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Kurt Vile: „Ich folge den Wurzeln des Country und des Rock"

Begegnung mit dem klassischsten und coolsten aller Indie-Rocker...

Von Marc Zisman | Videos | 20. November 2018
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Qobuz

Mit lässigen langen Haaren und ausgeleiertem T-Shirt legt Kurt Vile seit mehr als zehn Jahren eine „cool attitude“ an den Tag, ohne aber jemals naiv zu wirken. Vom nebulosen Folk-Rock in Childish Prodigy bis zu den wirren Rhythmen in B'lieve I'm Going Down kehrt Kurt Vile, dessen Lotta Sea Lice (2017) mit seinem australischen Alter Ego Courtney Barnett wie eine Bombe eingeschlagen hat, wieder zum Solo zurück. Mit Bottle It In, spinnt Vile ein Thema fort, das noch lange nicht ausgereizt ist. Ganz im Gegenteil, denn diese 13 Titel eines entspannten Laid-Back-Rock kann man in einer Endlosschleife hören, frech und gut erzogen zugleich.

Sie sind durch unermüdliches Anhören des Albums Juarez (1975) von Terry Allen, diesem außergewöhnlichen texanischen Songwriter und Pionier des weitgehend unbekannten Outlaw Country, inspiriert. Ob in dilettantisch gezeichneten Analogien von Bassackward, tadellosen Singles vom Kaliber Pretty Pimpin oder Country-Folk-Balladen (Neuauflage von Charlie Rich’s Rolling With The Flow), Kurt Vile spult, ohne dass es den Anschein hat, einen sehr soliden Lo-Fi-Gitarren-Sound ab. Manchmal sogar etwas versifft und übersättigt (Check Baby). Aber vor allem immer süchtig machend. Auf diesem siebten Album, produziert von Rob Schnapf und Peter Katis, spielen seine enge Freundin Kim Gordon von Sonic Youth (Mutinies), Cass McCombs, Mary Lattimore an der Harfe und die Schlagzeugerin Stella Mozgawa von Warpaint (Bassackwards). Zauberhaft.



HÖREN SIE BOTTLE IT IN VON KURT VILE AUF QOBUZ


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