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Web Web - Dance Of The Demons

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Dance Of The Demons

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Zwei Alben in zwölf Monaten, das dritte soll vor Ende des Jahres im Kasten sein – diese Band will spielen. Als habe Roberto di Gioia etwas nachzuholen. War doch der Tastenmann nach jahrzehntelanger Arbeit mit amerikanischen Jazzlegenden, dann bei Doldingers Passport oder Till Brönner, vorwiegend als Pop-Producer tätig und agierte kaum noch live. Als es ihm dann doch in den Fingern juckte, rief er alte Freunde aus der Oberliga der hiesigen Jazzszene, um so gut wie ungeprobt in Clubs aufzutreten. Die All-Star-Band Web Web war geboren. Den Vibe der Clubgigs suchen sie auch live im Studio einzufangen und agieren nach der Maxime „Spielfreude geht vor Perfektion“. Verlieren wollen sie sich, wie in Trance spielen, die Musik einfach geschehen lassen. „Das ist wie Zen-Buddhismus“, sagt Di Gioia und rekurriert auf den „Spiritual Jazz“ der Spätsechziger- und Siebzigerjahre, als Musiker der Coltrane-Nachfolge begannen, sich für andere Kulturen zu interessieren und ihre Musik spirituell aufzuladen. Damals trafen Archie Shepp und Randy Weston in Marokko auf Musiker der Gnawa-Bruderschaft; mit Majid Bekkas luden Web Web jetzt einen Gnawa hinzu. Bekkas’ melismatischer Gesang, seine bassähnlich klingende Kastenhalslaute Gembri und die kastagnettenartigen, metallenen Klappern (Quarqaba) verleihen der oft hypnotisch-treibenden Musik eine spezifisch maghrebinische Sufi-Färbung, die die jazzigen Spielmuster aufs Schönste ergänzt. Lakatos expressives Saxofon, Di Gioias wuchtige McCoy-Tyner-Akkorde und spacige Keyboard-Sounds, Christian von Kaphengsts mächtiger Bass, Peter Galls vielschichtiges Drumming – das wurzelt in den Siebzigern und ist irgendwie „retro“. Aber faszinierend.
© Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de

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Dance Of The Demons

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1
Land Of The Arum Flower
00:04:18

Roberto Di Gioia, Composer - Majid Bekkas, Lyricist - Web Web, MainArtist - Edition Nesola / Universal Music Publishing, Copyright Control, MusicPublisher

2018 Compost Records 2018 Compost Records

2
Agowu
00:05:19

Roberto Di Gioia, Composer - Majid Bekkas, Lyricist - Web Web, MainArtist - Edition Nesola / Universal Music Publishing, Copyright Control, MusicPublisher

2018 Compost Records 2018 Compost Records

3
Sandia
00:04:11

Copyright Control, MusicPublisher - Web Web, MainArtist

2018 Compost Records 2018 Compost Records

4
Dance Of The Demons
00:03:59

Roberto Di Gioia, Composer - Majid Bekkas, Lyricist - Web Web, MainArtist - Edition Nesola / Universal Music Publishing, Copyright Control, MusicPublisher

2018 Compost Records 2018 Compost Records

5
Maroc Blues
00:02:40

Copyright Control, MusicPublisher - Majid Bekkas, Composer, Lyricist - Web Web, MainArtist

2018 Compost Records 2018 Compost Records

6
Safar
00:06:50

Web Web, MainArtist - Edition Nesola / Universal Music Publishing, Copyright Control, MusicPublisher - Christian von Kaphengst; Peter Gall; Tony Lakatos; Roberto Di Gioia; Majid Bekkas, Composer

2018 Compost Records 2018 Compost Records

7
Meh Te
00:06:45

Copyright Control, MusicPublisher - Tony Lakatos, Composer - Web Web, MainArtist

2018 Compost Records 2018 Compost Records

8
Balini
00:07:43

Copyright Control, MusicPublisher - Majid Bekkas, Composer, Lyricist - Web Web, MainArtist

2018 Compost Records 2018 Compost Records

9
Supereruption
00:03:26

Roberto Di Gioia, Composer - Edition Nesola / Universal Music Publishing, MusicPublisher - Web Web, MainArtist

2018 Compost Records 2018 Compost Records

Albumbeschreibung

Zwei Alben in zwölf Monaten, das dritte soll vor Ende des Jahres im Kasten sein – diese Band will spielen. Als habe Roberto di Gioia etwas nachzuholen. War doch der Tastenmann nach jahrzehntelanger Arbeit mit amerikanischen Jazzlegenden, dann bei Doldingers Passport oder Till Brönner, vorwiegend als Pop-Producer tätig und agierte kaum noch live. Als es ihm dann doch in den Fingern juckte, rief er alte Freunde aus der Oberliga der hiesigen Jazzszene, um so gut wie ungeprobt in Clubs aufzutreten. Die All-Star-Band Web Web war geboren. Den Vibe der Clubgigs suchen sie auch live im Studio einzufangen und agieren nach der Maxime „Spielfreude geht vor Perfektion“. Verlieren wollen sie sich, wie in Trance spielen, die Musik einfach geschehen lassen. „Das ist wie Zen-Buddhismus“, sagt Di Gioia und rekurriert auf den „Spiritual Jazz“ der Spätsechziger- und Siebzigerjahre, als Musiker der Coltrane-Nachfolge begannen, sich für andere Kulturen zu interessieren und ihre Musik spirituell aufzuladen. Damals trafen Archie Shepp und Randy Weston in Marokko auf Musiker der Gnawa-Bruderschaft; mit Majid Bekkas luden Web Web jetzt einen Gnawa hinzu. Bekkas’ melismatischer Gesang, seine bassähnlich klingende Kastenhalslaute Gembri und die kastagnettenartigen, metallenen Klappern (Quarqaba) verleihen der oft hypnotisch-treibenden Musik eine spezifisch maghrebinische Sufi-Färbung, die die jazzigen Spielmuster aufs Schönste ergänzt. Lakatos expressives Saxofon, Di Gioias wuchtige McCoy-Tyner-Akkorde und spacige Keyboard-Sounds, Christian von Kaphengsts mächtiger Bass, Peter Galls vielschichtiges Drumming – das wurzelt in den Siebzigern und ist irgendwie „retro“. Aber faszinierend.
© Klostermann, Berthold / www.fonoforum.de

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