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Nao auf dem Saturn

Die britische Soul-Sister und ihr zweites, unglaublich eklektisches Album...

Von Sandra Zoor | Artikel des Tages | 4. November 2018
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Qobuz

Nach zwei erquicklichen EPs (So Good, 2014 und February 15 15, 2015) hat Neo Jessica Joshua alias Nao mitten im Sommer 2016 ein erstes vielversprechendes Album, For All We Know, in die Welt gesetzt. In Nottingham kommt sie zur Welt, sie wächst aber im östlichen London auf, wo sie sich ihrem schwerelosen, auf Dubstep, Funk, Pop und R&B basierenden Soul hingibt. Zwei Jahre später wendet sie ihr Rezept bei Saturn an, und obwohl sie dabei bei weitem nicht die Einzige ist, zeichnet sie sich damit doch auf recht originelle Weise aus. Ihre gefühlsbetonte, fast schelmische Stimme untermalt die junge Britin mit leicht futuristischen, eindeutig dem Pop zuzuordnenden Klängen.

Die früher bei Jarvis Cocker aktive Backgroundsängerin hatte sich in Superego von Disclosure einen Namen gemacht und veröffentlicht nun ein zweites Album, das nie wie ein einziges Stück daherkommt, und sich sowohl aus dem klassischen wie auch aus dem puren Soul, ja sogar aus dem elektronischen R&B Anregungen holt. Mit kurzen rhythmischen Happen aus Westafrika ( Drive & Disconnect), recht gefühlsbetontem R&B (Curiosity), einprägsamem Elektropop (If You Ever, in Zusammenarbeit mit Alex Crossan alias Mura Masa) oder luftig-leichtem Soul (Make It Out Alive zusammen mit dem Kalifornier SiR) wandelt Nao mit eleganten Schritten von einer Seite des aktuellen Groove zur anderen.









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