Romantische Sol Gambetta

Von Sandra Zoor | Artikel des Tages | 30. November 2018
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Die Cellistin Sol Gabetta und ihr Lieblingspianist Bertrand Chamayou befassen sich auf dieser neuen Platte, die bei Sony Classical erscheint mit Schumanns leider viel zu selten gespieltem Repertoire für Cello und Klavier. Dabei ist keines dieser Stücke a priori für Cello geschrieben, auch wenn es in den Originalpartituren bei den Fantasiestücken als "Alternative zur Klarinette" und beim Adagio und Allegro als "Alternative zum Horn" genannt wird.

Nur die Fünf Stücke im Volkston hat Schumann explizit für Cello geschrieben! Chamayou spielt hier auf einem Pianoforte des Wiener Klavierbauers Streicher, das aus dem Jahr 1847, also drei oder vier Jahre nach der Entstehung der drei vorgestellten Werke, stammt. Das Cellokonzert wird vom Kammerorchester Basel begleitet, dessen Mitglieder ebenfalls auf Instrumenten aus der Romantik spielen. Der Orchesterklang ist weicher und zugleich klarer im Ansatz, mit einer stärkeren Färbung durch die Holzbläser, ganz im Gegensatz zu dem, was heute viele moderne Orchester mit einer übergroßen Streicherbesetzung bieten.



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