Wenn Sie auf Facebook angemeldet sind und diesen Artikel lesen, kann er möglicherweise innerhalb von 10 Sekunden geteilt werden. Diese Einstellung können Sie in Ihren Einstellungen zu externen Diensten ändern.
Viel Spaß beim Lesen! 

Revolution mit Prokofjew...

Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution veröffentlicht das Label Audite ein historisches Dokument...

Von Sandra Zoor | Video des Tages | 27. November 2017
Meinung äußern
Qobuz

Der zwanzigste Jahrestag der Oktoberrevolution machte das Jahr 1937 zu einem Höhepunkt in der sowjetischen Kultur. Gleichzeitig erlebten die Stalinistischen Säuberungen im sogenannten 'Großen Terror' ihren grausigen Höhepunkt. Prokofjew, der sich 1936 endgültig in Moskau niederließ, wusste, in welches Land er gekommen war.

Der erste Platz unter den sowjetischen Komponisten schien für ihn freigeworden, nachdem Schostakowitsch durch den Prawda-Artikel Chaos statt Musik zur Unperson geworden war. Prokofjew signalisiert Kooperationsbereitschaft, er war entschlossen, ein sowjetischer Komponist zu werden.

In der Revolutionskantate lebt er seine ehrliche Begeisterung für Massenbesetzungen in der Kombination von sinfonischem Riesenorchester, Doppelchor, Blasorchester, Akkordeonensemble und gigantischen Schlagzeugapparat aus. Die Kantate changiert zwischen revolutionärem Ungestüm und lyrischen Melodien, zwischen russischer Folklore und tosendem Militärgetümmel. Ein bemerkenswertes historisches Dokument auf höchstem kompositorischem Niveau - veröffentlicht im Jahr des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution mit Kirill Karabits, Chefdirigent des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar, der dieses monumentale Werk mit der Staatkapelle Weimar realisiert, dem Ernst Senff Chor Berlin und Mitgliedern des Luftwaffenmusikkorps Erfurt. © Audite



Um nichts von Qobuz zu verpassen, folgen Sie uns auf Facebook !

Von Ihnen gelesene Artikel