P!nk, ernsthafter und farbenfroher denn je

Wenn die Pop-Diva bunte Klangfarben mit ernsthaften Texten vermischt kommt ein fabelhaftes Album dabei raus...

Von Nicolas Magenham | Video des Tages | 15. Mai 2019
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Im vierten Song ihres achten Albums erwähnt Pink den Dachboden (“My attic”), auf dem sie alle ihre Geheimnisse versteckt. Wenn es aber eine Sache gibt, die die Interpretin des Family Portrait ganz offen zur Schau stellen will, dann ist es ihre Liebe zur Musik, ganz gleich, um welchen Stil es sich handelt. Pink beweist einmal mehr, dass sie einen stilistischen Spagat machen kann, wenn sie sich einerseits in Hustle zwischen Soul- und Retroklängen bewegt, andererseits in Can We Pretend eine eindeutig elektronische Seite zu erkennen gibt und gleichzeitig in Love Me Anyway auch einer sentimentale Ballade gegenüber nicht abgeneigt ist. Im letztgenannten Titel wird sie vom Countrysänger Chris Stapleton begleitet, wogegen sie in Can We Pretend vom Elektrotrio Cash Cash unterstützt wird (dessen Song Take Me Home 2013 einiges Aufsehen erregt hatte). Unter den (zahlreichen) weiteren Gastauftritten des Albums sind Wrabel in 90 Days, Khalid in Hurts 2B Human sowie Beck in We Could Have It All zu nennen. Pink liebt nämlich nicht nur Musik im weitesten Sinne des Wortes, sondern schätzt auch jene Kollegen, die sie dabei unterstützen können, dieses kunterbunte Klangbild zu verwirklichen, das nicht weniger farbenfroh ist wie das Cover dieses Albums.





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