Qobuz Store wallpaper
Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

The Frames - The Cost

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

The Cost

The Frames

Verfügbar in
16-Bit CD Quality 44.1 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Kaufen Sie dieses Album und laden Sie es in verschiedenen Formaten herunter, je nach Ihren Bedürfnissen.

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Streichereinlagen und Pianoklängen. In Kombination mit Folk-Pop-lastigen Rocksongs schon gar nicht. Allzu oft resultiert aus diesem Mix höchst kitschiges, gern auch schmalziges Sentimentalgedudel. Und das führt bei mir wiederum zu peinlicher Berührtheit oder sogar schwerem Unmut bis hin zu vehementer Ablehnung. Normalerweise gönne ich meinen Ohren zur Erholung dann roughen, gern auch mal etwas schrammelig klingenden Psychedelic Rock à la Wolfmother oder The Black Angels. Doch siehe da! Die mir vorliegende Frames-Platte zwingt mich nicht zu derartig radikalen Maßnahmen. Da gibt es jede Menge filigrane Violinen und sanfte Klavierparts, perfekt inszeniert und vereint mit teils sanften, teils ungeheuer aufbrausenden Gitarren. Alles sehr emotionsgeladen und hymnenhaft - voller Dramatik in Text, Gesang sowie Instrumentalisierung. Und trotzdem ist die Musik der Dubliner alles andere als "schmalziges Sentimentalgedudel", vielmehr überaus graziös komponierte, mit viel Leidenschaft und emotionaler Tiefe geformte Klangwelten. The Frames wandeln spielend leicht zwischen Lo-Fi, New Acoustic Movement, Folk, Pop und Rock – die Essenz: manchmal fast schon schmerzhaft sentimentale Stücke über zwischenmenschliche Spannungen, Liebe, Leid und Einsamkeit. Und "The Cost" dürfte keineswegs nur Nicht-Frames-Hörer begeistern, auch erfahrene Fans der Iren-Combo sind mit ihrem nunmehr sechsten Studioalbum sicher vollstens zufrieden. Eigentlich bin ich auch kein ein Fan von Überlängen-Tracks, aber für die Frames mache ich auch hier wiederum gerne und v.a. mit allerbestem Gewissen eine Ausnahme! Kein Song ist zu lang, kein Stück driftet ab. Dass der eine oder andere Track durchaus etwas opulenter, großzügiger und vielleicht auch ausschweifender arrangiert ist, stört nicht im Geringsten. Nichts wirkt übertrieben oder ausgenudelt. Es gibt ungeheuer viel zu entdecken – die Songs sind umfassend und abwechslungsreich, voller Liebe zum Detail. "Song For Someone" ist z. B. so ein Stück – ruhiger Gesang und zurückhaltende Gitarren stehen am Anfang, steigern sich jedoch zu ungeheurer Intensität. Glen Hansards Stimme bäumt sich plötzlich auf, dramatisiert und beschwichtigt anschließend wieder. Melancholische Violinen unterstreichen das Wechselspiel zwischen Ruhe und Kraft, das die Songs der Iren so charakterisiert. Auch "Falling Slowly", Hansards Durchhalte-Hymne an alle gestrandeten Seelen ("Take this sinking boat and point it home. We've still got time. Raise your hopefull voice. You have a choice. You've made it now"), reiht sich hier ein. Der Song erinnert mit ruhigen Solo-Gesangs-Parts in bester New Acoustic Movement-Manier stark an Coldplay. "People Get Ready" legt das Augenmerk auf dominant, eindringliche Streicher – ein akustisch höchst intensiver, spannungsgeladener Track, der gegen Ende sein volles Klangpotenzial offenbart. In "Rise" und "True" steht Hansards melancholisch, einfühlsame Stimme eindeutig im Mittelpunkt. Gitarre, Keyboard und Violine dienen hier der Untermalung des zutiefst ausdrucksstarken Gesangs. "Sad Songs" ist, anders als es der Titel vermuten lässt, kein bedrückend, schwerer Trauersong, sondern ein luftiges, eingängiges Singalong-Stück – fast schon ein wenig zu sehr durchkomponiert. Doch auch hier kneife ich gern ein Auge zu, schließlich überzeugt "The Cost", was Sound als auch Lyrics angeht, auf ganzer Linie. Im Titeltrack zeigen sich die Frames dann von düsterer Seite. Der Sänger leidet, die Gitarren heulen: "Love has been the cause of all this suffering". "The Side You Never Get To See" und "Bad Bone" lassen das Album sanft und gleichsam kraftvoll ausklingen. "The Side You Never Get To See" beschließt mit fulminantem Bass/Streicher-Outtro, der finale Track mit melodischen Gitarrenakkorden. Im Vergleich zum Vorgänger "Burn The Maps", ist "The Cost" etwas gediegener – weniger treibende Schlagzeug- bzw. laut-rockige Gitarrenparts, dafür dominieren leise, harmonische Violinen und äußerst emotionsgeladene Gesangsparts.
© Laut

Weitere Informationen

The Cost

The Frames

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 70 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 70 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

1
Song For Someone
00:05:36

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

2
Falling Slowly
00:04:35

Marketa Irglova, Writer - Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

3
People Get Ready
00:05:28

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

4
Rise
00:03:26

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

5
Mind's Made Up
00:03:44

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

6
Sad Songs
00:03:09

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

7
The Cost
00:04:20

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

8
True
00:05:14

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

9
The Side You Never Get To See
00:03:40

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

10
Bad Bone
00:04:42

Glen Hansard, Writer - The Frames, MainArtist - Copyright Control, MusicPublisher - Joseph Doyle, Writer - Colm Mac Con Iomaire, Writer - Warner Chapell Music (ASCAP), MusicPublisher - Rober Bochnik, Writer

2007 Plateau Records under exclusive license to Anti Inc. 2007 Plateau Records, under exclusive license to Anti Inc.

Albumbeschreibung

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Streichereinlagen und Pianoklängen. In Kombination mit Folk-Pop-lastigen Rocksongs schon gar nicht. Allzu oft resultiert aus diesem Mix höchst kitschiges, gern auch schmalziges Sentimentalgedudel. Und das führt bei mir wiederum zu peinlicher Berührtheit oder sogar schwerem Unmut bis hin zu vehementer Ablehnung. Normalerweise gönne ich meinen Ohren zur Erholung dann roughen, gern auch mal etwas schrammelig klingenden Psychedelic Rock à la Wolfmother oder The Black Angels. Doch siehe da! Die mir vorliegende Frames-Platte zwingt mich nicht zu derartig radikalen Maßnahmen. Da gibt es jede Menge filigrane Violinen und sanfte Klavierparts, perfekt inszeniert und vereint mit teils sanften, teils ungeheuer aufbrausenden Gitarren. Alles sehr emotionsgeladen und hymnenhaft - voller Dramatik in Text, Gesang sowie Instrumentalisierung. Und trotzdem ist die Musik der Dubliner alles andere als "schmalziges Sentimentalgedudel", vielmehr überaus graziös komponierte, mit viel Leidenschaft und emotionaler Tiefe geformte Klangwelten. The Frames wandeln spielend leicht zwischen Lo-Fi, New Acoustic Movement, Folk, Pop und Rock – die Essenz: manchmal fast schon schmerzhaft sentimentale Stücke über zwischenmenschliche Spannungen, Liebe, Leid und Einsamkeit. Und "The Cost" dürfte keineswegs nur Nicht-Frames-Hörer begeistern, auch erfahrene Fans der Iren-Combo sind mit ihrem nunmehr sechsten Studioalbum sicher vollstens zufrieden. Eigentlich bin ich auch kein ein Fan von Überlängen-Tracks, aber für die Frames mache ich auch hier wiederum gerne und v.a. mit allerbestem Gewissen eine Ausnahme! Kein Song ist zu lang, kein Stück driftet ab. Dass der eine oder andere Track durchaus etwas opulenter, großzügiger und vielleicht auch ausschweifender arrangiert ist, stört nicht im Geringsten. Nichts wirkt übertrieben oder ausgenudelt. Es gibt ungeheuer viel zu entdecken – die Songs sind umfassend und abwechslungsreich, voller Liebe zum Detail. "Song For Someone" ist z. B. so ein Stück – ruhiger Gesang und zurückhaltende Gitarren stehen am Anfang, steigern sich jedoch zu ungeheurer Intensität. Glen Hansards Stimme bäumt sich plötzlich auf, dramatisiert und beschwichtigt anschließend wieder. Melancholische Violinen unterstreichen das Wechselspiel zwischen Ruhe und Kraft, das die Songs der Iren so charakterisiert. Auch "Falling Slowly", Hansards Durchhalte-Hymne an alle gestrandeten Seelen ("Take this sinking boat and point it home. We've still got time. Raise your hopefull voice. You have a choice. You've made it now"), reiht sich hier ein. Der Song erinnert mit ruhigen Solo-Gesangs-Parts in bester New Acoustic Movement-Manier stark an Coldplay. "People Get Ready" legt das Augenmerk auf dominant, eindringliche Streicher – ein akustisch höchst intensiver, spannungsgeladener Track, der gegen Ende sein volles Klangpotenzial offenbart. In "Rise" und "True" steht Hansards melancholisch, einfühlsame Stimme eindeutig im Mittelpunkt. Gitarre, Keyboard und Violine dienen hier der Untermalung des zutiefst ausdrucksstarken Gesangs. "Sad Songs" ist, anders als es der Titel vermuten lässt, kein bedrückend, schwerer Trauersong, sondern ein luftiges, eingängiges Singalong-Stück – fast schon ein wenig zu sehr durchkomponiert. Doch auch hier kneife ich gern ein Auge zu, schließlich überzeugt "The Cost", was Sound als auch Lyrics angeht, auf ganzer Linie. Im Titeltrack zeigen sich die Frames dann von düsterer Seite. Der Sänger leidet, die Gitarren heulen: "Love has been the cause of all this suffering". "The Side You Never Get To See" und "Bad Bone" lassen das Album sanft und gleichsam kraftvoll ausklingen. "The Side You Never Get To See" beschließt mit fulminantem Bass/Streicher-Outtro, der finale Track mit melodischen Gitarrenakkorden. Im Vergleich zum Vorgänger "Burn The Maps", ist "The Cost" etwas gediegener – weniger treibende Schlagzeug- bzw. laut-rockige Gitarrenparts, dafür dominieren leise, harmonische Violinen und äußerst emotionsgeladene Gesangsparts.
© Laut

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...

Thick as a Brick

Jethro Tull

Thick as a Brick Jethro Tull

Misplaced Childhood

Marillion

Tubular Bells

Mike Oldfield

Tubular Bells Mike Oldfield

Crime Of The Century [2014 - HD Remaster]

Supertramp

Mehr auf Qobuz
Von The Frames

Longitude

The Frames

Longitude The Frames

Burn The Maps

The Frames

Burn The Maps The Frames

Set List

The Frames

Set List The Frames

For The Birds

The Frames

For The Birds The Frames

Breadcrumb Trail

The Frames

Breadcrumb Trail The Frames

Playlists

Das könnte Ihnen auch gefallen...

Springtime in New York: The Bootleg Series, Vol. 16 / 1980-1985 (Deluxe Edition)

Bob Dylan

Letter To You

Bruce Springsteen

Letter To You Bruce Springsteen

Power Up

AC/DC

Power Up AC/DC

Rumours

Fleetwood Mac

Rumours Fleetwood Mac

Abbey Road (Super Deluxe Edition)

The Beatles

Panorama-Artikel...
Destination Mond: The Dark Side of the Moon

Das Flaggschiff der Diskografie von Pink Floyd, "The Dark Side of the Moon", ist das Ergebnis eines relativ langen Arbeitsprozesses, der beinahe bis 1968 zurückreicht. Für Nick Mason hat alles mit dem Album "A Saucerful of Secrets" begonnen. Danach folgte die Platte "Ummagumma", auf der die verschiedenen Persönlichkeiten sich ausdrücken und zusammenschließen konnten. Pink Floyd setzten ihre Suche nach dem idealen Album anschließend mit "Meddle" (mit dem die Band abermals unter Beweis stellte, wie sehr sie die Arbeit im Studios meistert) und "Atom Heart Mother" fort, bevor sie mit "The Dark Side of the Moon" ein Nirwana erreichen, dessen Perfektion nicht verblasst ist.​

Big Star - von einem anderen Stern

Drei Alben innerhalb von zwei Jahren waren genug, um Big Star auf den Olymp des Rock’n’Roll zu hieven. Seit diesem Zeitpunkt gilt die seinerzeit, nämlich zu Beginn der 70er übergangene Gruppe rund um Alex Chilton und Chris Bell als eine der einflussreichsten dieses Genres.

Esa-Pekka Salonens Studioaufnahmen: ein Paradox

Der Finne Esa-Pekka Salonen, gefeierter Dirigent und produktiver Komponist, der mehr als 60 Schallplatten aufgenommen hat, spricht über seine besondere Herangehensweise an die Studioarbeit mit klassischer Musik.

Aktuelles...