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Stefan Schultze - System Tribe

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System Tribe

Stefan Schultze

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Welche Entwicklung die pianistische Klangkunst mal nehmen würde, dass konnte Hans Fritz Beckmann kaum ahnen, als er 1941 mit Friedrich Schröder für Johannes Heesters den Hit „Man müsste Klavier spielen können“ schrieb. Mit den unsterblichen Zeilen „Wer Klavier spielt hat Glück bei den Frau’n. Weil die Herrn, die Musik machen können, schnell erobern der Damen Vertrau’n.“ Wovon Jazzmusiker gewiss kein Lied singen können. Für Stefan Schultze freilich könnte sich mit seinem Soloalbum die Situation durchaus ändern. Denn erstens nimmt er seinen Flügel als das ernst, was er von Hause aus ist, nämlich ein Perkussions-Instrument. Und zweitens knüpft der John-Taylor-Schüler mit seinen raffinierten Klanginszenierungen höchst intelligent an die Techno-Erfolge von Hauschka usw. an, auf die anspruchsvollere Twens derzeit mächtig abfahren. Es ist eine kunstvolle Mischung aus Neuer Musik und Jazz, extremer Mikrofonierung plus etwas Overdub und vor allem heftigst präpariertem Saitenkasten, die der 39-Jährige hier für vibrierend-intensive Soundscapes von eigentümlich flirrendem Reiz nutzt. Da plinkern beim Titeltrack zunächst repetitive Single-Notes, dann gesellen sich Kalimba-mäßige Akzente hinzu, grummelt es plötzlich im Bass – und dann explodiert die groovige Chose in rockiger Ekstase. „Silva“ schwebt dagegen in feinziselierten Kontrasten von hellen und dunklen Farben. Während „Culture Vulture“ minimalistische Pattern mit perkussiven Einwürfen hypnotisch verbindet, was absolut Dancefloor-tauglich ist. Ein fabelhaftes Wechselbad sinnlicher Geräuschhaftigkeit („Tong-Gu“) und großer Emotionen, das mit „Fade“ sensationell delikat endet.
© Thielmann, Sven / www.fonoforum.de

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Stefan Schultze

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1
System Tribe
00:04:23

Stefan Schultze, MainArtist

(C) 2018 WhyPlayJazz (P) 2018 WhyPlayJazz

2
Silva
00:03:44

Stefan Schultze, MainArtist

(C) 2018 WhyPlayJazz (P) 2018 WhyPlayJazz

3
Culture Vulture
00:02:35

Stefan Schultze, MainArtist

(C) 2018 WhyPlayJazz (P) 2018 WhyPlayJazz

4
Return
00:03:21

Stefan Schultze, MainArtist

(C) 2018 WhyPlayJazz (P) 2018 WhyPlayJazz

5
Fracking
00:05:13

Stefan Schultze, MainArtist

(C) 2018 WhyPlayJazz (P) 2018 WhyPlayJazz

6
Rooftop
00:01:35

Stefan Schultze, MainArtist

(C) 2018 WhyPlayJazz (P) 2018 WhyPlayJazz

7
Tong-Gu
00:03:29

Stefan Schultze, MainArtist

(C) 2018 WhyPlayJazz (P) 2018 WhyPlayJazz

8
Fade
00:12:55

Stefan Schultze, MainArtist

(C) 2018 WhyPlayJazz (P) 2018 WhyPlayJazz

Albumbeschreibung

Welche Entwicklung die pianistische Klangkunst mal nehmen würde, dass konnte Hans Fritz Beckmann kaum ahnen, als er 1941 mit Friedrich Schröder für Johannes Heesters den Hit „Man müsste Klavier spielen können“ schrieb. Mit den unsterblichen Zeilen „Wer Klavier spielt hat Glück bei den Frau’n. Weil die Herrn, die Musik machen können, schnell erobern der Damen Vertrau’n.“ Wovon Jazzmusiker gewiss kein Lied singen können. Für Stefan Schultze freilich könnte sich mit seinem Soloalbum die Situation durchaus ändern. Denn erstens nimmt er seinen Flügel als das ernst, was er von Hause aus ist, nämlich ein Perkussions-Instrument. Und zweitens knüpft der John-Taylor-Schüler mit seinen raffinierten Klanginszenierungen höchst intelligent an die Techno-Erfolge von Hauschka usw. an, auf die anspruchsvollere Twens derzeit mächtig abfahren. Es ist eine kunstvolle Mischung aus Neuer Musik und Jazz, extremer Mikrofonierung plus etwas Overdub und vor allem heftigst präpariertem Saitenkasten, die der 39-Jährige hier für vibrierend-intensive Soundscapes von eigentümlich flirrendem Reiz nutzt. Da plinkern beim Titeltrack zunächst repetitive Single-Notes, dann gesellen sich Kalimba-mäßige Akzente hinzu, grummelt es plötzlich im Bass – und dann explodiert die groovige Chose in rockiger Ekstase. „Silva“ schwebt dagegen in feinziselierten Kontrasten von hellen und dunklen Farben. Während „Culture Vulture“ minimalistische Pattern mit perkussiven Einwürfen hypnotisch verbindet, was absolut Dancefloor-tauglich ist. Ein fabelhaftes Wechselbad sinnlicher Geräuschhaftigkeit („Tong-Gu“) und großer Emotionen, das mit „Fade“ sensationell delikat endet.
© Thielmann, Sven / www.fonoforum.de

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