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Klassik - Erschienen am 13. Oktober 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Bach (Johann Sebastian natürlich) oder nicht Bach? Diese Frage stellen sich die Geigerin Amandine Beyer und das Ensemble Gli Incogniti. Sie haben sich einige Werke vorgenommen, die lange dem Kantor zugeschrieben wurden, von denen man aber inzwischen weiß, dass sie Schöpfungen anderer Komponisten sind, auch wenn diese nicht immer identifiziert werden konnten. So etwa die Sonate BWV 1024, die vielleicht bei Bach „gelandet“ ist, weil ein Musikwissenschaftler entsprechende wissenschaftliche Argumente (Papier, Kopisten, historisch-geografischer Kontext) für seine Zwecke einzusetzen wusste. Der Kompositionsstil, der zwar in gewisser Weise an Bach erinnert, passt jedoch nicht wirklich zum Werkekanon des Meisters. Aus diesem Grund, aber auch um zu verhindern, dass die Sonate wieder im Abgrund der Anonymität verschwindet, hat man sie, zu Recht oder zu Unrecht, Pisendel zugeschrieben. Das Trio BWV 1036 stammt von Carl Philipp Emanuel Bach, woran niemals echte Zweifel bestanden – auch wenn manche weniger gewissenhafte Verlage schon mal den Vornamen vergessen hatten…Das Trio BWV 1037 scheint von Goldberg (der mit den Variationen) zu sein. Die Suite in A-Dur BWV 1025 stellt dagegen einen Fall uneindeutiger Vaterschaft dar. Tatsächlich liegt hier ein Arrangement von Bach für Violine und Cembalo der Lautensuite SC 47 seines Freundes und Kollegen Silvius Leopold Weiss vor. Dies sind also einige Werke, die nach einem längeren Aufenthalt im „Paradies der Bach’schen Urheberschaft“ sich nun auf einmal in der „Hölle der Fälschung“ wiederfinden, wobei die Komponisten, deren Feder sie entstammen, gar nichts dafür können! So ein Jammer… © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. September 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet
Viele Pianisten träumen davon, die Goldbergvariationen, den absoluten Höhepunkt des abendländischen barocken Klavierrepertoires, aufzunehmen. Lang Lang, der an diesem 4. Teil der „Clavierübung“ des Leipziger Kantors über 20 Jahre lang gearbeitet hat, bildet da keine Ausnahme. Das vorliegende Box-Set enthält zwei verschiedene Interpretationen desselben Zyklus. Zunächst eine ausgezeichnete, im März 2020 in der Berliner Jesus-Christus-Kirche unter der Aufsicht von Christopher Alder aufgenommene Studioversion. Lang Lang wählt hier für die Eingangs-Aria und die ersten Variationen maßvolle Tempi, wird danach allmählich lebhafter, bevor er in ersten g-Moll-Variation mit ihrem beharrlichen Sarabanden-Rhythmus durch ein sehr langsames Tempo Ernüchterung und Schmerz Raum gibt – ein bemerkenswerter Abschluss des ersten Teils. Umso stärker wirkt der Kontrast zur 16. Variation mit der strahlenden französischen Ouvertüre. Die folgenden Variationen fließen leicht dahin, bevor die zweite Variation in g-Moll (Var. 21, Canone alla Settima), durch melancholische Phrasierungen einen Moment lang bedrückte Stimmung verbreitet. Für die innere Struktur der Goldbergvariationen, die zehn Gruppen mit je drei Variationen aufeinanderfolgen lässt, wobei jede Gruppe mit einem zunehmend komplexeren Kanon endet (vom Canone all'Unisono von Var. 3 bis zum Canone alla Nona von Var. 27), scheint Lang Lang jedoch weniger sensibel. Der chinesische Pianist konzentriert seine ganze Ausdruckskraft auf die drei Mollvariationen und verleiht den spätbarocken Goldbergvariationen mit einem seidigen und runden Klang einen leicht pathetischen, romantischen Hauch. Durch seine Präsenz hat das Leipziger Publikum am 5. März 2020 für willkommene Überraschungen gesorgt. Das Konzert wurde von Philip Krause aufgezeichnet, der übrigens auch bei der Studioaufnahme mit Alder anwesend war. Lang Lang legt hier tänzerische Leichtigkeit und Spielfreude an den Tag: er spielt von Anfang an mit der Polyphonie und agogischen Temponuancierungen, und eröffnet sich so eine breitere Palette von Ausdrucksmöglichkeiten (Var. 1, Var. 7). Manchmal wirkt er geradezu verschmitzt (Variatio 23 a 2 Clav.!). Er nimmt sich Zeit, zu träumen und lässt sich von aufkommenden Emotionen mitreißen (Var. 21, mit ihren obsessiven Verzögerungen). Auch der Klang des Klaviers wirkt heller und zeugt davon, wie sich der chinesische Pianist in den letzten 15 Jahren verändert hat. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 11. September 2015 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Klaviersolo - Erschienen am 7. September 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Nach einem prächtigen Debütalbum von 2016 bei der Deutschen Grammophon, das er den Klavierwerken von Philip Glass widmete, kehrt der isländische Pianist Víkingur Ólafsson, Jahrgang 1984, mit einem schlicht „Johann Sebastian Bach“ genannten Album zum gelben Label zurück – eine Sachlichkeit, die uns das Marketing der letzten Jahre vorbehalten hat. Unter den präzisen und kräftigen Fingern von Víkingur Ólafsson erlebt Bach eine Verjüngungskur, die seine Perücke verrutschen lässt. Dieser Bach schwingt und tanzt mit ungeheurer Freude, weiß aber auch, etwa in den Präludien, in Melancholie zu schwelgen. Das hochoriginelle Programm bietet auf 35 Spuren Auszüge aus dem Wohltemperierten Klavier, aber auch Inventionen und Sinfonien, Transkriptionen von Rachmaninow, Busoni, Siloti und Wilhelm Kempff sowie die selten gespielten Aria variata alla maniera italiana, BWV 989 mit einer facettenreichen Virtuosität. Der Pianist kann hier die Vielseitigkeit seines deutlich artikulierten, immer gut timbrierten und tief in der Tastatur liegenden Anschlags ganz zur Geltung bringen. Dieser erstaunliche Pianist wuchs in Reykjavík auf und erhielt bereits sehr früh Klavierunterricht, unter der Anleitung seiner Mutter, die selbst Klavierlehrerin war. Anschließend arbeitete er an der Juilliard School in New York, bevor er in sein Land zurückkehrte, um mit Philip Glass und Björk für das isländische Fernsehen aufzutreten. Als großer Fan zeitgenössischer Musik hat Víkingur Ólafsson unter anderem sechs Klavierkonzerte isländischer Komponisten sowie mehrere Kompositionen für Klavier solo oder Kammermusik uraufgeführt. Bevor Ólafsson 2016 einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon abschloss, hatte er bereits drei Alben unter seinem eigenen Label Dirrindí veröffentlicht. Víkingur Ólafssons leidenschaftliche Musikalität und intellektuelle Neugierde haben ihm in Island zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, darunter den Preis "Musician of the Year" und den isländischen "Optimism Prize". Ein Optimismus, den er hier mit offensichtlichem Genuss in den Dienst von Bachs Musik stellt. © François Hudry/Qobuz
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Instrumentalmusik - Erschienen am 4. September 2015 | Alpha

Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 10. April 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

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Klassik - Erschienen am 7. Februar 2020 | Phi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Bachs Johannes-Passion mit ihrem berühmten, von Licht und Schatten durchzogenen Eröffnungschor, ist eine kraftvolle musikalische und spirituelle Reflexion. Dramatisch, grandios, komplex, entschlossen theatralisch: Es mangelt nicht an Superlativen, um dieses Meisterwerk der westlichen Musik zu beschreiben. Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent präsentieren eine gelungene Lesart, die das auf umfangreichen Recherchen basierende Wissen über den Komponisten widerspiegelt, und durch unzählige Konzerte vertieft wurde. Auch die Solisten Krešimir Stražanac und Maximilian Schmitt zeigen hier die ganze Bandbreite ihres Könnens in den Rollen des Jesus und des Evangelisten. © Phi
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Klassik - Erschienen am 22. März 2019 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice
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Klassik - Erschienen am 22. Mai 2020 | Delphian

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Kammermusik - Erschienen am 17. August 2018 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Six evolutions - ein Titel, der im Kopf bleibt und beinahe esoterisch klingt… Der Cellospieler Yo-Yo Ma, der mal eben so eine fünf Jahrzehnte lange Karriere hinter sich gelegt hat, bringt seine dritte Aufnahme von Bachs Suiten für Violoncello solo heraus. Die erste hatte er in seinen jungen Zwanzigern einstudiert, die zweite in den Vierzigern und die jetzige mit 62 Jahren. Er hatte also jedes Mal 20 Jahre Zeit, um neue Inspiration zu schöpfen und an Reife zu gewinnen. Doch das erklärt noch immer nicht den mystischen Titel Six evolutions, und man muss erst durchs Booklet blättern, um ein Indiz zu erhalten. Letzteres ist allerdings nicht sonderlich informativ, da mit den Details doch sehr gespart wird: 1) Die Natur steht auf dem Spiel, 2) Reise zum Licht), 3) Zelebrierung, 4) Konstruierung/Bearbeitung, 5) Kampf um die Hoffnung, 6) Dreikönigstag. Wie auch immer… Und obwohl Yo-Yo Ma geschworen hat, dass dies seine letzte Aufnahme der Bach-Suiten sei, so hoffen wir doch inständig auf ein Comeback im Jahr 2038...
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Violinensolo - Erschienen am 8. September 2017 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Natürlich sind seit Jahren die Sonaten und Partiten für Solovioline von Bach hundert Mal aufgenommen worden, auch von den weltallerbesten Solisten überhaupt. Aber wenn eine neue Aufnahme mit dem Geiger Christian Tetzlaff erscheint, kann man nur sagen: „Mitbürger, Freunde, hört Qobuz an“. Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht, auch natürlich im Rahmen einer Studioaufnahme wie dieser. Voraussetzung für Tetzlaffs Ansatz sind Mut zum Risiko und spieltechnische Souveränität, Offenheit und eine große Wachheit fürs Leben. So ist seine Interpretation dieser Werke ein rechtes und ganz neues Erlebnis. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. Februar 2020 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
"Eine tiefe Freude" erfüllte Masaaki Suzuki bei der zweiten Aufnahme der Matthäus-Passion, die er im April 2019, genau 20 Jahre nach der ersten, im Konzertsaal des Saitama Arts Theater in Japan für das Label BIS realisierte. Es ist eine guter Moment, Bilanz zu ziehen, denn der Dirigent und sein Ensemble haben in der Zwischenzeit fast die gesamte Chormusik von Bach aufgenommen, einschließlich aller geistlichen und weltlichen Messen und Kantaten. Suzuki hat für diese neue Aufnahme wie gewohnt mit europäischen Solisten zusammengearbeitet, wie etwa dem großen deutschen Tenor Benjamin Bruns in der Rolle des Evangelisten. Die anderen Solisten sind uns ebenfalls vertraut: Carolyn Sampson, Damien Guillon, Makoto Sakurada und Christian Immler. In dieser intimen Version, die die Leidensgeschichte mit großer Schlichtheit verfolgt, gibt es nichts Monumentales. Dennoch begegnen wir großer Leidenschaft und einer gewissen Unschuld, in einer entschieden sachlichen, lutherischen Perspektive – hier geht es nicht um Theatralik. Und wieder einmal sind die hervorragende Qualität der Instrumentalsolisten des Bach Collegium Japan und der weiche Klang der beiden Chor-Ensembles hervorzuheben. © François Hudry / Qobuz
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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Im Rahmen einer von Keith Jarrett in Auftrag gegebenen, recht umfassenden Reihe von Aufnahmen von Werken des Leipziger Kantors wurde 1988 eine Interpretation von J. S. Bachs Band I des Wohltemperierten Klaviers auf dem Cembalo herausgegeben, die in Wirklichkeit bereits im Februar 1987 aufgenommen wurde. Aus der gleichen Zeit stammt auch die von ECM New Series herausgebrachte Neufassung – am Klavier –, die bei einem Konzert am 7. März 1987 in der Troy Savings Bank Music Hall mitgeschnitten wurde. Sie ist von dem gleichen Willen nach einem fließenden Diskurs und unwiderstehlichem Elan geprägt, was in bestimmten Fugen besonders erfreulich ist, die unter anderen Fingern derb klingen können (Cis-Dur). Alles scheint zu tanzen, in Bewegung sein zu wollen (D-Dur). Hier finden wir nicht die Farben, die von Pianisten wie Tatiana Nikolayeva, Samuel Feinberg oder sogar einem Cembalisten wie Gustav Leonhardt in der Polyphonie verwendet werden. Denn für Keith Jarrett triumphiert bei Bach letztlich die Struktur, und er spielt diese Werke, um sich insbesondere mit einem Element seiner eigenen Kunst auseinanderzusetzen: der polyphonen Ausarbeitung. Das Werk des Kantors unterstützt seine eigene musikalische Kreativität als Jazzmusiker und Improvisator. Poesie und Gefühl fehlen dabei jedoch nie. Diese Version wird Fans von Keith Jarrett begeistern. Sie können die beiden Versionen, die im Abstand von wenigen Wochen entstandenen sind, miteinander vergleichen. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 27. Mai 2014 | Telarc

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Klassik - Erschienen am 2. Oktober 2015 | PentaTone

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Violinkonzerte - Erschienen am 15. März 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Nach dem Doppelalbum der Violin- und Cembalosonaten mit Kristian Bezuidenhout, einem Bestseller aus dem Jahr 2018, folgt die nächste Folge eines Bach-Aufnahmeabenteuers, das vor neun Jahren mit einer Reihe von Sonaten und Partiten begann, die heute als Referenz gelten. Isabelle Faust, Bernhard Forck und seine Kollegen der Akademie für Alte Musik Berlin haben eine Vielzahl weiterer Werke von Bach untersucht: Cembalokonzerte, Triosonaten für Orgel, Instrumentalsätze aus geistlichen Kantaten etc. Alle offenbaren sich hier als direkte oder indirekte Verwandte der drei monumentalen Konzerte BWV 1041-43. Diese faszinierende Leistung erinnert uns rechtzeitig daran, dass der Meister des Wohltemperierten Klaviers auch ein virtuoser Geiger war! © harmonia mundi
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 7. Oktober 2013 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Choc Classica de l'année - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 27. März 2020 | Claves Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
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Klassik - Erschienen am 22. Februar 2019 | Ramée

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or
Obwohl wir von J.S. Bach mindestens fünf Konzerte für Solo-Orgel kennen, sind von ihm keine Orgelkonzerte mit Orchesterbegleitung überliefert. Jedoch hat er in 18 von seinen mehr als 200 Kantaten die Orgel als obligates Soloinstrument in Arien, Chorpassagen und Sinfonias verwendet. Die bemerkenswertesten Sinfonias stammen aus dem Jahr 1726: In der Zeit von Mai bis November komponierte Bach sechs Kantaten, in denen er der Orgel eine wesentliche solistische Rolle zuteilte. Dabei handelt es sich meist um Bearbeitungen von Sätzen verlorener Geigen- und Oboenkonzerte, die er zuvor in Weimar oder Köthen komponiert hatte. Warum Bach in so kurzer Zeit mehrere Kantaten mit obligater Orgel komponierte, bleibt unklar. Möglicherweise liegt der Grund dafür in Dresden, wo Bach 1725 ein Orgelkonzert in der Sophienkirche auf der neuen Silbermann-Orgel gab. Einige Musikwissenschafter glauben, dass er dort neben anderen Orgelwerken auch Orgelkonzerte, oder zumindest einige frühere Versionen dieser Sinfonias mit obligater Orgel und Streichern, zur Demonstration der Orgel spielte. Auf der Grundlage der oben genannten Kantaten und der entsprechenden Geigen- und Cembalokonzerte ist es durchaus möglich, eine Reihe dreisätziger Konzerte für Orgel und Streicher zu rekonstruieren. Mit diesem Album hoffen wir, die Musik, die Bach möglicherweise 1725 in Dresden aufgeführt hat, wieder zum Leben zu erwecken. © Ramée/Outhere
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Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | PentaTone

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