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Angela Gheorghiu, Diva des Verismo

Wenn sich die große Sopranistin an das italienische Verismo-Repertoire macht...

Von Sandra Zoor | Video des Tages | 26. Oktober 2017
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Mit 52 Jahren hat die Sopranistin Angela Gheorghiu nichts von ihrem Schneid, von ihrem Charakter - und vor allem von ihrer Stimme verloren, wie das vorliegende Album von Warner Classics, Eternamente, mit Arien aus dem Repertoire des italienischen Versimo bezeugt.

Die meisten sind Schlager wie „Vissi d’arte“ aus Tosca, Höhepunkte aus Cavalleria rusticana, aus La Gioconda von Ponchielli, aber auch Arien aus weniger beachteten Werken wie La Bohème - nicht die von Puccini, sondern die ebenso faszinierende und dem Libretto von Murger viel nähere Oper gleichen Namens von Leoncavallo, - oder Siberia von Giordano, die nicht mehr aufgeführt wird, und noch viele andere.

Hat nun die Sopranistin nach einer Weltkarriere mit Glanzlichtern, großen Erfolgen, Kurswechsel, Kehrtwendungen und Wandlungen etwa einen Zustand von Ruhe erreicht, der ihr erlaubt, sich diesem Repertoire aus einer neuen Perspektive zuzuwenden? Der Hörer soll selbst urteilen, er wird jedenfalls bestimmt nicht enttäuscht sein. Für zwei große Duette hat sie den Tenor Joseph Calleja und den Bass Richard Novak bestellt.



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