Mattiel, aus Alt mach Neu

Qobuzissime für das zweite Album der Amerikanerin, die mit ihrem aufstrebenden Garagen-Rock Einflüsse von The White Stripes, PJ Harvey, Velvet Underground und den Black Keys einbaut...

Von Charlotte Saintoin | Video des Tages | 25. Juni 2019
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Qobuz

Inmitten eines beigefarbenen Fabrikgeländes posiert Fräulein Brown. Normalerweise ist die junge Frau tagsüber Illustratorin bei MailChimp. "Es ist, als hätte ich zwei Vollzeitjobs: Designerin und Musikerin", sagt sie. Wir bevorzugen sie als Musikerin mit ihrer wilden Stimme und leicht unhöflichen Ton. In den weiten Landschaften Georgias - wo diese raue Art vielleicht herkommt - wuchs Mattiel auf, bevor sie in das städtische Atlanta umzog und Randy Michael und Jonah Swilley kennenlernte. Sie beginnt, mit ihnen Songs zu schreiben, die die Grundlage von Satis Factory bilden werden.



Zusammen kümmern sie sich um die Instrumentalkompositionen und die Texte. Die Alchemie funktioniert wunderbar. Die Riffs fesseln von Beginn an, die Melodien sind berauschend, und dann gibt es da diesen besonderen Stil, für den das Label Burger Records steht.



Mit diesem Stil belebt Mattiel die sechziger Jahre mit Akzenten von Surf-Pop, Out-of-Age-Blues und Vintage-Soul zu neuem Leben. Eine ausgewogene Mischung aus Einflüssen von Screamin' Jay Hawkins, Andre 3000, Marc Bolan, The Staple Singers und Jack White. Sehr vielversprechend.


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