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Bob Dylan|Rough and Rowdy Ways

Rough and Rowdy Ways

Bob Dylan

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Mit seinen nun bald 80 Lenzen lässt Bob Dylan wieder von sich hören. Und diesmal meint er es ernst. Rough and Rowdy Ways ist seit Tempest im Jahr 2012 das erste Album mit selbstkomponierten Songs, und erscheint zu einer Zeit, in der die Welt in jeder Hinsicht auf dem Kopf steht. Der Zim hatte dieses Aushängeschild als „Wortführer einer Generation“ natürlich nie leiden können, das ihm bestimmte Leute in den Sechzigern und Siebzigern angehängt hatten, als es um die Welt auch nicht viel besser bestellt war. Aber allein diese Stimme zu hören, egal, ob ihr nun poetische oder politische, esoterische oder historische Inspirationen zugrunde lagen, wirkte immer wie ein hoch erfreulicher, lebensrettender Abstecher. Diese 2020er Ausgabe ist in gleichem Maße faszinierend und angesichts seines hohen Alters werden wohl Stimmen laut werden, die sie als Konvolut eines ausklingenden Lebens, wenn nicht sogar als Testament deuten werden…


Die Geschichte dieses Albums beginnt am 27. März 2020, als Dylan ganz unerwartet Murder Most Fool veröffentlicht, einen 17-minütigen Song über den Mord an John F. Kennedy, mit dem er dieses Album Rough and Rowdy Ways ausklingen lässt. Dieser musikalisch gedämpfte Schock ist eher Sprechgesang als Gesang, etwas zwischen politischer Schimpftirade und Pop(ulärer)kultur, wobei er mit einem ganzen Regiment an Referenzen aufwartet, etwa den Beatles, Joni Mitchell, Wanda Jackson, Robert Johnson, Grateful Dead, The Who, Elvis Presley, Joan Baez, Little Richard, Billie Holiday, Patsy Cline, Etta James, John Lee Hooker, Nina Simone, les Eagles, Stan Getz, Thelonious Monk, Charlie Parker, Woody Guthrie, Ella Fitzgerald, Nancy Sinatra, Stevie Nicks, Miles Davis, Chet Baker, Randy Newman und sogar Ludwig van Beethoven! Wie immer in seinem Fall gehen Verständliches und weniger Verständliches Hand in Hand und die Experten und Fachgelehrten des Dylanismus werden jetzt Monate damit verbringen, jedes Wort und jede Silbe ihres Idols zu entschlüsseln. Wie er in einem Interview mit der New York Times erklärte, ist es „unwichtig, ins Detail zu gehen. Dieser Song ist wie ein Gemälde. Man kann nicht gleich alles sehen, wenn man zu nahe steht. Alle einzelnen Teile sind nur Teil eines Ganzen“.


Auch Rough and Rowdy Ways ist etwas einheitlich Ganzes, bei dem Dylan zwischen altem, ausgeleiertem, schnörkellosem Blues (Crossing the Rubicon, False Prophet) und dezenten, sepiagetönten Walzern hin und her wechselt. In diesem Sturzbach mit vielen Worten und weitaus weniger Noten bringt er Bürgerrechte, Krieg, Religion, Tod und auch sich selbst zur Sprache (I ain’t no false prophet / I just know what I know / I go where only the lonely can go - Ich bin kein falscher Prophet / Ich weiß nicht mehr als das, was ich weiß / Ich mache, was nur Einzelgänger machen) und unzählige andere Themen. Das, was er präsentiert, ähnelt vielmehr von Poesie durchtränkten Monologen als seinen klassisch strukturierten Songs im vorigen Jahrhundert wie Blowin' in the Wind, Mr. Tambourine Man, Lay Lady Lay, Hurricane und auch Like a Rolling Stone. So gesehen ist es nicht wirklich leicht, sich diesem Gemurmel hinzugeben, wenn Dylan mit der charismatischen Aura eines Weissagers seine Geschichten herunterleiert. Schließlich ist Rough and Rowdy Ways ein Beweis dafür – auch wenn Bob Dylan ein unabänderlicher Meister des Blues, des Folk, des Jazz und des Country ist – dass er nach wie vor ein ganz eigenes musikalisches Genre verkörpert. © Marc Zisman/Qobuz

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Rough and Rowdy Ways

Bob Dylan

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1
I Contain Multitudes
00:04:36

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

2
False Prophet
00:06:00

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

3
My Own Version of You
00:06:41

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

4
I've Made Up My Mind to Give Myself to You
00:06:32

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

5
Black Rider
00:04:12

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

6
Goodbye Jimmy Reed
00:04:13

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

7
Mother of Muses
00:04:29

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

8
Crossing the Rubicon
00:07:22

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

9
Key West (Philosopher Pirate)
00:09:34

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

DISC 2

1
Murder Most Foul
00:16:54

Bob Dylan, Composer, Lyricist, MainArtist, AssociatedPerformer - Greg Calbi, Mastering Engineer - Chris Shaw, Mixing Engineer, Recording Engineer - Joseph Lorge, Assistant Engineer

(P) 2020 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

Albumbeschreibung

Mit seinen nun bald 80 Lenzen lässt Bob Dylan wieder von sich hören. Und diesmal meint er es ernst. Rough and Rowdy Ways ist seit Tempest im Jahr 2012 das erste Album mit selbstkomponierten Songs, und erscheint zu einer Zeit, in der die Welt in jeder Hinsicht auf dem Kopf steht. Der Zim hatte dieses Aushängeschild als „Wortführer einer Generation“ natürlich nie leiden können, das ihm bestimmte Leute in den Sechzigern und Siebzigern angehängt hatten, als es um die Welt auch nicht viel besser bestellt war. Aber allein diese Stimme zu hören, egal, ob ihr nun poetische oder politische, esoterische oder historische Inspirationen zugrunde lagen, wirkte immer wie ein hoch erfreulicher, lebensrettender Abstecher. Diese 2020er Ausgabe ist in gleichem Maße faszinierend und angesichts seines hohen Alters werden wohl Stimmen laut werden, die sie als Konvolut eines ausklingenden Lebens, wenn nicht sogar als Testament deuten werden…


Die Geschichte dieses Albums beginnt am 27. März 2020, als Dylan ganz unerwartet Murder Most Fool veröffentlicht, einen 17-minütigen Song über den Mord an John F. Kennedy, mit dem er dieses Album Rough and Rowdy Ways ausklingen lässt. Dieser musikalisch gedämpfte Schock ist eher Sprechgesang als Gesang, etwas zwischen politischer Schimpftirade und Pop(ulärer)kultur, wobei er mit einem ganzen Regiment an Referenzen aufwartet, etwa den Beatles, Joni Mitchell, Wanda Jackson, Robert Johnson, Grateful Dead, The Who, Elvis Presley, Joan Baez, Little Richard, Billie Holiday, Patsy Cline, Etta James, John Lee Hooker, Nina Simone, les Eagles, Stan Getz, Thelonious Monk, Charlie Parker, Woody Guthrie, Ella Fitzgerald, Nancy Sinatra, Stevie Nicks, Miles Davis, Chet Baker, Randy Newman und sogar Ludwig van Beethoven! Wie immer in seinem Fall gehen Verständliches und weniger Verständliches Hand in Hand und die Experten und Fachgelehrten des Dylanismus werden jetzt Monate damit verbringen, jedes Wort und jede Silbe ihres Idols zu entschlüsseln. Wie er in einem Interview mit der New York Times erklärte, ist es „unwichtig, ins Detail zu gehen. Dieser Song ist wie ein Gemälde. Man kann nicht gleich alles sehen, wenn man zu nahe steht. Alle einzelnen Teile sind nur Teil eines Ganzen“.


Auch Rough and Rowdy Ways ist etwas einheitlich Ganzes, bei dem Dylan zwischen altem, ausgeleiertem, schnörkellosem Blues (Crossing the Rubicon, False Prophet) und dezenten, sepiagetönten Walzern hin und her wechselt. In diesem Sturzbach mit vielen Worten und weitaus weniger Noten bringt er Bürgerrechte, Krieg, Religion, Tod und auch sich selbst zur Sprache (I ain’t no false prophet / I just know what I know / I go where only the lonely can go - Ich bin kein falscher Prophet / Ich weiß nicht mehr als das, was ich weiß / Ich mache, was nur Einzelgänger machen) und unzählige andere Themen. Das, was er präsentiert, ähnelt vielmehr von Poesie durchtränkten Monologen als seinen klassisch strukturierten Songs im vorigen Jahrhundert wie Blowin' in the Wind, Mr. Tambourine Man, Lay Lady Lay, Hurricane und auch Like a Rolling Stone. So gesehen ist es nicht wirklich leicht, sich diesem Gemurmel hinzugeben, wenn Dylan mit der charismatischen Aura eines Weissagers seine Geschichten herunterleiert. Schließlich ist Rough and Rowdy Ways ein Beweis dafür – auch wenn Bob Dylan ein unabänderlicher Meister des Blues, des Folk, des Jazz und des Country ist – dass er nach wie vor ein ganz eigenes musikalisches Genre verkörpert. © Marc Zisman/Qobuz

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