 | naïve classique

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Kammermusik - Erschienen am 9. April 2021 | BIS

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Frank Peter Zimmermann und Martin Helmchen setzen ihre Gesamtaufnahme von Beethovens Violinsonaten auf unanfechtbar hohem Niveau fort. Dies ist eine durchdachte und abgeklärte Interpretation von „klassischem“ Zuschnitt, die keinerlei vordergründige Effektsuche im Sinn hat. Die Musik spricht für sich selbst. Dabei kommt die entspannte, heitere Kantabilität der „Frühlingssonate“ ebenso schön zum Ausdruck wie die markigen Kontraste in der Sonate Nr. 7. Und natürlich ist auch hier wieder die gerundete Klangfülle von Zimmermanns Geigenton ein Qualitätskriterium. © Hornig, Norbert / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 6. November 2013 | Sony Music Labels Inc.