Onkyo VC-PX30: ein kleiner Lautsprecher mit integriertem Qobuz, der kompatibel mit DTS Play-Fi ist und einen wunderschönen Hi-Fi-Klang erzeugt!

Man kann sagen, dass die dematerialisierte Musik ein goldenes Zeitalter für kleine Lautsprecher eröffnet hat, die mit Drahtlosverbindungen funktionieren - Bluetooth und besonders WiFi -, inzwischen völlig kabellos geworden sind und von denen einige sogar mit uns sprechen können. Dies gilt auch für das Modell VC-PX30 von Onkyo, das mit WiFi funktioniert, über die App DTS Play-Fi gesteuert wird und Qobuz in Hi-Res integriert, denn es kann ebenso mit der Spracherkennung Amazon Alexa bedient werden.

Von Charlotte Fiedler | Hi-Fi | 15. Juli 2018
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Qobuz

Mit einer starken Präsenz im Heimkino-Markt und einer starken Präsenz im High-End-HiFi-Bereich und einer breiteren Distribution bietet die japanische Marke Onkyo einige Stereolautsprecher-Modelle und 5.1- Lautsprecher-Kits an, einen Subwoofer und zwei angeschlossene Lautsprecher, den Smart Speaker G3 (VC-GX30) mit integriertem Google Assistant und den Smart Speaker P3 oder VC-PX30, der das Amazon Alexa Sprachsteuerungssystem integriert und mit dem DTS Play-Fi System kompatibel ist, das Qobuz in den Hi-Res-Lautsprecher integriert. Letzterer ist also Gegenstand unseres Testberichts.

Man kann das Gerät über ein iPhone oder ein iPad steuern, und zwar mit der Onkyo Music Control-App für iOS, ebenso wie mit einem Android-Smartphone oder -Tablet.

Der VC-PX30-Lautsprecher kann allein, paarweise in einer Stereokonfiguration oder in einem System mit anderen Onkyo DTS Play-Fi-kompatiblen Komponenten verwendet werden. Er enthält auch einen analogen Stereo-Eingang an einer 3,5-mm-Buchse, mit dem Sie ein Smartphone über den Kopfhörerausgang oder eine andere analoge Quelle verbinden können, sowie einen Stereo-Line-Ausgang an einer 3,5 mm-Buchse, mit dem Sie es auch an ein HiFi-System anschließen können.


Aussehen

Onkyo hat sich bei seinem Lautsprecher VC-PX30 für ein relativ schlichtes Design mit ellipsenförmigem Querschnitt und einem schwarzen Akustikgewebe entschieden. Die Gummiauflage ist leicht geneigt, um einen problemlosen Zugang zu den Bedienelementen im Inneren zu ermöglichen, und der mehrfarbige Leuchtring, der den Status des Lautsprechers anzeigt und das Bedienfeld vom Gehäuse des Lautsprechers trennt, ist gut sichtbar.


Unten sehen Sie eine Ansicht des Bedienfeldes. Hierauf sind drei kleine Löcher zu erkennen, die für die Mikrofone des Alexa-Systems von Amazon gedacht sind.


Mit Hilfe von vier Tasten können Radiosender abgespeichert und auf Knopfdruck bedient werden. Unter der Memory-Taste ① befindet sich die Play/Pause-Taste, dann kommen die Lautstärke- und Lautstärke + sowie Mikrofon-Stummschaltungstasten - Amazon Alexa wird in diesem Fall unwirksam. Mit der letzten Taste können Sie schließlich Alexa anrufen, ohne ihre Stimme benutzen zu müssen.

Unten auf der Vorderseite befindet sich der Koaxialstecker für den Strom sowie jeweils ein Stereoein- und ausgang mit 3,5 mm analogem Stecker. Unter diesen Ein- und Ausgängen befinden sich zwei USB-Ports, ein Typ A und ein Micro-USB, die nur für Wartungszwecke verwendet werden.


Dann gibt es drei kleine, runde Tasten, die nach Größe geordnet sind. Wenn der kleinste davon für 8 Sekunden gedrückt gehalten wird, wird der Lautsprecher auf seinen Werkszustand zurückgesetzt. Der zweite dient zum Koppeln über WiFi – 8 Sekunden gedrückt halten und der Lautsprecher befindet sich im Wi-Fi-Konfigurationsmodus, mit 3 Sekunden wechselt man in den WPS-Modus und ein kurzes Gedrückthalten bricht alle Operationen ab. Der dritte und größte Knopf schaltet das Gerät ein und aus.

Wir konnten nicht ins Innere dieses Lautsprechers sehen, also können wir vom technischen Standpunkt nur einige Hinweise vom Hersteller weitergeben. Die Verstärker sind im Schaltmodus (Klasse D) und der Akustikteil verwendet zwei Breitbandlautsprecher mit 6,5 cm Durchmesser, die im Bass von zwei 105 x 59 mm langen Passivstrahlern unterstützt werden, was laut Onkyo einen Frequenzgang von 28 Hz bis 20 kHz ermöglicht. Dies erscheint für den Bass etwas optimistisch, da die 28 Hz-Frequenz bereits in Reichweite weniger HiFi-Lautsprecher liegt.

Hörerlebnis

Nichtsdestotrotz ist der Klang - selbst mit nur einem Lautsprecher - sehr angenehm, was uns beim Hörtest der Messe N°7 von Gounod, gespielt von der Capella Musica Seoul sofort auffällt. Das Gerät zeigt sich sehr reaktiv und dynamisch bei der Carmina Burana von Carl Orff, gesungen vom London Philharmonic Choir, gespielt vom London Philharmonic Orchestra und dirigiert von Hans Graf (Version Hi-Res 24-Bit bei 44,1 kHz), wobei die Bassfrequenzen etwas an Natürlichkeit mangeln. Bei den Höhen ist der Anschlag aber äußerst sanft.

Was die Lautstärke anbelangt, so mussten wir gar nicht erst auf das Maximum hochdrehen, um die Frequenzen, die vom Orchester in Forte gespielt werden, deutlich wahrzunehmen. Zudem gab der Onkyo VC-PX 30 - ziemlich überraschenderweise - selbst bei den mit Bässen nicht gerade sparsam umgehenden Stücken North Star und Silent Space des Albums Tale Of Us eine ausreichend laute und dennoch präzise Wiedergabe von sich. Die Sauberkeit und Geschlossenheit des Basses können natürlich nicht mit hochentwickelten Basslautsprechern mithalten - aber dennoch macht der VC-PX30 ordentlich Druck!

Wir haben diese paar Hörproben über die Qobuz-App durchgeführt, die in der App Onkyo Play-Fi integriert ist, und geben hier eine kleine Bedienungsanleitung für Sie zum Besten.

- Die App Onkyo DTS Play-Fi im Apple Store.


- Die Startseite der App.


- Zustimmung zur Lizenz.


- Das Senden von Benachrichtigungen über die App kann akzeptiert oder abgelehnt werden.


- Hier können Sie Ihrem Lautsprecher einen Namen geben – dabei können Sie frei wählen.


- Der Name Office ist voreingestellt, ebenso wie das automatische Verbinden mit dem Lautsprecher bei einem Neustart der App.


- Die Verbindung mit dem Lautsprecher Office ist hergestellt.


- Ein Klick auf das Zahnrad ruft die Einstellungen auf. Hier weisen wir darauf hin, dass Surround-Effekte nur mit zwei verbundenen Mono-Lautsprechern aktiviert werden können, die in Stereo konfiguriert sind, oder mit einem Stereo-Lautsprecher.


- Die Online-Musikdienste – Wir haben alle außer Qobuz deaktiviert...


- Erweiterte Einstellungen.


- Hinweis zu den fortgeschrittenen Wiedergabemodi.


- Die Auswahlmöglichkeiten zur fortgeschrittenen Wiedergabe.


- Wenn man Qobuz wählt, muss man sich mit seinem Benutzerkonto anmelden.


- Die Auswahl der Streaming-Qualität von Qobuz. Es folgt ein Warnhinweis darauf, dass die Dateien einem Downsampling in der bestmöglichen Qualität unterzogen werden, sofern der Critical Listening Mode nicht ausgewählt wurde.


- Die Streaming-Qualität Hi-Res 24-Bit bis 192 kHz wurde bestätigt.


- Das Menu der Qobuz-App.


- Das Menü „Entdecken“ mit den Auswahlen und Neuheiten von Qobuz sowie den meistverkauften Titeln.


- Wiedergabe eines Albums.


Wir haben das unten im Bild angezeigte Album teilweise über den akustischen Ausgang auf unseren Verstärker Sony UDA-1 weitergeleitet und angehört. Die Klangqualität lässt sich ohne Zweifel als Hi-Fi bezeichnen.

Abschließend sagen wir: Dieser kleine, sympathische VC-PX30-Lautsprecher von Onkyo, der Qobuz integriert hat und auch andere Dateien in Hi-Res abspielen kann, macht seinen Job ehrenhaft und überrascht uns dabei sogar positiv.

Schnellkonfigurationsanleitung (mehrere Sprachen)
Benutzerhandbuch (mehrere Sprachen)
Website Onkyo Europe

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