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Die Alben

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Robert Schumann: Complete Piano Trios, Quartet & Quintet

Trio Wanderer

Kammermusik - Erschienen am 30. April 2021 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Diapason d'or / Arte
Dieses Programm repräsentiert auf charakteristische Art die Kammermusik von Schumann. Die Stimmung schwankt zwischen wildem Überschwang und andächtiger Zurückhaltung, zwischen übersteigerter Leidenschaft und argloser Innigkeit. Neben den Klaviertrios, die schon allein den Komponisten Schumann „offenbaren“, interpretiert das Trio Wanderer zusammen mit seinen Lieblingspartnern zwei berühmte, absolute Meisterwerke: das Klavierquartett und das Klavierquintett. © harmonia mundi
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Beethoven: Symphony No. 7 - The Creatures of Prometheus

Freiburger Barockorchester

Klassik - Erschienen am 19. Februar 2021 | harmonia mundi

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Beethovens 7. Sinfonie, eine veritable „Apotheose des Tanzes“ (Richard Wagner), hat seit ihrer Uraufführung nie an Beliebtheit eingebüßt, ganz im Gegensatz zu seinem einzigen Ballett, den Geschöpfen des Prometheus, von dem uns einzig die Ouvertüre (ein wenig) vertraut geblieben ist. Eine neue Lesart eines Schlüsselwerks von Beethoven zu präsentieren sowie eines seiner am meisten zu Unrecht vergessenen Hauptwerke in Gänze wieder aufleben zu lassen: Diese Herausforderung meistern die Mitglieder des Freiburger Barockorchesters unter der Leitung ihres Konzertmeisters Gottfried von der Goltz mit Bravour. © harmonia mundi
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Verdi

Ludovic Tezier

Klassik - Erschienen am 5. Februar 2021 | Sony Classical

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Für Ludovic Tézier war es an der Zeit, seinen Bewunderern endlich ein Recital zu bieten. Der Bariton genießt einen besonderen Ruf als Verdi-Interpret: Rigoletto, Simon Boccanegra, Falstaff, Giorgio Germont (La Traviata), Posa (Don Carlo), Le Conte de Luna (Il Trovatore), Renato (Un ballo in maschera), Jago (Otello) – diese Rollen sind fast alle in seinem neuesten Soloalbum vertreten. Zu dieser eindrucksvollen Liste fügt Tézier zu unserer großen Freude Arien aus Ernani, Macbeth und Nabucco hinzu. Er wird durch das Orchester des Teatro Comunale in Bologna unter der Leitung von Frédéric Chaslin begleitet. 1998 übernahm der französische Bariton in Tel Aviv seine erste Verdi-Rolle: mit 30 Jahren verkörperte er in einer Falstaff-Produktion Ford. „Diese Energie bei Verdi ist sowohl für das Publikum als auch für die Sänger absolut faszinierend", sagt er. „Verdis Rollen sind meist sehr anspruchsvoll, aber seine Musik wirkt gleichzeitig wie ein Jungbrunnen. Sie ist von überschäumender Vitalität und genau das hat mir geholfen, zwei Tage nach dem Tod meines Vaters wieder auf die Bühne zu treten.“ Auf dem Höhepunkt seiner stimmlicher Reife ist Ludovic Tézier als einer der besten Verdi-Interpreten weltweit gefragt – wie einst sein großes Vorbild, Piero Cappuccilli. Das bestätigt sein Album zur passsenden Zeit. © François Hudry/Qobuz
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Martinů: Violin Concertos 1 & 2 - Bartók: Solo Violin Sonata

Frank Peter Zimmermann

Klassik - Erschienen am 6. November 2020 | BIS

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Bohuslav Martinů gehört immer noch zu den Komponisten, denen man außerhalb Tschechiens eher selten begegnet. Wann steht einmal eine seiner sechs Sinfonien oder eines seiner sieben Streichquartette auf einem Konzertprogramm? Von den vielen Kammermusikwerken in teils exotischen Besetzungen ganz zu schweigen. Martinůs Violinkonzerte finden in letzter Zeit vermehrt Interesse. Zu der überschaubaren Zahl an Geigern, die damit im Konzertsaal zu hören sind und auf höchstem Niveau für diese Musik werben, gehört Frank Peter Zimmermann. Dass er die Werke einspielen würde, war wohl nur eine Frage der Zeit. Und damit ist ihm ein großer Wurf gelungen. 1973 entstand maßstabsetzend die Aufnahme der beiden Konzerte mit Josef Suk und der Tschechischen Philharmonie unter Václav Neumann. In diese Kategorie der Referenzaufnahmen gehört jetzt auch die Version mit Zimmermann und den Bamberger Symphonikern, die von ihrem aus Brünn stammenden Chefdirigenten Jakub Hrůša geleitet werden. In dieser Konstellation stimmt einfach alles. Hier kommen prachtvolle Klangentfaltung und ein sicheres Gespür für das Idiom von Martinůs Musik glücklich zusammen. Und Zimmermanns Beherrschung der technisch diffizilen Soloparts ist einfach herausragend, von einer Souveränität, die einfach nur staunen macht. Dazu kommt der samtige, gerundete, nie aggressive Ton, den er seiner Stradivari entlockt. Auf dieser Konzert-CD Béla Bartóks Sonate für Violine solo zu begegnen erstaunt etwas. Zimmermann hat sie bislang noch nicht eingespielt und es nun glücklicherweise getan. Es ist eine der erfindungsreichsten und differenziertesten Aufnahmen des Werkes entstanden, die zudem betörend schön klingt. © Hornig, Norbert / www.fonoforum.de
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Ravel - Le Jardin féérique

Various Artists

Klassik - Erschienen am 30. Oktober 2020 | Indésens

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Mahler: Lieder

Christiane Karg

Klassik - Erschienen am 9. Oktober 2020 | harmonia mundi

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Die deutsche Sopranistin Christiane Karg ist bekannt für ihre ausgezeichneten Rollendarbietungen in Mozarts Opern, aber auch bei Puccini (Musetta in La Bohème), Richard Strauss (Zdenka in Arabella) oder in der Titelrolle in Claude Debussys Pelléas et Mélisande. Dieses Soloalbum „Erinnerung“ ist Gustav Mahler gewidmet und die auserlesenen Lieder stammen größtenteils aus seiner umfangreichen Volksliedersammlung Des Knaben Wunderhorn, einigen seiner frühen Kompositionen und aus einem der gelungensten Zyklen des Komponisten, den Rückert-Liedern. Am Klavier wird die Sängerin von ihrem langjährigen, und somit idealen Partner Malcom Martineau begleitet. Er versteht sich ausgezeichnet darauf, seine Klangfülle Christiane Kargs jeweiligen Intentionen entsprechend zu modulieren. Die beiden letzten Titel dieser Einspielung sind insofern außergewöhnlich, als dass er seinen Klavierpart dem Komponisten selbst überlässt! Gustav Mahler hat nämlich mehrere seiner Kompositionen, wie etwa Ich ging mit Lust und das berühmte Lied am Ende der 4. Sinfonie,  Das himmlische Leben, auf Lochstreifen, sog. Notenrollen des Welte-Mignon-Musikautomaten „aufgenommen“. Die an die moderne Klaviatur angelehnte Fingergelenkautomatik des Welte-Mignon reproduziert Tempo, Intentionen, und in gewissem Maße, Mahlers Anschlag. Zwar erhebt diese Vorführung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, dass jedoch Christiane Karg sich zu diesem Kunststück bereit erklärt hat, dem gar nicht eindeutigen Rhythmus zu folgen, ist ein Wunder, das niemanden kalt lässt. © François Hudry/Qobuz
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Johannes Brahms: Clarinet Sonatas

András Schiff

Klassik - Erschienen am 2. Oktober 2020 | ECM New Series

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Zwei große Musiker, der Pianist András Schiff und der Komponist/Klarinettist Jörg Widmann, sind hier erstmals auf einer gemeinsamen Aufnahme zu hören. Sie interpretieren Brahms' späte Meisterwerke, die 1894 entstandenen Klarinettensonaten Op. 120. Zwischen den Sonaten spielt Schiff Widmanns Intermezzi für Klavier, komponiert 2010. Wie Jörg Widmann in einer Programmnotiz erläutert, handelt es sich dabei um Werke, die von seiner langen Freundschaft mit András Schiff und der gemeinsamen Liebe zu Brahms inspiriert sind, dem hiermit Tribut gezollt wird. Das Album wurde im Historischen Reitstadel in Neumarkt aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. © ECM New Series
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Encounter

Igor Levit

Klassik - Erschienen am 11. September 2020 | Sony Classical

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Obwohl aufgrund der Covid-19-Pandemie 2020 in der ganzen Gesellschaft starke Ängste ausgelöst wurden, hat die weltweite Gesundheitskrise aber auch die Fantasie von Künstlern, insbesondere von Musikern beflügelt. So übertrug der Pianist Igor Levit, der sich wie so viele andere in seiner Wohnung abgeschottet hatte, jeden Tag über soziale Netzwerke ein Live-Konzert. Einmal nahm er sogar den alten Spaßvogel Erik Satie beim Wort und spielte seine Vexations ganze 20 Stunden lang.< br> Igor Levits neues Album Encounter, Frucht dieser Zeit des Lockdowns, reiht verschiedene Komponisten wie in einer geistreichen und unterhaltsamen Wörterkette aneinander. Von Bach, arrangiert von Busoni, über Brahms, arrangiert von Reger, und Reger, wiederum arrangiert von Julian Becker, bis zu Morton Feldmans letztem Werk für Klavier solo, Palais de Mari: Hier gibt es intime Verbindungen zwischen Komponisten, heimliche Begegnungen und Sehnsucht nach Solidarität in einer Zeit, als Isolation an der Tagesordnung stand. Auf diesem ergreifenden Album berührt Levit durch seine Introspektion und seine Leidenschaft für Menschlichkeit. © François Hudry/Qobuz
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Respighi

Orchestra Filarmonica della Scala

Klassik - Erschienen am 11. September 2020 | Decca Music Group Ltd.

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Ottorino Respighi is often thought of as a four-hit wonder for the so-called "Roman Trilogy," plus the Ancient Airs and Dances, orchestral renditions of Renaissance lute pieces, one suite of which is heard here. However, he wrote a good deal of other music, including nine operas that would bear performers' exploration. The listener surely has plenty of strong recordings of The Pines of Rome and The Fountains of Rome to choose from, but there are several reasons to pick this 2020 release from Riccardo Chailly and the Orchestra Filarmonica della Scala, a group with which Chailly has developed a close relationship. What makes the two tone poems enduringly listenable is their compactness and their quasi-symphonic structure, each with four movements falling into something like the traditional configuration, and with each of the movements unfolding according to an internal logic even as it memorably fills the programmatic bill. It's this balance that Chailly gets: he never overdoes the pictorial aspect, but he delivers plenty of thrills to the listener as The Pines of Rome marches along the Via Appia, or the fountain of the Villa Medici quietly winds down the day. Further, Chailly offers a trio of early Respighi works that may be called rarities. From the first years of the 20th century, these pieces show Respighi's melodic gift and the way he began to tailor it to larger structures, which is just the thing that makes the famous tone poems work. A delightful release that lives up to its single-name Respighi title, it gives a sense of the whole composer. © TiVo
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Mahler: Orchestral Works

Hans Rosbaud

Klassik - Erschienen am 11. September 2020 | SWR Classic

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Arvo Pärt: Lamentate

Onute Grazinyte

Klassik - Erschienen am 4. September 2020 | Accentus Music

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Dass sich der estnische Komponist Arvo Pärt von außermusikalischen Inhalten inspirieren lässt, ist in seinem Schaffen, abgesehen von religiösen Themen, eher die Ausnahme. Im Falle von „Lamentate“, zu deutsch: „Klaget“, war es eine monumentale Skulptur des Bildhauers Amish Kapoor, die mit 150 Metern Länge und der Höhe von zehn Stockwerken alle Dimensionen sprengt. „Marsyas“ hat Kapoor sein Werk überschrieben und spielt damit an auf einen Satyr aus der griechischen Mythologie, der Apollo zum musikalischen Wettstreit forderte, verlor und daraufhin von dem Gott grausam zu Tode gebracht wurde. Diese blutrünstige Geschichte hat Pärt zu einem zehnsätzigen Opus für Klavier und Orchester angeregt, das er selbst als Klagelied, „nicht für Tote, sondern für uns Lebende“ bezeichnet. Pärt arbeitet hier, wie in den meisten seiner Werke seit den späten 1970er-Jahren, mit einfachsten Mitteln. Tonleiter und Dreiklang verschmilzt er in der für ihn typischen Weise zu meditativen, in sich ruhenden Klangbändern. Diese Musik hat so gar nichts Monumentales wie die riesige Skulptur, die den geistigen Ausgangspunkt des Werkes bildet. Der Orchestersatz ist äußerst schlicht gehalten und auch der Klavierpart kommt denkbar unpianistisch daher. Vielleicht bildet er gerade deshalb für eine Virtuosin wie die junge litauische Pianistin Onutė Gražinytė in seiner Reduktion eine echte Herausforderung. Abgerundet wird das Album von einer Reihe kleinerer Werke für oder mit Klavier. Den Ausgangspunkt bildet dabei das kurze Stück „Für Alina“, in dem Pärt seinen von ihm selbst so bezeichneten „Tintinnabli-Stil“ 1976 erstmals erprobte. In seiner Einfachheit und Eindringlichkeit zeigt dieses dreiminütige Klavierstück die musikalische Welt Pärts gewissermaßen in Reinkultur. © Demmler, Martin / www.fonoforum.de
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Franck : Préludes, Fugues & Chorals

Nikolai Lugansky

Klassik - Erschienen am 6. März 2020 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte - Le Choix de France Musique - Choc de Classica
César Franck (1822-90) ist vor allem den Freunden der Orgelmusik ein Begriff. Und wer sich die Hauptwerke seines eher schmalen Œuvres für Klavier anhört, der bekommt schnell das Gefühl, dass auch diese gewichtigen Werke für die Orgel gedacht sein könnten. Wie eng Francks Klavierwerke mit seinen Orgelwerken verwandt sind, zeigt sich mustergültig in dieser neuen Einspielung. Denn Nikolai Lugansky stellt den beiden wichtigsten Klavierwerken des Komponisten zwei seiner Orgelwerke gegenüber, die Harold Bauer bzw. Lugansky selbst für Klavier transkribiert haben. Besonders offensichtlich ist der formale Zusammenhang der ersten drei Werke auf dieser CD, die alle mit einem Präludium beginnen, an die Musik Bachs anknüpfen, aber der barocken Zweisätzigkeit jeweils drei eng verwobene Sätze gegenüberstellen. An Bach und an Liszt knüpft der zweite Choral an, dessen kontrapunktische Dichte und tiefe Verinnerlichung in Luganskys Transkription wunderbar erhalten bleiben. Luganskys Interpretationen der beiden reinen Klavierwerke können sich mit den von mir bisher favorisierten Aufnahmen von Stephen Hough (hyperion) und Michael Korstick (cpo) messen. Im Vergleich mit Hough wählt Lugansky in der Regel etwas ruhigere Tempi, sodass seine Aufnahmen etwas gewichtiger, manchmal aber auch etwas weniger dramatisch wirken. Die weite Dynamik und der eher dunkle Flügelklang unterstreichen den großen Ernst, mit dem Lugansky die Musik Francks spielt. Eine lohnenswerte CD! © Willmes, Gregor / www.fonoforum.de
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Beethoven : Piano Trios, Vol. 1

Sitkovetsky Trio

Kammermusik - Erschienen am 6. März 2020 | BIS

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Beethoven : Piano Trios No.5 "Ghost" & No.7 "Archduke"

Renaud Capuçon

Klassik - Erschienen am 31. Januar 2020 | Warner Classics

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Schoenberg : Violin Concerto - Verklärte Nacht

Isabelle Faust

Klassik - Erschienen am 28. Februar 2020 | harmonia mundi

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Fast 40 Jahre liegen zwischen der Verklärten Nacht und dem Violinkonzert – das eine noch von Brahms‘ und Wagners Gedankenwelt geprägt, das andere aus dem Schatz jener späteren Epoche schöpfend, in der es Schönberg gelingt, die Grundidee der Zwölftonmusik mit vielen neuen Ansätzen zu verbinden. Diesem Kontrast zwischen ausgehender Postromantik und „klassischer“ Strenge spüren Isabelle Faust und ihre bewährten Partner mit einer außergewöhnlichen Interpretation von zwei der bedeutendsten Werke des Repertoires des 20. Jahrhunderts nach. © harmonia mundi
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Beethoven : Variations

Sélim Mazari

Klassik - Erschienen am 17. Januar 2020 | Mirare

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Farinelli

Cecilia Bartoli

Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 8. November 2019 | Decca

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Ein gewagtes Cover. Es zeigt Cecilia Bartoli als Hermaphrodit, nackt und behaart, mit dichtem Bart und über ihre Schultern wallenden Haaren. Das Bild nährt den Mythos Farinelli, der im gleichnamigen Kinofilm mit zweifelhafter Sensationslust ausgeschlachtet wird. Demgegenüber präsentiert Patrick Barbier ihn in seinem schönen, dem berühmten neapolitanischen Kastraten gewidmeten Buch mit größter historischer Genauigkeit.Wir wissen, dass die heute verlorene Stimme der Kastraten das sensationssüchtige Publikum damals sehr faszinierte. Die sexuelle Ambiguität verlieh den Sängern eine besondere, mythologischer Gestalten würdige und aufgrund ihrer Zwitterhaftigkeit vermutlich sehr erotische Aura. Dafür empfängliche Musikliebhaber sind seither nicht ausgestorben. Sie erfreuen sich heute an den Meisterleistungen der italienischen Sängerin sowohl auf ihren Alben als auch im Konzert.Für dieses neue Werk zu Ehren Farinellis hat Cecilia Bartoli bekannte Arien aus dem Repertoire des berühmten Sängers ausgewählt und dabei zwischen vokaler Pyrotechnik – ihrem Markenzeichen – und eher introvertierten, dramatischen Arien abgewechselt. Porpora, Hasse, Giacomelli, Caldara und Riccardo Broschi, Farinellis Bruder, sind hier zu einem Feuerwerk zusammengestellt, das versucht, wenn nicht eine hypothetische Stimme wiederzufinden, so doch wenigstens, dank der Kunstfertigkeit und Leidenschaft, die Cecilia Bartoli in alles einbringt, die von dieser Stimme hervorgerufenen Schauer auszulösen. © François Hudry/Qobuz
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Berlioz : La Damnation de Faust

John Nelson

Oper - Erschienen am 22. November 2019 | Warner Classics

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Beethoven around the world : Op. 59 Nos 1 & 2 (Vienna)

Quatuor Ébène

Kammermusik - Erschienen am 27. September 2019 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die Dichte an erstklassigen Aufnahmen dürfte bei nur wenigen Werkzyklen so hoch sein wie bei den Streichquartetten von Beethoven. Viele der großen Ensembles von Busch über Alban Berg bis Belcea haben die Werke eingespielt und Maßstäbe gesetzt. Und doch bleibt immer noch Raum, neue Wege zu finden und eigene Akzente zu setzen, wie das Quatuor Ébène mit seiner jüngsten Produktion belegt. Unter dem Motto „Beethoven around the World“ veröffentlicht das französische Ensemble Konzertaufnahmen aus sieben verschiedenen Orten seiner Welttournee – und widmet sich zum Auftakt im Konzerthaus Wien den beiden ersten Rasumowsky-Quartetten op. 59, mit denen der Komponist in neue Dimensionen vorstößt. Das ist zum ersten Mal im Kopfsatz des F-Dur-Quartetts zu spüren, wenn die Streicher in einer Hoquetus-artigen Passage den Zeitfluss aufzulösen scheinen, und das manifestiert sich auch in den Tutti-Ballungen im anschließenden Allegretto scherzando, deren beinahe orchestraler Ton die Grenzen des Kammermusikalischen sprengt. Doch die vielleicht außergewöhnlichsten Momente erlebt der Hörer im Adagio molto e mesto. Dort spielen die Ébènes wie mit gedeckter Stimme und dringen in emotionale Schichten vor, die es in der Kernzeit der Wiener Klassik so noch nicht gab. Da offenbart die Interpretation eine bisher unerhörte emotionale Tiefe. Diese Tiefe begegnet einem auch im langsamen Satz des zweiten Rasumowsky-Quartetts noch einmal. Wie aus der choralhaften Stimmung des Anfangs eine klagende Figur der ersten Geige hervorwächst, deren barock anmutende Gesten Pierre Colombet mit warmem Klang und kleinen Freiheiten im Tempo ausfüllt, gehört für meine Ohren zu den anrührendsten Kammermusikhöhepunkten des Jahres 2019. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Richard Strauss : Also sprach Zarathustra... (Live)

Riccardo Chailly

Klassik - Erschienen am 6. September 2019 | Decca Music Group Ltd.

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The energetic sweep and larger-than-life character of Richard Strauss' greatest tone poems have kept them in the concert repertoire for more than a century, and their dazzling orchestral effects have also contributed to their wide appeal with audiences. These features are abundantly evident in Riccardo Chailly's 2019 Decca album of Also sprach Zarathustra, Tod und Verklärung, Till Eulenspiegels lustige Streiche, and the "Tanz der Sieben Schleier" from the opera, Salome, all performed with apparent zeal and virtuosity by the Lucerne Festival Orchestra. Yet listeners may be even more impressed with the audio mix, which brings out small gestures and subtle touches that are often lost in the welter of sound. This live recording from 2017 is a combination of two concert performances, drawing on the best recordings. The closeness of the microphone placement and the seamlessness of the editing give the listener the illusion of being in the middle of the orchestra, with myriad solo parts emerging and receding, almost with a multichannel feeling. This is most noticeable in Also sprach Zarathustra, which is a tour de force of orchestral writing and perhaps the most complicated of all of Strauss' tone poems. It's easy to get caught up in the intricate weave of melodic lines while following the C-G-C "dawn" motive of the opening, which goes through many transformations, each fully audible in this superb recording. Newcomers to Strauss cannot go wrong with this disc. © TiVo