Genre :
Qobuzissime? Dies ist eine Auszeichnung, die Qobuz für ein Debütalbum oder ein zweites Album vergibt. Pop oder Reggae, Metal oder Klassik, Jazz oder Blues - kein Genre wird unbeachtet gelassen. Meistens handelt es sich um junge, noch unbekannte Talente.

Hin und wieder kann diese Auszeichnung auch an bereits bekannte Künstler vergeben werden, die ein ungewöhnliches Projekt schaffen, das sich von ihrer sonstigen Diskografie unterscheidet, wie zum Beispiel ein Crossover-Album. Was zählt ist einzig die Originalität und die Qualität. Die der Aufnahme, des musikalischen Projekts und seiner Identität.

Die Alben

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Klassik - Erschienen am 28. Februar 2020 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Gleich zu Beginn von Chopins Préludes verführt Eric Lu unweigerlich mit einer lyrischen Ruhe. Sie erfüllt die gesamten vierzig Minuten dieser musikalischen Reise, die nur so schwer auf so fließende Weise aufrecht erhalten werden kann. Für die ungewöhnliche Einheit, die er in diesem Zyklus sowohl im Ausdruck als auch in der Polyphonie schafft, gebührt Eric Lu höchste Bewunderung. Dem Amerikaner geht es vor allem um Sanglichkeit und seine bewundernswert phrasierten Melodien entführen uns in eine Welt voller großer – und edler – Emotionen. Hinter der Süße und dieser leidenschaftlichen Sanglichkeit verbirgt sich jedoch eine tragische, immer stärker werdende Melancholie, die den dunklen oder zumindest sehr beunruhigenden Charakter der 24 Präludien offenbart. Hier kreiert Chopin eine dunkle Romantik, die der zur gleichen Zeit (April 1838) entstandenen Kreisleriana von Schumann nahesteht.So ist es nicht verwunderlich, dass der Pianist sein zweites Album für Warner Classics mit einem von Schumanns seltsamsten Werke fortsetzt, dem 1854 komponierten Thema mit Variationen in Es-Dur, einer Art Abschied des deutschen romantischen Komponisten vom irdischen Leben. In dieser Hommage an große Meister der Vergangenheit wie Bach und Beethoven wagt Schumann besonders karge Polyphonien in seltenen Pianissimo-Nuancen. Hinsichtlich Charakter und Gemüt schlägt Eric Lu geschickt eine Brücke zum Zyklus von Chopin, wobei er Meditation und Sanftheit in den Vordergrund stellt (Variationen 2 und 5) und keine besonderen Kontraste herzustellen sucht. Der junge amerikanische Pianist Eric Lu (geb. 1997) – Vierter Preisträger beim Chopin-Wettbewerb in Warschau 2015, wo er sich bereits durch seine Interpretation der 24 Préludes hervorgetan hatte – bietet hier ein faszinierendes, manchmal verblüffendes Rezital, wahrscheinlich das vollendetste seiner drei bereits veröffentlichten – das erste ist bei dem deutschen Label Genuin erschienen. Ein Musiker, den man nicht aus den Augen lassen sollte. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Duette - Erschienen am 6. Mai 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Qobuzissime
Durch den ersten Preis beim Rostropovich Wettbewerb 2005 in Paris gelang Marie-Elisabeth Hecker der internationale Durchbruch und der Einzug in die "Liga der Großen". Die 1987 in Zwickau geborene Cellistin studierte mit Steven Iserlis, Bernard Greenhouse oder auch Gary Hoffman und man konnte sie bereits im Zusammenspiel mit dem Russischen Sinfonieorchester, dem Mahler Chamber Orchestra, der Kremarata Baltica, dem Marinsky Orchester, dem Philharmonia Orchestra, den Münchener und Dresdener Philharmonien, der Staatskapelle Berlin, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Yuri Temirkanov, Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Valery Gergiev, Fabio Luisi, Marek Janowski, Emmanuel Krivine, Christian Thielemann oder auch Daniel Barenboim erleben. Nun bringt sie ihr erstes gemeinsames Album mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Martin Helmchen heraus. Beide Musiker trafen sich beim Lockenhaus Fetsival, wo sie bereits eine der Brahms Sonaten zum Besten gaben. Mehr als 20 Jahre trennen die beiden Sonaten für Violoncello und Klavier - die erste entstand 1862, als der Komponist noch nicht mal 30 alt war, die zweite 1886, als Brahms schon lange niemandem mehr etwas zu beweisen brauchte. Das Duo Hecker-Helmchen beherrscht diese Musik wie nur wenige und weiß, bei all den teilweise waghalsigen von Brahms geschriebenen Partien, das Gleichgewicht zu halten. Ein gelungenes erstes Album für dieses Duo. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 19. Januar 2015 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Qobuzissime
Vorsicht, sehr, sehr heiß! Diese Aufnahme hat unser Qobuz-Thermometers in die Höhe schießen lassen. Jean Rondeau präsentiert sich der Welt mit einer ausgefallenen und abenteuerlichen Bach-Platte. Wir bei Qobuz sind außerordentlich erfreut über diese neue Generation an jungen Künstler, die alte Musik neu interpretieren und dabei eine neue Angehensweise zeigen, sich der Klassik zu nähern und uns diese zu vermitteln, enthusiastisch und ohne Scheu! Jean Rondeau ist einer dieser neuen Helden. Glauben Sie uns, Sie werden dieses Album lieben.Der Cembalo-Spieler beginnt mit der Suite BWV 997 von der man zwar annimmt, dass sie wirklich von Bach stammt, jedoch ohne dabei zu wissen, ob sie für das Klavier oder für die Laute geschrieben worden ist. Die Transkription stammt ohne Zweifel von einem seiner Söhne, wahrscheinlich Wilhelm Friedeman, von der ursprünglichen Sonate BWV 1003 für die Geige umgetauft in BWV 964 für die Überarbeitung für Klavier; Außer dem Schlussteil, der nur minimal bearbeitet wurde, wurde das Stück stark angepasst, um daraus ein wahres Werk für das Klavier zu erschaffen. Der Clou des Albums ist die Transkription für Klavier von der Sonate BWV 1013 für Flöte durch Stéphane Delplace. Das dabei herauskommende Werk ist dermaßen gelungen, dass man ihm beinahe schon seine eigene BWV Nummer geben möchte. Natürlich ist nicht einmal eine Note des Originals verändert worden, aber Delplaces Bearbeitung deckt die Harmonien, die in der Melodie mitenthalten sind, erst richtig auf. Nach einem kleinen Augenzwinkern in Richtung Brahms und der Transkription der Charconne Partita für die Sologeige in ein Pianostück für die linke Hand, zu der er noch einige Akzente für die rechte Hand hinzufügt, beendet unser Cembalo-Spieler mit den zerzausten Haaren sein Programm mit einem italienischen Concerto, oder genauer gesagt: einem „Concerto nach italienischem Geschmack“. Rondeau lässt es in der thematischen und harmonischen Hülle und Fülle erstrahlen, die viele andere Cembalospieler in den letzten Jahrzehnten durch ein zu dogmatisches Spiel übergangen haben. Begrüßen wir also dieses in jeder Hinsicht gelungene Meisterwerk!
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Klaviersolo - Erschienen am 27. Oktober 2008 | MONSIEUR CROCHE

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Pianiste Maestro - 4 étoiles Classica - Qobuzissime